Darum kann man nicht von Menschenrassen sprechen

Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für die Einteilung von Menschen in Rassen. | Collage: Quarks

Debatte über Grundgesetz

Darum kann man nicht von Menschenrassen sprechen

Immer wieder versuchen rechte Gruppen, ihre rassistischen Ideologien wissenschaftlich zu begründen. Die Grünen fordern nun, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu streichen. Auch Forscher sagen, er habe keinerlei wissenschaftliche Grundlage.

15. Juni 2020 | 76 Kommentare

Darum geht's:

Politiker wollen den Begriff ``Rasse`` aus dem Grundgesetz streichen

Weltweit demonstrieren die Menschen aktuell gegen Rassismus. Auch in Deutschland wächst der Druck auf die Regierung, etwas gegen die Diskriminierung ethnischer Minderheiten zu unternehmen. Die Grünen fordern nun, den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen. Dort heißt es in Artikel 3, niemand dürfe wegen seiner „Rasse“ benachteiligt oder bevorzugt werden. FDP, Linke und SPD zeigten sich für den Vorschlag offen. Die Union ist dagegen. So spricht  Mathias Middelberg, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von einer „Symbolpolitik“.

Wissenschaftler forderten schon 2019, dass „Rasse“ nicht mehr verwendet wird

Bereits 2019 hatten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der sogenannten „Jenaer Erklärung“ dazu aufgerufen, den Begriff „Rasse“ nicht mehr zu verwenden. Der Grund: Es gibt keine biologische Begründung für eine Einteilung in Rassen und eine solche hat es auch nie gegeben. Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus – und nicht dessen Voraussetzung, so die Begründung.

Darum müssen wir drüber sprechen:

Es gibt keine biologische Grundlage für Rassen

Die Idee, dass es Menschenrassen gibt, war und ist mit einer Bewertung dieser vermeintlichen Rassen verknüpft. Menschengruppen, die sich etwa aufgrund der Hautfarbe, Augen- oder Schädelform unterscheiden, wurden verfolgt, versklavt und ermordet. Auch heute noch wird der Begriff „Rasse“ im Zusammenhang mit menschlichen Gruppen verwendet. Aber: Die biologischen Unterschiede zwischen allen heute lebenden Menschen sind winzig, das haben weltweit angelegte, genetische Studien gezeigt.

Im menschlichen Erbgut gibt es 3,2 Milliarden Basenpaare – aber bei keinem einzigen Basenpaar gibt es einen einzigen fixierten Unterschied, der zum Beispiel Afrikaner von Nichtafrikanern trennt. Es gibt also nicht nur kein einziges Gen, das solche angeblichen „rassischen“ Unterschiede begründet, sondern noch nicht mal ein einziges Basenpaar.

Eine Einteilung in „Rassen“ ist daher willkürlich und unwissenschaftlich

Äußere Merkmale wie die Haut- oder Augenfarbe, die häufig als Beispiel für angeblich große Unterschiede herhalten müssen, sind nur eine oberflächliche und leicht wandelbare biologische Anpassung an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Die Hautfarbe hat sich auch in Europa mehrfach verändert, weil diese auch von der Sonneneinstrahlung oder Ernährungsweise abhängt. Eine stammesgeschichtliche Abstammung oder verwandtschaftliche Nähe oder Entfernung lässt sich daran nicht festmachen.

Aber:

Es gibt doch Hunderassen, oder?

Hunderassen sind ausschließlich das Ergebnis menschlicher Züchtung und eben nicht das Ergebnis eines natürlichen, biologischen Prozesses. Das Englische löst dieses sprachliche Problem übrigens elegant. Dort sprechen die Menschen von Breeds – also Züchtungen und eben nicht von Race, also Rasse.

Und jetzt?

Es geht um mehr als sprachpolitische Korrektheit

Eine bloße Streichung des Wortes „Rasse“ aus Grundgesetz und Sprachgebrauch wird Intoleranz und Rassismus nicht verhindern. Aber es ist ein erster Schritt und schafft ein Bewusstsein, dass solche problembehafteten Wörter nicht mehr benutzt werden sollten.

Dabei geht es nicht ausschließlich um sprachpolitische Korrektheit, dass also ein Begriff durch einen anderen ersetzt wird. Denn der Fehler liegt schon im Denken: Dass die biologischen Unterschiede angeblich so groß sind, dass diese eine Unterscheidung rechtfertigen. Viele Wissenschaftler sprechen daher von Gruppen oder Populationen. Diese Wörter sind wertfrei. In biologischer Hinsicht unterscheiden sich Menschen etwa aus der Mongolei, Italien und Namibia nur wenig, viele größer sind die kulturellen Unterschiede bezüglich Sprache, Religion oder Klamotten.

Autor: Michael Stang

76 Kommentare;

  1. Einverstanden. Ich versuche schon länger, mein Umfeld zu sensibilisieren, den Begriff Rasse nicht zu verwenden, da er einer Zeit entstammt, als Europäer sich zur „Herrenrasse“ stilisierten, um Menschen anderer Hautfarbe und Kultur beherrschen zu können. Mir fällt er jedesmal unangenehm auf, wenn er in den Nachrichten etc. z.B. im Deutschlandfunk gesprochen wird. Er ist dann in meinen Ohren von gegenteiliger Wirkung. Es gibt unter Menschen keine Rassen, höchstens bei Tieren, kann man davon sprechen.

  2. „ich liebe alle Menschen“ ist schnell gesagt, am berühmtesten durch Erich Mielke. Wer den nicht kennt kanns googeln. Das Wort der “ biologischen Unterschiede“ hilft nicht weiter. Welche sind gemeint? Gene? Wir teilen weit über 90% unserer Gene mit Nacktschnecken, ich fühle much nicht als Nacktschnecke. Es gibt Hunderassen und die bleiben auch weil Sie Menschen gemacht ( egl. “ breed“) sind? Die Biologie ist da viel weiter, die Genetik zeigt, dass vorhandene Gene tausendmal schneller an und abgestellt werden wenn es die Umwelt nahelegt als es die reine Lehre der Herrn Darwin und Mendel postuliert. Natürlich gibt es Rassen unter allen Tieren incl. denen, die auf 2 Beinen gehen. In unserem Fall ist die Züchtung nicht durch (Hunde/Pferde/Katzen.. ) Züchter , eher auch nicht durch einen Himmlischen Übervater/mutter/divers durchgeführt worden sondern durch räumliche Abschottung aufgrund der in den letzten 100.000 Jahren bis ca 100 v. Chr. technisch doch recht eingeschränkte Reisefreiheit. Der erste Reisende traf dann auf einen Menschen, der ganz anders aussah und gab dem Unterschied einen Namen. Rest ist bekannt.
    Wenn wir jemanden nach seinem Äusseren beschreiben , hilft das in manchen Fällen weiter, ob die Hautfarbe als Schwarz, negroid, N… oder PoC ( welche C ist gemeint?) bezeichnen geht übrigens auf denselben Wortstamm in verschiedenen Sprachen zurück, ist also im Grunde austauschbar.
    Glaube Niemand, das durch das Ersetzen eines Wortes Denken oder Handeln verändert wird! Wir müssen den KONTEXT in dem wir einen Begriff verwenden prüfen, nicht den Begriff. Dann wäre ein Negerkuss eine süsse, leckere Freundlichkeit und nicht Erinnerung an Sklaverei.
    Wir benötigen „Rassen“ in der Medizin. Medikamente wirken unterschiedlich bei Eurasiern und Abkömmlingen von Schwarzafrikanern. (war das Wort rassistisch? nordafrikanische „Araber“ ( Rassismus?) noch anders…
    Wenn im Zusammenhang mit Rassismus das Wort Antisemitismus (mit/)folgt ist das Unfug, Religion ist keine Rasse. Jeder Leser kann morgen Hindu oder Moslem oder was auch immer werden. Und ein Äthiopischer oder Ugandischer Christ sieht oft anders aus als einer mit Schwedischen Wurzeln. Ein Israeli hat übrigens wie auch seine bekämpften Nachbarn nicht nur eine zum Verwechseln ähnliche Physiognomie sondern mit ihm- genetisch- das deutliche Risiko eines Herzinfarktes. Ein Grund, Menschen nach der Herkunft ihrer Ahnen zu fragen, auch wenn das heute immer erklärt werden muss um nicht einen GANZ falschen Eindruck zu erwecken.
    Wir hatten schon mal Bildersturm und Bücherverbrennungen, durch dieselben Verbrecher, die auch den Rassenbegriff entstellt und missbraucht , desavouiert haben. Lasst Sie nicht posthum siegen!

  3. Zu DSGVO:
    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679: “
    Personenbezogene Daten, die ihrem Wesen nach hinsichtlich der Grundrechte und Grundfreiheiten besonders sensibel sind, verdienen einen besonderen Schutz, da im Zusammenhang mit ihrer Verarbeitung erhebliche Risiken für die Grundrechte und Grundfreiheiten auftreten können. Diese personenbezogenen Daten sollten personenbezogene Daten umfassen, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft hervorgeht, wobei die Verwendung des Begriffs „rassische Herkunft“ in dieser Verordnung nicht bedeutet, dass die Union Theorien, mit denen versucht wird, die Existenz verschiedener menschlicher Rassen zu belegen, gutheißt.“ Sowie noch diverse andere Stellen ohne Nebensatz.
    Nicht gutheißen, heißt ja nicht ablehnen, bzw. warum wird der Begriff überhaupt verwendet, um einen Sachverhalt zu erklären. Zudem wird der Text ja ohne den entsprechenden Zusatz national kopiert und eingesetzt, womit die Rassentheorie unwidersprochen in offiziellen Dokumenten landet. Aus meiner Sicht nicht nur peinlich, sondern auch gefährlich. Sieht man ja auch hier im Forum, dass der Rassebegriff, unabhängig von der gesellschaftlichen Interpretation auch wissenschaftlich sehr oft, völlig falsch verwendet wird. Aber danke liebe EU, deren Argumentation wird mithilfe solcher Dokumente ja nachgeradezu legitimiert. Hoffentlich heißt die EU es auch nicht gut, dass die Sonne um die Erde kreist.
    „Eine bloße Streichung des Wortes „Rasse“ aus Grundgesetz und Sprachgebrauch wird Intoleranz und Rassismus nicht verhindern. Aber es ist ein erster Schritt und schafft ein Bewusstsein, dass solche problembehafteten Wörter nicht mehr benutzt werden sollten.“
    HAHAHAHA. Wir fördern Rassismus aktiv, auch in ihrer Region! Deine EU.

  4. Quarks ich mag euch.

    Faktencheck
    1. Falsch. Europäer sind intelligenter als Afrikaner.
    Einfach mal 2min nachforschen. IQ by country, gibt eine Menge Google Resultate inklusive Wikipedia. Aus diesen Auflistungen geht auch gut hervor, je wärmer ein Land ist, desto tiefer ist der Durchschnitts-IQ. Übrigends, Korea, China, Japan…. sind führend, nicht die Europäer.
    Als die Menschen noch sehr unterentwickelt waren, waren Länder ohne Winter führend, das ist schon richtig.
    2. Falsch. Ob es nun Rassen gibt oder nicht, ist eine Definitionsache. Wenn dem bei Menschen nicht so ist, dann bitte auch bei Hühnern und anderen ähnlichen Tieren streichen. Übrigends haben Menschen 98,5% identische Gene mit dem Affen, sind wir also auch gleich? Mit der Banane haben wir 50% die gleichen Gene 😉
    3. Stimmt! Ein Teil der Intelligenz ist angeboren, und ein anderer entwickelt sich erst noch. Das gleiche gilt zB bei der Größe. Wenn ein Mensch mit „großen Genen“ als Kind eine falsche Ernährung hatte, wird er nicht so groß werden. Aber ein Kind das „kleine Gene“ hat, wird niemals 2 Meter werden. Selbst wenn es die beste Ernährung hat.

    1. Hallo Nicolas,
      es freut uns natürlich zu hören, dass du uns magst, aber hast du konkrete Belege für deine Behauptungen?
      Unsere Quellen, die deine erste Aussage widerlegen, findest du unter dem Text.
      Zu deinem zweiten Punkt: Zwischen allen heute lebenden Menschen sind die biologischen Unterschiede winzig. Das ist bei Hühnern oder Hunden anders, denn sie wurden vom Menschen speziell auf biologische Unterschiede hin gezüchtet. Deshalb ist es in dem Fall gerechtfertigt, von verschiedenen Rassen zu sprechen, beim Menschen aber nicht. Das erklären wir aber auch im Text.
      Liebe Grüße vom Quarks-Team

    2. „Europäer sind intelligenter als Afrikaner“. Du weisst schon, dass Menschen nicht mit einem unveränderbaren IQ geboren werden? Wenn ein Mensch in seinem Leben schwere Bedingungen hat und keine Schulbildung geniessen darf – sprich keine Konzepte von Logik erlernt, dann wird ein IQ-Test entsprechend tief ausfallen. Das hat mit der Rasse nichts zu tun.

  5. Wissenschaft und Ethik geraten des öfteren aneinander. Natürlich sind Menschen in Rassen unterteilbar. Schließlich kannst du davon ausgehen, dass ein Japaner biologisch viele Japaner-Typsche eingenschaften mit sich bringen wird. Aus Asiaten entstehen Asiaten, sie werden nicht plötzlich schwarz oder blond und blauäugig. Das hat nichts mit „Rechts“ zutun sondern ist wirklich eine sehr simple Biologie. Leider sind auch viele „Wissenschaftler“ politisch voreingenommen und verkrummen die Wissenschaft für die benötigen Finanzierungen von Interessensgruppen. Selbstverständlich können die biologischen Unterschiede zwischen den Rassen immens sein. Nicht umsonst wirst du in der NBA sogut wie keine Asiaten vorfinden.
    Ergebnis: Dieser Artikel ist eindeutig politisch motiviert und fällt durch den Faktencheck.

    Auch wenn ich Verständnis dafür habe, dass die Unterteilung in Rassen auch Rassismus fördert und so negative Folgen für die Gesellschaft haben kann, so muss man leider ein Berühmtes Zitat hervorbringen: „Science doesnt care about your feelings“.

  6. Was der Autor leider nicht behandelt, ist, dass ja nicht einfach das Wort Rasse gestrichen werden soll. Es soll durch einen anderen Text ersetzt werden. Daher müsste mal recherchiert werden, wie die Rechtsprechung den Begriff „Rasse“ ausgelegt hat und wohin die Änderung führt oder führen kann. So hilft mir der Akrtikel nicht weiter.

  7. Ich bin gross geworden mit der Aussage, dass Rasse ein Unwort ist, dass wir nicht benutzen (und habe dabei nicht gemerkt, dass es in unseren Gesetzbuechern steht). Wo ich allerdings immer noch vor einem Fragezeichen stehe, ist, welche Kategorisierung wir vornehmen, wenn wir von Schwarz und Weiss sprechen? Denn die entstammen doch aus der Rassentheorie und race wird im Englischen ja durchaus noch verwendet.
    Wir koennten jetzt das Wort race in den dt. Sprachgebrauch uebernehmen, aber ich bin echt kein Freund von diesem Ueberlauf an Anglizismen gesprochen wird (auch interessant: Tierrassen heissen ja nicht races sondern breeds). Dennoch verwende ich z.B. PoC, wenn jemand ihn fuer sich selbst verwendet (genauso wie Schwarz). Ich sehe aber auch im englischen Sprachgebrauch, dass waehrend colored eine Beleidigung ist (find ich nachvollziehbar), weil es Buntstifte, Blackfacing und angemalt suggeriert, of color nicht so wahrgenommen wird, obwohl es ja bedeutet, dass Weisse damit „keine Farbe“ haben, worunter ich verstehe, dass PoC eine Farbe haben, ich dann also an wieder farbig denke (vielleicht verstehe ich aber auch nicht den Unterschied zwischen einer Beschreibung mit vorangestelltem Adjektiv und einer mit nominalisiertem nicht).
    Ich stimme zu, dass wir Menschen so nennen sollten, wie sie sich selbst bezeichnen. Gleichzeitig entstehen diese Begriffe ja immer noch innerhalb unserer Gesellschaft, inklusive institutionellem Rassismus. Genauso wie es moeglich ist, dass Frauen frauenfeindliche Aussagen treffen oder maennliche Privilegien in unserer Gesellschaft nicht auf Geschlecht/Gender zurueckfuehren, ist dies im Kontext von Rassismus ja auch so. Ich denke da nicht nur an Schwarz und Weiss, sondern z.B. auch an (eigentlich als) Nationen (zaehlende) Nordamerikas, die sich selbst als Indians oder Native Americans bezeichnen. Ich respektiere das und nutze es dann dort auch, aber mir ist ja trotzdem bewusst, dass beide Begriffe hochproblematisch, rassistisch und generalisierend sind. Denn eigentlich nennen die sich ja bei ihren richtigen Namen (also z.B. Cherokee, Navajo). Ok. Zugegeben, jetzt bin ich bei der Grundsatzdebatte „Wenn es keinen Rassismus gaebe, wuerden wir Menschen ganz anders gruppieren“. Also zurueck zur Frage: Wenn wir Schwarz und Weiss sagen, aber nicht das Wort Rasse, ist das nicht eine Der-dessen-Namen-nicht-genannt-werden-soll-Situation? Denn wir bleiben ja noch in dieser Denkweise.

    1. 1. „welche Kategorisierung [nehmen] wir vor[], wenn wir von Schwarz und Weiss sprechen?“ – „Schwarz“ und „weiß“ in diesem Kontext beziehen sich sicher nicht einfach auf Hautfarbe (von anderen als „schwarz“ oder „nicht-weiß“ wahrgenommene Menschen können genauso eine Hautfarbe haben wie „weiß“ wahrgenommene Menschen) und schon gar nicht auf eine Rassifizierung (also der komplett unwissenschaftlichen hierarchischen Einteilung von Menschen in sogenannte „Rassen“). Die Begriffe sind heute zumeist eine gesellschaftspolitische, soziokulturelle (Identitäts- / Selbst-)Bezeichnung / Unterscheidung. Als Gegenstück zum Konstrukt „weiß“ ist mittlerweile auch der dem Englischen entlehnte Begriff „BIPoC“ (kurz für: „Black, Indigenous and People of Colour“) etabliert.

      2. „race wird im Englischen ja durchaus noch verwendet“ – Genau wie „PoC“ auf keinen Fall einfach mit „farbige Menschen“ übersetzt werden kann, entspricht auch das englische „race“ nicht dem deutschen Wort „Rasse“. Bei der Übersetzung ins Deutsche gehen Bedeutungsebenen und -kontexte verloren, vielen mit diesen Begriffen Bezeichnete kommen sie defizitär und abwertend vor. Die deutsche Sprachkultur hat entsprechende Begriffe noch nicht gefunden. Das ist ein Prozess. Bis der soweit ist, bleibt uns nicht viel anderes übrig, als auf die englischen Pendants auszuweichen.

      3. „[„of Colour“] bedeutet [ja], dass Weisse damit „keine Farbe“ haben, worunter ich verstehe, dass PoC eine Farbe haben“ – Ja, aber wieder im übertragenen, nicht im wortwörtlichen Hautfarben-Sinne: „of Colour“ soll bedeuten, dass Menschen mit dieser Bezeichnung nirgends und in keinem Kontext als „weiß“ (wieder im soziokulturellen Sinne) wahrgenommen werden.

      4. „Wenn wir Schwarz und Weiss sagen, aber nicht das Wort Rasse, ist das nicht eine Der-dessen-Namen-nicht-genannt-werden-soll-Situation?“ – Du hast in jedem Fall recht, wenn Du feststellst, dass die gesamte Nomenklatur sehr unübersichtlich ist. Das liegt daran, dass sich erst seit vergleichsweise kurzer Zeit tatsächlich Betroffene öffentlich darüber Gedanken machen dürfen und dabei gleichzeitig auf jahrhundertelang internalisierte rassistische Denkmechanismen treffen. Der heutige Stand ist also sicher nicht der letzte und in einigen Jahren wird es vermutlich neue bevorzugte Begriffe geben. Stand jetzt ist in den meisten Fällen: „Schwarz“ bzw. „(BI)PoC“ und „weiß“ als soziokulturelle Klassifizierung sind gängige Begriffe, „Rasse“ hat jedoch nicht die gleiche Bedeutung wie das englische „race“ und sollte im Deutschen aufgrund seiner immensen negativen historischen Bedeutung eher vermieden werden.

  8. Als Rasse habe ich schon immer verstanden, dass es um die einfache Beschreibung der Unterschiede von Menschen, wenn auch nur äußerlich, geht. Es geht also um die Beobachtung, dass wir Menschen eben auch einer Art „Zucht“ unterzogen sind. Ganz automatisch. Weil wir Menschen uns in mehr oder weniger den gleichen Kulturen und Gemeinschaften forpflanzen, ergeben sich daraus äußerliche Unterschiede zu unseren Nachbarn.
    Oder will der Begriff Rasse noch mehr aussagen als das?

    Der Begriff Etnie ist doch kein Ersatz. Weil er ja was anderes Beschreibt. Sprache, Abstammung, Wirtschaftsordnung, Geschichte, Kultur, Religion usw. Damit sind die äußerlichen Merkmale von Bevölkerungen garnicht gemeint.

    Ich Frage mich also, brauchen wir einen Begriff, der diese äußerlichen Merkmale/Unterschiede beschreibt? Oder würde man zukünftig auch ganz ohne auskommen und wenn nötig, die äußerlichen Merkmale direkt bennen?!

    Ich glaube nicht, dass wir einen Begriff brauchen. Ich glaube aber trotzdem, dass wir uns immer auch an diesen äußerlichen Merkmalen orientieren werden. Zumindest noch für die kommenden 200-300 Jahre. Mit der immer fortschreitenden Globalisierung wird sich das Thema dann auch irgendwann erledigen. So meine Vermutung.

  9. Wahrscheinlich geht es hier letztlich mehr um die symbolische Veränderung als um eine wissenschaftliche Richtigstellung. Denn was wäre eigentlich, wenn die biologischen Unterschiede zwischen Ethnien eben doch von „akzeptabler Größe“ wären? Sollten die „anderen“ dann weniger Toleranz erfahren? Andere Rechte? Wohl kaum.
    Zudem ist der Begriff „Rasse“ ja gar nicht diskriminierend, weil nach diesem Sinn eben alle Menschen irgendeiner Rasse angehören würden.

    „Der Fehler liegt im Denken“ – Vielleicht ist es ja ein Fehler, die Sprache überhaupt politisch zu manipulieren und mit moralischen Flüchen zu belegen, statt jeweils am eigentlichen Problem zu arbeiten. Hätten wir in den 1970ern(?) nicht begonnen, Frauen sprachlich zu gendern, wäre es heute ganz normal, dass ein Künstler, ein Polizist, ein Kanzler natürlich eine Frau sein kann. Merkel stünde in einer Reihe mit allen anderen Kanzlern. Kinder würden sich über einen männlichen Kanzler wundern. Denn das Amt hat kein biologisches Geschlecht. „Generisch maskulin“ bedeutet genaugenommen eben immer „generisch“. DAS ist es, was man lehren und woran man erinnern sollte. Stattdessen müssen wir nun also stets alle (biologischen und sozialen) Geschlechter sprachlich „sichtbar“ machen, wenn wir einen Satz formulieren? . . . Hautfarben auch? . . . Nicht? Warum nicht?

  10. Eigentlich möchte ich nur wissen, wie man sich nun politisch korrekt ausdrücken kann, wenn man über Menschen bestimmter Hautfarben oder Gruppen anderen markanten Aussehens sprechen möchte. Soll „PoC“ denn jetzt der neue Begriff sein? Das finde ich sprachlich wirklich schlimm. Und wenn es für jedes Kind offensichtlich ist, dass Menschen anders aussehen, dann muss man es auch nicht für dumm verkaufen und plötzlich wegen jeder möglichen Fehldeutung unbeholfen um die Wörter herumdrucksen. Man muss vor Wörtern nicht so viel Angst haben, finde ich. Irgendwer wird sie immer falsch anwenden, dennoch bleibt das Wort unschuldig. Und menschliche Werte bedürfen ohnehin einer gesonderten Vermittlung.

    Okay, „zu kleine genetische Unterschiede“ für den Begriff „Rasse“. Aber geht es nicht allermeistens ohnehin nur um die markanten optischen Unterschiede?
    Also, wie sollen wir uns ausdrücken, bis die nächste Welle von Argwohn und Entrüstung dann auch diese Formulierungen wegspült?

    „Gendern“ ist auch so ein Beispiel, bei dem man erkennen muss, wie die phrasengesteuerte Amateurpolitik die Sprachkultur kaputt macht. Der tiefere Sinn ist dabei fraglich, denn es geht bei diesen sprachpolizeilichen Maßnahmen doch immer um etwas anderes (wie im Artikel ja auch eingestanden wird).

    1. Hallo Andreas, wenn du eine Personengruppe sprachlich nicht diskrimieren willst, dann verwende am besten die Eigenbezeichnung, die diese Gruppe für sich wählt. Zum Beispiel „schwarze Menschen“ oder „People of Colour“. Und falls du dir mal unsicher bist, hilft nachfragen bei den Menschen, über die du sprechen willst.

      1. Schwarze Menschen sagen mir aber nicht, dass ich sie anders nennen soll, sondern weiße. Und Weiße klagen an, dass „Mohrenapotheke“ und „Mohrenstraße“ ein Skandal mit rassistischem Hintergrund sei.
        Frauen sagen mir, dass sie nicht gegendert werden wollen, weil sie das total nervt. Weibliche Soldaten erklären ausdrücklich, dass sie „Leutnant“ sein wollen und nicht „Leutnantin“.

        Zudem ist „People of Color“ wie ich höre inzwischen schon wieder umstritten, und zwar aus Richtung der Betroffenen. „Black and People of Color“ wäre für viele richtiger, aber wahrscheinlich gar nicht mehr das, was ich meine. (Zudem ein grammatischer Sprachenmurks sondergleichen.)
        Genauso läuft es mit der Bezeichnung „Roma und Sinti“.
        Es ist ja auch nie klar, wer nun repräsentativer Sprecher der Gruppe ist, die ich vielleicht benennen will. Wahrscheinlich gibt es meist gar keinen.
        Und was, wenn mir jemand erlaubt, seine Leute „Kebaps“ zu nennen?

        Aber es geht ja um das Wort „Rasse“.
        Nun wird hier klargestellt, dass das Wort bei Menschen nicht gerechtfertigt ist, weil die biologischen Unterschiede nicht ausreichen würden. Aber woran gemessen? Und heißt das, dass wissenschaftliche Genauigkeit Diskriminierung grundsätzlich verhindert?
        Es gibt doch einen Bedarf, die Dinge, die ich sehe auch benennen zu können. Und dann muss man letztlich doch einfach nur immer ein Wort finden, was aber natürlich auch wieder missbraucht werden kann.

        Mit dem Wort „Rasse“ kommt selbstverständlich sogleich das Wort „rassig“ in Verruf. Man braucht plötzlich Ersatz für Begriffe wie „Rassenunruhen“ und „Rassenkonflikt“. Und dann sollen wieder Formulierungen nachträglich aus der Literatur entfernt werden u.s.w.
        Ich verstehe ja die guten (und auch die scheinheiligen) Absichten dahinter, aber das nimmt kein Ende und es hilft alles nicht weiter. Im Gegenteil, es treibt den Kampf gegen Diskriminierung in so eine lächerliche Spießigkeit, die nur um sich selbst kreist.

        Letztlich finde ich allerdings auch: „Ethnien“ klingt deutlich schöner.

  11. Es gibt „Rassismus“ ohne einen wissenschaftlich begründeten Begriff „Rasse“, weil manche Menschen unbedingt weiter zur „Herrenrasse“ gehören wollen. Abgewertete, diskriminierte Menschen werden nicht so vehement an diesem Begriff hängen. Natürlich sind wir alle verschieden und nicht gleich, aber IQ oder soziales Handeln ist nicht nur von biologischen Gegebenheiten abhängig, sondern auch von der Umwelt und der Gesellschaft, die uns umgibt. Kinder, die in einem Kriegsgebiet oder in einer stark traditionell geprägten Gesellschaft aufwachsen müssen, haben oft gar nicht den Zugang zu einer höheren Bildung, egal welche Hautfarbe sie haben. Seltsam, dass man diese Benachteiligung dann auch noch biologistisch verengt begründen muss. Sie gehören halt nur einer anderen (sprich: niederen ) „Rasse“ an. Das ist Rassismus.

  12. Das es unterschiedliche Phänotypen gibt ist glaub ich jedem klar. Warum man ein daran gekoppeltes Wort, welches vielen noch im Wortschatz hängt, unbedingt streichen muss ist glaub ich nicht jedem klar. Es führt einfach zu unnötigen Konflikten und die erwartete Wirkung, Rassismus einzudämmen, bleibt aus.
    Es werden Ressourcen um diese Diskussion verschwendet und am Ende sprechen Menschen dennoch von menschlichen Rassen. Einige von ihnen um zu provozieren und andere von ihnen wissen gar nicht, dass sie dieses Wort nicht in diesem Kontext verwendet sollten. Viele sind verwirrt und in hundert Jahren wird sich ein neuer Begriff unter Rassisten etabliert haben, den es dann wieder zu verbieten gilt.
    Ich sehe hierbei Parallelen zum Drogenkrieg. Menschen werden in ihren Rechten beschränkt, obwohl der Grund dafür nicht einfach erklärbar ist. Ressourcen werden dafür verschwendet, die Rechte weiterhin einzuschränken, aber die erwartete Wirkung bleibt aus. Ein Katz-und-Maus-Spiel.

  13. Ich beziehe mich hier auf den folgenden Satz des Beitrages.: >>Es gibt also nicht nur kein einziges Gen, das solche angeblichen “rassischen” Unterschiede begründet, sondern noch nicht mal ein einziges Basenpaar.<<

    Zur Begründung: In der DNS (DNA) gibt es genau 4 Nulleinbasen. Das sind Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) Thymin (T). Diese können in der DNS genau 4 ihrer Basenpaare bilden, von denen 2 jeweils das Spiegelbild der anderen beiden sind.

    Adenin-Thymin und umgekehrt Thymin-Adenin
    Guanin-Cytosin und umgekehrt Cytosin-Guanin

    Diese Basenpaare sind bei allen Lebewesen, egal ob Pflanzen, Pilze oder Tiere, gleich!

    Je 3 dieser Basenpaare bilden Tripletts von denen es unter Berücksichtigung alle möglichen Kombinationen dieser 4 Basenpaare 64 gibt (3 Davon sind Stoppcodons) . Dieses Triplett ist die kleinste Einheit, die genetisch gesehen überhaupt eine Bedeutung hat. (Vergleichbar mit einen Buchstaben im Alphabet und Satzzeichen)

    Auch diese sind bei allen Lebewesen, egal ob Pflanzen, Pilze oder Tiere, gleich!

    Wenn ich nun der Aussage im zitterten Satz folge, wonach ein Unterschied den Basenpaaren vorhanden sein muss um 2 Lebewesen genetisch von einander abgrenzen zu können, muss ich ihnen leider mitteilen, dass es keine Menschen, Hunde, Olivenbäume, Fliegenpilze, Regenwürmer noch irgendwelche andere Pflanzen, Tiere oder Pilze gibt. Es gibt nur Leben! Auf Höhe der Basenpaare gibt es keinen Unterschied zwischen einer Kröte, Fußpilz, einem Menschen oder einem beliebigen Ackerunkraut.

    Um ihnen nun die ganzen Aussagen aus der verwirrenden Genetik in die ihnen, als "Journalisten und Autoren" bekannte Welt der Buchstaben und Satzzeichen zu übersetzen.

    Ich schrieb ja Tripletts sind wie Buchstaben und Satzzeichen.

    Mit Buchstaben und Satzteichen können sie ein schönes Gedicht, einen klassischen Roman, eine linksextreme oder rechtsextreme Hetzschrift, einen wissenschaftlich wertvollen Artikel oder so etwas wie das was ich hier gerade kommentiere schreiben.
    Das sind alles vollkommen unterschiedliche Texte mit unterschiedlichen Aussagen und Zielrichtungen.
    Aber alle diese Texte enthalten die selben Buchstaben, nur eben unterschiedlich angeordnet.

    Ebenso ist es mit Basenpaaren und den daraus gebildeten Tripletts. Diese sind bei allem was lebt gleich. Erst durch die unterschiedliche Anordnung entstehen unterschiedlich Lebensformen.

    Ich bin von dem wissenschaftlich niedrigem Niveau des Artikels ziemlich enttäuscht. Weniger Ideologie und mehr Wissenschaft und Fakten würden dem WDR und "Quarks" gut zu Gesicht stehen.

    1. Wir fürchten, Sie haben uns an dieser Stelle missverstanden. Wir haben nie gesagt, dass ein Unterschied an einem Basenpaar vorhanden sein muss, damit man Lebewesen voneinander abgrenzen kann. Wir wollten genau wie Sie an dieser Stelle auf die Vielfalt des Lebens hinweisen und darauf, dass die Unterschiede im Genom sehr sehr gering sind.

  14. Der Artikel 3 Abs 2 des GG sollte bezüglich der „Rasse“ ander formuliert werden:
    (3) 1Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, ( streichen: seiner Rasse,) seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Ergänzung:) Es gibt keine menschlichen Rassen.

  15. Es gibt doch einen Unterschied zwischen Afrikanern und Nicht-Afrikanern. Bei Afrikanern (mit Ausnahme von Nordafrikanern, die der Diercke-Weltatlass früher noch unter Europäide zählte) ist kein Neanderthaler-Erbgut vorhanden, während alle andere Menschengruppen dieses Erbgut aufweisen. Wie ist das zu erklären?
    Notabene: Ich bin an Erkenntnis interessiert, nicht an der Auf- oder Abwertung von Menschengruppen.

  16. Der Unterschied Mensch zu Schimpansen liegt bei nur 1,37%, ich finde es ohne ekelhaft wenn das der Mensch sich nicht als Tier bezeichnet. sondern davon ausgeht dass ein göttliches Wesen oder das Universum selbst für ihn verantwortlich ist. Wenn der Mensch erkennen würde was er ist, dann, so denke ich, würden viele Probleme gelöst

  17. Immerhin haben schon Mensch und Banane 50 % gemeinsame Gene.

    Zitat: Eine stammesgeschichtliche Abstammung oder verwandtschaftliche Nähe oder Entfernung lässt sich daran nicht festmachen.

    https://www.businessinsider.de/wissenschaft/see-im-himalaya-mit-800-skeletten-gibt-forschern-raetsel-auf-2019-10/
    Zitat: Eine DNA-Untersuchung von 38 Skeletten ergab, dass Menschen aus drei genetisch unterschiedlichen Gruppen zu zwei verschiedenen Zeitpunkten in einem Abstand von 1.000 Jahren um Roopkund starben.

    Bitte nennen Sie das Nomen, das hier mit „genetisch unterschiedlichen Gruppen” umschrieben ist.

    Rassismus ist nichts anderes als Diskriminierung aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes. Andere Begriffe im GG wie Abstammung zeigen, dass hier mit Rasse keine biologische Verknüpfung gegeben ist, weil sonst ja der Begriff Abstammung das Wort Rasse mit einschließen würde.

    Rassisten sind Leute, die sich aus Stolz und Eitelkeit heraus, sich für was Besseres halten und sich damit gegenüber anderen erhöhen. Werden Leute wegen ihrer Hautfarbe (das Wort steht nicht im GG) diskriminiert, dann ist als nächstes das Wort Abstammung dran, das gestrichen werden muss.
    Diese Leute suchen und finden immer was, dass sich dazu eignet: Schulbildung, Alter, Geschlecht, usw. , sogar blasse Haut oder Haarfarbe müssen herhalten.
    Extremfälle bewerten anderes menschliches Leben gar als nicht lebenswert oder als Zellhaufen, um die Vernichtung menschlichen Lebens zu rechtfertigen.

  18. Wir Erwachsenen, eventuell mehr oder weniger gebildete Menschen wurden über Jahrhunderte mit dem Glaubenssatz konfrontiert, „der Nachbar ist anders“. Als Kind hat es mich nicht interessiert, wie mein Freund/in aussah, wir haben zusammen gespielt. Erwachsene (Eltern) haben dann den Kindern erzählt, dieser Nachbar ist „anders“, sei vorsichtig! Kinder suchen nicht nach einer wissenschaftlichen Erklärung für einen Begriff. Sie entscheiden vernünftiger!

  19. wenn es keine rassenunterschiede in basenpaaren gibt, warum haben dann alle hellhäutigen 2 bis 4 prozent neanderthaler dna, während schwarzafrikaner diese nicht haben? hört endlich auf rasseunterschiede zu verleugnen. jede rasse hat gegenüber anderen ihre eigenen vor und nachteile. rassen sind gut weil sie für unterschiede und damit für vielfalt im genetischen pool sorgen. rassismus hingegen ist schlecht weil er die vermischung des genpools verhindern möchte.

    1. diese Diskussionen sind hoch interessant und zeigen wo wir uns aktuell befinden. damit wird balsch schluss sein. Ich fand interessant als Friedmann über „Juden Gene“ sprach. Als ich das googelte fand ich Genforschunsinstitute die damit warben anhand der eingesendeten Gene feststellen zu können ob man jüdische wurzeln habe.

  20. An den „Autor“ Michael Spang, bitte noch mal das 1×1 zum (wissenschaftlichen) Umgang mit Quellennachweisen anschauen. Quellen im Abspann ohne Bezug zu den jeweiligen Textaussagen, keine Kennzeichnung von mehrfachen wortwörtlichen Übernahmen, einfaches syntaktisches Umstellen der Originalformulierungen – erinnert mich an die ersten übereilten Vorübungen zu Facharbeiten zu Schulzeiten. Aber immerhin war’s nicht aus Wikipedia.

  21. Ich frage mich (als nicht Germanist), ob durch die Aufgabe des Begriffs „Rasse“ auch der Begriff „Rassismus“ obsolet wird. Wäre so weit nicht tragisch. Allerdings wird dadurch lediglich Verwendung der Begriffe verboten(?). Die Theorien, dass sich die Menschen (noch) genetische unterscheiden werden fortleben.

  22. Wie lange ist man sich da schon einig in der Wissenschaft? Ich weiß noch genau, wie ich 2012 in der Schule im Bio gelernt habe, dass es aufjedenfall verschiedene Rassen gibt, zwar wäre das Ethisch fragwürdig aber Biologisch absolut richtig.

    Ich fand das damals sehr kritisch, habe aber einfach meine Lehrerin vertraut. Und das finde ich ziemlich krass, wenn etwas so falsches in der Schule vermittelt wird.

  23. Wer sind diese Wissenschaftler die behaupten es gäbe keine Rassen?
    Einer Rasse anzugehören ist nichts negatives bzw. finde das Wort und Eingliederung richtig und nicht verkehrt.

  24. „Es gibt doch Hunderassen, oder?
    Hunderassen sind ausschließlich das Ergebnis menschlicher Züchtung und eben nicht das Ergebnis eines natürlichen, biologischen Prozesses. “
    Irgendwie fehlt mir hier das Argument. Menschen haben sich doch auch selbst gezüchtet. Warum sonst ist ganz Afrika schwarz, ganz Europa weiß und Südost-Asien asiatisch? Weil die Gene nur unter gleichen Rassen gekreuzt wurden. Wenn man nun einen schwarzen und eine weiße kreuzt ist das Kind ein Mischling und hat eindeutig beide Merkmale. Wäre es also keine Rasse müssten wir alle mittlerweile beige sein, das wir das nicht sind liegt an unseren Rassen.

    1. Du musst unterscheiden zwischen kontrollierter Fortpflanzung (= Züchtung) und natürlicher Fortpflanzung. Deswegen kann man nicht sagen, dass sich Menschen „gezüchtet“ haben. — Ganz Afrika ist übrigens auch nicht schwarz, es gibt dort sehr unterschiedliche Hauttypen. — Dass wir nicht alle „beige“ sind, liegt wohl eher daran, dass die meisten Menschen sesshaft sind. Übrigens: Zwischen europäischen und asiatischen Populationen können statistisch signifikante genetische Unterschiede festgestellt werden, aber auch zwischen Norddeutschen und Süddeutschen oder gar zwischen den Bevölkerungen verschiedener Stadtteile derselben Stadt.

      1. Mein Hund ist ein Straßenhund und damit definitiv nicht unter „kontrollierter Fortpflanzung“ einzuordnen, was weltweit betrachtet auf viele Hunde zurtift. Dennoch muss ich für die Steuer eine „Rasse“ angeben.
        Versteht mich nicht falsch. Ich bin eindeutig gegen Rassismus, allerdings bin ich auch gegen Speziesismus. Wenn jetzt also obwohl optisch deutlich zu Unterscheiden der Begriff Rasse beim Menschen wegfällt, wegen zu geringer genetischer Unterschiede, dann doch bitte bei allen anderen Arten auch.
        Damit wären dann Steuern und Versicherungen für Hunde gleich und diese elendig dumme Idee von „Rasselisten“ in den verschiedenen Bundesländern hätten dann keine Grundlage mehr.
        Jedem der diese Rasse-Diskusion nur auf den Menschen bezieht, dem unterstelle ich Speziesismus und möchte darauf hinweisen, dass beidem, dem Rassismus sowie dem Speziesismus, der Gedanke „etwas besseres“ zu sein zu Grunde liegt und daher so dicht beieinander lieg, dass man das gleich in einen Topf werfen kann.

  25. Eine Rasse ist eine phänotypische und/oder geographische abgegrenzte subspezifische Gruppe, zusammengesetzt aus Individuen, die eine geographisch oder ökologisch definierte Region bewohnt.

    So lautet eine mögliche biologische Definition.

    Bei Marienkäfern oder Löwen ist das für niemanden ein Problem, okay manche weichen dann verschämt auf Begriffe wie Unterart aus.
    Nur bei Menschen, so lernen wir hier, gibt es das nicht, richtiger wäre wohl darf es das nicht geben.

    Ich persönlich kann aber einen Schweden, dessen Vorfahren seit Jahrhunderten in Schweden lebten, problemlos und mit 100%iger Trefferquote von einem Chinesen oder einem Ghanaer, für die jeweils dasselbe gilt, unterscheiden, also rein phänotypisch.

    Das Problem ist doch, dass da über lange Zeit eine Wertigkeit mit in den Begriff verarbeitet wurde. Das ist in der Tat höchst problematisch.

    Deswegen aber zu behaupten, dass es etwas nicht gibt, was es gibt, nämlich phänotypische Unterschiede, ist doch Unsinn.

    So wie man Probleme mit der Klientel der „Hauptschüler“ nicht dadurch löst, dass man die Hauptschule abschafft, wie man es ja gern mal macht.

    Meint Ihr nicht, dass man mit dem Negieren von Wahrheiten Wasser auf die Mühlen der falschen Klientel leitet?

    1. Es gibt keine menschlichen Rassen. Nicht weil es sie nicht geben „darf“ (obwohl der Rassenbegriff natürlich in der Vergangenheit und bis heute aus rassistischen Motiven mit Wertungen verknüpft wird), sondern weil das rein biologisch nicht haltbar ist. Es gibt genetisch innerhalb so einer angeblichen „Rasse“ mehr Unterschiede als im Schnitt im Vergleich mit anderen „Rassen“ (die für uns Menschen offensichtlichen phänotypischen Unterschiede wie z. B. die Hautfarbe hängen an nur wenigen Genen und passen sich evolutionär teils sehr schnell an). Aus molekularbiologischer und populationsgenetischer Sicht ist eine Unterteilung des Homo Sapiens in Rassen oder Unterarten also nicht sinnvoll – dafür ist der Mensch zu vielfältig und gehen seine Ethnien zu fließend ineinander über. Der Begriff „Menschenrasse“ ist somit kein biologisch sinnvoller, sondern ein sozialer (vgl. „race“ im Englischen) – im Deutschen ist aber etwa der Begriff „Ethnie“ treffender und neutraler.

      1. Genetische Unterschiede zwischen den Menschen sind wissenschaftlich bewiesen:
        Siehe unterschiedlichen Anteil an Neandertaler -Genen. Die Menschen südlich der Sahelzone besitzen zB. keinerlei Neandertalgene.

        Im übrigen unterscheiden sich Schimpanse und Homo sapiens sapiens genetisch nur um 0,6 %.

        Ihre Ausführung ist also wissenschaftlich irreführend.

        Unterschiede sind aber nie eine Rechtfertigung für Diskriminierung etc. Wo ist also das Problem? Ich freue mich, dass die Welt so unterschiedlich ist.

        1. Regionale Sets an genetischen Varianten lassen sich Wissenschaftlern zufolge nicht als Grundlage für Rassen verwenden. Menschen aus einer bestimmten regionalen Gruppe haben nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit alle dieselben Varianten-Sets. Wenn du etwas anderes gelesen hast, freuen wir uns über Quellenangaben.

          1. Die Forderung nach entsprechenden Quellen kann ich folgen, Bitte weisen sie doch bitte ihre Quellen der vielfältigen Wissenschaftler aus, auf die in ihrer Argumentation mehrfach hingewiesen wird. Und ich bitte doch darum, dass es sich bei diesen um Biologen bzw. Artenforscher handelt und nicht um Studienrichtungen der Künste (also auch Sprachwissenschaftler etc.). Die große Gruppe der referenzierten Wissenschaftler wäre durchaus interessant.

      2. Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen.
        Und ich finde es problematisch, wenn Begriffe ausgetauscht werden (Rasse gegen Population), weil sie von Rassisten okkupiert wurden.

        Ein ganz konkretes Beispiel:
        Die Gold, Silber und Bronzemedaille im olympischen 100 m-Sprint hat spätestens 1980 der letzte Mann mit heller Hautfarbe gewonnen.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Olympiasieger_in_der_Leichtathletik/Medaillengewinner#100_m

        Der genetische Unterschied zwischen einem sehr schnellen Sprinter und einem Olympiagewinner wird marginal sein. Aber dieser kleine Unterschied scheint statistisch auffällig in einer Population aufzutreten, mit eher dunkler Hautfarbe.

        Wegen solchen Beispielen erschließt sich mir nicht die Behauptung, es gäbe keine Rassen beim Menschen.

      3. Es gibt im Deutschen kein Wort, welches den Begriff „Rasse“ ersetzen kann! Ethnie bezeichnet ein Volk mit seiner Kultur, Rasse bezeichnet den gesamten Genotyp und Phänotyp eines Menschen im Hinblick auf seine Herkunft und Abstammung. Hat mit Kultur und Sozialisation nichts zu tun. Auch Bezeichnungen wie POC, schwarz, weiß umfassen nicht auch nur annähernd den Begriff „Rasse“.
        Jeder Phänotyp/Genotyp einer Ethnie hat einen biologischen Sinn und ist das absolute „Erfolgsmodell“ in der angestammten natürlichen Umgebung. Alle Eigenschaften wie z.B. Anzahl der Pigmentzellen/Schweißdrüsen, Körpergröße, Form und Ausprägung Skelett und Skelettmuskulatur usw. ist die vollendete Anpassung an die jeweiligen Umweltbedingungen, die mit bloßem Auge sichtbar und natürlich auch genetisch feststellbar sind. Ich würde gerne mal so einen „Wissenschaftler“ kennen lernen, der behauptet, es gäbe keine Menschenrassen. Das sind in meinen Augen Wissenschaftsleugner. Die ideologische Verblödung muss ein Ende haben!!!

    2. Also als aller erstes solltest du bedenken: Das, was dich zu einem Chinesen macht, ist nur ein keines Dokument/Personalausweis.

  26. Vielen Dank.
    Welche Quelle genau besagt, dass es kein Basenpaar gibt, das die Rassentheorie belegen würde?
    Ich hatte mich immer gewundert warum es keine Menschenrassen gibt, und bin euch sehr dankbar für die Erklärung

    würde mich aber über weitere Quellen freuen, zum einen um mich selbst, vor Allem aber auch andere, von der Richtigkeit dieser Gegenthese und Begründung zu überzeugen.

    1. Was ist z.B.mit Chromosom4, Abbau von Alkohol? Asiaten und die verwandten Indianer haben größere Schwierigkeiten Alkohol abzubauen als Europäer.

      1. Was verstehst du Nazi eigentlich nicht. Menschen sind alles absolut gleich. Es gibt keinerlei Unterschied und Anpassungen an tausende von Jahren bestimmter Lebensumstände. Uns Juden kann man dich genetisch auch nicht von den umliegenden Völkern unterscheiden….. 😉

        1. Oha… Godwins Law … hat länger gedauert als erwartet

          wenn ich „du Nazi“ und „uns Juden“ sagen ist damit alles ok und die Diskussion beendet oder wie?
          Ist das nicht vielleicht ein wenig einfach?

          Vor allem weil jüdisch eine Religion ist. Du solltest schon von Israeli reden in diesem Kontext, an der Religion kann man Menschen ganz sicher nicht unterscheiden, das findet nämlich nur im Kopf statt…

          Vielleicht wollen Menschen hier es wirklich einfach nur wissen und verstehen, und zwar wirklich, und nicht so wie man es uns allen hier versucht zu erklären.

          Wo sind denn genau die Unterschiede zwischen Palästinensern und Israelis? Wenn es keine gibt, seid ihr alle die gleichen und solltet euch vielleicht einfach mal vertragen?

          Wobei ich sicherlich der Meinung bin, Palästinenser und Israelis sind das gleiche Volk, nur kommen die nich miteinander klar.

          Ich kann aber immer noch sehr leicht einen Palästinenser oder Israeli ganz locker von einem Chinesen oder Schweden unterscheiden…

          Das ich einen Deutschen nicht von einem Belgier unterscheiden kann, wird schon daran liegen das die sich
          irgenwie ähnlicher sind

  27. Was an der REalität vorbei geht … da die Unterschiede nicht nur äußerlich sind … sie betrefen im durchschnitt, eben auch faktoren die vom IQ, Kreativität … bis zur Mentalität reichen … wer das nicht erkennen kann, der sollte seine koffer packen und etwas durch die Welt reisen … sich den Zustand dieser WElt anschauen, welches ein direktes Produkt, dieser Unterschiede darstellt … die winzig sein mögen, aber gewaltige Auswirkungen haben …. selbst kinder aus anderen ethnien, in der ferne großgeworden unter dem einfluss einer anderen Kultur zeigen immer noch die Wesenzüge ihrer genetischen heimat auf …

        1. Du solltest deine Quelle vielleicht mal lesen, die bezieht sich nämlich hauptsächlich auf kulturelle und politische Unterschiede und sieht es selbst als fraglich, ob biologische Einflüsse vorhanden sind. Ansonsten kann man das Problem vermutlich auch nur dann richtig begreifen, wenn man selbst tagtäglich mit der Diskriminierung zu tun hat, die durch diese Rassentheorie erzeugt wird. Das ist an sich der gleiche Quatsch wie dass Frauen im Durchschnitt nicht so intelligent sein sollen wie Männer, was mittlerweile zum Glück nach und nach aus den Köpfen verschwindet.

          Natürlich wird dein logisches Denkvermögen besser, wenn du schon als Kind lernst, wie man rechnet, wie man Sprachen lernt und dergleichen, komplexe Zusammenhänge, die aber in anderen Teilen der Welt eine andere Bedeutung haben. Sowas muss man trainieren (und das möglichst früh), sonst findet man halt irgendwann keinen Anschluss mehr.

          Den IQ an eine Rasse zu koppeln, würde aber heißen, dass neugeborene Kinder, die Zugang zu den selben Bildungssystemen haben und unter den gleichen Bedingungen (sprich: diskriminierungsfrei, ähnliches Sozialleben, ähnliches Gefahrenpotenzial im Umfeld, lt. deines Links auch ähnliche klimatische Bedingungen) aufwachsen, trotzdem nicht die gleichen Lernerfolge erzielen können, was ich aus eigener Erfahrung als absolut unrealistisch erachte. Ebenso Kreativität, Mentalität.. natürlich bin ich anders drauf, wenn ich mein Leben lang von meiner eigenen Regierung unterdrückt werde. Sollte doch irgendwo nachvollziehbar sein.

          1. Aus eigener Erfahrung, daraus kann doch keine Evidenz abgeleitet werden?? Natürlich gibt es genetische Unterschiede bezüglich der Intelligenz und Kreativität. Ein Mensch mit down-syndrom wird niemals physik professor. Sie können ihn so gut Trainieren wie sie wollen. Regional gibt es diese Intelligenzunterschiede eben auch.

            Nicht jeder Mensch ist gleich Kreativ und das ist auch nur in einem geringen Maße erlernbar.
            Der IQ ist die Geschwindigkeit für abstraktes denken bezogen auf das Alter, das ist eben größtenteils genetisch und kann nicht erlernt werden, so wie schnell laufen genetische Komponenten hat.

            Durchschnittlich sind Frauen genau so intelligent wie Männer. Das „Genie“ tritt bei Männer trotzdem häufiger auf, der schwach begabte Mann natürlich auch, die Varianz ist bei Männern einfach höher.

  28. Jahrhundertelange Kolonialmentalitäten und „weisse Denke“ sitzen so tief in den Menschen fest…Da muss in den Köpfen was passieren…solange das nicht geschieht werden Verbote auch nichts helfen…Da gibts echt viel zu tun…

  29. Hab ich das jetzt richtig verstanden, es gibt angeblich keine Rassen aber es gibt Rassismus? Ist für mich ein Widesrpruch. Das Eine kann es nicht ohne das Andere geben, vielleicht sollte sich die „Menschheit“ dahingehend einig werden. Es wird nur allzu gerne und zu oft von „Rassismus“ gesprochen, statt von der Diskriminierung. Natürlich würde dann eineigen Gruppen das Exlusive abhanden kommen; Diskriminierung kann schließlich jeden Treffen, unabhängig von siener Rasse, pardon, meinte Herkunft.

    1. Die Rassentheorie hat keinen wissenschaftlichen biologischen Halt. Wer Menschen allerdings trotzdem in solche Schemata einordnet und nach Rassen sortiert denkt Rassistisch. So einfach! Natürlich gäbe es keinen Rassismus, wenn dies niemand so denkenwürde, allerdings sieht man ja in dieser Kommentarspalte, das das sehr wohl immer noch geläufig ist.

    1. Zu welcher Art gehört die Rasse Mensch dann?
      Ich glaube eher der Mensch gehört als Art zu den Simialen (Affenartigen). Dabei hat er (noch) keine (entdeckten) Untergruppierungen,

      womit ich vorerst Rasse übersetze, da es neutraler ist und ich keine mir seriös beziehungsweise verständlich vorkommende Herkunft des Wortes „Rasse“ finden konnte.

    1. Leider sind kulturellen Unterschiede, die sich in Handlungen und Denkweisen widerspiegeln nun mal nicht von der Hand zu weisen. Im Gegensatz zur vermeintlichen Rasse, lässt sich das aber ändern, zumindest, wenn man „zu Gast“ ist und man es auch möchte.
      Meist sind es auch gerade diejenigen, die vermeintlichen Rassismus überall wittern, die, die aufgrund ihres Schubladendenkens selbst anfällig für Rassismus sind, es aber nicht merken.

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Michael Stang: Wissenschaftsjournalist, überwiegend Hörfunker, vor Corona viel auf Reportagereisen weltweit. Herzblutthemen: Evolution, Rechtsmedizin und alles Lebendige.