Was man über Schutzmasken in Zeiten von Corona wissen muss

Mit Schutzmaske schützen wir nicht uns selbst – aber andere. | Bild: Ani Kolleshi on Unsplash

In Zeiten von Corona

Was man über Schutzmasken wissen muss

Drei Monate Maskenpflicht. Und es wird weiter diskutiert: Wie oder wen schützen Masken wirklich? Fest steht: Die Maske bleibt. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

21. September 2020 | 337 Kommentare

Wir alle müssen sie tragen – und doch wird weiter über Schutzmasken diskutiert. Während einige Experten das Tragen von Schutzmasken von Anfang an empfahlen, hielt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lange daran fest, dass zunächst nur medizinisches Personal, Pflegepersonal und kranke Personen den Mund-Nasen-Schutz tragen sollten. Der Massengebrauch wurde nicht empfohlen.

Das hat sich nun geändert.

Nachdem ein Land nach dem anderen die Maskenpflicht eingeführt hat, empfiehlt jetzt auch die WHO das Tragen einer Maske zur Eindämmung von Infektionen. Das Problem ist: Die Studienlage zur Wirksamkeit der Masken gegen die Ausbreitung des Coronavirus war lange dünn – und ist es ehrlich gesagt noch immer.

Wir schauen uns daher an: Welche Studien gibt es, was sagen sie wirklich aus? Und passen diesen Text regelmäßig an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft an.

Kann ich mich selbst mit Mund-Nasen-Schutzmasken vor dem Coronavirus schützen?

Zumindest an der frischen Luft ist eine Maske aller Wahrscheinlichkeit nach überflüssig, sofern man das Abstandsgebot einhält – und das gilt ja aus gutem Grund: Konsequentes Abstandhalten im Freien verhindert, dass man sich mit dem Coronavirus ansteckt. Denn die infektiösen Tröpfchen oder Aerosole verfliegen an der frischen Luft sehr schnell. Nur wer sich sehr nahe steht und von einem Infizierten angehustet wird oder mit ihm redet, kann sich in solchen Situationen anstecken.

Aber: Manchmal ist Abstand halten schwierig

In Situationen, in denen man anderen Menschen über einen längeren Zeitraum sehr nah kommt, oder mit ihnen für längere Zeit in einem geschlossenen Raum ist, ist das Risiko einer Infektion wesentlich höher. Denn gerade in geschlossenen Räumen können sich Aerosole über längere Zeit in der Luft ansammeln.

In diesen speziellen Situationen können Mund-Nasen-Schutzmasken hilfreich sein. Zwar ist eine Ansteckung dennoch möglich, da gerade bei einfachen Papiermasken oder selbstgenähten Masken Aerosole nicht ganz aus der Atemluft gefiltert werden. Die Virenlast aber, die auf den Schleimhäuten landet, könnte mit Schutzmaske geringer sein – und das könnte zu einem milderen Verlauf der Erkrankung führen. So die Theorie.

Wenig beachtetes Einfallstor: die Augen

Wer noch etwas mehr zum Eigenschutz beitragen möchte, kommt um eine gut sitzende Schutzbrille mit Seitenschutz nicht herum. Denn, wenn jemand angehustet wird, landen die Tröpfchen ja nicht nur in der Nase, sondern auch in den Augen. Die Tränenkanäle spülen das Virus dann direkt an die Stelle im Nasen-Rachenraum, an der sich die Viren vervielfältigen.

Der wirksamste Schutz vor einer Infektion bleibt aber auch mit Schutzmaske und Schutzbrille: Abstandhalten und regelmäßiges Händewaschen. Nicht umsonst hat RKI-Präsident Lothar Wieler gesagt: „Das Schlimmste, was passieren kann, [ist,] wenn man sich mit einer Maske in Sicherheit wiegt.“

Was hat die WHO-Studie zu Masken ergeben?

Die WHO änderte ihre Empfehlungen zum Tragen von Masken vor allem aufgrund einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen und im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Metaanalyse. Das kanadische Forscherteam wertete dazu mehr als 200 Studien aus, die das Ansteckungsrisiko durch verschiedene Viren wie MERS, SARS, aber auch SARS-CoV-2 untersuchten. Und zwar durch drei einfache Schutzmaßnahmen: Abstand halten, Masken nutzen, Schutzbrille tragen.

Das Ergebnis klingt auf den ersten Blick eindrucksvoll: Jemand mit Schutzmaske ist fünf bis sechs Mal weniger gefährdet, sich anzustecken. Die Forscher geben allerdings auch ganz offen zu, dass die Aussagekraft ihrer Ergebnisse sehr begrenzt sei. Denn es gibt Probleme mit Verzerrungen – und die unterschiedlichen Maßnahmen wie Maske tragen und Abstand halten stören sich bei der Auswertung gegenseitig.

Masken sind also nur als Ergänzung zum Abstandhalten sinnvoll

Und natürlich dann, wenn es schwierig ist, Abstand zu halten – wie etwa in der Bahn. Denn im Zweifel halten Masken vielleicht doch einen Teil der Viren ab und verhindern möglicherweise einen schwereren Krankheitsverlauf. Man kann den Wissenschaftlern der WHO-Studie daher nur zustimmen, wenn sie fordern, die Schutzwirkung von Masken nun endlich in einer wissenschaftlichen Studie zu untersuchen: „Es sind auf allen Ebenen Maßnahmen erforderlich, um die mangelnde Qualität der Beweise zu verbessern.“

Kann ich mit einer Mund-Nasen-Schutzmaske andere Menschen vor dem Coronavirus schützen?

Etwas anders sieht es aus, wenn man umgekehrt fragt: Wenn ich mich selbst schon nicht wirklich mit einer Maske schützen kann: Kann ich denn – falls ich selbst unwissentlich infiziert bin – wenigstens andere Menschen schützen? Hier kann man mit einem vorsichtigen „Ja“ antworten. Denn auch ein einfacher Mundschutz hält einen Teil der infektiösen, größeren Virentröpfchen ab, wenn man hustet oder spricht.

Außerdem werden dennoch austretende kleinere Tröpfchen (Aerosole) gebremst und fliegen nicht mehr so weit umher wie ohne Schutz. Aber auch in diesem Fall gilt natürlich: Abstand ist der beste Schutz. Und den halten andere eventuell nicht mehr so streng ein, wenn man eine Schutzmaske trägt.

Welche Probleme bringt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt für alle „Verkaufsstellen“ (Supermarkt, Apotheke, Tankstelle, Bank und Post), aber auch auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren, beim Arzt, in Bus und Bahn (inklusive U-Bahnhof und Haltestellen). Ebenfalls vorgeschrieben sind Masken in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie beim Abholen von Speisen und Getränken bei einem Restaurant.

Eine Maskenpflicht hat allerdings auch eine Reihe an Nachteilen:

  • Das Tragen von Masken „verführt“ dazu, nicht mehr so vorsichtig zu sein, etwa weniger Abstand zu Menschen zu halten.
  • Masken müssen regelmäßig gewechselt werden, da sie durch die Atemluft feucht werden und ihre „Barrierefunktion“ gegenüber dem Coronavirus dadurch abnimmt.
  • Insbesondere bei selbst genähten Masken fehlt die Anleitung, wie man eine Schutzmaske richtig nutzt, um sich nicht einer zusätzlichen Infektionsgefahr auszusetzen – etwa durch vermehrtes Berühren des Gesichts, wenn die Maske nicht richtig sitzt.

Wie gut sind selbst gebastelte Masken?

Es kursieren viele Nähanleitungen für selbst gebastelte Masken. Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass solche Masken noch schlechter wirken als professionelle Masken. Nutzt man nicht zu dünne Baumwolle, soll aber immerhin etwas mehr als die Hälfte der großen Tröpfchen aufgefangen werden.

In einer Studie wurden verschiedene Materialien auf ihre Filterleistung untersucht. Hier schnitten Geschirrtücher und Staubsaugerbeutel am besten ab. Deutlich schlechter waren Kopfkissen, Leinen, Seide und Schals.

Wie gefährlich es ist, solche Studien unreflektiert zu veröffentlichen, zeigt ein Warnhinweis von Herstellern der Staubsaugerbeutel. Die Beutel enthalten aus Hygienegründen oft ein antibakteriell wirkendes Pulver das beim direkten Einatmen gesundheitsschädigend sein kann.

Verschiedene Materialien bieten unterschiedlichen Schutz

Wichtig ist zu beachten, dass in dieser Studie die Durchlässigkeit von bestimmten Bakterien getestet wurde. Bakterien sind jedoch im Schnitt hundertmal größer als Viren. Inwieweit das Ergebnis auf das Coronavirus übertragbar ist, ist also unklar.

Allerdings geht es ja um das Aufhalten größerer Tröpfchen, die beim Husten oder Sprechen entstehen. Insofern erscheint es plausibel, sich bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Stoff auf diese Werte zu beziehen. Das bestätigt auch eine Studie, die untersucht hat, wie sich Regierungen auf eine potenzielle Grippe-Pandemie vorbereiten können.

Demnach waren selbstgebastelte Masken aus Geschirrtüchern nur halb so effektiv wie die gewöhnlichen Mund-Nasen-Schutzmasken aus dem Krankenhaus, die ja bereits selbst keinen großen Schutz bieten.

So unterscheiden sich Bakterien und Viren. Grafik: WDR

Erhöht das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske das Risiko einer Infektion?

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken kann auch gefährlich sein – nämlich dann, wenn man sie falsch benutzt. Und das passiert fast zwangsläufig. Man greift oft an die Maske, um den Sitz zu prüfen oder zu korrigieren, weil sie rutscht.

Oft sieht man auch Menschen, die ihre Maske zwischenzeitlich unters Kinn schieben und in einer vermeintlichen „Gefahren“-Situation oder bei einer Kontrolle wieder vors Gesicht ziehen. Dabei fasst man genau dorthin, wo es gefährlich wird: In die Nähe der Schleimhäute – und erhöht so das Risiko, sich das Coronavirus über eine Kontaktinfektion einzufangen.

Wichtige Verhaltensregeln schützen vor Tröpfcheninfektionen:

  • Stets so verhalten, als ob man keine Maske tragen würde.
  • Die Maske so behandeln, als ob sie mit Viren verunreinigt wäre.
  • Die Maske nicht anfassen und nach dem Absetzen der Maske die Hände waschen.
  • Berührungen im Gesicht und an der Maske vermeiden.
  • Weiterhin Abstand zu anderen Menschen halten.
  • Trotz Maske in die Armbeuge husten und niesen.

Eine Bedienungsanleitung: Was muss man beim Benutzen von Schutzmasken beachten?

Wenn du eine einfache Mund-Nasen-Schutzmaske trägst, dann halte dich bitte an die folgenden Ratschläge, damit du deine Infektionsgefahr durch das Tragen nicht erhöhst! So machen auch es die Profis im Gesundheitswesen:

1.) Vorbereiten

  • Lange Haare zu einem Zopf nach hinten binden.
  • Bart abrasieren; am besten glatt, jedoch mindestens so weit, dass er komplett unter der Maske verschwindet.
  • Die Hände gründlich mit Seife waschen.

2.) Anziehen

  • Die Maske nur von außen berühren.
  • Die Maske an den Gummibändern anfassen, vors Gesicht halten und beide Gummibänder hinter die Ohren ziehen.
  • Den Nasenbügel der Maske auf die Nase drücken, damit sich die Maske eng an Nase und Wangen anschmiegt.
  • Danach die Maske mit Daumen und Zeigefinger nach unten über das Kinn ziehen.
  • Dann erst die Brille oder eine Schutzbrille aufsetzen.

3.) Tragen

  • Die Maske nicht mit den Händen berühren.
  • Die Maske nicht zwischendurch unters Kinn ziehen und später wieder vor das Gesicht bringen. Dann muss man eine neue Maske anziehen.

4.) Ausziehen und Entsorgen

  • Die Maske niemals mit den Händen anfassen, sondern beide Gummibänder gleichzeitig mit den Händen nach vorne ziehen.
  • Beim Abnehmen kurz den Atem anhalten, da sich auf der Maskenoberfläche Viren befinden können.
  • Einmalmasken danach in einen abgedeckten Mülleimer werfen.
  • Die Hände gründlich mit Seife waschen.

Können Schutzmasken gesundheitliche Probleme bereiten?

In den sozialen Medien wird immer wieder darüber diskutiert, ob das Atmen durch die Community-Masken ungesund sei. Dabei geht es vor allem um die sogenannte CO2-Rückatmung.

Die Luft, die wir einatmen besteht zu etwa 21 Prozent aus Sauerstoff. Die Luft, die wir ausatmen, also die verbrauchte Luft, enthält nur noch etwa 17 Prozent. Etwa 4 Prozent wurden zu CO2, also Kohlendioxid, umgesetzt.

Sauerstoff wird in unseren Zellen benötigt, um Energie zu erzeugen. Bekommen wir zu wenig Sauerstoff, nimmt unsere Leistungsfähigkeit ab. Viele glauben, dass die Luft, die wir durch eine Community-Maske einatmen, weniger Sauerstoff und einen höheren CO2-Gehalt enthält und deshalb auf Dauer ungesund ist.

Video zur Schädlichkeit der Masken-Luft in der Kritik

Ein Grund für diese Annahme ist ein Video eines Feuerwehrmanns aus Pennsylvania, USA. In dem Video misst er den Sauerstoffgehalt unter verschiedenen Gesichtsmasken und kommt zu dem Schluss, dass dieser viel zu niedrig und daher gesundheitlich bedenklich ist.

Einige Forscher kritisieren das Video, denn es sei wissenschaftlich nicht korrekt. So sagt der Industriehygieniker Thomas Fuller, eine entscheidende Fehlinterpretation der gemessenen Werte sei, dass sie die ausgeatmete Luft widerspiegeln, nicht aber die Luft, die tatsächlich unter der Maske eingeatmet wird. Sauerstoffmoleküle seien klein genug, um durch die Maschen des Stoffes eingeatmet zu werden.

Selbst der Hersteller des Gerätes, mit dem die Messung durchgeführt wurde, kritisiert das Video: Das Gerät sei darauf ausgelegt, die Luftzusammensetzung großer Räume zu messen und möglicherweise gefährliche Gase zu detektieren. Der Raum unter der Maske ist so klein, dass die ausgeatmete Luft die Sauerstoffmoleküle verdrängt und das Gerät nur den höheren CO2-Gehalt der verbrauchten Luft detektiert.

Kirsten Koehler, Professorin für „Environmental Health and Engineering“ an der „Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health“ schätzt, der Sensor könne nicht unmittelbar auf die sich sehr schnell ändernde Zusammensetzung der Luft reagieren, wenn jemand unter der Maske einatmet.

Wenig Evidenz für gesundheitliche Probleme

Zu der vermeintlichen Gefahr der CO2-Rückatmung gibt es kaum wissenschaftlichen Untersuchungen. In einer Doktorarbeit von 2005 wurde untersucht, ob der CO2-Gehalt unter chirurgischen OP-Masken, wie wir sie hier inzwischen auch im Alltag als Einwegmasken kennen, erhöht ist und wie der Organismus darauf reagiert. Das Ergebnis: Der CO2-Gehalt unter den Masken war tatsächlich höher und auch der CO2-Gehalt im Blut der Probanden.

Aus diesem Ergebnis und aus den in der Dissertation zitierten Studien, die aber keinen direkten Bezug zu Mund-Nasen-Bedeckungen haben, wird teils in Social-Media-Kanälen interpretiert: Schutzmasken seien gesundheitsschädlich und führten zu gesundheitlichen Problemen wie Konzentrationsschwäche und Atemnot. Und das obwohl die Autorin der Dissertation zu dem Ergebnis kommt, dass es keine signifikanten Veränderungen der Atemfrequenz gab.

Das bestätigt auch Dr. Walger, Pressesprecher der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene: Ein gemessener erhöhter CO2-Gehalt bedeutet nicht, dass er auch Auswirkungen haben muss.

Auf das Körpergefühl vertrauen

Fakt ist: Wir wissen, dass wir nichts wissen. Denn die Studienlage zu diesem Thema ist unbefriedigend. Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Evidenz dafür, dass normale – also Alltags- oder chirurgische OP-Masken – gesundheitliche Probleme verursachen – zumindest nicht bei Menschen mit einer normal funktionierenden Lunge.

Man sollte natürlich den gesunden Menschenverstand einschalten: Wenn man das Gefühl hat, zu wenig Sauerstoff zu bekommen, sich benommen fühlt oder Luftnot unter der Maske verspürt, sollte man sie – so Dr. Walger – natürlich abnehmen. Der Intensivmediziner und Infektiologe sagt: Das individuelle Empfinden sei hier entscheidend, denn in der Theorie gebe es bislang keine Evidenz dafür, dass ein vorrübergehender erhöhter CO2-Gehalt zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Bieten Masken mit Nanosilber einen zusätzlichen Schutz?

Ob in der Drogerie, im Supermarkt, im Internet oder der Apotheke: Überall finden sich mittlerweile Masken mit Nanosilber. Hersteller werben damit, dass durch das Nanosilber Bakterien und Viren beim Ein- und Ausatmen unschädlich gemacht würden. Manchmal sprechen sie auch wenig präzise davon, dass die Masken gegen „schädliche Mikroben“, hierzu zählen Bakterien und Viren, helfen.

Dass Nanosilber antibakteriell wirken kann, ist prinzipiell gut belegt. In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft auch immer mehr darüber herausgefunden, dass es zudem auch gegen manche Viren helfen kann.

Allerdings: „Die Datengrundlage ist hier noch vergleichsweise dünn“, sagt Ralf Dieckmann vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). „Es fehlen noch etliche grundlegende Informationen, etwa zur Wirkung auf verschiedene Virenarten und den Bedingungen, unter denen Nanosilber tatsächlich antiviral wirkt.“

Der angebliche Zusatznutzen der Masken ist somit fraglich. Eine dieser Masken hat die Europäische Kommission mittlerweile sogar über ihr Schnellwarnsystem zurückgerufen, da sie einen Schutz anpreist, den sie nicht bietet. Das BfR warnt zudem, dass nicht abschließend geklärt ist, ob das Nanosilber selbst die Gesundheit der Verbraucher gefährdet.

Was ist Nanosilber?

Nanosilber sind Silberpartikel, die kleiner als 100 Nanometer sind. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter. Nanoteilchen stecken bereits heute unter anderem in Textilien, Kosmetika, Medizinprodukten, Lacken und Farben. Sind Nanopartikel in Lebensmitteln enthalten, müssen sie seit 2014 mit dem Zusatz „Nano“ in der Zutatenliste gekennzeichnet werden, eine Kennzeichnungspflicht gibt es zudem für Kosmetika. Auch bei den Masken gilt: Werden sie als antiviral beworben, muss darauf hingewiesen werden, dass sie einen Biozidwirkstoff enthalten. „Außerdem muss die Nanoeigenschaft des Silbers in Klammern hinter dem Wirkstoff genannt werden“, so Dieckmann.

Die Industrie setzt Nanosilber gerne ein, da es keimtötend wirkt. Eine Eigenschaft, die bereits Silber aufweist, indem es wasserlösliche Ionen auf seiner Oberfläche bildet. Bei Nanosilber ist diese Wirkung noch verstärkt, da die Nanoteilchen im Verhältnis zu ihrem Volumen eine größere Oberfläche besitzen.

Ganz genau ist nicht bekannt, wie die Silberionen Bakterien inaktivieren. Was man aber weiß: Sie verändern wichtige Oberflächenmoleküle in der Bakterienmembran und bringen den Stoffwechsel so durcheinander, dass die Bakterien absterben. Zu einzelnen Viren gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass Nanosilber verhindert, dass das Virus an die Wirtszellen andocken oder sich vermehren kann.

Bei Coronaviren zeigte Nanosilber in vereinzelt vorhandenen Studien laut BfR ebenfalls  einen „moderaten inaktivierenden Effekt“. Dieser trat auch bei einer erst kürzlich veröffentlichten Studie zum neuen Coronavirus Sars-CoV-2 auf, bei der eine Silber-Nanocluster-Lösung auf eine Atemschutzmaske aufgebracht worden war. Der antivirale Effekt hänge generell jedoch von der Art der Nanopartikel ab und davon, wie diese aufgebracht und verwendet werden, so das BfR.

Auch der Biophysiker Wolfgang G. Kreyling, der sich am Helmholtz Zentrum München lange mit Nanoteilchen, deren Verteilung und Auswirkungen im Körper beschäftigt hat und das Zentrum weiterhin wissenschaftlich berät, betont: „Nanosilber ist nicht gleich Nanosilber.“ Ob die Partikel tatsächlich Keime abtöten und wie gefährlich sie für die Gesundheit sind, hängt von vielem ab – ihrer Größe, ihren Eigenschaften, ihrer Konzentration und der Art, wie sie hergestellt, angeordnet und aufgetragen wurden. Für den Verbraucher ist all das bei den Nano-Masken kaum nachvollziehbar. „Die Angabe ‚Nanosilber‘ allein sagt gar nichts aus“, so Kreyling.

Über die Lunge in alle Organe

Risikolos sind die Teilchen dagegen nicht. Anders als Silber ist Nanosilber mobiler. Im Körper kann es vor allem über die Lunge in den Blutkreislauf und von dort in alle Organe und sogar die Plazenta und das Gehirn gelangen. Auch über Magen, Darm und das Lymphsystem können sich Nanopartikel im Körper verteilen. Intakte, unverletzte Haut gilt hingegen nach jetzigem Kenntnisstand als sichere Barriere.

Zwar gelangt beim Einatmen nur ein Teil der Silberpartikel aus der Lunge in den Körper und diese werden wohl, wie eine aktuelle Tierstudie zeigt, auch wieder recht zügig über den Stuhl ausgeschieden. Die winzigen Teilchen können aber prinzipiell in jede Zelle gelangen und dort Entzündungen hervorrufen oder die Zelle abtöten. Sie stehen daher im Verdacht, chronische Entzündungen, genetische Schäden, vielleicht auch Tumore auszulösen und die Lunge und das Herz-Kreislauf-System schädigen zu können.

Bei den Masken warnt das BfR: Durch feuchte Atemluft oder Speichel könnten Silberionen freigesetzt werden. Eine abschließende Bewertung der gesundheitlichen Risiken sei “aufgrund fehlender Studien und Daten derzeit nicht möglich“. Auch längerfristige Risiken solcher beschichteten Behelfsmasken seien unzureichend erforscht – etwa die Auswirkungen auf die Mikroflora der Haut oder auf die Resistenzentwicklung bei Bakterien.

Das Institut rät daher weiterhin, auf den Einsatz von Nanosilber “in verbrauchernahen Produkten“ so lange zu verzichten, bis “die Datenlage eine abschließende Bewertung der mit der Exposition des Verbrauchers verbundenen gesundheitlichen Risiken erlaubt“.

Auch Kreyling sieht keinen Grund, sich so eine Maske vor den Mund zu spannen. Er glaubt allerdings auch nicht, dass eine große akute Gefahr für den Träger davon ausgeht, wenn er es mal macht. “Ich nehme an, da steckt, wenn überhaupt, schon aus Kostengründen nur wenig Nanosilber drin“, sagt er. “Und nach ein paar Wäschen ist es ohnehin raus.“

Für die Umwelt ist das Herauswaschen der Nanopartikel allerdings wahrscheinlich auch nicht gut. So gibt es Hinweise, dass Nanopartikel wichtige Bakterien in der Umwelt, Pflanzen oder Mikroorganismen schädigen können. Doch auch hier gilt: Viele Fragen sind noch offen.

Kann man das mit den Masken auch etwas pragmatischer angehen?

Wir sind gerade in einer ungewöhnlichen Situation: In Köln etwa leben über eine Million Menschen – und es gibt wenige Hundert offiziell registrierte Infizierte. Selbst mit einer hohen Dunkelziffer ist also klar: Es ist im normalen Alltagsleben eher unwahrscheinlich, überhaupt auf einen infektiösen Menschen zu treffen.

Aber (und das macht die ganze Sache so kompliziert): Die offiziellen Zahlen hinken der tatsächlichen Zahl immer deutlich hinterher. Und weil Infektionszahlen schnell exponentiell anwachsen können, begleitet einen diese Unsicherheit ständig. Deshalb ist es auch weiterhin wichtig, sich vorsichtig zu verhalten.

Maske in die Hosentasche?

Die Maske auch mal unter der Nase oder am Kinn? Nein, ganz klar. Aber einen etwas pragmatischeren Umgang mit den Masken kann man momentan sicherlich verantworten. Zum Beispiel sollte es okay sein, als Privatperson seine Maske auch mal in die Hosentasche zu stecken, wenn man draußen unterwegs ist. Auch auf das Händewaschen vor und nach dem Aufsetzen kann man sicherlich das eine oder andere Mal verzichten.

Wenn aber die Infektionszahlen wieder in die Höhe schnellen sollten, ist die Situation eine andere. Und dann gilt auch wieder für den Umgang mit Masken: Behandele sie immer so, als ob die Maske voller Viren ist – also so, wie es auch das Personal in Krankenhäusern immer machen soll.

Wie kann ich meine Schutzmasken mehrmals verwenden und desinfizieren?

Viele haben sich ihre Masken selbst gebastelt. Andere haben sich Mund-Nasenschutzmasken oder gar FFP-Masken zugelegt. Klar ist: Wir benötigen über einen langen Zeitraum sehr viele Masken. Da die Preise für Einwegmasken nach wie vor recht hoch sind, aber auch aus ökologischen Gründen, stellt sich die Frage, ob man Masken mehrfach verwenden kann. Die Antwort lautet: “eigentlich nein”. Aber wir leben ja in einer besonderen Zeit.

Es kursieren viele Hinweise, wie man Masken desinfizieren könne, um sie mehrfach zu nutzen. Wir haben uns einige dieser Möglichkeiten angesehen und geben eine Einschätzung:

  • Waschen in der Waschmaschine
    Selbst gebastelte Stoffmasken mit Vollwaschmittel bei mindestens 60°C waschen. Für Haushalte, in denen täglich gewaschen wird, erscheint diese Methode am praktikabelsten und ist als recht sicher einzuschätzen. FFP-Masken oder einfache Mund-Nasenschutzmasken lassen sich nicht in der Waschmaschine waschen! Die Schutzfunktion wird zerstört.
  • In einem Topf mit Wasser aufkochen
    Das Aufkochen soll das Virus zerstören. Allerdings werden Viren gegebenenfalls über den Dampf in der Küche verteilt, bevor sie durch die Hitze inaktiviert werden.
  • Erhitzen im Backofen
    Trockenes Erhitzen ist eigentlich eine gute Möglichkeit, Viren zu zerstören. Jedoch leiten Backöfen auch Luft nach außen. Insbesondere bei Umluft könnten darin auch Viren enthalten sein, die noch nicht inaktiviert sind. Diese Gefahr lässt sich vielleicht etwas reduzieren, wenn man den Ofen vorheizt. Ob die Temperatur wirklich erreicht ist, testet man am besten mit einem Bratenthermometer.
    Lange hieß es: Dann bei 70 °C eine halbe Stunde trocknen. Doch zumindest für die Anforderungen von Krankenhäusern ist das wohl nicht sicher genug. Wahrscheinlich sind 90 Minuten bei 90 °C nötig. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte testet das gerade – wenn es hier Neuigkeiten gibt, aktualisieren wir den Text entsprechend.
  • Heißes Bügeln
    Theoretisch könnte das ähnlich gut wirken wie das Aufbereiten im Backofen. Aber es kann leicht passieren, dass die Einwirkzeit zu kurz ist, oder die nötige Hitze zwischen zwei Stofflagen, bei dickem Stoff oder an den Nähten nicht durchgehend erreicht wird.
  • Aufhängen und abwarten
    Im Prinzip sollte auch ein dreitägiges Hängenlassen – zum Beispiel auf einer Wäscheleine – ausreichen. Draußen und bei Sonne hilft auch noch die UV-Strahlung mit, das Virus zu zerstören. Aber nach wie viel Tagen wirklich alle Viren, die sich möglicherweise auf der Maske befinden, zerstört sind, lässt sich nicht sagen.
    Immerhin: Diese Behandlungsmöglichkeit kann man für alle Arten von Masken anwenden.

Von diesen „Geheimtipps“ raten wir besonders dringend ab:

  • Mikrowelle
    Auch wenn dieser Tipp von Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt – Schutzmasken in der Mikrowelle zu desinfizieren, ist keine gute Idee. Nicht nur, dass es den Mikrowellenofen schädigen kann, weil es ähnlich wie ein Leerbetrieb ist. Sondern auch, weil es bei Masken mit Metallbügeln sogar zu Plasmaentladungen kommen kann. Diese können die Schutzmaske in Brand setzen. Die Stadt München warnt nach einigen Feuerwehreinsätzen davor, Masken im Mikrowellenofen reinigen zu wollen. Das gilt selbst dann, wenn man ein Tasse mit Wasser zusätzlich in die Mikrowelle stellt.
  • Einsprühen mit Desinfektionsmittel oder Seifenlauge
    Das Einsprühen kann die Schutzwirkung der Maske noch weiter herabsetzen.
  • Einfrieren
    Einfrieren ist nicht hilfreich: Das Coronavirus ist selbst bei minus 20 °C nach dem Auftauen wieder aktiv.
  • UV-Lampe
    Ebenfalls raten wir dringend von der Nutzung von UV-Lampen ab, wie sie beispielsweise zur Teichentkeimung genutzt werden. Die UV-C-Strahlung ist eine sehr starke Strahlung. Da sie für das Auge unsichtbar ist, kann man sehr leicht und schon nach wenigen Sekunden Horn- und Bindehaut der Augen schädigen. Auch das Bundesforschungsministerium warnt vor dem Einsatz unter Alltagsbedingungen.

Autoren: Axel Bach, Julia Polke, Lea Wolz

Diesen Text haben wir zuerst im April veröffentlicht. Wir passen ihn regelmäßig an die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft an. Daher beziehen sich ältere Kommentare eventuell auf Textabschnitte, die heute nicht mehr existieren.

Unsere Quellen

Verwandte Themen

337 Kommentare;

  1. Das Tragen von Masken hat Geschichte, sie schützt dich vor Schmutzpartikeln, Stäuben und vielleicht Bakterien, Viren sind 1000x kleiner. Andere kannst du schon garniert damit schützen. Du erhöht dein CO2, sammelst Bakterien. Am Schlimmsten sind die sozialen Folgen: ANGST, erinnern an Gefahr, gefügig machen und folgsam werden. Das wollen die Mächtigen. Originalton Wieler! Coronastrtegiepapier des BMI.
    SONST glaubt kein Mensch die unsinnigen Maßnahmen der Regierung, sonst akzeptiert auch niemand die kommenden Zwangsimpfen.

    1. Es geht nicht um einzelne Viren, vor denen Masken schützen sollen. Es geht um Tröpfchen, die Viren enthalten. Und ein Großteil dieser Tröpfchen wird selbst von einfachen Stoffmasken abgehalten. Wenn es um sehr kleine Tröpfchen und Aerosole geht, sind FFP2/3 Masken dann klar im Vorteil.
      CO2 spielt keine Rolle, dass gleicht der Körper problemlos aus, haben zahlreiche Tests bestätigt. Es sei denn, man ist schwer Lungenkrank und der Sauerstoff ist schon ohne Maske sehr knapp. Dann gibt es keinen Spielraum für Kompensation.
      Angst ist dann sehr sinnvoll, wenn sie uns vor Gefahren schützt, wenn sie dazu führt, dass wir uns angemessen gegenüber Gefahren verhalten.
      Angst spielt für mich aber gar keine Rolle, wenn ich die Situation einschätze. Ich höre mir die Einschätzung der Lage aus wissenschafltich fundierten Quellen an. Daraus ziehe ich dann auf Verstandesebene meine Schlüsse. Der Rest ist dann noch Intuition und gesundes Erfahrungswissen.
      Zwangsimpfen: Das ist bisher nur eine Erfindung der Impfgegner. Warum? Weil man den Menschen Angst machen will, um sie in ihrer Meinung zu manipulieren.
      Nach meiner Einschätzung wird es in Deutschland nie einen Impfzwang geben. Maximal könnte es passieren, dass man ohne Impfung ein paar Einschränkungen erlebt. In etwa so, wie das jetzt auch schon ist: Ohne Hepatitis B Impfung kann ich in bestimmten Berufen nicht arbeiten.

  2. Die Aussage im Artikel „Der wirksamste Schutz vor einer Infektion bleibt aber auch mit Schutzmaske und Schutzbrille: Abstandhalten und regelmäßiges Händewaschen.“ finde ich sehr richtig.

    Das Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen oder sogar Schutzbrillen im Freien bei ausreichendem Abstand zu anderen Menschen finde ich dagegen völlig falsch.
    Damit schützt man weder sich, noch andere.
    Damit gefährdet man seine eigene Gesundheit (CO2-, Viren-, Bakterien-, Pilze-Rückatmung) und die Gesundheit anderer, weil man damit den Eindruck erweckt, es sei gefährlich draußen an der frischen Luft. Besonders kleine Kinder und Senioren, denen ich täglich begegne, wirken zunehmend verstört und springen schon fast zur Seite, wenn jemand ihnen mal etwas zu nahe kommt.

    Das Tragen von Gesichtsmasken (gleich welcher Art) in öffentlichen Bereichen, besonders in Schulen, finde ich angesichts der Tatsache, dass wir in Deutschland so gut wie keine an Covid-19 Erkrankten mehr haben, zumindest „überdenkenswert“.
    Ich meine reale erkrankte Menschen, nicht die Zahl der positiven PCR-Tests.

    Im medizinischen Bereich haben Gesichtsmasken natürlich ihren Nutzen. Aber in der Öffentlichkeit werden weder die richtigen Masken getragen, noch werden sie richtig verwendet (nur kurz tragen, nicht anfassen, regelmäßig tauschen, etc.).

    Zu dem Video in diesem Artikel „Experiment: Hilft ein Mundschutz gegen Corona?“
    Gehen wir mal davon aus, dass im normalen Leben niemand ohne irgendetwas vor seinen Mund oder seine Nase zu halten hustet oder niest, verbreiten sich die Aerosole (Luft-Tröpfchen-Gemisch) trotzdem weitläufig um die Person herum.

    (21.08.2020) Anästhesist Dr. Ted Noel – Schnelle Vorführung, wie Masken (nicht) helfen
    https://www.youtube.com/watch?v=UNZff3guLRw
    Auch in diesem Videobeitrag ist zu sehen, wie die Gesichtsmasken die Ausbreitung von Aerosolen zwar etwas abschwächen, aber letztlich verteilen sie sich dennoch großflächig im Raum.

    Was in vielen „Fakten-Checks“ außer Acht gelassen wird, ist die Realität. Diese beschreibt Dr. Ted Noel am Anfang des Videos ganz treffend: Aerosole breiten sich schnell in alle Richtungen aus.
    Deshalb wird auch die Schutzwirkung von Masken gegen Viren in öffentlichen Bereichen von vielen Wissenschaftlern bestritten.
    Mal ein „Realitäts-Check“: Wenn meine Tochter in der Schule stundenlang durch eine Maske atmet, verteilen sich bereits durch kleinste Luftbewegungen die Aerosole im gesamten Klassenraum. Nun steht sie auch mal auf, oder ein Mitschüler, oder der Lehrer geht durch die Klasse. Gleiches gilt natürlich für Geschäfte, Restaurants, etc. – die Luft ist ständig in Bewegung und damit verteilt sich alles in ihr eben auch in alle Richtungen.

    (13.09.2020) Dr. Christian Fiala – Was mache ich, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann?
    https://www.youtube.com/watch?v=qv77MU3s0ps

    (13.09.2020) Mag. Elisabeth Mayerweck, klinische Psychologin – Maskentheater und Schulbeginn
    https://www.youtube.com/watch?v=Hw5pd2Jqy9g

    (26.05.2020) Gesundheitsexperte Martin Sprenger – Eskalation der Corona-Maßnahmen war völlig faktenbefreit
    https://www.youtube.com/watch?v=D2g7rQ6RQwA

    (26.05.2020) Gesundheitsexperte Martin Sprenger – Warnt vor Angstmacherei
    https://orf.at/stories/3178426/

    (21.04.2020) Dr. Raphael Bonelli – Die Schutzmasken-Pandemie
    https://www.youtube.com/watch?v=_ryfkVvHi04

    (15.09.2020) Dr. Raphael Bonelli – Sicher ist sicher! Macht uns die Angst vor Corona langsam verrückt?
    https://www.youtube.com/watch?v=oyH0PJYlm7c

    1. Die Menge an Aerosol wird in Innenräumen durch Masken stark verringert. Deshalb ist das Maskentragen so wichtig. Die Filterleistung gegen Aersole ist bei den meisten Masken aber nicht so toll. In dieser Hinsicht bringen sie nur mäßig was, aber immerhin auch oft noch 30-50 %. Weil es für eine Ansteckung eine gewisse Virenlast braucht, können 30% aber immer noch viel bewirken. In der Kombination weniger Aerosol in der Luft + mäßige Filterung erreicht man insgesamt viel. Gerade in Schulen, wo die Lüftungsmöglichkeiten leider oft nicht so optimal sind. Wenn wir überhaupt eine Chance jetzt im Herbst/Winter haben wollen, dann alle Maßnahmen umsetzen, die wir kennen.
      Die Abstandsregel von 1,5-2m ist übrigens nur ein Kompromiss und keine wirklich sichere Maßnahme. Man hat experimentell herausgefunden, dass Tröpfchen bis zu 8m fliegen können. Wenn der Wind ungünstig steht, fliegen einem also die Tröpfchen des Gegenüber bei seiner feuchten Aussprache direkt ins Gesicht. So kann man sich auch draußen anstecken. Das Risiko scheint nach bisherigen Erkenntnissen draußen aber eher gering zu sein.
      Ein Problem mit der Abstandsregel ist: Viele schaffen es noch nicht, von ihren Gewohnheiten zu lassen und kommen einem zu nahe. Aber ich bin da sehr zuversichtlich. Ich habe großen Respekt davor, dass mittlerweile fast alle sich selbstverständlich an Maskenpflicht und Abstandsregeln halten.

  3. Es geisterten ja in den letzten Tagen viele Gerüchte in Sachen Falsch-Positive Testergebnisse. Auf die Spitze getrieben gab es die Behauptung, wir hätten überhaupt keine Corona-Fälle mehr, das wären alles Falsch-Positive Ergebnisse. Prof. Drosten klärt diesen Unsinn in der Podcast Folge 56 auf. Kurz gesagt ist nichts dran an dieser Theorie, die Tests sind so gut abgesichert, dass auch in Zeiten geringer Virusverbreitung die Falsch-Positive-Rate so gut wie keine Rolle spielt, weil in vielerlei Hinsicht die Testergebnisse überprüft werden.

    1. Hallo Winfried, Sie schreiben „… die Tests sind so gut abgesichert, dass auch in Zeiten geringer Virusverbreitung die Falsch-Positive-Rate so gut wie keine Rolle spielt, weil in vielerlei Hinsicht die Testergebnisse überprüft werden.“

      Wie erklären Sie dann, dass der Unterschied zwischen den Zahlen der positiven Corona-PCR-Tests einerseits und den an Covid-19 schwer Erkrankten und Verstorbenen andererseits immer größer wird?
      https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-virus-das-wissen-wir/
      Diagramme „Positive Coronavirus-Tests in Deutschland im Verlauf (COVID-19)“ und „Coronavirus-Fälle pro Tag in Deutschland“

      1. Meines Wissens ist ein Grund, dass derzeit viele junge Menschen erkranken. Auch gibt es ja mittlerweile viel mehr Wissen darüber, wie Covid19 behandelt werden kann, so dass es gar nicht erst zu sehr schweren Verläufen kommt. Wir haben auch einige Medikamente, die schwere Verläufe abmildern können.
        Vielleicht hatten wir im April auch eine stark erhöhte Todesrate, weil unser Gesundheitssystem hoch belastet war und dann auch mehr Fehler gemacht wurden. So einen Effekt wird es sicher gegeben haben. Weiß man ja aus vielen anderen Zusammenhängen, wer völlig kaputt und übermüdet arbeitet, macht viele Fehler. Auch wird dann vieles chaotisch. Wie viel Einfluss so ein Effekt hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibt es mittlerweile klare Leitlinien und wieder ein vernünftig funktionierendes Qualitätsmanagementsystem.
        Hoffen wir, dass es vor allem diesen Fortschritte sind, die auch langanhaltend die Sterblichkeitsrate niedrig hält.

  4. Wer sich beim Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen (Masken) Sorgen um die eigene Gesundheit macht, spätestens aber um die unserer Kinder und Senioren, dem empfehle ich folgenden Videobeitrag.

    https://www.wochenblick.at/sachverstaendiger-beweist-live-co2-werte-unter-masken-gesundheitsschaedlich/
    Der gerichtlich beeidete Sachverständige Ing. Dr. Helmut Traindl misst den CO2- und Sauerstoffgehalt unter Mund-Nasen-Masken. Ähnliche Praxistests gibt es bei Youtube einige zu finden – alles nur Fake News von Verschwörungstheoretikern?

    Die Reaktion darauf kann ich mir schon denken, denn es gibt ja Studien (wer hat die finanziert?), welche die Unbedenklichkeit des Tragens von Masken bestätigen. Aber es gibt auch Untersuchungen, die eine Gesundheitsgefährdung nachweisen (wie die hier https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf). Fakt ist, mir wird schnell schwindlig unter einer Maske – alles nur Einbildung?

    Wer wie ich Beschwerden beim Tragen von Masken hat, vielleicht hier mal nachlesen (https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/was-man-ueber-schutzmasken-in-zeiten-von-corona-wissen-muss/#comment-9452).

    Apropos Praxistests:
    Das erinnert mich irgendwie an den Abgasskandal in 2015. In der Theorie und in vielen Studien (wer hat die finanziert?) wurden die Grenzwerte eingehalten – aber in der Realität sah es doch etwas anders aus.
    Und hatten die Wissenschaftler damals nicht monatelang vergeblich versucht, ein offiziell zugelassenes Abgas-Messgerät zu bekommen, um die Abgasemissionen der Autos in der Praxis zu messen? Kein Testinstitut in Deutschland war dazu bereit – aus Angst vor dem „Druck von oben“ (und damit kann ja nicht ein einzelnes Unternehmen gemeint gewesen sein).

    1. Es kommt mir in letzter Zeit schon so vor, dass wir hier ständig Zaubertricks entzaubern müssen, die irgendwelche Leute ins Netz stellen. Bei diesem „Zaubertrick“ liegt der Fehler darin, dass der CO2-Gehalt unter der Maske gemessen wird, was aber gar nicht relevant ist. Es ist erstmal nachvollziehbar, dass ausgeatmete Luft einen deutlich erhöhten CO2-Gehalt hat und es ist auch logisch, dass von dieser ausgeatmeten Luft am Ende der Ausatmung in der Maske verbleibt. Das liegt einfach am Innenvolumen der Maske, was ja nicht geleert werden kann. Im übrigen ist auch der Mundraum, die Nasenhöhlen und die Luftröhre mit dieser CO2-erhöhten Luft noch gefüllt, weil überall Voluminas sind, wo Restluft bleibt.
      Welchen CO2 Gehalt die ausgeatmete Luft hat, spielt aber kaum eine Rolle. Die Frage ist eher, wie sehr der CO2 Gehalt durch eine Rückatmung von verbrauchter Luft steigt. Und das wird hier überhaupt nicht untersucht.
      Es ist auch so, dass der Körper sich problemlos selber regulieren kann. Man atmet einfach etwas tiefer und schon ist das Mehr an CO2 wieder wegkompensiert. Das Volumen unter einer Maske ist auch relativ klein, da steigt der CO2 Gehalt des eingatmeten Gemisches aus Frischluft und Restluft aus der Maske nur wenig an. Das wurde auch schon seit vielen Jahren hinreichend untersucht und für unproblematisch eingestuft, sonst dürften nicht Millionen von Menschen in diversen Berufen täglich 8 Stunden mit Mund-Nasenschutz arbeiten.
      CO2-Rückatmung ist nur in wenigen Fällen wirklich relevant: Bei Menschen, deren Lungenfunktion soweit eingeschränkt ist, dass sie schon unter normalen Atembedingungen an ihrer Grenze sind. Und bei körperlicher Anstrengung, wo man selbst an sein Limit geht. Wenn ich z.B. mit dem Fahrrad schnell einen Berg hochfahre, bemerke ich die Limitierung einer Maske sofort, auch wenn die einen sehr geringen Atemwiderstand hat.

    2. Hallo Winfried, vielen Dank für Ihre Erklärungen.
      Ich habe natürlich auch die vielen Beiträge gesehen, in denen das Tragen von Mund-Nasen-Masken als völlig unbedenklich eingestuft wird. Noch aussagekräftiger finde ich Beiträge von Menschen, die beruflich täglich über mehrere Stunden eine Schutzmaske tragen müssen und damit keine Probleme haben – wie könnte ich da widersprechen.

      Nun lebe ich seit Jahren mit regelmäßig auftretenden, mittelstarken Kopfschmerzen, teils mit Schwindel. Diese Beschwerden verstärken sich bereits nach kurzem Tragen selbst einer leichten OP-Maske deutlich. Deshalb bin ich der Meinung, dass das Tragen einer Maske zumindest für empfindlichere Menschen wie mich ein gesundheitliches Risiko darstellen kann. Und deshalb meine ich auch, dass wir Kinder und Senioren besonders vor den Risiken des Masketragens schützen müssen.

      Im Praxistest von Herrn Ing. Dr. Traindl misst er einen starken Anstieg des CO2-Gehalts unter der Maske. Die Personen atmen also deutlich mehr CO2 ein als ohne Maske. Wäre dies nicht so, würde sich der gemessene CO2-Gehalt der ausgeatmeten Luft nicht kontinuierlich erhöhen, sondern er würde auf einem leicht erhöhten Niveau bleiben.

      Auch wenn der Sauerstoffgehalt im Blut dadurch nicht absinkt, steigt aber der CO2-Gehalt im Blut an. Dies kann bekanntlich ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Nicht zuletzt kann dies die Immunabwehr schwächen, die wir gerade in Grippezeiten doch bestmöglich stärken sollten.

      https://klagepaten.eu/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-10-Informationsbrief-fuer-SchulleiterInnen-und-Lehrkraefte.pdf
      Mit diesem von 78 Experten (überwiegend Ärzten) unterzeichneten Schreiben werden Eltern, Schulleitungen und Lehrer über die Folgen einer Maskenpflicht in Schulen informiert.

      https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751
      Dies ist eine ganz neue Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen.

      Und wie ich in meinem letzten Beitrag unten geschrieben habe, macht es für mich absolut Sinn, dass es nicht gut für die Gesundheit sein kann, dem Körper Stoffe (CO2, Viren, Bakterien, …) wieder zuzuführen, die er mit dem Ausatmen ja gerade loswerden wollte.

      Sie schrieben „Es ist auch so, dass der Körper sich problemlos selber regulieren kann. Man atmet einfach etwas tiefer und schon ist das Mehr an CO2 wieder wegkompensiert.“
      Gilt das auch für Schulkinder und Senioren? Aus meiner Erfahrung fängt man eher an, nur noch durch den Mund zu atmen. Damit wird die gesunde Nasenatmung übersprungen und Viren, Bakterien, Pilze, Schadstoffe gelangen noch schneller und vermehrt in den Körper.

      Ich meine einfach, die Verantwortlichen sollten das Für und Wider des Masketragens nochmal gründlich überdenken.

      1. Ich denke auch, dass hier in alle Richtungen weiter geforscht werden sollte, auch welche Probleme Masken evtl. verursachen. Und das immer mal wieder die Gesamtsituation neu bewertet werden muss.
        Das es Menschen gibt, die stark unter der Maskenpflicht leiden, kann ich mir gut vorstellen. Ich kenne persönlich auch jemanden.
        Insgesamt ist mein Eindruck aber, dass sich sehr wenig Menschen aus gesundheitlichen Gründen schwer tun. Und die wenigen haben meist auch eine Lösung gefunden, z.B. eine Maske, durch die man gut atmen kann. Im Extremfall auch ein Gesichtsschild, mit dem man ja völlig ungehindert atmen kann.
        Die obige Psycho-Studie bezieht da auch nur Menschen ein, die Probleme mit dem Maskenthema haben. Das die dann auch sehr dramatisch ihre Situation darstellen, ist sehr naheliegend. Sie wollen ja eine Veränderung. Insofern würde ich diese Studie mit Vorsicht genießen. Sie zeigt auch nicht, wieviel Prozent der Bevölkerung überhaupt Probleme haben. Eine Bekannte von mir arbeitet in einer recht großen Psychiatrie, dort müssen alle Patienten fast den ganzen Tag Maske tragen. Alle Mitarbeiter auch. Bei denen ist das überhaupt kein Thema und wird von nahezu allen gut angenommen.
        Dem würde ich dann auch mal ein anderes Problem gegenüberstellen: All die Menschen, die durch Corona stark verunsichert sind und Ängste haben, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Und der Schaden, der denen entsteht, wenn Menschen sich nicht an die Maskenpflicht halten und für Beunruhigung sorgen. Ich wette, wenn man hier eine Studie macht, wird man auch vielfach hören, dass Menschen sich stark geschädigt fühlen, weil sie sich durch die Maskenverweigerer verunsichert fühlen.
        Kurzum, man muss das Ganze sehen und welche Relevanz was in der Gesamtheit hat. Das gilt zumindest, wenn man gesellschaftlich die richtigen Entscheidungn treffen muss. Individuell kann ich mir gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die unter der Situation besonders leiden, Sie beschreiben da ja auch Ihre Situation. Das ist schwierig und bleibt ein Problem, deshalb die Maskenpflicht abzuschaffen, erscheint mir aber nicht angemessen, weil der Schaden, der dann entsteht, m.E. nach viel größer wäre.
        Nach Quellen, die ich verfolge, wird immer mehr klar, wie hilfreich Masken in der Bewältigung der Krise sind.

  5. Maskenpflicht zum Schutz vor Viren…
    Immer mehr Menschen fühlen sich bei der Corona-Thematik von den (staatlich finanzierten) Mainstream-Medien sagen wir „unzureichend informiert“ und suchen in den „alternativen Medien“ (Youtube, etc.) nach einer ehrlichen Berichterstattung über die wirkliche Situation im Land.

    Zur Aussagekraft der PCR-Corona-Tests, auf denen alles basiert, was wir zur Zeit erleben:
    Merkblatt zur aktuellen COVID-19 Testung in der Schweiz (Stand: 31.08.2020)
    https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/news/coronavirus-covid-19/mb_covid-19_testung.html
    Zitat (Seite 5): „Zur Individualdiagnostik sind SARS-CoV-2 Antikörper-Schnelltests zurzeit ungeeignet. Je nach Prävalenz in der Bevölkerung müssen viele falsch positive Resultate erwartet werden. Aussagen über eine Immunität, also Schutz vor einer Reinfektion, sind nicht zulässig. Der Nutzen dieser Tests ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben.“

    Einfach ausgedrückt bestätigt dies, dass ein positiver Corona-Test nichts darüber aussagt, ob jemand an Covid-19 erkrankt ist und somit andere Menschen anstecken kann.
    Dies versuchen uns Experten, wie Herr Dr. Wolfgang Wodarg (https://www.youtube.com/watch?v=NWRiq-w9Rr8) und Herr Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (https://www.youtube.com/watch?v=la2_qj-MTFE) schon seit Anfang des Jahres mitzuteilen – nur wollen das die Verantwortlichen in der Politik nicht hören.

    Viele Menschen kommen zunehmend zu dem Schluss, dass wir in diesem Jahr nicht mehr als eine normale Grippewelle hatten, die was SARS-CoV-2 angeht inzwischen seit mehreren Wochen wieder vorbei zu sein scheint (siehe dazu auch meine Beiträge unten und hier https://www.quarks.de/gesundheit/so-lange-braucht-die-entwicklung-eines-coronavirus-impfstoffs/ und hier https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/wie-viele-menschen-sterben-an-corona/).

    Die in meinen Beiträgen verlinkten Videobeiträge sollen möglichst viele Leser hier zum eigenständigen und kritischen Nachdenken anregen – es ist immer einfacher, einer vorgegebenen Meinung zu folgen (besonders wenn andere Meinungen systematisch unterdrückt werden) – aber es ist nie zu spät dafür, die Augen und Ohren zu öffnen und seine Meinung zu überdenken.

    Zum Tragen von Masken:
    https://www.biopraktik.de/2020/04/24/aufwachen-masken-fallen-lassen-mensch-sein/
    Hier werden die Gefahren beim Tragen von Mund-Nase-Abdeckungen für Normalmenschen verständlich erklärt. Und es macht für mich absolut Sinn, dass es nicht gut für die Gesundheit sein kann, (Gift-) Stoffe dem Körper wieder zuzuführen, die er beim Ausatmen (oder Schwitzen, oder …) ja gerade loswerden möchte.

    Wer seine Kinder in einer Schule hat, die weiterhin eine Maskenpfllicht im Unterricht anordnet, findet hier vielleicht einen Denkanstoß.
    https://klagepaten.eu/2020/09/03/nrw-maske-im-unterricht-keine-pflicht-musterschreiben-anbei/

    Herr Prof. Dr. Wieland Kiess über die sächsische Corona-Schulstudie
    https://www1.wdr.de/av/phoenix/phoenix-vor-ort/video-studie-kein-einziger-corona-fall-an-sachsens-schulen-100.html
    In der Studie wurden 2600 Schüler und Lehrer an 18 sächsischen Schulen untersucht. Nicht ein einziger war an Covid-19 erkrankt. Dagegen waren aber die schädlichen Auswirkungen der staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen klar nachweisbar.

    Und dies ist nur ein weiteres Beispiel für die fatalen Kollateralschäden der Entscheidungen unserer Regierung, die sie selbst kaum betreffen, unter denen aber viele Menschen leiden müssen.

    1. „Zur Individualdiagnostik sind SARS-CoV-2 Antikörper-Schnelltests zurzeit ungeeignet.“

      Stimmt. Da steht ja auch ganz klar *Antikörper-Schnelltest*! Eigenständiges Denken ist gut, aber bitte verdrehen Sie nicht die Fakten: der von Ihnen präsentierte Textschnipsel befasst sich nicht mit PCR-Corona-Tests.

      Auch bei PCR-Tests gibt es ab und zu falsch-positive Ergebnisse, aber die Wahrscheinlichkeit ist weit geringer als bei immunologischen Nachweisen (etwa 1% bei einfacher PCR, <0.05% bei Nachtestung oder einem aktuellen dual-target Test).

    2. Die PCR-Tests, die in Deutschland eingesetzt, haben extrem geringe falsch positive Ergebnisse. Das ist keine relevante Fehlerquelle und es wird auch abgesichert, dass hier keine relevanten Fehlerquellen entstehen. So blöd sind unsere Labore und die Verantwortlichen nicht. In Kekules Corona Kompass Ausgabe 102 wurde das klar gestellt. Da kursiert mal wieder der größte Unsinn durchs Netz, den unter anderem auch Björn Höcke AFD verbreitet hat.

      Wer positiv getestet wird, hat mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit eine Corona-Infektion. Ob er damit noch ansteckend ist, weiß man damit nicht. Das ist nach heutigen Testverfahren nur schwer nachzuweisen. Trotzdem macht es doch total Sinn, dass diejenigen, die positiv getestet sind und den Virus in sich haben, in Quarantäne geschickt werden.

      1. Eine extrem geringe falsch positiv Rate verhindert leider nicht, dass man bei ebenfalls geringer Prävalenz eine sehr hohe Absolutrate an tatsächlich falsch positiven Ergebnissen hat.

    3. Vielen Dank Silene für die Richtigstellung – da hatte ich mich wirklich verlesen.
      Auch vielen Dank an Winfried für die Erklärungen.
      Dazu nochmal nachgefragt: Sie meinen also, dass die verwendeten Corona-Tests ein Nachweis dafür sind, dass ein Mensch das (vollständige) SARS-CoV-2 Virus in sich hat? Ist der Test denn ein Nachweis dafür, ob ein Mensch an Covid-19 erkrankt ist, also Krankheitssymptome hat oder bekommt?
      Stimmt es nicht, dass nur Menschen mit Krankheitssymptomen anderen Menschen auch anstecken können?

      1. Der PCR-Test weist ein bis zwei Bereiche des Virus-Genoms nach. Diese Bereiche wurden extra so ausgewählt, dass sie einerseits sehr charakteristisch sind (damit es nicht zu Verwechslungen mit anderen Viren kommt) und andererseits aus sehr stabilen/konservativen Regionen des Genoms stammen (damit auch mögliche Mutationen des Virus sicher erfasst werden). Diese RNA-Sequenzen findet man normalerweise nicht im menschlichen Körper, sie stammen immer vom SARS-CoV-2 Coronavirus.

        Der Test weist tatsächlich nicht das komplette Virus nach, sondern nur das genetische Material. Ein positiver Testbefund kann (abgesehen von wirklich seltenen falsch-positiven Testergebnissen) bedeuten, dass (a) aktive Viren, (b) inaktive Viren oder (c) einfach nur die Reste von Viren in der Probe vorhanden sind. Wenn ausreichend Virus-RNA in der Probe nachgewiesen wird kann man davon ausgehen, dass die Viren zuvor im Körper der betroffenen Person vermehrt worden sind. Die getestete Person ist/war also infiziert. Es ist aber durchaus möglich, dass die Vermehrung des Virus ohne auffällige Symptome abläuft, die Betroffenen also nicht „krank“ erscheinen.

        Schon bei den ersten Fällen in Deutschland (Webasto) wurde dokumentiert, dass einige der Virusüberträger selbst keine oder nur sehr leichte Symptome hatten.

        1. Danke Silene für die gut verständliche Erklärung.
          Wer mit dem PCR-Corona-Test positiv getestet wurde, ist also entweder (a) gerade mit aktiven SARS-CoV-2 Viren infiziert und könnte andere anstecken, auch wenn er selbst keine Krankheitssymptome aufweist – oder (b) war, bzw. (c) war vermutlich, früher mit aktiven SARS-CoV-2 Viren infiziert, hatte die Krankheit zum Testzeitpunkt bereits überstanden, trägt inzwischen nur noch inaktive Viren oder deren Fragmente in sich und kann andere damit nicht mehr anstecken. Soweit korrekt?

          1. Das ist korrekt. Darüber hinaus können natürlich auch Menschen, die gerade negativ getestet wurden, dennoch infektiös sein. Alles eine Frage des Testzeitpunkts. Die beste Nachweis-Wahrscheinlichkeit für das Virus (mit etwa 80% Trefferquote) besteht etwa 8 Tage nach Infektion.

          2. „Die beste Nachweis-Wahrscheinlichkeit für das Virus (mit etwa 80% Trefferquote) besteht etwa 8 Tage nach Infektion.“
            Haben Sie dafür eine Quelle?

          3. Quelle: British Government Publishing Service https://bit.ly/3fj6FQt

            „false negative rate for SARS-CoV-2 RT-PCR assays […] decreased from 100% on day 1 (i.e. a false negative was certain) [to a] minimum of 20% on day 8 of infection“
            [siehe Figure 1 oben]

          4. „bzw. (c) war vermutlich, früher mit aktiven SARS-CoV-2 Viren infiziert, hatte die Krankheit zum Testzeitpunkt bereits überstanden“
            -> Aber nur wenige Tage, in Einzelfällen auch mal ein paar Wochen noch. Nicht, wie von manchen behauptet, dass der Test positiv anschlägt, weil man irgendwann mal an Covid-19 erkrankt war. Um das nachzuweisen, braucht es den Antikörper-Test.

          5. Ist es nicht so, dass Fragmente von Virus-RNA auch nach deutlich längerer Zeit als ein paar Wochen noch (z.B. im Bindegewebe?) nachgewiesen werden konnten? Könnte dies der Corona-Test vielleicht doch erkennen? Und Antikörper bilden auch nicht alle Menschen, die mit Corona-Viren infiziert waren, oder?

          6. Es gab meines Wissens ein paar Fälle (z.B. in S-Korea), wo der PCR-Test noch fast 2 Monate nach der Infektion positiv war. Es wurde in diesen Fällen darüber spekuliert, ob es sich um persistente Infektionen oder Re-Infektionen handelte.
            https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1498.long
            Wenn ich mich richtig erinnere, wurde vor ein paar Wochen tatsächlich gemeldet, dass es sich in diesen Fällen um RNA-Fragmente toter Viren handelte. Eine Quelle habe ich jetzt aber nicht verfügbar.

            Antikörper gegen das Coronavirus konnten tatsächlich nicht bei allen Erkrankten nachgewiesen werden bzw. verschwanden bei einigen Patienten schon nach recht kurzer Zeit. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass die Immunreaktion bei diesen Personen im wesentlichen über sogenannte T-Zellen ablief.
            https://www.nature.com/articles/s41577-020-0393-3

        2. Zu ergänzen ist hier, dass viele Tests nur 1 für SARS-CoV2 spezifische Sequenz benutzen, die andere eine für mehrere Corona-Typen gängige Sequenz ist. Die Tests gelten aber bei positivem Nachweis von nur einer der beiden Sequenzen als positiv. Zumindest wurde dies so im März / April / Mai so gehandhabt.

  6. Es sind mittlerweile 5 Monaten mit der maske. Arbeite in einem großmarkt und komme mit Bahn zur Arbeit also täglich muss ich die Maske 10 Stunden am Tag tragen. Von Arbeitgeber kriegen wir 1x maske pro Tag. Wie mein haut in Gesicht anschaut ist langsam depressiv, meine Akne ist wieder da. Mein asthma hat sich auch deutlich verschlechtert und ein a test brauch ich gar nicht weil nach meine Kollegin Erfahrung würde ich nur gleich von Menschen angegriffen und jede ist gleich aggressiv. Dass sich da die jenigen die es tatsächlich brauchen zu jedem jede Minute rechtfertigen müssen finde ich abartig. Das ist mir diese theater nicht wert. Kolleginn würde von Kunden nur beschimpft und als,, masken verweigerin ernannt,,. Es wird ganze Zeit geredet über so und so viel positiv getesteten Menschen und in Wirklichkeit sind in Krankenhäusern 266 Menschen auf der intensive Station von ganzen Deutschland. Wären die 80.000 tausend positive Menschen alle in Krankenhäusern liegen würde das den ganze Welt auch anders und ernst nehmen. Hauptsächlich jedem gesunden Mensch der das mehr als 8 stunden am Tag bei der Arbeit trägt, wo besteht körperliche Arbeit und Anstrengung einfach kaputt machen.

    1. Wenn die Maske ein gesundheitliches Problem darstellt, solltest du unbedingt mit deinem Arzt und Arbeitgeber darüber reden. Zu der Frage, ob Masken überhaupt nötig sind: Fakt ist, dass die Infektionszahlen aktuell so niedrig in Deutschland sind, weil die Anti-Corona-Maßnahmen greifen. Die niedrigen Zahlen sind also kein Grund, die Maßnahmen wieder zu lockern, sondern vielmehr ein Grund, sie beizubehalten, damit die Erkrankungen nicht wieder exponentiell steigen.

      1. @Quarks: könnten Sie bitte Ihre Behauptungen beginnend mit „Fakt ist, …“ erläutern?

        Abstand halten, Hygienemaßnahmen und eine Mund-Nasen-Abdeckung können die Verbreitung von Viren in der Bevölkerung etwas verlangsamen – aber können sie diese verhindern? Die Maßnahmen sollten uns Zeit verschaffen, um zusätzliche Kapazitäten in der intensivmedizinischen Versorgung aufzubauen – aber wurden diese (in Deutschland) überhaupt benötigt?

        Man kann vermuten, dass sich wegen der Maßnahmen weniger Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt haben oder zumindest einen leichteren Krankheitsverlauf hatten – aber kann man so etwas auch beweisen? Und ich meine echte Fakten, Zahlen von echten Menschen – keine mathematischen Modelle, Hochrechnungen und Prognosen – haben diese uns nicht erst in die Corona-Krise geführt?

        1. Viele Krankenhäuser haben sich gezielt auf die Versorgung von Corona-Patienten vorbereiten können durch die Maßnahmen. Und selbst wenn die zusätzlichen kapazitäten in D. nicht vollständig genutzt werden mussten, was sehr gut möglich ist – was wäre die Alternative gewesen. Und dass die Modelle uns erst in die Krise geführt hätten, das können wir bestenfalls als ironische Aussage interpretieren.

        2. Ich verstehe die Situation so: Ohne irgendeine Maßnahme wären wir ganz schnell in einem exponenziellem Wachstum, bei dem unser Gesundheitssystem nicht nur überlastet wäre, es wäre eine gesellschaftliche schwere Katastrophe mit vielen Toten, Chaos und Leid auf allen Ebenen.
          Wir müssen also vor allem schauen, wie wir die Infektionszahlen so gering halten, dass uns hier nicht alles um die Ohren fliegt. Das machen wir seit ein paar Monaten schon sehr gut. Der Sommer hat uns da auch gute Bedingungen gebracht, so dass wir sogar in vielen Situationen unachtsam sein durften. Im Herbst/Winter gehe ich davon aus, dass uns so einiges um die Ohren fliegen wird und wir wieder viel stärkere Schutzmaßnahmen auffahren müssen. Ob es wirklich so kommt, weiß derzeit niemand bzw. ist schwer einzuschätzen.

          Es ging bei den Maßnahmen nie darum, Coronainfektionen völlig zu verhindern, es geht darum, die Fallzahlen niedrig zu halten.

          Meine Sichtweise ist nach meiner Beobachtung gesellschaftlicher Konsens bei der Einschätzung der Lage, wie ihn vielleicht 70-80% der Bevölkerung teilen.

          Wenn ich Sie richtig verstehe, teilen Sie diese Einschätzung überhaupt nicht. Wie interpretieren Sie denn die derzeitige Situation?

          1. Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Mein Eindruck (als medizinischer Laie, aber kritischer Beobachter des Geschehens) ist, dass wir in diesem Jahr eine schwerere Grippewelle hatten, die jetzt bereits seit Wochen weitgehend überstanden ist. Nur die Reaktion darauf ist in diesem Jahr außergewöhnlich. Korrigieren Sie mich gern, wenn ich da so falsch liegen sollte.

          2. Bei dieser völlig anderen Einschätzung der Situation kann ich ihre Aussagen und Einstellung zumindest gut nachvollziehen. Wenn wir lediglich eine weitgehend überstandene Grippe hätten, sind viele Maßnahmen völlig überzogen.

    2. Das ist sicher für viele keine leichte Situation, täglich 8-10 h eine Maske zu tragen. Gar nicht zu vergleichen mit der Situation von vielen, die nur beim Einkauf mal eine Maske tragen.
      Derzeit müssen auch in vielen Reha-Kliniken und Psychiatrien die Patienten den ganzen Tag mit Mundschutz rumlaufen. Keine einfache Zeit im Moment.

    3. Hallo Domi, ich kann Ihre Verärgerung gut verstehen. Da ich selbst aufgrund von Rücken- und Nackenproblemen häufig an Kopfschmerzen und Schwindel leide, kann ich Schutzmasken wenn überhaupt nur für kurze Zeit tragen.

      Weil die Art des Mund-Nasen-Schutzes im nichtmedizinischen Bereich weitestgehend jedem selbst überlassen ist, verwende ich eine unten offene Maske (bei Ebay.de suchen nach „Maske unten offen“).

      Damit schütze (und vor allem beruhige) ich mein Gegenüber etwas und ich bekomme frische Luft. Diese Masken führen auch zu fast keiner CO2-Rückatmung oder Schimmelbildung, weil Sie unter der Maske hindurch atmen, sich kaum Luft darunter staut und sie recht trocken bleiben.

      Alternativ können Sie einen Visier-Gesichtsschutz tragen.
      Spätestens wenn Sie sich auf gesundheitliche Probleme beim Tragen einer Stoffmaske berufen, sind die Visiere auch ohne Bescheinigung vom Arzt von jedem zu akzeptieren. Unter einem Visier können Sie ganz frei atmen, wird auch für Asthmatiker empfohlen.

      Ganz ohne Mund-Nasen-Schutz ist schwierig in diesem Jahr. Sie können sich von Ihrem Hausarzt davon befreien lassen, der gibt Ihnen auch eine entsprechende Bescheinigung in die Hand, aber kaum jemand akzeptiert diese. Sie müssen dann zwar keine Maske mehr tragen und sind juristisch auch vollkommen im Recht – aber Sie kommen in viele Bereiche des öffentlichen Lebens so einfach nicht mehr hinein.

      Falls Ihnen die Schutzwirkung wichtig sein sollte, werden FFP2-Masken ohne Ventil empfohlen – über deren Nutzen und Risiken gibt es aber sehr verschiedene Meinungen.

      Abstand halten bringt dagegen unbestreitbar mehr Sicherheit gegen Vireninfektionen – macht aber evtl. etwas einsam.

    1. Prof. Veit, der Autor des Artikels, hatte ja unten bereits schon persönlich geschrieben. Das er eine feste Überzeugung hat, dass Alltagsmasken nichts bringen, wird in seinen Artikeln deutlich. Aus der Perspektive einer sauberen wissenschaftlichen Haltung kann ich das voll nachvollziehen. Es gibt keine harten Fakten, welche Wirksamkeit Alltagsmasken haben. Was unter dem Begriff Alltagsmasken verkauft und genutzt wird, ist auch völlig heterogen. Es könnte sein, dass eine bestimmte Alltagsmaske schützt, eine andere nicht. Auch das Argument, dass Masken Schaden anrichten können, ist denkbar und möglich, aber auch da haben wir kaum harte Fakten.
      Kurzum, wir wissen vieles noch nicht und deshalb müssen wir Entscheidungen treffen, die eher auf Bauchgefühl, Intuition und Vermutungen beruhen. Weil das aber kaum jemand zugeben mag, gibts dann doch wieder irgendwelche Studien, auf die man sich stützt, die aber bei genauer Betrachtung nicht das her geben, was sie behaupten.
      Für Menschen, die sich stark an wissenschaftlichen Fakten orientieren, ist das im Moment keine gute Zeit. Es bleibt völlig unbefriedigend.
      Die Frage ist doch, ob wir aufgrund dieser Unklarheit einfach keine Masken tragen oder ob wir welche tragen. Nach meiner Beobachtung gibt es schon viele Indizien, die dafür sprechen, dass auch Alltagsmasken viel bewirken. Hier macht Prof. Veit in seinem Artikel auch eine Behauptung, die mir zu kurz greift: „Für den Schutz vor solchen Partikeln brauchen wir ­eigentlich keine Masken, wenn wir ­anderen Menschen nicht zu nahekommen. “ Das Wort „eigentlich“ sagt es schon – im normalen Alltag kommen die Menschen sich eben doch ständig zu nahe, dass kann jeder beobachten. Und dann fliegen einem beim Sprechen auch größere Tröpfchen direkt ins Gesicht vom Gegenüber. Und da helfen dann Masken definitiv und unbestritten.
      Ein weiterer Fehler im Artikel: „Gerade aber (sehr) kleine Partikel werden von den sogenannten Alltagsmasken, aber auch von chirurgischen Masken nicht zurückgehalten!“ Das ist falsch, seriöse Tests haben gezeigt, dass auch viele Community-Masken z.B. 30-70% kleinster Partikel (mit denen wir bei Corona rechnen) zurückhalten. Das ist nicht nichts! Es kann mitunter selbst an 1 % hängen, ob wir in ein exponenzielles Wachstum kommen oder nicht.

      1. Fast alles was Sie sagen, würde ich so unterschreiben. Allerdings nicht die letzten beiden Punkte, auch wenn die Argumentation jetzt vielleicht etwas kleinlich rüberkommt.

        1) „Für den Schutz vor solchen Partikeln brauchen wir ­eigentlich keine Masken, wenn wir ­anderen Menschen nicht zu nahekommen.“ Ich denke, dass kann man durchaus so sagen, denn weder die eine noch die andere Methode bietet 100%igen Schutz. Allerdings fehlt jegliche Datenbasis, die es uns erlauben würde abzuschätzen, welche Distanzmaßnahme unter welchen Rahmenbedingungen wirkungsäquivalent zum Schutz einer Maske eines bestimmten Typs wäre. Überspitzt könnte man aber auch sagen: 100m Sicherheitsabstand sind besser als jede verfügbare Maske. Nicht wirklich praxistauglich, das gebe ich zu.

        2) Filtration kleinster Partikel: Die experimentellen Aufbauten, die ich gesehen habe, reichten von Masken, die vor Petrischalen gehalten wurden über eingespannte Filtermaterialien die mit Druck durchströmt wurden bis hin zu großen Trichtern, vor die eine Person mit Maske gesetzt wurde Die meisten dieser Studien haben nur ermittelt, ob bzw. wieviel Partikel direkt vor der Maske messbar waren. Ich meine, auch mal eine Studie gesehen zu haben, die zurückgehaltene Partikel im Filtermaterial nachgewiesen / quantifiziert hat. Aber das war unter wirklichkeitsfernen Bedingungen, bei denen der Luftstrom gezwungen war, das Material zu passieren. Gibt es denn wirklich irgendwo Messungen mit einer realen Maske auf einem realen Gesicht, bei denen berücksichtigt wurde, dass Masken nicht hermetisch schließen und ein großer Teil der Atemluft (besonders beim Husten oder Niesen) samt der Aerosole aufgrund des Staudrucks einfach seitlich daran vorbei strömt? Es gab da vor ein paar Monaten mal einen laser-interferometrischen Aufbau von Forschern der TU oder LMU München in einem Studio des BR, der diesen Effekt schön verdeutlicht aber leider nicht quantifiziert hat
        Falls Sie eine aussagekräftige Studie kennen, würde mich das brennend interessieren.

        1. Hallo Silene,

          bei 1.) würde ich aufgrund mangelnder Untersuchungen ganz praktisch argumentieren: Jeder wird schon gesehen haben, wie beim Sprechen mal Tröpfchen aus dem Mund des anderen geflogen sind. Das ist etwas, was recht häufig passiert. Da weiß man aufgrund von Versuchen, dass die meisten davon nicht weiter als 1,5-2m fliegen (Evidenz vorhanden). Deshalb auch dieser Sicherheitsabstand. Man hat aber auch nachgewiesen, dass die in Einzelfällen bis 8m und weiter fliegen können. Aber das wäre ja nun völlig unpraktikabel, 8m Abstand zu halten. Ich vermute, das es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, dass mit 1,5-2m Abstand z.B. 90% aller Tröpfchen nicht mehr bei mir ankommen. Weil nun aber in der Praxis – das kann man überall beobachten – dieser Abstand nicht eingehalten wird, würden Masken schützen. Es ist doch völlig offensichtlich, dass jemand, der eine Maske auf hat, beim Sprechen keine direkt fliegenden Tröpfchen mehr in meine Richtung schleudern kann. Schon hier haben wir 100% Wirkung dieser direkt fliegenden Tröpfchen. Und wenn mein Gegenüber keine Maske tragen würde, würden seine Tröpfchen auf meiner Maske landen und nicht auf Nase oder Mund. Auch das muss doch ganz offensichtlich ein großer Schutz sein. Schwachpunkt bleiben hier die Augen, die immer noch direkt erreicht werden könnten. Deshalb erscheint mir das Tragen einer Brille auch sehr sinnig für den Eigenschutz.
          Ich denke, wir brauchen hier keine Studien, um diese Effekte halbwegs einordnen zu können.
          Was den Abstand angeht: Prof. Veit hab ich so verstanden, dass ihm die gültige Abstandsregel ausreichen würde und er bei Einhaltung dieses Abstandes keine Notwendigkeit für Masken sieht. Und mein Argument dagegen war, dass es nicht realistisch ist, dass wir im Alltag diesen Abstand einhalten. Viele unterschreiten den tagtäglich häufig, gerade auch beim Sprechen, weil tiefsitzende Gewohnheit und das meist unbewusste Herstellenwollen von Nähe.

          2.) Ist auch meine Beobachtung, dass bei den meisten Studien nur die Filterwirkung des Materials getestet wird und der undichte Sitz einer Maske damit völlig ausgeblendet wird. Das ist aber ein sehr entscheidender Faktor. Da gab es Untersuchungen die zeigten, dass bereits ein Loch von 9mm Durchmesser (als Summe aller Undichtheiten) ausreicht, wodurch dann ein Großteil der Luft an der Maske vorbeigeht. Bei den Einmal-Mund-Nasenschutzen ist dies das Hauptproblem. Das Material selbst filtert sehr gut, bei der bakteriellen Methode sind es 95-99%. Aber es ist selbst bei großer Sorgfalt auf vielen Gesichtern nicht möglich, die halbwegs dicht zu tragen. Bei eigenen Tests schätze ich den ungefilterten Fremdluftanteil auf 50%.
          Ich hab auch schon Untersuchungen gesehen, wo an einem Kunstkopf gemessen wurde (ich meine, es war in Zusammenarbeit mit palas.de und dem MAS-Q-CHECK Gerät). Da sahen die Ergebnisse viel schlechter aus, bei diversen Stoffmasken nur noch 10-20% Filterwirkung. Aber auch da: Das zeigt ja nur, wie die Situation genau an diesem Kunstkopf ist. Wie es bei all den unterschiedlichen Gesichtsformen aussieht, weiß man damit noch nicht. Ich sehe auch viele Leute mit FFP2-Masken rumlaufen, wo dann Nase und Kinn völlig offen ist, weil die Maske nur in Einheitsgröße hergestellt wird und dann viel zu groß für die Träger. Damit hat man sogar den gegenteiligen Effekt: Je besser eine Maske filtern kann, um so höher der Atemwiderstand um so höher die Fremdluft, weil die Luft sich natürlich den Weg des geringsten Widerstandes sucht.
          Wenn man das wirklich sauber machen wollte, müsste jeder zu einem Fachmann ähnlich einem Optiker oder Hörakkustiker, bei dem man verschiedene Maskenmodelle probiert und optimale Masken für einen gefunden werden bzw. diese angefertigt werden. Und dann auch eine ordentliche Unterweisung, wie man diese Maske sicher trägt. Das wäre aber sehr teuer und in der jetzigen Situation begnügt man sich mit einer sehr suboptimalen Situation, in der Hoffnung, dass das schon reicht.
          Eine Stelle, wo man hingehen könnte, um seine Maske auf dem eigenen Gesicht mal prüfen zu lassen, wäre super. Selbst wenn man dafür 20 Euro zahlen müsste, würden das denke ich viele machen.

          1. 1) Diese Argumentation ist nachvollziehbar.
            2) Das bestärkt mich in meinem Vor-Urteil, dass FFP-2 Masken die einzigen Masken sind, die geeignet sind, auch fein zerstäubte Speicheltropfen und Aerosole zumindest teilweise aufzufangen. Meine FFP-2-Maske saugt sich beim tiefen Einatmen regelrecht auf dem Gesicht fest. Trotzdem finde ich den „Tragekomfort“ bei feucht-heißem Wetter besser als bei jeder Community-Maske. Beim Ausatmen zischt ein Teil der Luft allerdings immer oben aus der Maske heraus und lässt meine Brille beschlagen.
            Im Herbst wird dieser Effekt vermutlich wieder störend auffallen. Durch die beschlagene Brille und das durch die Maske eingeschränkte Sichtfeld (nach unten) bin ich tatsächlich an einem kühlen Morgen schon mal fast die Treppe zur U-Bahn heruntergefallen…

          2. Gute FFP2-Masken sollten auch beim Ausatmen dicht bleiben. Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit 3M VFlex und 3M Aura gemacht. Die sind auch recht flexibel und passen sich unterschiedlichsten Gesichtsformen gut an. Gibt es beide auch ohne Ventil, was ja in der Pandemie-Zeit wichtig ist. Wenn die Situation wieder kritischer wird, werde ich vermutlich auch wieder auf FFP2 umsteigen. Derzeit nutze ich selbstgenähte Masken, die auch gut filternde Materialien verwenden (Evolon/SMS-Vlies) und rundum wirklich dicht anliegen.

          3. Ich habe mir etwas ähnliches wie die 3M Aura zugelegt – allerdings made in China. Die 3M-Masken werden nicht an den Ohren befestigt, sondern mit 2 Gurten um den Kopf. Vermutlich sitzen sie dadurch etwas strammer. Da ich viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, vom Bus in die U-Bahn wechsele und auch einige Strecken laufe, erscheinen mir die China-Masken im Vergleich zum 3M Produkt etwas praktischer zu sein – beim Auf- und Absetzen. Bequemlichkeit hat ihren Preis.

          4. Ich vermute, Sie meinen FFP2-Masken mit Gummis über die Ohren? Die sind in der Tat wesentlich praktischer, aber ich glaube, es hat einen Grund, warum die meisten zugelassenen FFP2 Masken von Markenherstellern keine Ohrgummis nutzen: Man bekommt einfach nicht genug Druck auf die Maske, damit die wirklich dicht am Gesicht abschließt. Die Ohren vertragen auch nicht viel Druck, sonst drückt die Maske schon nach kurzer Zeit. Bei Ohrgummis sollte man zumindest darauf achten, die Gummis optimal von der Länge her einzustellen. Es gibt dafür Silikon Kordelstopper, die sind recht praktisch.
            Nochwas: Nach meinen Tests ist FFP2 Chinaware oft mangelhaft von der Filterwirkung.

          5. Wie haben Sie das denn getestet? Besser als eine Baumwoll-Behelfsmaske werden die China FFP2-Masken doch hoffentlich sein…

          6. Getestet habe ich mit zerstäubtem Süßstoff, ist ein gängiger Test bei der Dichtheitsprüfung von FFP2 Masken, damit kann man aber auch gut die Filterwirkung prüfen. Einfach mal mit Google nach [Süßstofftester Mundschutz] und [dichtsitzprüfung 3m] suchen.
            Und ja, auch die billigen China FFP2 Masken waren in meinen Tests deutlich besser als Stoffmasken. Von FFP2 sind sie aber weit entfernt. Also nicht von FFP2-Schutzniveau ausgehen. Und das Qualitätsniveau der Chinamasken hat ein weites Spektrum von sehr gut bis minderwertig. Ohne Tester weiß man nicht, was man da bekommt.

          7. Danke für die ausführliche und informative Antwort! Meines Wissens werden 3M Masken übrigens auch in China gefertigt.

          8. Eigentlich gehts nicht um China, die können höchstwertig produzieren. Es geht eher darum, ob das billigste Chinaware ohne jegliche Qualitätskontrolle ist, die auch noch absolut kostenoptimiert wurde und keine Standards einhält. Oder ob da ein seriöses Unternehmen hintersteht, was die Produktion hochwertiger Produkte überwacht. Aber auch bei seriösen Marken muss man aufpassen, keine Fälschungen zu kaufen, also auch wieder auf seriöse Händler achten. Wegen der hohen Gewinnspannen ist es derzeit sehr lukrativ, Plagiate auf den Markt zu bringen.
            Nebenher: Es gab jede Menge Masken, die von der Bundesregierung gekauft wurden und die den Qualitätstest nicht bestanden haben. Was wird wohl mit den Containern voller Masken passiert sein? Würde mich nicht wundern, wenn die jetzt über diverse Plattformen verkauft werden.

          9. Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Medikamente oder z.B. Pflege-Hilfsmittel müssen hohen Standards genügen, in diesen Bereichen werden wir vor gefährlichem Ramsch geschützt. Bei Masken darf sich jeder Mensch selbst überlegen, wie er Mund und Nase sinnvoll bedeckt.
            Nach acht Monaten Corona-Krise ohne Aussicht auf ein schnelles Ende wird es vielleicht mal langsam Zeit für klare Hygiene-Konzepte.

  7. „Denn im Zweifel halten Masken vielleicht doch einen Teil der Viren ab und verhindern möglicherweise einen schwereren Krankheitsverlauf. “

    im Zweifel, vielleicht, möglicherweise.

    Und das benutzt man, um dieses Menschheitsexperiment zu rechtfertigen?! Gerade auch in Bezug auf unsere Kinder?

    1. Was wäre denn eine vernünftige Alternative? Keine Maskenpflicht, bald wieder so hohe Corona-Zahlen, dass wir einen Lockdown brauchen, der dann auch sehr starke Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat.

      Ok, wir wissen es nicht, ob es dazu kommen würde. Aber wer will verantworten, so ein Experiment mit vielleicht schlimmen Ausgang zu wagen?

      Ein wenig experimentieren, wie es mit und ohne Maske so ist, wäre sicherlich spannend, um Erkenntnisse zu bekommen. Beispiel: Ein paar Schulen, wo keine Maskenpflicht gilt und dann mal vergleichen. Aber auch hier: Wer würde für sowas Verantwortung übernehmen wollen? Wenn dadurch zahlreiche Menschen sterben, die sonst nicht gestorben wären. Könnte man damit leben und wer will dafür dann gerade stehen? Finde ich ganz schwieirg.

      1. Warum hat man nicht am Anfang der „vermeintlichen“ schweren Pandemie Masken empfohlen?
        Alle !! alle sagten sie helfen nicht!
        Dann der befohlene Sinneswandel: erst Empfehlung dann Pflicht. Bei aktuellen 0.88% neu positiven Testergebnissen bewegt man sich im Bereich der Fehler Toleranz – und dafür der ganze Aufwand???
        Die sprichwörtliche „Vergewaltigung“ der Kinder???
        Die Diktatur lässt grüssen. Wenn morgen WHO oder wer auch immer mitteilt, dass sich das Virus nur in einer Höhe von 90cm bis 200cm über dem Boden bewegt, laufen übermorgen 90% der Bevölkerung nur noch auf allen Vieren durch die Gegend.

        1. Zitat: „Bei aktuellen 0.88% neu positiven Testergebnissen bewegt man sich im Bereich der Fehler Toleranz“

          Das habe ich bis vor kurzem auch gedacht bzw. befürchtet. Inzwischen habe ich mich weiter eingelesen, was gar nicht so einfach war, weil die relevanten Hintergrundinformationen stark verstreut sind und weil sich die verfügbaren PCR-Testverfahren in den letzten Monaten stark verändert haben.

          Falls Sie das Thema interessiert, finden Sie hier (auch in den Kommentaren) einige Infos und Denkanstöße:
          https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-test-wie-funktioniert-der-test/

          Die im Netz verfügbaren Quellen sind leider nicht so transparent, wie ich mir das wünschen würde. Die Spezifität der Tests wird vom RKI möglicherweise noch etwas zu optimistisch angegeben. Aber viele Testlabore setzen inzwischen tatsächlich PCR-Testsysteme der zweiten Generation ein, die hundertmal trennschärfer sind als es ein einfacher RT-PCR-Test im März 2020 war. Außerdem gibt es ja schon immer die Möglichkeit, fragwürdige Testergebnisse mit Hilfe von Nachtestungen, Differentialdiagnosen und immunologischen Untersuchungen zu verifizieren. Dazu werden Ärzte und Testinstitute vom RKI ausdrücklich aufgefordert.

          1. Danke Silene für deine Recherchen. Wir kommen häufig zu völligen Fehleinschätzungen, weil detailierte Informationen fehlen.

          2. Ja, die meisten Fakten muss man sich an erstmal verschiedenen Orten zusammensuchen und dann noch mal sortieren. Was noch schlimmer ist: Wenn man zu lange mit den ganzen Begriffen und Konzepten (Vortestwahrscheinlichkeiten, Prävalenzen, falsch-positiven und falsch-negativen Fehlern…) herumhantiert, bekommt man echt einen Knoten im Hirn. 😉

    2. Ich finde die Idee von Winfried, die Maskenpflicht erstmal punktuell auszusetzen und die Ergebnisse anzusehen, ganz interessant. Damit würde unsere Staatsführung vielleicht einen Teil des verlorenen Vertrauens zurück gewinnen – vielleicht auch nicht.

      Dabei lohnt sich aber sicherlich ein Blick nach Schweden.
      https://www.youtube.com/watch?v=-PS9fWiCaLA
      Wenn jemand einen besseren (aber bitte realistischen und nicht wie so oft diffamierenden) Videobeitrag über den Schwedischen Sonderweg im Umgang mit der Corona-Pandemie kennt, bitte angeben.

      Wie ich es verstanden habe, sind die Sterbezahlen an Covid-19 (oder was sonst noch so im Umlauf ist) bisher in allen betroffenen Ländern (auch in Schweden) in etwa vergleichbar mit denen der letzten Jahre – nur, dass Schweden seine Bevölkerung nicht für die nächsten 30 Jahre wirtschaftlich und sozial geschädigt hat.

      Zur Gefährlichkeit von Covid-19 auch mal diesen Artikel (und die Kommentare unten) ansehen. Ich habe da schon viel für meine Meinungsbildung mitnehmen können (https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/wie-viele-menschen-sterben-an-corona/).

      1. Bald haben wir unser Experiment, in NRW wird die Maskenpflicht bei Schülern im Klassenraum am 1. September auslaufen. Dann werden wir vielleicht ein paar Erkenntnisse haben, ob die Zahl der Infektionen in Schulen dann nach oben geht. Ich bin gespannt.

        1. Ja, das bin ich auch – unsere Tochter besucht die 8. Klasse eines Gymnasiums – nach allem, was ich in den letzten Woche gelernt habe, bin ich da aber sehr zuversichtlich.

          1. Da ich keine Kinder habe, musste ich noch nicht darüber nachdenken, wie man ein vernünftiges familiäres Hygienekonzept mit schulpflichtigen Kindern umsetzen kann. MNS in der Wohnung oder zwei Meter Mindestabstand am Frühstückstisch… das klingt nicht realitätsnah.

            In meinem persönlichen Bekanntenkreis verläuft der heimische Alltag in Zeiten von Corona, soweit ich das mitbekomme, eigentlich nicht anders als zuvor. Es gibt da keine Strategien, sich zu schützen, falls die Tochter oder der Sohn das Virus aus der Schule mit nach Hause bringt.

            Gibt es da eigentlich irgendwelche Empfehlungen vom RKI, den Schulbehörden oder Virologen wie Christian Drosten?

          2. Da gibt es nach meiner Beobachtung kaum Empfehlungen von irgendwelchen Stellen. Da muss jeder selbst überlegen, wie er dies handhabt. Eine gute Quelle zur Orientierung ist finde ich Kekules Corona Kompass, wo immer wieder viele Alltagsfragen und Alltags-Verunsicherungen aufgegriffen werden.
            Verunsicherungen gibt es da definitiv. Wenn ein verantwortungsvoller Schüler sich Sorgen macht, ob er seine Oma anstecken könnte, die im gleichen Haushalt wohnt, ist das für mich gut nachvollziehbar. Und eine klare Antwort auf dieses Dilemma fällt mir auch nicht ein. Wir müssen da glaube ich lernen, dass es im Leben schwierige Situationen gibt, auf die es keine klaren Antworten gibt.

          3. „Wir müssen da glaube ich lernen, dass es im Leben schwierige Situationen gibt, auf die es keine klaren Antworten gibt.“

            Viele Menschen drücken diese Erkenntnis leider weg, indem sie Solche Probleme verharmlosen oder leugnen. Ist vermutlich eine angeborene menschliche Strategie, um Krisen seelisch unbeschadet zu überstehen.

  8. Hallo, die Informationen sind sehr hilfreich, vielen Dank.
    Mich würde zusätzlich interessieren, wie sich die Bakterien in und auf der Maske auf meine Gesundheit auswirken. Das feuchte Klima durch die Atemluft ist doch eventuell auch ein Nährboden für schädliche Bakterien, die ich dann einatme. Wie lange sollte man unter diesem Gesichtspunkt eine Maske tragen?

    1. Eine saubere Schutzmaske ist selbst in feuchtem Zustand eigentlich kein guter Nährboden für Bakterien und Pilze, vor allem wenn sie aus Kunststofffasern besteht. Bei längerem Gebrauch sammeln sich in ihr aber nicht nur Bakterien und Pilzsporen an, sondern auch Pollen, Hautschuppen und Staub.

      Deshalb müssen die Masken regelmäßig ausgetauscht oder heiß gewaschen /desinfiziert werden. Wenn man die Hinweise im Text weiter oben berücksichtigt, sollten sich meiner Meinung nach eigentlich kaum Mikroorganismen auf dem Filtermaterial vermehren.

      Für Allergiker könnten sich allerdings Probleme ergeben, falls sie auf das Material der Maske, Kleb- oder Farbstoffe sensibel reagieren. Ganz ähnlich wie bei anderen körpernah getragenen Textilien. Außerdem ist es denkbar, dass sich Allergene im Filtermaterial anreichern.

      1. Mikroorganismen brauchen ja auch Zeit, um zu wachsen. Eine Maske 8 Stunden hintereinander zu tragen, da sehe ich kein Problem. Bei Einwegmasken würde ich dann am nächsten Tag aber eine neue aufsetzen, bei Mehrwegmasken würde ich waschen.
        Anders sieht es aus, wenn man z.B. eine Stunde eine Maske zum Einkaufen trägt. Die würde ich trocknen lassen und noch mehrmals nutzen. Mein Limit sind insgesamt 6-10 Stunden. Sollte die Maske irgendwie unangenehm riechen, fliegt sie sofort weg oder wird gewaschen.
        Wer regelmäßig in eine Maske reinhustet oder niest, dem würde ich empfehlen, früher zu wechseln.

    1. Volle Zustimmung.
      Quarks.de informiert in der Corona -Krise ohne Panik zu verbreiten. Komplexe Zusammenhänge werden verständlich und wissenschaftlich korrekt dargestellt. Oft werden die Artikel aktualisiert oder korrigiert, wenn es neue Erkenntnisse gibt.
      Vorbildlicher Wissenschafts-Journalismus, das kann man nicht oft genug loben.

  9. Ich habe diesen link als Quellennachweis von der Sendung Extra3 erhalten, nachdem ich diese Satire Sendung kritisiert habe, wie man in der Sendung allen Ernstes nicht TÜV zertifizierte Baumwollmasken als ernsthaften Schutz vor Corona bezeichnen kann. Die Antwort von Extra3 war, dass man sehr wohl an den Schutz von Masken glaubt. Der link zu dieser Seite war angeführt. Nun lese ich, dass „vielleicht“ oder „man weiß nicht genau“, „man glaubt“, „wenn Abstand halten schwierig ist“, „verschiedene Studien belegen dies oder jenes“ – alles für mich derart flache und dumme Argumenetation für den unter Bußgeld stehenden Maskenzwang der Bundesregierung! Ich fühle mich durch die Masken genötigt, einer verordneten krank machenden Maßnahme zu unterliegen!

    1. Die Situation ist nunmal so, dass es noch keine harten Fakten gibt, aber viele Indizien, dass Masken einen großen positiven Einfluss auf die Bewältigung der Krise haben. Als Politik muss man dann auch auf der Basis einer dünnen Faktenlage eine klare Entscheidung treffen. Wir können nicht warten, bis in ein paar Jahren die Faktenlage besser ist. Wir müssen jetzt eine Entscheidung treffen und die ist für die Maske ausgefallen. Diese Entscheidung trägt die Mehrzahl der Bevölkerung mit.
      Es ist auch davon auszugehen, dass selbst einfache Baumwollmasken schon viel bringen. Das gilt zumindest für umherfliegende Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen. Das ist ja nunmal ganz offensichtliche Physik, die sich auch heute schon 100% im Versuch nachweisen lässt und nachgewiesen wurde.
      Zertifizierung von Masken: Das könnte die Situation sicherlich nochmal verbessern, wenn nur noch Masken mit einer definierten Qualität verkauft werden dürften. In Frankreich wurden schon recht am Anfang genaue Vorgaben entwickelt, die Masken bestimmter Kategorien erfüllen mussten.

      1. Dass einfache Baumwollmasken beim Sprechen, Husten und Niesen Tröpfchen auffangen können, ist unbestritten. Vermutlich ist das der einzige sinnvolle Effekt von Community-Masken, denn Aerosole werden beim Husten und Niesen aufgrund des Staudrucks seitlich bzw. nach oben „ausgeblasen“. Ein weiter Nachteil vieler Behelfsmasken besteht darin, dass es keine eindeutige Außen- und Innenseite gibt. Das führt bei Mehrfachnutzung zu enormen hygienischen Risiken.
        Wenn schon Maske, dann bitte richtig. Außerdem müssen unbedingt mehr Möglichkeiten zur Hand-Desinfektion geschaffen werden, denn SARS-CoV-2 wird nicht nur über die Luft übertragen. Das blenden unsere Experten gerne aus.

    2. Die Maskenpflicht beschäftigt viele Menschen, weil viele Menschen (wie ich auch) das Tragen einer Gesichtsmaske aus gesundheitlichen und sozialen Gründen als problematisch empfinden.
      Wie beispielsweise in diesem Videobeitrag (https://www.youtube.com/watch?v=UNZff3guLRw) zu sehen, schwächen Gesichtsmasken die Ausbreitung von Aerosolen zwar etwas ab, letztlich verteilen sie sich aber dennoch besonders in Innenräumen großflächig. Und dies noch mehr, wenn die Räume klimatisiert sind.

      Dass keine der für uns Normalmenschen einfach zugänglichen Gesichtsmasken vor Viren und Bakterien schützt, wissen viele bereits. Bereits eine einfache Maske (ich verwende eine unten offene, so dass mir nicht zu schnell schwindelig wird) sollte zumindest größere Tröpfchen auffangen und mein Gegenüber etwas schützen; die Aerosole verteilen sich sowieso im Raum. Im Freien sind Gesichtsmasken dagegen meiner Meinung nach kontraproduktiv.

      Deshalb ist ja auch das Abstand halten so entscheidend. Da sind sich sämtliche Experten einig. Wenn man das Video ansieht, wird auch schnell klar wieso.

      1. Das Video zeigt eindrucksvoll, dass eine Menge an Aerosolen an der Maske vorbei geht. Das schätze ich bei den meisten Masken und wie sie getragen werden, auch so ein. ABER: Würde man nachmessen, wie viel Aerosol durch die Maske geht und wie viel in der Maske hängen bleibt, können das durchaus auch 50% sein. Das wäre ein Halbierung und das könnte schon sehr viel bringen. Das würde die Virenkonzentration in Innenräumen auf die Hälfte reduzieren und es scheint ja so zu sein, dass es eine bestimmte Virenkonzentration über eine gewisse Zeit braucht, um sich anzustecken.
        Zum Punkt „Für uns Normalmenschen zugänglichen Masken“ – da gäbe es FFP2 Masken ohne Ventil, zu denen auch Normalmenschen inzwischen völlig problemlos wieder Zugriff drauf haben. Wenn Aerosole wirklich die Hauptrolle spielen, kann es durchaus sein, dass wir uns gesellschaftlich stark umorientieren und dass dann in kritischen Bereichen FFP2-Masken vorgeschrieben werden. Man kann das aber auch als Chance begreifen: Dann könnten vielleicht wieder Großkonzerte stattfinden, weil man das Aerosolthema damit in den Griff bekommt.
        Im Freien bei 2 Meter Abstand sehe ich auch keine Notwendigkeit, eine Maske zu tragen. Allerdings bekommen es viele nicht hin, diese 2 Meter Abstand zu wahren. Erst heute wieder fragte mich jemand nach dem Weg und kam auf etwa 50cm heran. Das steckt als Gewohnheit einfach tief drin in fast jedem Menschen.
        Das Aerosole bis zu einer bestimmten Konzentration kaum ansteckend sind, sieht man ja in den Geschäften. In Geschäften scheint sich kaum jemand anzustecken, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.

        1. Kleiner Nachtrag: Hab mal geschaut, wie groß die Partikel von E-Zigaretten sind: 0,02-0,3µm, wobei die meisten Partikel bei 30nm liegen. Das ist deutlich kleiner als das, was wir bei Corona-Aerosolen erwarten (Wasser als Träger + Viren), da liegen viele Aerosole im Bereich von 1-5µm. Im Bereich unter 1µm filtern viele Materialien nur noch recht schlecht. Den E-Zigarettentest kann man also nicht wirklich übertragen, weil die Testpartikel hier viel kleiner sind.

        2. Zitat: „In Geschäften scheint sich kaum jemand anzustecken, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.“

          Woher wissen Sie das? Wenn man mal von „superspreader events“ und Ansteckungen in der Familie absieht, bleiben die meisten Infektionsketten doch ungeklärt.

          Anfang Februar las man z.B. im Ärzteblatt [1] noch :
          „Das ECDC geht davon aus, dass 2019-nCoV wie andere Coronaviren in den meisten Fällen von Person zu Person übertragen werden und zwar durch Tröpfcheninfektion. Auch die Berührung von kontaminierten Gegenständen („Fomite“) – etwa Bettzeug, Stethoskop oder chirurgische Instrumente – kämen als Überträger infrage. Eine aerogene Übertragung (über die Luft über weite Strecken) ist laut ECDC für Corona­viren nicht nachgewiesen – aber auch nicht auszuschließen, sodass diese Möglichkeit vorsichtshalber ins Kalkül gezogen werden sollte.“

          Es dauerte eine Weile, bis die Übertragung durch Aerosole plausibel belegt wurde. Mit einem Mal empfahl das RKI die Verwendung von Behelfsmasken. Dann erschien im angesehenen Fachjournal The Lancet ein Leserbrief/Kommentar, in dem ein Mikrobiologe die Meinung vertrat, dass das Risiko einer Infektion über Fomite und kontaminierte Oberflächen doch weit übertrieben würde. [2]

          Obwohl es viele Experimente und Fallstudien gibt, die die Bedeutung anderer Infektionswege klar belegen [3, 4, 5, 6], fand seitdem in den Medien ein massives spin doctoring statt. Der Artikel im Lancet und die darin getroffenen Aussagen wurden in den englischsprachigen Medien tausendfach ohne kritische Überprüfung von Journalisten weitergegeben (genau wie später in Deutschland die „Studie“ zur Wirkung der Masken in Jena).

          Das Ergebnis? Wir reden nur noch über Masken und Aerosole. Macht sich irgendeine Schule Sorgen um ihre Toiletten? Gibt es eine Verpflichtung für Supermärkte und öffentliche Verkehrsmittel, wenigstens ab und zu mal Handgriffe und andere Oberflächen zu reinigen? Nein.
          Statt dessen wird sogar von Seiten der zuständigen Behörden verharmlost: „ Auch für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, gibt es derzeit keine belastbaren Belege.“ [7]

          [1] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109122/2019-nCoV-ECDC-schlaegt-Massnahmen-zur-Infektionsprophylaxe-vor
          [2] https://www.thelancet.com/pdfs/journals/laninf/PIIS1473-3099(20)30561-2.pdf
          [3] https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2020.00163/full
          [4] https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/9/20-1788_article
          [5] https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30471-0
          [6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7204655/
          [7] https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

          1. @Silene: Es wurde doch in den letzten 6 Monaten einiges erforscht, wo Infektionsherde sind. Wir haben noch nie von irgendeinem Superspreader-Ereignis in einem Supermarkt oder Geschäft gehört. RKI hatte in den letzten Tagen Forschungsergebnisse veröffentlicht, wo Geschäfte gar nicht erst als mögliche Infektionsgefahr aufgeführt werden:
            * https://www.tagesschau.de/inland/rki-studie-ansteckungen-101.html

            Wenn man regelmäßig Kekules Corona Kompass hört, kennt man auch seine Meinung dazu: Er hält sowohl Kontaktinfektion wie auch Infektion in Geschäften für wenig riskant. Er ist zumindest jemand, der so gut wie alle Studien auf dem Gebiet kennt und mir von seiner Persönlichkeit auch recht unabhängig erscheint, sich in keine Meinung verbeißt.

            Uns wäre ganz sicher auch aufgefallen, wenn wir in Geschäften in den letzten 6 Monaten vermehrt große Infektionsherde gehabt hätten.

            Theoretisch könnte es sein, dass man Infektionsherden in Geschäften nicht berichten mag, aber ob man solche Infos wirklich unter den Teppich kehren könnte? Ich glaub nicht dran.

            Was natürlich sehr schwierig ist: Wie lassen sich Infektionen in Geschäften, Bussen oder Bahnen sicher im nachhinein erkennen/zuordnen? Da kann man dann schnell zu der Ansicht kommen: Was wir nicht nachweisen/erkennen können, existiert auch nicht.

          2. @Winfried: Die RKI-Studie zu den Infektionsquellen beruht auf einer Befragung von Erkrankten: „Haben Sie eine Vermutung, wo Sie sich angesteckt haben könnten?“ Die Antworten, die man dann erhält sind: „Vielleicht auf meiner Arbeit/ zuhause / bei der Feier mit …, denn ich weiß, dass es da auch eine/n Erkrankte/n gab“. Da wird kaum jemand sagen: „Ich vermute, mich im Supermarkt / im Bus / beim Spazierengehen angesteckt zu haben“.

            Einen Hotspot in einem Geschäft würde ich keinesfalls erwarten. Sondern eine ausgesprochen diffuse Verteilung. Nicht jede Infektionsquelle ist punktförmig. Ich denke auch nicht, dass irgend etwas unter den Teppich gekehrt wird. Es fällt einfach niemandem auf.

            Selbst wenn man irgendwo einen superspreader event hat, muss man erstmal in der Lage sein, ihn nachzuweisen. In einer Fabrik funktioniert das, bei einer Demo wird es schwierig.

            Bis vor kurzem wurde ja auch noch bezweifelt, dass SARS-CoV-2 wie die meisten Coronaviren über fäkale Schmierinfektionen verbreitet werden kann. Weil es keine Untersuchungen dazu gab. Inzwischen wird dieser Sachverhalt allerdings in einem ausführlichen Review bestätigt, der wie so viele andere gute Arbeiten zum Thema fast ausschließlich auf chinesischen Forschungsergebnissen beruht:
            https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1201971220302733

            Wenn man das Virus ernsthaft bekämpfen will, muss man alle Möglichkeiten ernsthaft in Betracht ziehen und darf sie nicht vorschnell aufgrund von Vorurteilen verwerfen.

          3. @Silene: Sehe ich ähnlich, dass wir zahlreiche Möglichkeiten haben, uns zu infizieren, wo wir noch kaum belastbare Erkenntnisse zu haben. Gerade auch bei Geschäften, sowohl Aerosole wie auch Schmierinfektionen. Gerade bei der Schmierinfektion wird mittlerweile oft behauptet, dass man sich dadurch kaum/nicht anstecken kann. Da war letztens mal eine Kampagne für Öffentliche Verkehrsmittel, wo klar behauptet wurde, dass man sich durch Schmierinfektion im Bus nicht anstecken kann. Das fand ich problematisch, weil das natürlich Unsinn ist. Ich hab den Eindruck, da wird derzeit nicht genügend hingeschaut, man konzentriert sich auf die großen Infektionsquellen. Wirtschaftlich wäre das auch sehr schädlich, wenn wir nun doch zu der Erkenntnis kommen, dass Schmierinfektion eine gewisse Gefahr ist. Vielleicht will man deshalb auch nicht so genau hinschauen und auch bewusst den Eindruck vermitteln, dass da nichts passieren kann. Die Öffentlichen Verkehrsmittel haben bei uns in der Gegend z.B. immer noch gerade mal 50% der bisherigen Fahrgäste.

          4. Ja, das Infektionsgeschehen muss man differenziert betrachten. Es gibt infektionswege, die zu einer explosiven und gut sichtbaren Verbreitung des Virus führen. Das sind dann die „superspreader events“, von denen man immer liest. Aber natürlich gibt es auch weniger auffällige Vorgänge im Hintergrund, die weit verbreitet sind und dafür sorgen, dass das Virus von einem Hotspot zum nächsten transportiert wird.

            Wenn man das Virus aufhalten will, braucht man ein sinnvolles Gesamtpaket an Maßnahmen. In China, Taiwan und anderen asiatischen Ländern hat man das bereits seit der SARS-Epidemie erkannt und entsprechend vorgeplant. Es gibt dort echte Hygienekonzepte, man wälzt Verantwortung und die Kosten weniger auf die Bevölkerung ab. Das scheint gar nicht schlecht zu funktionieren.

  10. Geschätztes Team von Quarks,
    ein Arbeitskollege hat mir heute einen Videobeitrag zukommen lassen, der meiner Meinung nach die Kontroversen um die „Corona-Kriese“ recht gut zusammenfasst. Hier der Link – ich hoffe, das Video wird nicht wie viele andere regierungskritische Beiträge zu schnell wieder gelöscht…
    https://www.youtube.com/watch?v=Y9Z9BHnRaP4 (10min „Spieglein, Spieglein an der Wand…“)

    Mich würde ein Faktencheck von Quarks.de sehr interessieren (die Themen Fußball, Bordelle und Nazis gern weglassen).

    Meiner Meinung nach stimmt bereits seit einigen Jahren etwas ganz und gar nicht mit der Berichterstattung der öffentlichen Massenmedien (dpa, etc.). Das Jahr 2020 stellt aber für mich einen Wendepunkt dar. Seit März sind die über die Massenmedien verbreiteten Informationen in meinen Augen so unglaubwürdig, bewusst einseitig und gezielt manipulativ, dass mir dies wie eine medienweite Zensur vorkommt. In Ländern wie China, Nordkorea und Russland erschreckt mich das nicht mehr so sehr, in Deutschland, Europa, USA aber schon.

    Vielleicht wirft der oben verlinkte Videobeitrag die eine oder andere Frage auf, die auch Ihnen als Journalisten zu denken gibt? Und dann kann ich natürlich nur hoffen, dass Sie etwaige Zweifel am Vorgehen der Regierung und deren Institutionen hier auch äußern wollen, bzw. dürfen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger normal logisch denkender Mensch alles uneingeschränkt unterstützt, was im Rahmen der „Corona-Krise“ seit Anfang diesen Jahres bei uns (und weltweit) geschehen ist und leider immer noch weiter geschieht.

    1. Den Einfluss von Falsch-Positiv könnte man in der Tat mal fachlich fundiert prüfen. Es wäre aber schon ein Schildbürgerstreich, wenn hier starke Verzerrungen entstehen würden, auf die wir nicht entsprechend reagieren.

      1. In Kekules Corona-Kompass Ausgabe 102 wird bei etwa 9:30 darauf eingegangen. Kurze Zusammenfassung: Die 2% Falsch-Positiv, die derzeit herumgeistern, sind schlicht falsch. Die realen Zahlen sind so gering, dass man sie vernachlässigen kann.

  11. Wieder nur meine persönliche Meinung, die niemanden verletzen soll:
    Ich finde es gut, wenn Menschen bezüglich des Tragens von Schutzmasken im öffentlichen Raum verunsichert sind – nicht direkt falsch verstehen – ich finde es gut, weil diese Menschen wenigstens darüber nachdenken, ob sie eine Maske tragen wollen oder können, ob es ihnen nützt oder schadet und was es mit ihnen und ihren Mitmenschen macht. Nach meinem Eindruck machen zu viele Menschen zu vieles einfach gedankenlos mit.
    Eine Maskenpflicht gab es in dieser Form bisher noch nie. Die Politk hat eine allgemeine Maskenpflicht angeordnet, aber aus guten (rechtlichen) Gründen überlassen es die Verantwortlichen jedem selbst, für welche Art von Schutzmaske wir uns entscheiden, oder ob wir aus „gesundheitlichen oder sonstigen Gründen“ das Tragen einer Schutzmaske verweigern. Letzteres wird uns aber fast unmöglich gemacht, weil durch die einseitige Berichterstattung der Massenmedien viele Menschen ihren Mitmenschen misstrauen.

    Zu meiner Vorrednerin „anonym“: FFP-Masken verfügen über ein Auslassventil, durch welches die ausgeatmete Luft auf direktem Weg und ungefiltert aus der Maske herausgeführt wird. Dies ist sicherlich sinnvoll, um den CO2-Rückstau in der Maske möglichst gering zu halten, führt aber auch dazu, dass der Träger der Maske seinen Mitmenschen etwaig vorhandene Viren, Bakterien, Keime, Pilze, etc. direkt ins Gesicht atmet, hustet oder niest.
    Ob Träger von FFP-Masken damit besser gegen Viren geschützt sind als mit OP-Masken oder mit einfachen Stoffmasken ist fraglich, in jedem Fall aber sind die Mitmenschen weniger geschützt.
    Deshalb finde ich es auch nicht richtig, der Verwendung dieser Masken bedenkenlos zuzustimmen.

    Nach einiger Recherche zum Thema Schutzmaske, bin ich für mich zu einer Entscheidung gekommen. Ich hatte erst vor wenigen Jahren eine schwere Lungenentzündung. Deshalb sehe ich mich als gefährdet, durch die Ansteckung mit einem wohl etwas aggressiveren Virus als man es sonst von Grippeviren kennt, gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Meine Strategie: etwas mehr Abstand zu meinen Mitmenschen halten als früher und mein Immunsystem stärken (vor allem mit gesunder Ernährung).

    Aufgrund einer anderen Erkrankung leide ich häufiger unter Kopfschmerzen und leichtem Schwindel. Ich habe zuerst eine einfache OP-Maske getragen, diese hat bei mir die Beschwerden bereits nach wenigen Minuten verstärkt. Meine Lösung: ich habe auf Ebay eine Schutzmaske gefunden, die wie gefordert Mund und Nase abdeckt, aber die Atmung nicht behindert und auch keinen CO2-Rückstau bildet (auf Ebay suchen unter „Mundschutz offen“). Diese Maske hat natürlich nur eine geringe Schutzwirkung, was die seitlich und unten austretenden Aerosole angeht. Ich schütze mein Gegenüber aber schon etwas vor größeren Wassertröpfchen von meiner Atemluft, an denen Viren oder Bakterien haften könnten.
    Und damit muss es auch genug sein, denn wie immer klarer wird, sind die diesjährigen Corona-Viren (Covid-19) zwar nicht ganz so harmlos wie die seit Jahren regelmäßig auftretenden Corona-Viren (Grippe), aber eben wohl auch nicht viel schlimmer.

    Schlimm finde ich nach wie vor, wie die Massenmedien die Menschen scheinbar bewusst ängstigen.
    Mir fallen dabei besonders ältere Menschen und Kinder auf, die im Freien trotz ausreichendem Abstand zueinander eine Maske tragen. Wieso wird seitens der Massenmedien nicht regelmäßig darüber aufgeklärt, dass dies unnötig ist? In Bereichen, in denen zum Tragen einer Maske aufgefordert wird, trage ich aus Respekt vor den Ängsten meiner Mitmenschen auch meine Stoffmaske. Aber im Freien nehme ich sie natürlich sofort wieder ab, lächele meine Mitmenschen an und versuche damit eine entspannte und zuversichtliche Atmosphäre zu schaffen.

    Welche negativen Auswirkungen das Tragen von Schutzmasken auf die psychische Gesundheit von Menschen haben kann, beschreibt beispielsweise der Wiener Psychologe Raphael Bonelli auf YouTube mit sehr viel Humor (auf YouTube suchen unter „Raphael Bonelli Schutzmasken Gesundheit“).

    Dass es sehr wohl eine CO2-Rückatmung unter den meisten Schutzmasken gibt, ist für mich auch unstrittig. Natürlich gibt es immer Gutachten und Gegengutachten, die letztlich immer der einen oder anderen Gruppe nutzen. Für meine Meinungsfindung sind praktische Tests deshalb viel aussagekräftiger. So habe ich beispielsweise ein Video gesehen, wo ein Herr eine OP-Maske aufgesetzt hat und danach mit einem Messgerät den CO2-Gehalt der Atemluft unter seiner Maske gemessen hat. Weil nicht sein kann, was (nach Meinung der Wirtschaft) nicht sein darf, wurde dies Video schnell diskreditiert. Es wird dann behauptet, dass dies Messgerät keine korrekten Werte liefern konnte, weil es zur Messung des CO2-Gehalts in der Raumluft und nicht unter einer Schutzmaske gebaut wurde oder dass die Werte ja der ausgeatmeten Luft und nicht der wieder eingeatmeten Luft entsprächen. Das mag alles stimmen. Aber wenn der gemessene CO2-Gehalt der Luft unter der Schutzmaske anfänglich einen Wert von 500 hat und nach knapp 90 Sekunden Atmen durch die Schutzmaske übersteigt der Wert 10000 (mehr konnte das Gerät nicht anzeigen), dann hat sich der CO2-Gehalt ver-20-facht. Der Wert an sich mag falsch sein, aber die Behauptung, beim Tragen von Schutzmasken gäbe es keine CO2-Rückatmung, ist demnach klar gelogen. Auch dass zu viel CO2 im Blut den Körper übersäuert ist unstrittig. Wie auch, dass dies unser Immunsystem schwächt.

    Apropos gelogen: wie war das doch mit den aktuellen Corona-Zahlen? Nach meinen Informationen erkennen die (nicht validierten) Corona-Tests nicht nur Covid-19-Viren, sondern mehrere Corona-Viren. Somit auch die bekannten recht harmlosen Grippeviren. Die Tests suchen und erkennen Fragmente (winzige Teile) der Corona-DNA. Nach welchem Fragment gesucht wird, ist wohl den Herstellern der Tests weitgehend überlassen, weshalb bundesweit eine Vielzahl verschiedener Tests verwendet werden. Wenn ich jetzt also positiv getestet werden würde, dann ist zum einen unklar, ob ich an Covid-19 oder nur an einem einfachen Grippevirus erkrankt bin – oder es war, denn die Tests erkennen auch abgestorbene Viren, so dass ich gar nicht mehr ansteckend wäre. Und vor allem würde ich mich dann umgehend erneut mit einem Corona-Test eines anderen Herstellers testen lassen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass der zweite Test dann negativ ausfällt, scheint mir groß. Dies zumal die Tests eine recht hohe Fehlerquote haben.
    Noch nie wurden so viele Virentests an der Bevölkerung durchgeführt wie in diesem Jahr. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir auch noch nie so viele positive Testergebnisse hatten. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir in diesem Jahr mehr Menschen mit einer Corona-Virusinfektion haben als in den Jahren davor. Für einen Trend müssten wir jedes Jahr die selbe Anzahl Tests durchführen.

    Es ist für mich absolut erschreckend, dass sämtliche Massenmedien gefühlt ausschließlich die regierungskonformen Botschaften verbreiten. Wenn ich eine offene, kritische Meinung zu der Krise hören möchte, die durch unsere Regierungsvertreter ausgelöst wurde und weiter aufrechterhalten wird, muss ich im TV im Spätprogramm oder im Internet suchen. Ich erlebe erstmals in Deutschland eine medienweite Zensur! Wo sind die vielen intelligenten Menschen, die kritische Fragen stellen? Wieso höre, lese und sehe ich von denen nichts? Sind denn Menschen wie Du und ich, die über ein Mindestmaß an logischem Verstand verfügen, sofort Verschwörungstheoretiker?

    Winfried kommentierte meinen ersten Beitrag unten mit der Frage, wieso denn die Wirtschaft bei den staatlichen Maßnahmen mitmacht, wo sie doch darunter leiden würde. Eine gute Frage. Nur komme ich aufgrund der klar erkennbaren Manipulation und Zensur der Medien nicht zu dem Schluss, dass dies dafür spricht, dass wir wirklich eine gesundheitliche Krise auf der Welt haben, welche die aktuellen staatlichen Maßnahmen rechtfertigen würde.

    Spätestens Anfang nächsten Jahres können wir die Sterblichkeit von diesem Jahr mit den letzten Jahren vergleichen. Aktuell sind weder in Deutschland noch in Schweden auffallend mehr Menschen an den Folgen von Viruserkrankungen gestorben als in den Jahren davor. Ist dies den staatlichen Maßnahmen zu vedanken? Das kann man natürlich einfach behaupten, aber wissen können wir es nicht.

    Vor knapp 10 Jahren gab es die Schweinegrippe. Damals wollte Herr Drosten vom RKI auch einen Lockdown veranstalten. Damals wurden vernünftigerweise mehrere Experten angehört und es gab Gegenstimmen, die das Schlimmste verhinderten. Es wurden Millionen von Steuergeldern für einen Impfstoff ausgegeben, der letztlich für weitere Millionen vernichtet wurde, weil (wie jetzt auch) nur vergleichsweise wenige Menschen wirklich von der Krankheit betroffen waren. Also ein sehr ähnliches Szenario wie in diesem Jahr, vergleichbare Sterblichkeit – aber damals keine staatlichen Maßnahmen zur Schädigung der Wirtschaft (= der Menschen) und keine Maskenpflicht.
    Hoffen wir, dass unsere Politker bei der nächsten Corona-Viruswelle (die kommt ja bekanntlich Jahr für Jahr) auf einen weiteren Lockdown verzichten. Ich frage mich allerdings schon, ob jemals einer der Verantwortlichen für die entstandenen Schäden zu Rechenschaft gezogen werden wird.

    Wie gesagt, ich mache mir Sorgen.

    1. Nur zur Info: Bei den FFP sollten wegen Corona nur die OHNE Ventil benutzt werden.
      Schöner, abwägender Beitrag. Für den Nutzen von Masken hinsichtlich des Einflusses auf klinisch relevante Infektionen fehlen uns noch eindeutige Belege. Das ist allerdings auch schwierig nachzuweisen. Die zu beobachtende REALE Nutzung der Masken lässt Zweifel aufkommen, dass damit eine Übertragung nennenswert zu verhindern wäre.

    2. Kleine Korrektur: Die eingesetzten Tests erkennen nur den neuartigen gefährlichen Corona-Virus, nicht die älteren ungefährlichen. Das hat Herr Drosten in seinen Podcasts mehrfach klar und eindeutig belegt.

      CO2-Rückatmung: Das kann man denke ich als völlig unbestritten sehen. Natürlich atmet man mit Maske mehr CO2 zurück, weil ja ein Teil der Ausatemluft unter der Maske bleibt, die man dann wieder einatmet. Die Frage ist vielmehr, ob das einen negativen Effekt auf den Organismus hat bzw. wie relevant so eine zusätzliche Rückatmung überhaupt ist. Man atmet ja immer etwas zurück, auch ohne Maske, weil verbrauchte Luft z.B. auch im Mund, Rachen, Luftröhre und Lunge zurückbleibt. Nehmen wir an, in unserem Organismus verbleibt 1 Liter verbrauchte Luft, dann würden 0,1 Liter zusätzlich kaum relevant sein.

      Zu dem Thema gibts leider kaum wissenschaftliche Studien und es ist umstritten, ob das problematische Auswirkungen hat. Theoretisch könnte es auch positive Auswirkungen haben, also eine Art Trainingseffekt, wodurch der Körper auch mit etwa weniger Sauerstoff und etwas mehr CO2 super zurecht kommt.

      So ganz persönlich bemerke ich keine negativen Auswirkungen, auch nicht nach 8 Stunden FFP2 Maske tragen.

      Das Covid 19 nicht viel schlimmer als eine Grippe ist, halte ich für eine starke Fehleinschätzung.

      1. Zitat: „Das Covid 19 nicht viel schlimmer als eine Grippe ist, halte ich für eine starke Fehleinschätzung.“

        Starke Fehleinschätzung nicht unbedingt. Es ist schlicht eine starke *Vereinfachung*, die zu falschen Schlussfolgerungen führen kann.
        „Eine Grippe“, was ist das? Der Virusstamm der letzten Grippewelle, die Schweinegrippe (H1N1), die Vogelgrippe (H5N1)? Die Spanische Grippe (H5N1) war um Größenordnungen tödlicher als SARS-CoV-2. Auch die auf Basis der Übersterblichkeit ermittelten Zahlen der saisonalen Grippetoten lagen in Deutschland in einigen Jahren (1995/1996 und 2012/2013) deutlich über denen, die dieses Jahr durch das Coronavirus verursacht wurden.
        Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza#Todesfälle

        1. Hallo Silene, zu der *Vereinfachung* möchte ich gern ergänzen, dass ich in meinem Beitrag die Sicherheit der von mir gewählten (mich möglichst wenig beeinträchtigenden) einfachen Stoffmaske in ein Verhältnis zur mir bekannten Gefahrenlage durch eine evtl. noch existierende Viruswelle setzen wollte.
          Ich habe mich dabei übrigens ausschließlich auf Corona-Viren bezogen.

          Natürlich gibt es viel gefährlichere Viren als Covid-19. Und das ist letztlich auch der Punkt dieser Diskussion: Die teilweise viel gefährlicheren Viruswellen haben wir in der Vergangenheit ohne Lockdown, Maskenpflicht und die Folgeschäden überstanden, die heute noch kaum absehbar sind. Ich verstehe einfach das „weiter so“ der Verantwortlichen nicht.

          Wenn ich die Nachrichten in den letzten Tagen richtig verfolgt habe, soll die Maskenpflicht jetzt doch schnellstmöglich wieder abgeschafft werden, weil die damit im Zusammenhang stehenden wirtschaftlichen Einbußen größer sind als erwartet. Das wäre genau das, was mich besorgt in die Zukunft sehen lässt; es ginge dabei nicht um die Gesundheit der Menschen, es ginge nur wieder um die Wirtschaftlichkeit.

          Ich möchte gern mal unseren Gesundheitsminister zusammen mit einem führenden Hersteller von Schutzmasken eine Woche lang, 8 Stunden am Tag mit Mundschutz in eine Schule schicken. Danach würde die Maskenpflicht vermutlich in kürzester Zeit und aus den richtigen Gründen abgeschafft werden.

      2. Hallo Winfried. Meine Einschätzung, dass das Covid-19-Virus zwar aggressiver, aber letztlich doch nicht viel gefährlicher ist als die bekannten jährlich auftretenden Grippeviren, beruht u.a. auf der offiziellen Aussage unseres Bundesministeriums für Gesundheit!
        Wer in Google nach „wie gefährlich ist covid 19 wirklich“ sucht, erhält als ersten Treffer ein pdf-Dokument von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit folgendem Inhalt (Zitat):

        Informationen über das Coronavirus
        Wie gefährlich ist das Virus?
        – Die Infektion verläuft in den meisten Fällen mild und ist für die meisten Menschen nicht lebensbedrohlich.
        – Das Virus kann grippeähnliche Symptome wie Husten, Abgeschlagenheit, Fieber oder Atembeschwerden auslösen.
        – Den meisten erkrankten Menschen helfen bereits Ruhe, viel trinken und, bei Bedarf, fiebersenkende Medikamente.

        Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie sich mit dem Virus infizieren?
        – Sie können sich nur anstecken, wenn Sie einer Person nahe waren, die bereits mit dem Virus infiziert ist.
        – Die Möglichkeit, sich anzustecken, ist inzwischen auch in Deutschland gegeben.
        – Wenn Sie sich in Gebieten aufgehalten haben, in denen bereits viele Menschen infiziert sind, erhöht sich auch Ihr Infektionsrisiko.

        Das Covid-19-Virus ist demnach für einen durchschnittlich gesunden Menschen kein großes Problem.
        Der überwiegende Teil der Menschen, die leider einen schweren Krankheitsverlauf haben oder sogar am Covid-19-Virus versterben, sind über 80 Jahre alt oder haben schwere Vorerkrankungen (beim RKI nachzulesen).
        Dabei finde ich es erwähnenswert, dass ein hohes Lebensalter nicht zwangsläufig zu einer erhöhten Gesundheitsgefahr gegenüber einer Virusinfektion führt. Entscheidend scheint in erster Linie der Zustand unseres Immunsystems zu sein.

        Meiner persönlichen Meinung als medizinischer Laie nach liegt darin die Lösung für sehr viele (Gesundheits-) Probleme in unserer (Industrie-) Gesellschaft. Seit Jahrzehnten wird in den Industrieländern die natürliche, über Millionen von Jahren aufgebaute Immunabwehr der Menschen geschwächt.
        Bekanntermaßen essen wir viel zu viele industrielle, denaturierte, minderwertige Nahrungsmittel (Lebensmittel sind dies ja oftmals nicht mehr). Zu viel Fleisch, Industriezucker, Auszugsmehl, etc. und trinken auch noch industriezuckerhaltige Getränke. Dass wir mit dem Fleisch und Geflügel aus der Massentierhaltung Antibiotika und sogar Ersatz-Antibiotika aufnehmen müssen und immun werden können, ist schlicht kriminell.
        Wir atmen viel zu viele Schadstoffe ein oder nehmen diese mit der Nahrung und dem Leitungswasser auf (Mikroplastik, Medikamentenrückstände, Schwermetalle, etc.).
        Wir werden von elektromagnetischen Strahlen, wie Mobilfunk (inzwischen 5G, ein Wahnsinn) bestrahlt.
        Uns verabreichte Medikamente und operative Eingriffe sind zu häufig eher wirtschaftlich begründet und können die natürlichen Funktionen unseres Immunsystem behindern (beispielsweise zu schnelles Fiebersenken).

        Dies ließe sich noch beliebig fortführen. Habe ich eine Lösung dafür? Nein. Aber je mehr Menschen sich in dieser Art äußern, desto größer die Chance, dass andere, intelligentere und vor allem einflussreichere Menschen eine Lösung finden und auch durchsetzen werden. Denn ich bin seit langem sehr frustriert darüber, dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft dies bewiesenermaßen krankmachende und wenig soziale Wirtschafts-Gesellschafts-System offensichtlich zum Zwecke ihrer eigenen Bereicherung oder ihrem Machterhalt fortführen, wissend, dass der Großteil der Menschen darunter gesundheitlich und wirtschaftlich leiden muss.

        Meiner idealistischen Meinung nach sollte die globale Gesellschaft als Ganzes darauf hinarbeiten (und die Massenmedien stehen da in besonderer Verantwortung), in ökologisch-wirtschaftlichen Kreisläufen zu denken.
        Die industriell erzeugten Nahrungsmittel sollten wieder zu gesundheitsfördernden Lebensmitteln werden.
        Die zuständigen Behörden sollten die Gesundheit der Menschen vor wirtschaftlichen Interessen berücksichtigen, wenn es darum geht, welche Schadstoffe und Strahlen in die Umwelt eingeleitet werden dürfen.
        Die Medizin sollte endlich wieder verstaatlicht und somit unabhängiger von wirtschaftlichen Einflüssen werden.

        Ginge es zumindest ein wenig in diese Richtung, hätten wir im Ergebnis gesündere, leistungsfähigere Menschen in unserer Gesellschaft und könnten den Viruswellen der nächsten Jahre entspannter entgegen sehen.
        Träumen darf man ja.

        1. Hallo Frank,

          das Dokument, aus dem du in Sachen Gefährlichkeit zitierst, ist vom 3. März. Zu dieser Zeit wussten wir vieles nicht, wie gefährlich das Virus ist. Mittlerweile würde eine fachlich fundierte Einschätzung ganz anders aussehen. Daneben gibts auch immer eine politsche gewollte Verzerrung über die Einschätzung der Gefährlichkeit. Man will ja niemanden beunruhigen.
          Klar muss man auch Effekte berücksichtigen, dass jetzt ganz genau hingeschaut wird, was Covid 19 macht, auch an Spätfolgen. So genau hat man vermutlich nie bei der Grippe hingeschaut. Klar beobachtbare Spätfolgen wären aber auch bei Grippe aufgefallen.
          Man weiß heute auch, dass zahlreiche gesunde Menschen schwer erkrankt sind. Das gesunde Menschen nicht schwer erkranken können, ist eine überholte Aussage. Nebenher: Viele Menschen sind nicht gesund und ohne jede Vorerkrankung. Es erscheint mir als Argument auch sinnlos, weil man hier keine Unterschiede machen sollte, so im Sinne, Menschen mit Vorerkrankungen sind nicht so viel wert und da macht es ja auch nicht so viel. Wir haben eine Krankheit, wo zahlreiche Menschen schwer erkranken oder gar sterben.
          Wo es große Unterschiede gibt ist die subjektive Entscheidung, welche Risiken Menschen eingehen. Ich denke, dass ist derzeit auch ein Hauptkonflikt. Viele, die große Risiken im Leben eingehen, müssen sich jetzt Menschen anpassen, die nicht so riskant leben. Und das sorgt für Spannungen.
          Weiterhin gibt es diese völlig unterschiedliche Einschätzung, wie gefährlich Covid 19 ist und oft genug liegt das an einer Unaufgeklärtheit. Die Menschen sind einfach nicht gut informiert oder wollen bestimmte Infos auch gar nicht hören, weil es unbequeme Infos sind. So tickt der Mensch nunmal, er will tun, was er tun will und ist dann nicht sehr empfänglich für Vernunft.
          Ihre These, dass es uns jetzt so erwischt, weil wir schon durch viele Einflüsse vorgeschädigt sind und ungesund leben, ist interessant. Ganz sicher erwischt es dadurch einige stärker. Viele Zivilisationskrankheiten sind ja auch Risikofaktoren bei Covid 19. Trotzdem würde ich sagen, dass uns Viren ganz unabhängig von unserem Gesundheitszustand stark bedrohen können. Beispiel Ebola. Da kann man noch so gesund gelebt haben, man wird sich trotzdem schnell infizieren und sterben.
          Viele Ihrer Ideale gefallen mir, aber ich erkläre mir das so, dass wir als Menschen einfach noch lange nicht so weit sind und für mindestens die nächsten 100.000 Jahre damit leben müssen, dass z.B. Gier und Unvernunft die Welt beherrscht.

          1. Zitat. „Klar muss man auch Effekte berücksichtigen, dass jetzt ganz genau hingeschaut wird, was Covid 19 macht, auch an Spätfolgen. So genau hat man vermutlich nie bei der Grippe hingeschaut. Klar beobachtbare Spätfolgen wären aber auch bei Grippe aufgefallen.“

            Diese Spätfolgen sind tatsächlich belegt, z.B. in folgendem Review:
            The hidden burden of influenza: A review of the extra‐pulmonary complications of influenza infection
            https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5596521/

            Herzschäden: Myocarditis, Arrhythmien, IHD, Herzinsuffizienz
            Neurologische Schäden: Encephalitis, Polyneuropathien, Narcolepsie, Lethargie
            Schäden der Muskulatur: Rhabdomyolyse
            Augenschäden: Conjunctivitis
            Nierenschäden: akutes Nierenversagen
            Leberschäden: Entzündungen und Nekrosen der Leber (selten)
            Hematologische Schäden: Thromboembolie, TTP, HUS, HPS
            Endocrines System: Komplikationen im Zusammenhang mit Diabetis

  12. Nun bin ich verunsichert. Ich benutze als Risikopatientin FFP-2 Masken und habe überhaupt kein Problem damit, sie auch bis zu
    9 Stunden zu tragen – noch nie war sie feucht von innen. Dass diese Masken aus gesundheitlichen Gründen nur 2 Stunden getragen werden dürfen, wusste ich nicht. Ich müsste dann 4 Masken an einem solchen 9-Stunden-Tag benutzen?

    1. Solange du keine Probleme beim Atmen hast und die FFP2-Maske weder feucht noch beschädigt ist, spricht aus unserer Sicht nichts dagegen, die Maske länger als zwei Stunden am Stück zu tragen. Woher hast du denn diese Information?

          1. Genau, da gehts darum, dass eine Erholung vom erhöhten Atemwiderstand möglich ist, weniger um Durchfeuchtung. Ich habe bei FFP2 noch nie irgendeine Durchfeuchtung erlebt. Die Maske wiegt nach 6 Stunden fast das Selbe, wie zu Beginn. Wasser in der Maske müsste man wiegen können. Ich messe da deutlich weniger als 1/10 Gramm.
            Bei den Vorschriften der Berufsgenossenschaft gehts auch um die Situation, dass man täglich über Jahre Masken trägt.
            Was auch noch wichtig ist: Es gibt eine Norm, was eine FFP2 maximal an Atemwiderstand haben darf. Viele Qualitätshersteller unterschreiten den Wert deutlich, die atmen sich also leichter.
            Wichtig auch: Es gibt derzeit viele FFP2 am Markt, die die Norm überhaupt nicht erfüllen und sich vielleicht deshalb besonders leicht atmen lassen. Besonders Noname-Ware auf Ebay ist davon betroffen. Was ich auch schon oft gesehen habe: FFP2, die gar nicht dicht am Gesicht anliegt. Dann zieht die Luft am Filter vorbei und deshalb atmet es sich auch super leicht. Männer müssten auch frisch rasiert sein, damit eine FFP2 wirklich dicht anliegen kann.

    2. Auch in Krankenhäusern werden solche Masken oft viele Stunden lang ununterbrochen getragen. Abgesehen von den Herstellerempfehlungen gibt es keine klaren Richtlinien. Ich verlinke hier mal ein Paper, in dem die maximale Tragdauer „aufgrund hygienischer bzw. praktischer Bedenken“ mit 6h (WHO Empfehlung) bzw. 8h (CDC Empfehlung) angegeben wird:

      https://www.cebm.net/covid-19/extended-use-or-re-use-of-single-use-surgical-masks-and-filtering-facepiece-respirators-a-rapid-evidence-review/

  13. Als jahrelanger Freund der Sendung „Quarks & Co“ bin ich auf diesen Meinungsaustausch gestoßen. Besonders der Kommentar von Thomas vom 5. August 2020 hat mich bewogen, mir mal von der Seele zu reden, was auch mich seit März 2020 beschäftigt. Dies tute ich aus dem Bauch heraus; ich möchte damit natürlich niemanden verletzen!

    Thomas, da kann ich nur zustimmen! Es gibt viele weitere Beispiele, wo ich die Entscheidungen unserer Politiker (selbst bei der allseits bekannten Steuerung durch die Wirtschaft) einfach nicht mehr nachvollziehen kann.
    Wie können es beispielsweise die Verantwortlichen zulassen, dass wir, die Bevölkerung, mit den Produkten der Massentierhaltung große Mengen an Antibiotika zu uns nehmen (müssen). Noch schlimmer: wie kann es sein, dass sogar die letzten Ersatz-Antibiotika (werden eingesetzt, wenn Menschen auf normale Antibiotika schon nicht mehr ansprechen) in der Geflügelzucht verwendet werden dürfen? Die Volksgesundheit müsste unseren Politikern doch oberstes Ziel sein.
    Wieso untersucht hier niemand, wie sich die permanente elektromagnetische Bestrahlung der Bevölkerung durch das neue 5G-Mobilfunknetz auf unsere Gesundheit auswirkt?
    Wieso gibt es immer noch kein Tempolimit auf deutschen Autobahnen? Auch hier sterben jedes Jahr unnötig vor allem unschuldige Menschen durch die Schuld von politisch (=wirtschaftlich) gewollten Rasern.
    Dies alles kann ich mir nur durch den rücksichtslosen Einfluss der Wirtschaft auf die Politik erklären.

    Zurück zu Corona: wenn ich mir selbst in diesen Tagen die Statistiken (sogar vom Robert-Koch-Institut, das ja politisch gesteuert ist) ansehe, stelle ich fest, dass in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 nicht viel mehr Menschen aufgrund eines (Corona-) Virusinfekts zu Tode gekommen sind als in den ersten Halbjahren der letzten Jahre (siehe hier auch EuroMomo). Dort wo besonders viele Menschen gestorben sind (wie in Italien), forscht man noch nach den Ursachen und das ist auch richtig und wichtig. Ich bin gespannt, was sich dabei herausstellen wird.

    Mir stellte sich jedoch von Anfang der von der Politik erklärten Corona-Krise an die Frage, ob die staatlich verordneten Maßnahmen nicht völlig überzogen waren und noch immer sind. Abstandsregeln einzuhalten und von mir aus auch eine Maskenpflicht (wobei ich letztere aus gesundheitlichen und psychologischen Aspekten für höchst fragwürdig empfinde), waren aus Gründen der Vorsicht noch angemessen. Jedoch pauschal Geschäfte, Restaurants, etc. etc. zum Schließen zu zwingen, auch wenn diese die Vorsichtsmaßnahmen hätten einrichten können, war meiner Meinung nach eine krasse Fehlentscheidung.
    Diese hat nicht nur eine hohe Neuverschuldung zur Folge, sondern hat die Wirtschaft insgesamt nachhaltig beschädigt. Und Wirtschaft heiß hier vor allem Menschen, die durch die Entscheidungen der Politiker ihrer Existenz beraubt wurden. Wichtige Maßnahmen, wie die Anpassungen der Renten-, Gesundheits- und Bildungssysteme, etc. etc. können dadurch nicht mehr finanziert werden und werden weiter verschoben. Und wofür das alles?

    Als diese Maßnahmen beschlossen wurden, wusste noch niemand, wie gefährlich das Corona-Virus wirklich ist. Weiß man es heute? Ich finde dazu nicht viel konkretes im Netz. Aber selbst wenn dies Virus eine höhere Sterblichkeit in der Bevölkerung zur Folge hätte, als es normale Grippeviren haben, müsste man der Zahl der durch Corona gestorbenen Menschen die Zahl der aufgrund der staatlichen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie entgegenstellen. Wie viele Menschen wurden von der Politik in den Ruin getrieben und haben sich etwas angetan? Wie viele Menschen haben sich von den Berichterstattungen in den staatlich gesteuerten Massenmedien in Panik versetzen lassen, haben aus Angst vor einem Krankenhausbesuch dringende Operationen oder Untersuchungen beim Hausarzt zu lange verschoben? Wie viele Kinder entwickeln Ängste vor ihren Mitmenschen, die in ihnen nur „Virenschleudern“ sehen. Menschen werden so in Angst versetzt, dass sie ihre Nachbarn bei der Polizei oder dem Gesundheitsamt anzeigen, weil sie angeblich Vorsichtsmaßnahmen verletzt hätten. Natürlich werden wir wohl nie erfahren, ob unter dem Strich weniger oder mehr Menschen gestorben wären, hätte es die staatlichen Maßnahmen nicht gegeben – aber die Vermutung liegt nahe.

    Bleibt bei mir die Frage, wieso machen die Politiker (in Deutschland und weltweit…!) einfach so weiter? Vermutlich weil sie sonst zugeben müssten, viele falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Weil sie das deutsche Grundgesetz zumindest stark gebeugt (wenn nicht ganz klar gebrochen) haben. Viele Menschen wurden durch unsere Politiker schwer geschädigt, wirtschaftlich und auch gesundheitlich. Das bereitet mir große Sorgen und hat erstmals in meinem Leben dazu geführt, dass ich den Fernseh-Nachrichten (dpa) kaum noch vertrauen kann.

    Es fing schon im März 2020 damit an, dass täglich von steigenden Infektionszahlen berichtet wurde. Daraus wurde geschlossen, dass sich das Virus in der Bevölkerung ausbreitete. Aber wenn ich an einem Tag 500 Menschen teste und 2 sind mit Corona infiziert und am nächsten Tag teste ich 2000 Menschen und es kommen 5 Infiziert dazu, dann ist von einem Tag zum nächsten zwar die Zahl der mir bekannten Infizierten von 2 auf 7 gestiegen, aber diese 7 Menschen konnten bereits am ersten Tag mit Corona infiziert gewesen sein und zwei Tage davor konnten von 2500 Menschen auch nur 6 Menschen mit Corona infiziert gewesen sein (was nicht getestet wurde), was bedeuten würde, dass die Zahl der Infizierten nicht gestiegen, sondern gesunken wäre!
    Um einen Trend abzuleiten, hätte man jeden Tag die selbe Zahl von Menschen (z.B. 2500) über das Land verteilt testen müssen. Dann hätte man beobachten können, wie viele Menschen dieser Gruppe sich von Tag zu Tag mehr mit dem Virus infizieren, wie viele davon auch tatsächlich erkranken, wie viele die Krankheit überstehen und wie viele leider versterben. Was uns die Massenmedien da präsentiert haben, war und ist auch heute noch höchst manipulativ und verzerrt die Realität hin zu einem offenbar bewusst beängstigenden Bild, das so gar nicht existiert.
    Wie gesagt, ich mache mir Sorgen.

    1. Wenn Sie der Meinung sind, viele Maßnahmen wären gar nicht nötig und werden nur von der Politik gemacht, damit sie frühere Fehler nicht eingestehen müssen: Wie erklären Sie sich dann, dass die ganze Wirtschaft da mit macht? Wenn vieles Unsinn wäre, dann würde die Wirtschaft doch massiv dagegen angehen. Denn die meisten Maßnahmen sind für die Wirtschaft extrem schädlich. Stattdessen hört man so gut wie keine Kritik von der Wirtschaft.
      Plausibler ist da für mich, dass sowohl Politik wie auch die Wirtschaft verstanden hat, dass Corona ein großes Problem ist, was man nur mit zahlreichen Schutzmaßnahmen in den Griff bekommen kann. Und selbst mit Maske und Abstand werden wir vermutlich die Situation im Herbst/Winter nicht wirklich gut in Griff bekommen.
      Das viele Zahlen recht verzerrt die Situation widerspiegeln und die Presse gerne Panikmache betreibt, sehe ich auch so. Es fehlen oft auch Zahlen, über die man die Problematik objektiv einschätzen könnte. Warum die nicht erhoben werden, kann ich mir nur so erklären, dass an vielen Stellen sehr verschlafen reagiert wird. Da merkt man deutlich die Trägheit im System. Je mehr Bürokratie, um so schwerer können wir flexibel auf neue Situationen reagieren.

    2. Ihre Fragen zu den Todesfallzahlen sind berechtigt. Sie können noch ergänzt werden mit der Frage nach dem Anteil der kontraproduktiven MEDIZINSCHEN Massnahmen: Vorzeitige Entlassungen (in die Heime) wegen freizustellender Bettenkapazitäten und falsche Therapien.

  14. All denen, die die Gefahr des Maskentragens aus medizinischen Gründen ablehnen, ist absolut beizupflichten! Daher sofort ein Verbot aller Slips, denn was sich da an Flora und Fauna herumtreibt geht in keine Slipeinlage! Also sofort ein Verbot für alle Frauenslips. Dann werden die Upskirt-Videos durch die Decke gehen! Auch muss man dann alle PolizistInnen mit Selfie-Stangen ausrüsten, damit sie das Slip-Verbot auch leichter kontrollieren können! Bei Männern muss man ein solches Verbot noch überprüfen.

    1. Da fragt man sich, warum sich nicht jede Menge Leute aufregen, dass man nicht nackig rumlaufen darf. Warum muss ich eine Hose an haben, wenn ich in den Supermarkt gehe? Frechheit, so eine Bevormundung!

  15. Zur Hochzeit der Pandemie Anfang März bis Ende April sind täglich mehrere Millionen Menschen durch den ÖPNV befördert worden und das praktisch ohne Mund-/Nasenschutz und ohne Abstandsregelung. Trotz dieser Situation waren die Zahlen gem. RKI Tabelle bereits dramatisch rückläufig, als die Maskenpflicht eingeführt, teilweise plus/minus mehrere Tage/Wochen später.
    Es ist insofern faktisch falsch zu behaupten, die sinkenden Zahlen wären eine direkte Auswirkung der Maskenpflicht, denn die Zahlen belegen eindeutig, dass es trotz fehlender Maskenpflicht bis Ende April nicht zu steigenden, sondern sinkenden Infektionszahlen gekommen ist.
    Und nebenbei: So lange wir im Zusammenhang mit Covid-19 von gegenseitiger Rücksichtnahme und „Verantwortung“ sprechen, aber tolerieren, dass wir jedes einzelne Jahr bis zu 11 Millionen Menschen durch aktives/passives Rauchen und Alkoholmissbrauch sterben, scheint bei uns irgend etwas gewaltig schief zu laufen. Bei Stand heute rund 700.000 Toten weltweit durch Covid-19 (mit massivsten wirtschaftlichen und menschlichen Kollateralschäden), hat das Virus für die nächsten paar Monate noch rund 10 Millionen Todesopfer gut, bevor wir auch in den Bereich der von uns gesellschaftlich akzeptierten Toten durch Tabak und Alkoholika kommen. Es ist vollkommen grotesk so zu tun, als sei ein Leben, das durch Covid-19 beendet wird wichtiger als eines, das durch Tabak und Alkohol endet.

    1. So eine Argumentation ist keine gute Idee. Genauso könnte man sagen: So lange weniger als 10 Millionen Menschen ermordet werden, müssen wir nicht reagieren. Da wird klar, wie abstrus so eine Argumentation ist.
      Bei Tabak und Alkohol und auch bei ungesunder Lebensweise entscheidet schlussendlich jeder für sich, dieses Risiko auf sich zu nehmen. Das ist dann die eigene Verantwortung und auch die eigene Freiheit. Trotzdem kann man auch hier vieles gesellschaftlich tun, um Bewusstsein zu schaffen, was die Gefahren angeht und wie man auch ohne Süchte leben kann. Da werden auch viele Anstrengungen unternommen.
      Beim Passivrauchen ist auch viel passiert, dass haben wir nicht mehr so hingenommen. Leider wurde es viel zu lange hingenommen, aber das macht es zu keiner guten Sache.
      Wenn du persönlich Menschen durch Covid19 verlierst, mit denen du sehr verbunden warst und die noch hätten lange leben können, wirst du vielleicht anders darüber denken. Jedes Leben zählt. Und da spielt es überhaupt keine Rolle, welche Lebensrisiken oder Missstände es sonst noch gibt.
      Welche Auswirkung die Maskenpflicht auf die Entwicklung der Zahlen hat, kann man nicht klar benennen. Man weiß ja nicht, wie sie sich entwickelt hätten, hätte es keine Maskenpflicht gegeben. Sie gehen davon aus, dass die Zahlen gleich niedrig geblieben wären, es kann aber auch sein, dass sie stark angestiegen wären. Es gibt tausend Einflussfaktoren, die alle zusammen gewirkt haben.

    2. Hallo Thomas,
      glauben Sie wirklich an 700000 Tote durch Covid-19? Es mögen viele mit dem Virus gestorben sein, aber nachweislich an Covid-19 ist meiner Meinung nach noch keiner gestorben. Falschbehandlungen, Vorerkrankungen, Suizide und altersbedingt Verstorbene, bei denen Covid-19 durch den nichts aussagenden PCR-Test nachgewiesen wurde, waren wohl eher die Todesursache.
      Aber viele Menschen glauben daran, es ist ja auch sehr sehr schwer, sich vorzustellen, dass wir durch Politik und Medien hinters Licht geführt werden.
      In Corona-Zeiten fließt das Wasser eben den Berg hinauf, wenn es der Virologe und Politiker sagt, wird es schon stimmen.

      1. Das Coronavirus war bisher vor allem für alte und vorerkrankte Menschen tödlich. Das Das Durchschnittsalter der hierzulande an CoViD-19 verstorbenen liegt ja über 80 Jahre. Auch wenn diese Menschen vielleicht keine hohe Lebenserwartung hatten, wurde ihnen durch das Virus doch ein Teil ihrer Lebenszeit geraubt. Von der schweren Symptomatik der Erkrankung ganz zu schweigen.
        Bei jüngeren Menschen kommt es seltener zu Todesfällen, aber das Virus ist trotzdem alles andere als harmlos und kann üble Folgeschäden mit sich bringen.

        Natürlich sollte man bei der Bewertung der Situation nicht vergessen, dass weltweit jährlich (geschätzt) 1,5 Mio Menschen an Tuberkulose, 770000 an HIV, 650000 an Grippe und sekundären Lungenentzündungen und 435000 an Malaria sterben. Die Bekämpfung dieser Krankheiten leidet gerade sehr darunter, dass unsere gesamte Aufmerksamkeit auf das Coronavirus fokussiert ist.

  16. Man halte seine Maske mal so vor die Nase, dass NUR durch die Maske ein- und ausgeatmet werden kann. Ergebnis: Da geht nur sehr wenig Atemluft durch, es braucht viel Druck – je nach Maskentyp würde man bei dieser Totalfilterung fast ersticken. Gleiche Übung an Mund ergibt ein ähnliches Resultat. Das heisst: Wenn sich mit Masken einigermassen unbeschwert atmen lässt, so nur deshalb, weil der grösste Teil der Atemluft nicht durch die Maske strömt, sondern ungefiltert durch all die Ritzen an deren Rand. Für das Aufnehmen und Verbreiten von Aerosolen via Atemluft sind Masken also sicherlich ziemlich nutzlos. Ihr einziger Nutzen liegt darin, dass mit Maske keine gröberen Tröpfchen aus dem Mund ins Umfeld gelangen (die bleiben an der Maske hängen). Das schützt die Anderen und ist ein guter Grund, um eine Maske zu tragen. Die Nase braucht sie dabei aber – entgegen allen dringlichen Empfehlungen – nicht zu bedecken. Ausser vielleicht wenn man niesen muss. Aber wann niest man schon in der Nähe von anderen Personen? Und sonst kann man immer noch – alte Regel! – in die Armbeuge niesen. Fazit: Masken ja – aber ohne deren Wirkung zu überschätzen: Die Nase darf draussen bleiben und frei atmen.

    1. Es gibt jede Menge Masken, durch die man sehr leicht atmen kann. Ein chirurgischer Einmal-Mund-Nasenschutz hat bei 30l/min gerade mal 15-40 Pa Atemwiderstand. Da lässt sich ganz leicht durch atmen. Masken, die ich selber baue, dichten 100% ab und liegen im Bereich von 20-80 Pa, auch das lässt sich noch problemlos atmen. Auch durch FFP2 kann man noch gut atmen, die liegen bei etwa 50-70 Pa.
      Allerdings ist es in der Tat so, dass ein Großteil aller Communitymasken so undicht am Gesicht anliegen, dass die meiste Luft am Stoff vorbei zieht. Das liegt schon daran, dass viele Stoffmasken keinen Nasendraht haben. Auch bei den chirurgischen Einmalmundschutzen ist es bei vielen Kopfformen so, dass die relativ schlecht am Gesicht anliegen. Bei solchen recht schlecht anliegenden Masken hat man hauptsächlich den Effekt, dass makroskopische Tropfen daran gehindert werden, mein Gegenüber zu erreichen. Das ist schon mal viel wert, wenn man sieht, wie feucht manche sprechen. Aerosolverbreitung wird auch etwas reduziert, weil viel feuchte Luft innen auf den Stoff auftrifft. Die Aufnahme von Aerosolen hingegen wird nur wenig behindert.

      1. Hallo Winfried,
        bei der verordneten Maskenpflicht geht es doch nicht darum, dass Menschen vor irgendwas geschützt werden sollen, sondern darum, die Menschen einzuschüchtern. Es wird wohl dazu kommen, dass wir nur noch mit gesenktem Haupt in der Öffentlichkeit herumlaufen dürfen, um die völlige Unterwerfung zu zeigen. Mit Gesundheit hat das alles nichts mehr zu tun, wir sollen den Mächtigen zu Kreuze kriechen.

        1. Hallo Heinz,
          ein Mensch, der in seinem Leben viel Einschüchterung erlebt hat, wird in allem eine Einschüchterung sehen. So sehen wir oft in dem, was passiert, genau das, wo wir negative Erfahrungen mit gemacht haben. Das hat aber nur wenig mit der eigentlichen Intention zu tun, warum man sich für solche Sachen entschieden hat.
          Aus meiner Weltsicht und meiner Prägung ist das völlig abstrus, dass mich irgendjemand durch die Maske unterwerfen und einschüchtern möchte. Und selbst wenn das wirklich jemand denken würde, wäre mir das egal, weil ich mir eine eigene Meinung dazu gebildet habe und ich gut verstehen kann, dass Maskentragen einfach nur schlau und nützlich ist. Immer mehr Erkenntnisse in dem Bereich verdichten die Erkentnis, dass Masken sehr viel bringen.

          1. Ja, eine eigene Meinung bilden, ist gut.
            ich schaue mir bei dieser “ tödlichen Pandemie“ einfach nur die Zahlen an, wie viele Menschen sind schwer erkrankt, wie viele gestorben. Dann komme ich zu einem Ergebnis, dass dieser Lockdown mit allen Maßnahmen überhaupt nicht rechtfertigt ist.
            Und dann: Seit wann ist die Politik wirklich an der Gesundheit der Menschen wirklich interessiert?

          2. Sie schauen hoffentlich auf die weltweiten Zahlen und nicht nur auf Deutschland. Dann wird einem zügiger klar, dass die Maßnahmen vielleicht doch gar nicht so schlecht sind.

          3. Da sind wir schnell beim Parodoxon, dass wir wegen der Maßnahmen niedrige Zahlen haben und dann gemeint wird, die Maßnahmen hätte es nicht gebraucht, weil ja alles nicht der Rede wert sei.
            Die USA zeigt schön, was passiert, wenn man den Lockdown zu früh wieder zurücknimmt. Die Zahlen bleiben recht hoch und steigen dann auch recht schnell weiter. Wenn man die USA-Zahlen mal auf Deutschland von den Einwohnern umrechnet, hätten wir derzeit dann etwa 12.000 Fälle täglich! Etwa Faktor 10.

  17. Die Zweite Kammer der Niederlande hat beschlossen, dass es keine landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung geben wird. Damit reagierte sie auf die Empfehlungen des Outbreak Management Teams, einem Gremium, dass der Regierung in der Bekämpfung von Pandemien mit Ratschlägen und Empfehlungen zur Seite steht. […] Gemäß der Einschätzung des OTM gebe es nicht genügend wissenschaftliche Beweise, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ein effektives Mittel zur Eindämmung der Coronapandemie sei. Zuvor schrieb das Team sogar, dass Masken zu einer Scheinsicherheit führen könnten und damit die Ausbreitung des Virus‘ sogar noch begünstigten. Ihre jetzige Empfehlung untermauerten die Mitglieder des Teams mit einer norwegischen Studie, der zufolge das Tragen eines Mundschutzes einen sehr geringen Effekt habe.

    https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2020/0730mondkapjes.html

    1. Hier noch Ausschnitt aus der Originalveröffentlichung des Norwegian Institute of Public Health:

      „Assuming that 20% of people infectious with SARS-CoV-2 do not have symptoms, and assuming a risk reduction of 40% for wearing facemask, 200 000 people would need to wear facemasks to prevent one new infection per week in the current epidemiological situation. […] The undesirable effects of facemasks include the risks of incorrect use, a false sense of security (leading to relaxation of other interventions), and contamination of masks. In addition, some people experience problems breathing, discomfort, and problems with communication. The proportion of people who experience these undesirable effects is uncertain. However, with a low prevalence of COVID-19, the number of people who experience undesirable effects is likely to be much larger than the number of infections prevented. […] If use of facemasks by individuals without respiratory symptoms in the community is recommended in specific circumstances, such as public transport or mass events, medical masks or quality controlled non-medical masks with a documented filtration effect should be used.

      https://www.fhi.no/en/publ/2020/Should-individuals-in-the-community-without-respiratory-symptoms-wear-facemasks-to-reduce-the-spread-of-COVID-19/

      Also eine ganz klare Argumentation gegen Behelfsmasken im öffentlichen Raum, weil die gesundheitlichen Risiken größer sind als der Nutzen.

      1. Wobei auch dort gesagt wird: Es gibt keine Evidenz/Beweise, dass Community-Masken eine hinreichende Wirksamkeit haben. Es ist also möglich, dass sie eine hohe Wirkung haben, es kann aber auch sein, dass sie keine Wirkung oder gar eine schädliche Wirkung haben. Wir wissen es nicht. Alles andere ist dann eine Haltung, nach dem Motto: „Wenn eine Wirksamkeit nicht bewiesen ist, lehnen wir den Einsatz ab.“ Die gleiche Haltung hatten wir Anfangs in Deutschland auch. Diese Haltung wurde aufgegeben, weil es viele Indizien gab, dass sie doch etwas bringen. Bleibt darauf zu hoffen, dass wir bald durch Studien mehr Klarheit haben werden.

        1. Das ist das Problem. Hochwertige Masken könnten im öffentlichen Raum sinnvoll sein, bringen aber auf jeden Fall auch hygienische Probleme mit sich, weil die Menschen ihre vollgeatmeten Lappen oft tagelang durch die Gegend tragen, immer wieder auf und absetzen, sich danach aber nicht die Hände reinigen können. Man kann Vor-und Nachteile nicht gegeneinander abwägen, solange man nur auf Basis von Vorurteilen argumentiert.

          Ich trage in der U-Bahn und im Supermarkt eine FFP-2 Maske, aber nicht aus Überzeugung, sondern um solidarisch zu sein und kein falsches Zeichen zu setzen.

          1. Leider hat die Aufklärung, wie man mit Masken richtig umgeht, stark nachgelassen bzw. ist/war fast nirgends mehr spürbar. Man sollte täglich zur besten Sendezeit kleine Video-Spots unterbringen, wie mit Masken richtig umgegangen wird. Auch in der Zeitung und auf Plakaten könnte man viel Aufklärung betreiben. In Frankreich ist das nach meiner Beobachtung wesentlich besser.
            Im günstigen Fall sind mögliche Viren an Masken nach wenigen Stunden schon nicht mehr infektiös. Das würde das Thema Hygiene etwas entspannen.

          2. In Krankenhäusern kann man einen hygienisch unbedenklichen Maskenwechsel bewerkstelligen, wenn man es gelernt hat. Aber im Bus oder der U-Bahn? Wohin soll man die benutzten Masken wegpacken? Wie oft muss man wechseln? Wann und wie die Hände desinfizieren?

            Es wurde eine Maskenpflicht ausgerufen, aber die niemand hat sich überlegt wie die „best practice“ im täglichen Leben aussehen soll und einen konkreten Leitfaden veröffentlicht. Deshalb tragen *infizierte* Menschen nun ständig kontaminiertes Material mit sich herum, nehmen es in die Hand, fassen danach Türgriffe, Einkaufswagen und Waren im Supermarkt an, werfen das Zeug irgendwann achtlos weg…

            Die Persistenz („Überlebensfähigkeit“) von SARS-CoV-2 wurde schon recht gut untersucht. Auf trockenen Flächen beträgt die Halbwertszeit 7-8 Stunden, aber (Baumwoll-) Masken werden ja durch den Atem schön feucht gehalten, da können die Viren möglicherweise tagelang infektiös bleiben. Masken desinfizieren sich nicht selbstständig, auch wenn einige Hersteller (von Silberionen-Masken etc.) das versprechen.

            Darüber hinaus sollten bestimmte Typen von Masken (z.B. solche mit Ventil, die man immer häufiger sieht) meiner Meinung nach grundsätzlich nicht zugelassen sein. Aber wer kontrolliert das?

            Meiner Meinung nach hat die Politik hier mehr Probleme erzeugt als gelöst.

          3. Best Practice ist ein gutes Stichwort, da kann ich voll und ganz zustimmen. Die Politik lässt die Menschen damit alleine und überall sieht man, wie viele Fehler gemacht werden. Da müssen flächendeckende Aufklärungskampagnen her.
            In Sachen Durchfeuchtung von Masken scheint ein Irrglaube die große Runde zu machen. Ich hab schon öfters Tests in Sachen Durchfeuchtung gemacht. Gestern mal wieder eine Stoffmaske, die ich 6 Stunden durchweg getragen habe. Durchfeuchtung muss sich direkt im Gewicht der Maske niederschlagen. Die Maske wog nach 2 Stunden Trocknung bei 65 Grad trockener Luft gerade mal 40mg weniger. Also waren da 40mg Wasser enthalten. Eine Menge, die an der Luft vermutlich nach einer Stunde verdunstet ist. Von feucht werden kann keine Rede sein, zumindest nicht durch die Atemluft. Wer natürlich viel schwitzt und dann noch ungeignete Stoffe verwendet, könnte durchaus mit einer feuchten Maske rechnen.
            Und ja, FFP2 mit Ventil sollten klar verboten werden. Ventil unterläuft klar das Ziel, andere zu schützen.

  18. Guten Tag
    Immerhin ein bisschen kritisch diese Zusammenfassung über die Masken.
    Zum WHO Bericht: Wie man bei Ergebnissen dessen Aussagekraft sehr Begrenzt ist eine Aussage von von 5-6-fachem Schutz machen kann ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Leider kommen fast alle Metastudien zu unklaren oder dürftigen Ergebnissen was die Wirksamkeit anbelangt.
    Was mir jedoch im Quarks-Bericht fehlt sind all die mit Studien belegten negativen Auswirkungen durch das Tragen einer Maske.
    Bei Interesse bitte diesen Link verfolgen. Da wird auf beide Seiten geschaut.
    https://childrenshealthdefense.org/news/the-risks-vs-benefits-of-face-masks-is-there-an-agenda/?utm_source=salsa&eType=EmailBlastContent&eId=94285a66-0edc-4ff8-8531-43b518228e92
    Gruss an alle

  19. Bei allen Maßnahmen zu Corona sollte man auch die Wirksamkeit prüfen. Die Maskenpflicht wurde in Deutschland zu einem Zeitpunkt eingeführt, wo die Infektionsraten schon eindeutig auf dem Weg nach unten waren. Die Einführung der Maskenpflicht hatte keine Auswirkung mehr und war komplett überflüssig. Die Länder, in denen es keine Maskenpflicht in den z.b. Geschäften gibt, habe keine höheren Infektionsraten wie Deutschland.

    1. So isoliert kann man das leider nicht betrachten. Selbst wenn mit Einführung der Maskenpflicht die Zahlen nicht weiter gefallen sind, sagt das nichts. Es hätte ja sein können, dass die Zahlen ohne Maske wieder deutlich gestiegen wären. Es bleibt ein komplexes System mit tausenden Einflussfaktoren, bei dem man die Wirkung eines Einflussfaktors nicht benennen kann. Wissenschaftler wären froh, wenn so etwas möglich wäre. Genauso Vergleiche mit anderen Ländern funktionieren auf diese Weise nicht. Man müsste alle anderen Einflussfaktoren herausrechnen können bzw. man schafft kontrollierte Bedingungen.
      Ich kenne auch keinen ernstzunehmenden Wissenschaftler, der aus der Situation in Deutschland ableiten könnte, dass Masken keine Wirkung haben. Die Datenlage gibt solche Schlüsse auf fundierte Weise einfach nicht her.

    2. Sorry, @Rainer Sting, dass ist völliger Blödsinn, und jenseits jeder Empirie und keineswegs Stand der Forschung, sondern das sind reine Märchen, die gerne von „Corona-Leugnern“ verbreitet werden!
      Dazu wurde schon soviel geschrieben, was Ihre Thesen widerlegen .. hilft wohl (bei Ihnen) nicht, das weiter zu begründen ..

      @Winfired
      wüßte nicht welcher „ernstzunehmende Wissenschaftler“ die positive Wirksamkeit des Masken-Tragens abstreiten würde, nennen Sie doch mal einen!
      Gibt genug Forschung zu dem Thema, einfach mal danach suchen und lesen ..

      1. Die Faktenlage ist noch sehr dünn. Es gab letztens eine Metaanalyse (siehe Artikel hier oben), die zwar eine deutliche Wirkung von Masken bescheinigt, aber schlussendlich sind sich auch dort alle einig, dass das wenig belastbare Aussagen sind. Da gibt es viele Möglichkeiten von Verzerrungen und Einflussfaktoren jenseits der Masken. Man kann also derzeit nur sagen: Nichts genaues weiß man nicht. Aber die Zahlen sprechen derzeit dafür, dass Masken einen großen Nutzen haben.

  20. Alternatives Maskekonzept.
    Eine Stosswelle mit Virusgeladen Troepfchen ist meistens die Infektionsgrund. Kann mann, 100 %, die Ausatemluftstrom lenken wie ein Auspuff beim PKW ?
    Ich glaube schon.
    Vorstoss, nehmen Sie eine Sauerstoffmaske, so eine klare kunststof Mund-Nase Maske.
    Am besten neu formlich gestalted, aber fuer das verstehen so weiter. Am unterseite oeffnet mann die Maske mit Loecher oder 2 ausgehende Rohren.
    Ein angeklebter (Klebeband) Tuch verlaengert nach unten den Schutz.
    Eventuell kann mann noch ein Ein und Ausgangventil einbauen und hinter das Ausganventil ein Virustoetendes coating.
    Vorteile.
    Quasi kostenlos und dauerverwendbar
    Komfortabel, keine Atemnot, keine Hitzestau
    Keine Mund Nase Beruerung moeglich
    Effektiver Schutz
    Ausbaubar ua. Eingangfilter (Faltsystem Hepa fuer niedrige Durchstromwiderstand)

    1. Wenn ich es richtig verstehe, wollen Sie die Ausatemluft nach unten lenken und dort soll sie durch ein Tuch noch gefiltert bzw. die Tröpfchen abgehalten werden. Verändert aber nicht viel an der Situation: Luft muss rein und raus. Wenn die weiter unten vom Gesicht durch einen Filterstoff durchgeatmet werden muss, hat man auch hier einen ähnlichen Atemwiderstand. Und einfach nur nach unten lenken, ohne Filterung bringt nicht viel. Das hat man ja auch bei den Spuckschutz-Schildern.
      Virentötende Coatings gibts nicht in der Form, dass das funktionieren würde. Das wäre ja super, ein beschichtetes Rohr, was alle Viren tötet.
      Was es gibt: Mundschutztücher, die die Atemluft auch eher nach unten leiten, wo man dann im Halsbereich atmet bzw. sich dadurch die Atemfläche stark erhöht, wodurch der Atemwiderstand sinkt. Einfach mal nach „Mundschutztuch“ googeln.
      Sauerstoffmaske: Hatte ich mal probiert, großer Nachteil: Dadurch kann man nicht sprechen. Auch ein wichtiger Aspekt einer jeden Maske.

      1. Social distancing filtert nichts und ist erster Wahl fast Weltweit.
        Nehmen wir an Sie haben Covid 19. Sie atmen aus durch ein Waschbeckenrohr bis gnuegend nach unten.
        Damit zerkleinern Sie der Social distacing Abstand auf quasi null.
        Jetzt umgekeht, ihr Nachbar steht direkt vor Sie und er hat Covid 19. Sie atmen ein Rohr hinter ein Virendichtes Tuch (oder aenliches, kann auch platic Folie mit Tuch sein). Sie atmen ein ausser den direkten Troepfchenwelle, genau wie bei social distancing.
        Also das Grundprinzip is in erster Linie ausatemluft, zu 100 % wegleiten, damit keine Stosswolke da ist.
        Zusatlich kann mann noch vieles dazu denken /bauen aber besser jetzt nicht.

        harrie geenen physiker

        1. Ausatemluft mit Schlauch in Bodenhöhe führen, finde ich einen interessanten Gedanken. So als Basis für ein Brainstorming, ob da vielleicht ganz neue Ideen entstehen. Ein Tröpfchenabscheider für die Ausatmenluft wäre zusätzlich auch gut. Man könnte ja wie bei einem Wasserstaubsauger durch ein Wasserbad ausatmen. Im Wasser ist Desinfektionsmittel.

  21. Die zitierte Studie über Jena schreibt ja selber, dass die Übertragbarkeit nicht auf Fakten, sondern auf Hochrechnungen und Annahmen beruhen.
    Lassen sich die inzwischen durch Fakten belegen, oder eher wiederlegen? Zudem kann man hier mal wieder die Vermischung zwischen Korrelation und Kausalität vermuten. M.A. traten social-Distancing und Maskenpflicht gemeinsam auf – es wäre daher angebracht die Daten (Infizierten-Zahl) auch weiter auszuwerten um weitere Rückschlüsse zu bilden.
    Es bleibt daher zu bezwelfeln, ob die Maskenpflicht, in dem Umfang wie sie jetzt Vorgeschrieben ist, wissenschaftlich begründbar ist. Was würde denn passieren, wenn man alles andere belässt und nur dies ändert bzw lockert?
    Warum eine generelle Maskenpflicht auf Bahnsteigen mit egal wieviel Abstand zum nächsten oder im Großraumabteil mit 2 Personen?
    Warum kein Abstand im Linienflugzeug?
    Warum nicht Pflicht zum Mitführen und Aufsetzen bei Gefährdung des Abstands? in manche S-Bahnen dageen dürfte ich gar nicht erst einsteigen.

    1. Frank, manche Länder wie Frankreich oder Österreich haben da ja gelockert, jetzt verschärfen sie angesichts steigender Zahlen die Maßnahme wieder. Manche Details der Maskenregelung sind sicher nicht ausgereift und auf Linienflügen speil sicher der industrielle Druck eine große Rolle, obwohl, da hast du völlig Recht, begründete Zweifel bestehen, dass dort eine gute Schutzsituation besteht.

      1. Da ich fast jeden Tag mit der Bahn fahre, sehe ich auch wie mit der Alltagsmaske tatsächlich umgegangen wird. So ausführlich, wie sie das oben beschreiben habe ich es bisher nicht beobachtet – gehen Sie mal auf den Stuttgarter Hauptbahnhof und beobachten Sie einfach die Menschen. Das RKI sagt ja selbst, dass die Maske den einzuhaltenden Abstand nicht ersetzen kann, keinen Eigenschutz bietet und erst beim Husten, Niesen oder Sprechen zur Wirkung kommt. Jeder Sprecher setzt jedoch die Maske wieder ab – geht aber sinnvoller weise auf Abstand. Und ich denke es ist unbestritten – die Maskenpflicht reduziert von Haus aus schon die Verkehrsdichte der Fußgänger und Freizeitler, weil es eben einfach nicht so ist wie man es gewöhnt ist. Daher halte ich es für fragwürdig, auf Grund der Studie die Maskenpflicht so beizubehalten wie sie gerade ist. Leider wird das vereinfacht: Es gibt zu Maskenpflicht eine Studie, darin gibt es Hinweise dass dies wirksam sein könnte – kommt an als Schlagzeile: Maskenpflicht, Wirksamkeit durch Studie belegt, und auf diese Vereinfachung versuche ich aufmerksam zu machen.
        Es spricht ja auch nichts gegen einen (gezielten) Schuss aus der Hüfte in der Anfangszeit einer Krise – aber man sollte dann nicht dabei stehen bleiben.

        1. Sehe ich auch so, jetzt sollte ordentlich erforscht werden, was Masken in welcher Situation wirklich bringen und vor allem auch, auf welche Maskeneigenschaften es ankommt. Reicht schon eine locker sitzende und eher schlecht filternde Community-Maske? Oder steigt der Nutzen stark an, wenn man z.B. optimal sitzende FFP2-Masken trägt? Oder reicht gar ein einfacher Spuckschutz? Und wo braucht es welche Masken? Mein Eindruck ist, dass in dieser Hinsicht kaum geforscht wird. Oder kennt jemand neuere Forschungsergebnisse, wo die aktuelle Corona-Situation einbezogen wurde?

  22. Diskriminierung wegen Maskenpflicht!!!!!
    Ich bin Asthmatiker und habe ich auch Attest vom Arzt. Man hat mich in TK-MAX nicht reingelassen, obwohl in meinem Attest steht, dass ich keine Munsnasebedeckung tragen kann. Ich habe deshalb die Polizei angerufen, aufgrund des Vertoßes gegen des Artikel 3 des Grundgesetzes (§ 3 GG) und des Vertoßes gegen AGG. Nach 35 Minuten kam dann die Polizei. Herr Polizist meinte, TK-MAX hat Hausrecht und kann selbst entscheiden, ob jemand in den Geschäft reinkommt oder nicht! Als ich auf das Grundgesetz und AGG hingewisen habe, meinte trotzdem der Polizist, dass er keine Anzeige aufnehmen kann, da keinen Vertoß gegen das Gesetz vorliegt. Stattdessen hat er meine Daten aufgenommen. Mit der Mitarbeiterin im Geschäft, die mich nicht in Geschäft reingelassen hatte, hat er gar nicht gesprochen. Ich frage mich: leben wir immer noch in einem Rechtsstaat, wo das Grundgesetz die Menschen mit gesundheitlicher Einschränkung schützt, oder Bürgerrechte ade???

    1. Ob da wirklich das GG greift? Wer aufgrund seiner Behinderung eine Gefahr im Straßenverkehr wäre, dürfte z.B. auch nicht Auto fahren. Ohne Mundschutz bist du in Geschäften eine Gefahr für andere Menschen. Ist dir dieser Umstand bewusst? Dabei wäre es doch ganz einfach, du könntest mindestens ein Spuckschutz tragen, der nimmt dir Null Luft zum Atmen. Mein Eindruck ist, dass es hier eher um einen generellen Unwillen geht, weil du grundsätzlich nicht hinter diesen Maßnahmen stehst. Ich kann jedenfalls kein Bemühen deinerseits sehen, andere zu schützen.

  23. In österreich, in Dänemark, in Schweden, in Finnland, in den Niederlanden, in Norwegen, in der Schweiz (außer VB/Züge) und in vielen anderen Ländern gibt es keine Maskenpflicht.Dort gibt es das gleiche Virus wie bei uns! Ich frage mich dann, was hat denn Maskenpflicht mit der Pandemie zutun?
    Sind wir die Deutschen zu gutgläubig und naiv, dass wir alles glauben, was die Regierung uns über die Pandemie erzählt? Wenn tatsächlich COVID-19 so gefährlich wäre, warum haben andere Länder andere Entscheidungen getroffen?
    Ich denke, dass die anderen Länder schon die richtigen Entscheidungen getroffen haben und unsere Regierung völlig auf dem Holzweg ist. Der Preis dafür zahlen die Bürger*innen täglich…

    1. Keine Maskenpflicht heißt ja nicht, dass keine Masken getragen werden. Es gibt Länder, wo die Einsicht sehr hoch ist und dann die meisten auch Masken tragen. Falls es genug Einsicht gibt, braucht es auch nur eine Maskenempfehlung. Was passiert, wenn zu wenig Einsicht da ist, sieht man doch in USA oder bei diversen Superspreading-Events.
      Als hier in Deutschland nur Maskenempfehlung war, schaute ich mich in den Supermärkten um: Maximal jeder zehnte trug eine Maske. So hat diese Schutzmaßnahme aber kaum einen Effekt.

      1. Man muss ja so sehen: wer sich wirklich schützen möchte, kann gerne FFP2 Masken tragen.Die anderen schmutzigen Lappen, auch bekannt als Alltagsmasken schaden eher der Gesundheit, aus hygienischen Grunden (siehe hier Prof. Mongomery, Prof. Streeck u.v.a.). Niemand verbietet ja die Menschen das Autofahren, mit der Begründung,dass man sich und die anderen eventuell verletzen könnte? Ob die Alltagsmasken schützen oder schaden wird heftig diskutiert.ch denke, dass die Masken aus unterschiedlichen Gründen eher der Geundheit schaden. Auch in anderen Ländern tragen viele Keine Masken, genauso wie in Deutschland vor der Maskenpflicht, weil die anderen Länder eine Schaden/Nutzen Analyse geamacht haben und schlauer waren als die Deutschen. Wenn irgendjemand an der Corrona-Wahn leidet und denkt,dass man sich beim kurzen Kontakt anstecken kann, dies hat mit der Wissenschaft nicht zu tun (siehe Funktion Corrona-APP). Es ist ein MärchenI Bitte informiere dich im Netz, warum die anderen Länder ihrer Bevölkerung das Leiden mit der Maskenpflicht erspart haben. Wenn das so wäre,wie du sagst, hätten wir 6 Milliarden Infizierte weltweit.

        1. Ich hab Prof. Streeck noch nicht sagen hören, dass er Alltagsmasken ablehnt, weil sie mehr schaden als nutzen. Wenn das anders ist, bitte einen halbwegs aktuellen Link. In Österreich wird gerade wieder darüber nachgedacht, flächendeckend Maskenpflicht einzuführen, weil die Fälle zunehmen und man in der Maske einen Nutzen sieht. Ansonsten bleibt es doch auch nur Meinung, dass all die Länder, die nicht auf Maske setzen, klug handeln und der Rest unklug. Es kann eben auch genau umgedreht sein und es gibt viele Indizien, die dafür sprechen.
          Nebenher: Maske ist nur eine Maßnahme von vielen. Abstand halten und Räume gut lüften, um die Aerosolkonzentration niedrig zu halten, sind mindestens genauso wichtig. Es gibt aber bestimmte Szenarien, da wird sehr klar, dass auch eine einfache Alltagsmaske schützt: Wenn mir jemand mit wenig Abstand gegenüber steht und eine feuchte Aussprache hat, dann fliegen mir die Tropfen direkt ins Gesicht. Da ist doch offensichtlich, wie hoch die Gefahr einer Übertragung dann ist. Überall gibt es Menschen, die es nicht verinnerlichen, Abstand zu halten, weil lange eingeübte Verhaltensmuster sich nur schwer verändern lassen. Hab ich in letzter Zeit oft erlebt, dass mir die Leute einfach beim Sprechen zu nahe kommen. Das passiert unbewusst, wenn sie gerade nicht darauf achten.

          1. So dann sind Masken nicht gesundheitsschädlich????? Also wenn sie eine Maske tragen wollen ist es ok aber andere dazu verdonnern ist es nicht ok.
            Wo sind die ganzen Toten von den Demos die ohne Masken stattgefunden haben ? Dieser ominöse PCR Test besteht aus 2 Teilen . Einer suchenden , was sehr sensibel ist, findet sogar in Papaya den Virus und einer wo das Ganze eingrenzt. Der WHO und unserer Regierung reicht der erste Test !!
            Übrigens der PCR Test von diesem Drosten ist nicht mal verifiziert!!!!!!
            Mal darüber nachdenken.

          2. Mike, Erstens weiß man nicht unbedingt immer, wenn es Corona-Todesopfer gibt, wo sie sich infiziert haben. Zweitens, man muss ja nicht auf Tote warten, vielmehr sollte man versuchen zu vermeiden, dass es Todesopfer gibt.

          3. Masken machen doch nur dann so richtig Sinn, wenn sie alle tragen. Und wenn sie wirklich helfen, dann braucht es auch klare Vorschriften, sonst funktioniert die Umsetzung nicht. Wir können auch nicht noch 10 Jahre warten, bis wissenschaftlich nachgewiesen ist, wie viel Masken bringen. Da musste kurzfristig eine Entscheidung getroffen werden und weil es viele Indizien gab, das Masken helfen und viele Länder das auch so sehen, gibt es jetzt eben auch hier diese Vorschrift.
            Das der Test von Drosten nicht verifiziert ist, ist ein totaler Unsinn, den Wodarg verbreitet hat, der aber klar widerlegt ist.

          4. Lieber Winfried,
            Sie scheinen ein besonderer Befürworter der Maskenpflicht zu sein, so vehement, wie Sie das verteidigen. Unabhängig davon empfehle ich den Unterschied zwischen Verifizierung,Validierung + Goldstandard zu eruieren. Wissenschaftlich wurde der Test nicht validiert und trotzdem von der WHO und dem RKI als Standard festgeschrieben. In der Welt „Im Format Panorama“ vom 19.03.2020 schreiben unsere Qualitätsmedien mit der reißerischen Überschrift ( passt gut zum Thema Manipulation durch Medien ): Drosten zerlegt Aussagen von Wodarg; was Virologe Drosten den wirren Corona-Aussagen eines Lungenarztes entgegnet – wenn man das liest, dann kann von „zerlegen“ keine Rede sein; aber zurück zum Kernthema: dort steht (Äußerung von Drosten): wurde in einem vereinfachten Verfahren validiert, ….was auch immer das bedeutet…..
            https://www.welt.de/vermischtes/article206651673/Corona-Experte-Christian-Drosten-zerlegt-Aussagen-von-Wodarg.html
            Gruß Torsten

  24. Maskenpflicht abschaffen, aus gesundheitlichen Gründen, lieber heute als morgen!

    Begründung: Das „unfreiwillige“ Tragen von einer Maske bzw. Mundnasebedeckung kann bei vielen Menschen Stress und ein Gefühl von Unbehagen auslösen. Die Maske ist dann ein Stressfaktor. Die persönliche Freiheit wird stark eingeschränkt. Das Sprechen und die Mimik stark beeinträchtigt. Man ist öfter angespannt und kaum in der Lage sich zu entspannen. Die Lebensqualität und die Gesundheit leidet und zwar öfter täglich. Wenn man sich ständig bedroht fühlt und angegriffen fühlt (unbewusst, teilbewusst und/oder bewusst), werden im Körper Stresshormone freigesetzt. Diese Hormone beeinträchtigen die psychosomatische Gesundheit der Individuen (aufgrund der Interdependenz der psychosomatischen Interaktion wird das psychosomatische Gleichgewicht gestört). Darüber hinaus können sowohl situationsbedingte als auch anhaltende Stresssituationen unter anderem Herzinfarkt, Schlaganfall, Magen_Darm-Probleme, allergische Reaktionen, chronische Schlafstörung, Herzrhythmusstörungen und die Erhöhung des Blutdrucks auslösen. Der Schaden einer Maskenpflicht hinsichtlich der Gesundheit der Menschen ist daher „viel höher“ als ihr Nutzen. Rasoul Tanghatar (Sozialpsychologe M.A., Buchautor über Stress)

      1. um mehr über die unterschätzen Gefahren des negativen Stresses und der Stressoren für die psychosomatische Gesundheit der Menschen zu erfahren, empfehle ich den Suchbegriff „Stress ist tödlich“ in Google einzugeben. Um meine Expertise hinsichtlich der Maskenpflichtproblematik besser zu verstehen, empfehle ich mein Buch „Stress Psychosomatisches Wohlbefinden erlangen (Centaurus Verlag & Media, 2012)“ zu lesen. Man kann auch als kostenloses e-Book in den meisten Hochschulen und Universitäten in Deutschland runterladen und lesen.

        Mit freundlichen Grüßen, R. Tanghatar (M.A.)

        https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Schon-ein-bisschen-Stress-toetet-275063.html

        https://www.dkv.com/gesundheit-stress-gesundheit-12632.html

        https://dgk.org/pressemitteilungen/2017-jahrestagung/2017-jt-aktuelle-pm/2017-jt-aktuelle-pm-tag2/stress-ist-eigenstaendiger-risikofaktor-fuer-ploetzlichen-herztod/

        https://www.psychomeda.de/psychologie-blog/stress-toedlich.html

    1. Genauso könnte man bei der Helmpflicht oder beim Sicherheitsgurt im Auto argumentieren. Ihre aufgezählten Effekte sind durchweg vorstellbar, das wäre für mich aber noch lange kein Grund, dass in meinen Augen größere Risiko einzugehen und die Fallzahlen wieder sehr viel stärker steigen zu lassen, bis wir es vielleicht gar nicht mehr im Griff haben.
      Es kann doch auch nicht der Weg sein, dem Menschen alle möglichen Stressoren abzunehmen. Es ist doch viel wichtiger, dass der Mensch anpassungsfähig bleibt und sich an aktuelle Bedingungen und Herausforderungen anpasst und dann auch keinen Stress mehr empfindet. Starre Haltungen, alles abzulehnen, was nicht den Gewohnheiten entspricht, führt zu nichts Gutem. Einsicht hingegen könnte vieles lösen, auch Stress.

  25. Zunächst möchte ich anmerken, dass ich mich 30 Jahre meines Berufslebens u.a. mit der Zertifizierung von medizinischen Masken beschäftigt habe. Anders als von Ihnen dargestellt gibt es nicht eine einzige Studie, die einen belastungsfähigen Nachweis erbringt, dass sogenannte Alltagsmasken virale Infektionen vermindern oder gar verhindern können. Sie erhöhen im Gegenteil das Infektionsrisiko, da sie feucht werden (dummerweise wird auch noch empfohlen Baumwolle zu verwenden, sic!) und dann ein ideales Habitat für Viren darstellen, die in den feuchten Zonen viel länger überleben als wenn sie normal ausgeatmet würden. Da sich Menschen die das Tragen von Masken nicht gewöhnt sind zudem oft ins Gesicht fassen wird damit eine Übertragung mittels Schmierinfektionen über Oberflächen wahrscheinlicher, die ohne Maske keine Rolle spielen. Gerne dazu mehr, wenn Sie mir eine Nachricht schicken. Ich habe dazu ein PDF-Dokument geschrieben.

    1. Die WHO änderte ihre Empfehlungen zum Tragen von Masken vor allem aufgrund einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen und im Fachmagazin The Lancet veröffentlichte Metaanalyse. Das kanadische Forscherteam wertete dazu 172 Studien aus, die das Ansteckungsrisiko durch verschiedene Viren wie MERS, SARS, aber auch SARS-CoV-2 mit und ohne Maske untersuchten.

      Das Ergebnis: Das Tragen von Masken reduziert das Infektionsrisiko im Durchschnitt um 85 Prozent. Dabei wurden Situationen im Krankenhaus untersucht sowie das Tragen von Masken im öffentlichen Raum. Klar ist: N95-Masken bieten einen besonderen Schutz, aber auch eine einfache chirurgische Maske, oder eine einlagige Maske aus Papier oder Stoff verringern das Übertragungsrisiko.

      1. Ich sehe offen gestanden nicht, dass hier auf die Aussagen umfänglich eingegangen wurde. Der Wert 85% ist ohne Vergleichsmasstab vollkommen ohne Aussagekraft. Geht es um eine belastete Umgebung bei gleichzeitig durchgeführten Präventionsmassnahmen, sprich Quarantäne etc.. So spezifische Antworten kann eine Metaanalyse naturgemäss gar nicht liefern. Und der Einwand des Kommentators, die Gefahr einer Selbstinfizierung durch SarsCov2 oder andere Erreger wird in der Studie ebenfalls nicht berücksichtigt. Dieser Punkt wurde unter anderem wiederholt auch von Streeck vorgetragen. Ich persönlich halte den Umschwung der WHO eher für eine politische Entscheidung, die Erkenntnislage hat sich durch die Metaanalyse nicht entscheidend erweitert.

    2. Für das Risiko, sich an Masken zu infizieren, gibt es aber auch keine belastbaren Studien. Weiterhin muss man das Ganze in der Summe sehen. Wenn sie wesentlich dazu beitragen, bestimmte Risiken zu reduzieren und ein paar wenige Szenarien das Risiko erhöhen, kommt unterm Strich trotzdem eine hohe Schutzwirkung zustande. Bleibt auch noch, dass man bei den Menschen ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit potenziell infizierten Masken schaffen kann. Hierfür ist regelmäßige Aufklärung wichtig.

      Vergleich Sicherheitsgurt: Es gibt garantiert Szenarien, die das Risiko erhöhen, aber auch viele Szenarien, wo das Risiko für schwere Verletzungen deutlich reduziert wird.
      Es gibt mittlerweile zahlreiche Anhaltspunkte, dass Masken mehr schützen, als schaden. Davon gehen auch Experten wie Kekule oder Drosten aus, die werden in dem Bereich bestens informiert sein. Für harte Fakten müssen wir wohl noch etwas warten.
      Ich verlinke mal Ihren Artikel zum Thema, der Ihren Standpunkt deutlicher macht:
      http://ov-kaufering.gruene-ll.de/hauptsache-maske-ein-zwischenruf/

      1. Prof. Veit ist kein Experte, wenn es um die Wirksamkeit von Community-Masken geht. Er hat diesen Bereich überhaupt nicht erforscht, er hat lediglich seine ganz persönliche Meinung dazu mitgeteilt. Das sollte man schon richtig einordnen. Gerade in der Corona-Krise haben wir doch erlebt, wie sich völlige Fehlinformationen verbreitet haben, nur weil sie Menschen mit Dr. oder Prof. Titel vebreitet haben, die einfach nur eine subjektive Einschätzung äußerten ohne wissenschaftliche Fundierung. Ich bin manchmal richtig erschrocken von dieser falschen Autoritätsgläubigkeit.

        1. @Winfired
          völlig Richtig!
          Prof. Veit sehe ich als den „Köhler“ in der Corona-MNS (Masken) Frage!

          Prof. Köhler war der Pneumologe der FakeNews (wurde nachgewiesen, selbst einfacher 3-Satz war math. falsch) zu der Ungefährlichkeit der NOx Belastung in der Luft, vor allem bezgl. der Autoabgase, behauptete.

          Der Unterschied, Köhlers von vorneherein unsinnigen Behauptungen fielen bei der Auto-Industrie und dem eh völlig inkompetenten CSU Bundes Verkehrsminister auf fruchtbaren Boden, und auch bei der Szene rund um die AfD (tw. auch FDP)
          Veit dagegen „füttert“ so aktuell nicht die Regierung, sondern die Corona-Leugner und Querdenker, ebenfalls das Umfeld der AfD bis hin zu Reichsbürgern, Nazis ..!
          Zum Glück wurde dies daher – so weit ich sehe – nicht medial positiv inszeniert, oder wurde es doch mal wieder in der BILD groß raus gebracht?
          Wundern würde es mich nicht..
          https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_K%C3%B6hler_(Mediziner)#Positionspapier_zu_Luftverschmutzung,_Feinstaub_und_Stickoxiden

  26. Nanu, meine Kommentare werden nicht veröffentlicht? Also ich versuche es nochmals:
    Kürzlich veröffentlichte Metaanalyse im Lancet ergab, dass die FFP3-Masken das Ansteckungsrisikos mit SARS-Cov2 um 7-34% verringern können. Das sind die chirurgischen Masken, wohlgemerkt. Bei den FFP2 sind es dann noch 4%. Bei den Stofflappen oder dünnen Chinamasken dürfte der Nutzen noch deutlich geringer sein oder sogar in eine Schädigung umschlagen.
    DAS ist Wissenschaft, und keine IDEOLOGIE. Kennt Ihr den Unterschied noch, liebes Quarks-Team?

    1. Bitte mal eine Quelle, damit man nachlesen kann, was da drin steht. FFP3 sind übrigens keine chirurgischen Masken. Chirurgische Masken ist das, was auch Einmal-Mund-Nasenschutz heißt und da gibt es überhaupt keine FFP-Zertifizierung. Die sind auch nicht für Eigenschutz konstruiert, lassen z.B. oft erhebliche Mengen Luft an den Rändern durch.

  27. Die Maskenpflicht wurde eingeführt,wo die Zahlen bereits auf dem Rückzug waren,dass allein ist nicht schlüssig! Ich habe seit dieser Zeit immer wieder gesundheitliche Probleme,(bin Verkäuferin ) ,laufend Herpes,Ausschlag …Kinn ,Gesicht usw. ,! Ich komme täglich mit vielen…..Menschen in Kontakt und kann genau beobachten wie die Maske zum Einsatz kommt……ganz ehrlich……dass bringt nichts ( laufend sind die Hände im Gesicht um die Maske zu richten).Mehr Schaden als Nutzen! Viren sind nicht schlau……machen auch vor einer Plastikscheibe nicht halt,dies allein ,ist der größte Unsinn aller Zeiten.Es wäre ratsam,viele Experten zu kontaktieren,um die allgemeine Situation (Neu)zu beurteilen,leider von seitens der Regierung nicht erwünscht! Warum eigentlich nicht?

    1. Da gibt es auch Erklärungen für. Die Zahlen gingen vermutlich recht früh zurück, weil den Menschen die Gefahr bewusst wurde und sie sich entsprechend vorsichtiger verhalten haben. Die Masken können später die Situation weiter verbessert haben. Man weiß schlussendlich nicht, wie sich die Zahlen entwickelt hätten, hätte man keine Maskenpflicht eingeführt. Das Thema ist sehr komplex, es gibt viele Einflussfaktoren, warum Zahlen hoch und runter gehen. Der Effekt der Masken lässt sich nur schwer von anderen Einflussfaktoren trennen. Irgendwann werden wir es besser wissen und erforscht haben. Derzeit bleibt ein gehöriges Maß Unklarheit.

  28. Wer diesen Quatsch der Stasi Medien… Äääh Staatsmedien glaubt hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Masken helfen so gut gegen Viren wie ein Maschendrahtzaun gegen Pollen. Masken machen krank, sind unnötig und zeigen nur unseren Sklavenstand. Ihr als Journalisten solltet euch schämen diese Lügen zu verbreiten…

    1. Da bist Du falsch informiert: In Deutschland gibt es lange schon keinen staatlichen Rundfunk mehr. Dass Du so sorglos mit Sklaven-Analogien um Dich wirfst, zeigt, dass Du nicht verstehst, wovon Du schreibst. Zu Deinen anderen Punkten: Lies am besten nochmal den Artikel, unter dem Du kommentierst, der gibt Dir viele Antworten – und enthält, im Gegensatz zu Deinem Kommentar, sogar noch Quellen! 😊

      1. Also hier die Wissenschaft: Eine Metaanalyse, kürzlich veröffentlicht im Lancet, zeigt, dass FFP3-Masken das Risiko einer Ansteckung mit SARS-Cov2 im Schnitt um 7-34% verringern können (95%-Konfidenzintervall). Wohlgemerkt, das sind die chirurgischen Masken. Bei den FFP2 sind es dann nur noch 4%. Und bei den Stofflappen oder dünnen China-Masken, noch dazu bei derart unsachgemässer Anwendung, wie auch ich es im Alltag ständig beobachte, dürfte der Nutzen noch viel, viel geringer sein oder gar in einen Schaden umkippen.
        Und zu den Medien: Dass die öffentlich-rechtlichen Medien immer mal wieder Vorgaben von der Regierung erhalten, welche Inhalte zu vermitteln sind, wurde von ehemaligen MitarbeiterInnen schon mehrfach der Öffentlichkeit mitgeteilt.
        Sie wissen genau, dass Sie uns unredlich informieren, und tun es trotzdem – gewissenlos und stoisch. Der grösste Skandal für mich ist, zu entdecken, wie viele gewissenlose Menschen es auf der Welt gibt.

        1. 1. Gib, wenn Du von Studien schreibst, doch gern Kenndaten wie den:die Erstautor:in, das Erscheinungsjahr und am besten auch einen Link an, damit jede:r Deine Quellen nachvollziehen kann – danke!

          2. Zu dem Ergebnis, dass das Tragen von Masken (N95-Masken ebenso wie chirurgische Einweg-, wiederverwendbare Baumwoll- oder ähnliche Atemschutz- und Gesichtsmasken) das Infektionsrisiko im Durchschnitt stark reduziert, kommen neue Studien, Chu et al. 2020 (https://bit.ly/328YjI9) und Mitze et al. 2020 (https://bit.ly/2WaBhNu).

          3. Natürlich erhalten wir keinerlei Vorgaben von der Regierung, was und wie wir zu berichten haben. Wir gehen unserer journalistischen Arbeit, ganz entgegen Deiner Unterstellung, gewissenhaft nach.

          1. Die Studie von Mitze et al. (drei Volkswirten) wurde vermutlich wegen ihrer durchaus fragwürdigen Methode und der schwachen Datenbasis in einer Diskussions-Schriftenreihe der Deutsche Post Foundation zur Arbeitsökonomie untergebracht, ganz ohne peer-review. Sie präsentiert kein einziges statistisch relevantes Ergebnis!

            Die Autoren sagen selbst: „ Die Beantwortung dieser Frage [Ist das Absinken der Infektionszahlen in Jena auf die Maskenpflicht zurückzuführen?] liegt leider im Bereich des Nichtbeobachtbaren, sprich: es gibt in Deutschland kein zweites Jena, für das die Nicht-Einführung der Maskenpflicht unter sonst gleichen Bedingungen für uns nachzuverfolgen wäre“.
            Dennoch stellen sie in ihrem paper einen Vergleich an, indem sie die Fallzahlen aus Jena einem fiktiven „synthetischen Jena“gegenüberstellen und die Kurvenverläufe dann „nach Augenmaß“ interpretieren. Für Volkswirtschaftler mag das legitime Methode sein, in einem naturwissenschaftlichen Journal hätte dieser Argumentationsweg meiner Meinung nach keine Chance.

            Hier ist übrigens noch eine deutschsprachige Zusammenfassung der Arbeit zu finden:
            https://download.uni-mainz.de/presse/03_wiwi_corona_masken_paper_zusammenfassung.pdf

    2. @Jetzt wird zurückgeschlagen –
      Ihr Nickname ist ja sehr aufschlussreich und ein guter Hinweis auf Ihre Glaubwürdigkeit!
      Das Quarks darauf überhaupt inhaltlich antwortet, sollte man der Redaktion hoch anrechnen, statt sie weiter zu beschimpfen mit: „Sie wissen genau, dass Sie uns unredlich informieren“ (denn „IAmMine“ ist doch wohl der selbe User)
      Unverschämt!!!

  29. Bei einer Prävalenz von 0,0065 Prozent sind Masken natürlich extrem wirkungsarm. Hier sind andere Möglichkeiten wie Kontaktverfolgung und lokal begrenzte Massnahmen effektiver. Im Falle eines aktuten Ausbruchs ändert sich die Einschätzung gegebenenfalls. Hier kann die Maske eine zusätzliche sinnvolle Massnahme sein, um das Geschehen schnell unter Kontrolle zu bekommen. Aber wenn bei 5200 Infizierten 80.000.000 Menschen die Maske verordnet bekommen, überwiegen die Nebenwirkungen. Niemand kann mir erzählen, dass er die Hände 30 Sekunden lang desinfiziert, bevor er einen Laden betritt.

    1. Unser Immunsystem hungert gerade: durch das viele Desinfizieren und den unterbundenen Kontakt kann unser Immunsystem viel weniger trainieren als sonst. Menschen brauchen die ständige, tägliche (!) Auseinandersetzung mit Viren, Bakterien und Keimen. Was daraus mittel- und langfristig folgen wird: (1) Wir werden unmittelbar anfälliger für alle möglichen Noxen.
      (2) Es wird seit langem, theoretisch plausibel, angenommen, dass eine übermässige Alltagshygiene massgeblichen Vorschub leistet für die Epidemie der allergischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen, wie wir sie seit drei Jahrzehnten beobachten. Ich wage zu prognostizieren, dass sich dies noch verschlimmern dürfte.
      Das Verhalten der Menschen im Moment ist, mit Verlaub, einfach nur unintelligent und erschreckend eindimensional gedacht – aber Angst ist eben nie ein guter Ratgeber.

      1. Die meisten Menschen tragen doch derzeit nur in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln für recht kurze Zeit eine Maske. Ein Großteil nutzt auch keine Desinfektionsmittel und wenn, dann nur z.B. vor und nach einem Einkauf. Das alles ist doch Peanuts, wenn man mal auf den ganzen Tag schaut, wo man natürlich weiter mit allen möglichen Bakterien und Viren in Kontakt kommt. Bei den Masken kommt noch hinzu, dass die natürlich auch gehörige Mengen Mikroorganismen durchlassen. Hinter Masken entsteht kein steriler Raum.

    1. Vielleicht versuchst Du nochmal, den oben stehenden Artikel zu lesen? Da findest Du wahrscheinlich Antworten. Falls nicht: Komm gern nochmal mit konkreten Nachfragen hierher zurück 😊

  30. Aggressive und Hasserfühlte Blicke, offene Anfeindungen wegen Maskenpflicht!!!

    Ich bin Asthmatiker und kann keine Mund-Nasen-Schutz (Maske) tragen. Ich habe auch ein Attest von meinem Arzt. Drin steht, dass ich keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Wenn ich privat und beruflich mit der Bahn oder dem Bus unterwegs bin, bin ich „öfter“ den aggressiven und hasserfüllten Blicken einiger Fahrgäste ausgesetzt. Manchmal kommt man zu mir ganz nah und starrt mich sehr wütend und zornig an. Es sieht manchmal „sehr bedrohlich aus“. Man bekommt dann richtig Angst. Sowas konnte ich mir nie im Leben vorstellen, dass man in Deutschland Angst um „sein Leben“ haben muss, weil man ein Asthmatiker ist.
    Ich wurde auch einige Male trotz Attest vom Arzt in den Geschäften nicht reingelassen und die Polizei wollte sich da nicht einmischen. Man kann ja nicht 10-mal am Tag die Polizei anrufen. Daher habe ich mich selbst isoliert und gehe ich erst in vielen Geschäften nicht rein. Wo sind hier Bundesverfassungsgericht (Verletzung des Artikels 3 des Grundgesetzes) und Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes?
    Ich fühle mich in Deutschland 2020 wie in einem Polizeistaat. Überall wird kontrolliert, ob man eine Maske trägt oder nicht und ob man die Maske richtig aufgesetzt hat oder nicht? Als ob hier ums Leben und Tod geht? Jeder Mitarbeiter, der irgend vor einem Geschäft oder Kaufhaus steht oder in einem arbeitet, kann dich ansprechen und nach deinem Personalausweis fragen und deine persönliche Dokumente „prüfen“. Jeder darf hier offiziell ein Polizist spielen.
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die ständigen Ansagen/Anzeigen in den Bahn-und Busstationen (schützen Sie sich und andere. Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz!!!) den Menschen „eine Gehirnwäsche“ verpasst haben.
    Es muss was geschehen, damit Hunderttausende Menschen, die keine Maske tragen können, nicht gemobbt/unterdrückt und bedroht und manchmal angegriffen und verletzt werden. Jeder Mensch muss sich in Deutschland sicher fühlen. Zurzeit ist aber das nicht der Fall…Haben wir immer noch eine Demokratie oder ist schon Diktatur…?

    1. Ich bin auch Asthmatiker, trage eine Maske auch wenn es manchmal schwer fällt. Niemand hat das recht andere Menschen zu gefährden. Das die Menschen ärgerlich auf sie reagieren sollte sie nicht wundern, wir haben eine Pandemie und die Leute haben Angst.Eine Maske zu tragen ist eine kleine Last, schlimmer ist intubiert um sein Leben zu ringen. Einfach mal die grauen Zellen benutzen . Alles GUte bleiben sie gesund.

      1. Als ob jeder Infizierte intubiert würde… gähnende Leere auf den Intensivstationen!! Stattdessen Tausende, die trotz schwerer Erkrankungen nicht behandelt wurden. Wie wäre es, sich mit diesen Menschen mal zu solidarisieren?

      2. Ich kann keine Maske tragen, da ich sehr schlecht Luft bekomme. Mir wird übel. Bekommen Herzrasen.Ich bekomme Kopfschmerzen, ich bekommen Magenschmerzen.Wenn du eine Maske tragen kannst, kannst du gerne machen. Am besten aber FFP 2. Da „irgendein Lappen vor dem Gesicht“ (Prof. Montgomery und viele andere renomierte Experten…) hilft keinem. Wenn die Regierung mit der Gesundheit der Bevölkerung ersnt meint, muss FFP2 Masken an die Bevölkerung verteilen. Wer sich und die andere schützen möchte, da kann sie freiwillig tragen. Wir verbieten ja auch nicht das Autofahren, da konnte auch jemand der Gesundheit der anderen gefährden? Oder Radfahren, Alkoholtrinken, Sport treiben…Da viele Menschen aufgrund der Gehirnwäsche der Merkel-Regierung denken, dass „irgendein Lappen vor dem Gesicht“ die schützt, dann sage ich „Gute Nacht Deutschland“! Man sollte nicht alles glauben, was die Regierung einem erzählt.Es ist dir klar, dass die Lappen unhygenisch sind und der Gesundheit schaden, da die mesiten Menschen die unsachgemäß nützen? Es ist dir klar, dass ein Maulkorp am Gesicht den Menschen ihrer Lebensfreude nimmt? Hast du schonmal von der psychischen Gesundheit gehört?

        1. Es ist doch ganz offensichtlich, dass der einfachste Lappen vor dem Mund davor schützt, dass die Spucke beim Sprechen nicht herumfliegt. Hat doch jeder schon beobachten können, wie kleine Spucketropfen bei feuchter Aussprache in der Umgebung landen. Und was beim Husten so ausgeworfen wird, kann ich immer schön an den Monitoren meiner Kollegen sehen. Jede Menge Spucke-Punkte, wenn man genauer hinschaut.
          Diese großen Tropfen haben eine direkt Flugbahn und wenn ein Lappen dazwischen hängt, gelangen die nicht in die Umwelt.
          Ich bin verwundert, dass solche einfachen und gut beobachtbaren Zusammenhänge nicht gesehen werden.

    2. Ich würde einfach eine Maske tragen, die nahezu keinen Atemwiderstand hat. Dann ist jeder zufrieden und selbst stört sie einen ja auch nicht. Schon ein normaler Einmal-Mund-Nasenschutz, der eher locker getragen wird, wo man z.B. den Nasendraht nur wenig biegt, lässt so viel Luft durch, dass kaum ein erhöhter Atemwiderstand entsteht. Auch kann man zwischen den oberen Rand irgendwas zwischenklemmen, damit oben oder seitlich ein gewisser Abstand entsteht. Was auch für jeden möglich sein sollte, ist das Tragen eines Mundschildes aus transparentem Plastik.

      Ich werde auch ärgerlich, wenn Menschen ohne Mundschutz rumlaufen, wo einer vorgeschrieben ist. Denn dieser Mensch gefährdet mich. Und man kann nicht unterscheiden, wer es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann und wer einfach keine Lust dazu hat.

      Wer wirklich will, findet Wege, wie man allen gerecht wird.

      1. @Winfried
        stimme Ihnen voll zu, ähnliches hatte ich hier auch schon Thomas H. erwidert (Seiden-Halstuch) und entsprechende negative Resonanz erhalten (ums freundlich zu sagen)
        Ich denke auch, ihm geht es nicht um die Sache, bzw. seiner Gesundheit, sondern ums provozieren, wenn ich mich nicht täusche hat er sich dabei auch mit der Polizei angelegt ..

    3. Ich bin ebenfalls Asthmatiker, es würde mir nicht einfallen ohne Maske zum Einkufen (alle 14 Tage)zu gehen. Da ich auch Rentnerin bin vermeide ich sonst alle, wirklich alllle anderen Kontake um mich und andere zu schützen. Wenn Sie schräg angeschaut oder angesprochen werden ist das nicht mobbing, sondern puren Angst der Menschen die
      Ihnen begegnen. Ich find Ihr Verhalten nur rücksichtslos😝😝😝😝😝

      1. Ich kann keine Maske tragen, da ich sehr schlecht Luft bekomme. Mir wird übel. Bekomme Herzrasen.Ich bekomme Kopfschmerzen, ich bekommen Magenschmerzen.Wenn du eine Maske tragen kannst, kannst du gerne machen. Am besten aber FFP 2. Da „irgendein Lappen vor dem Gesicht“ (Prof. Montgomery und viele andere renomierte Experten…) hilft keinem. Wenn die Regierung mit der Gesundheit der Bevölkerung ersnt meint, muss FFP2 Masken an die Bevölkerung verteilen. Wer sich und die andere schützen möchte, da kann sie freiwillig tragen. Wir verbieten ja auch nicht das Autofahren, da konnte auch jemand der Gesundheit der anderen gefährden? Oder Radfahren, Alkoholtrinken, Sport treiben…Da viele Menschen aufgrund der Gehirnwäsche der Merkel-Regierung denken, dass „irgendein Lappen vor dem Gesicht“ die schützt, dann sage ich „Gute Nacht Deutschland“! Man sollte nicht alles glauben, was die Regierung einem erzählt.Es ist dir klar, dass die Lappen unhygenisch sind und der Gesundheit schaden, da die mesiten Menschen die unsachgemäß nützen? Es ist dir klar, dass ein Maulkorp am Gesicht den Menschen ihrer Lebensfreude nimmt? Hast du schonmal von der psychischen Gesundheit gehört?

    4. Sie haben total recht, die gewollte Spaltung der Gesellschaft schreitet voran. Die größte Schand im Land ist immer noch der Denuinziant, und von denen haben wir mittlerweile sehr viele, sogar auf dem Dorf!!!!

    5. Hallo Thomas
      Ich bin auch Asmathiker und habe zusätzliche Herzprobleme. Gerade deshalb verstehe ich weder dich noch deinen Arzt, welcher dir so ein Attest ausgestellt hat. Es müsste doch dir und deinem Arzt bekannt sein, dass du zu den besonders gefärdeten Personen gehörst und deine Lugenprobleme gerade bei dir zu erhöhten Problemen im Falle einer Ansteckung führen werden >> genau wie bei mir. Deshalb ist gerade Abstand halten, Mund/Nasen-schutz tragen und regelmässiges Händewaschen besonders für uns besonders wichtig. Natürlich ärgere ich mich deshalb besonders über die Menschen, welche ihren eigener
      Egoismus vor das Allgemein ihrer Mitmenschen wohl stellen Überlege in deinem eigenen Interesse deine Einstellung und dein Verhalten
      Bleibe gesund
      Constant S

    6. thomas, hier bei uns habe ich masken aus leinen gekauft; durch die man besser atmen kann.
      wenn du mir deine mailadresse gibst, kann ich dir die bezugsquelle schicken.
      oder per pn?

    7. zu @Thomas H

      ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht, mal genau nach zu zählen, aber ganz genau dieses Posting habe ich hier schon 3, 4, 5, ..6x gesehen.

      Auch das untere Posting von Thomas H. wird selbst hier auf der gleichen Seit gleich 2x völlig identisch gepostet.

      Das nenne ich zumüllen von Foren, inhaltlich passt diese Aussage auch … bevor jetzt Vorwürfe kommen, ich würde nichts zur Sache sagen, auf irgendeines seiner Postings irgendwo hier .. also genau diesem hier … habe ich schon geantwortet
      wg. solcher Leute mach ich mir nicht die Mühe das raus zusuchen, kann ja der geneigte Leser selbst versuchen, gibt sicher an die, oder über ein Dutzend Seiten hier, die da in Frage kommen!

  31. Guten Tag,

    über Sinn und Unsinn der Corona-Maßnahmen, wie zum Beispiel der Maskenpflicht kann man lange diskutieren. Ich bin definitiv für die Maskenpflicht. Denn wenn jeder nach freiem Willen entscheiden kann ob er einen Mundschutz tragen möchte oder nicht, führt das nicht zu dem erwünschten Ziel – die Corona-Ausbreitung im Zaun zu halten. Schließlich schützen die Masken unsere Mitmenschen vor möglicher Virenübertragung, nicht jedoch den Träger der Atemschutzmasken selber. Wenn nun 99 Menschen einen Schutz tragen, einer nicht und dieser eine ist infiziert und kontaktiert mit den anderen, sind alle 99 stark gefährdet. Es braucht auch keinen direkten Kontakt wie in einem Gespräch, ein einfaches vorbeilaufen beim Einkaufen in Supermarkt genügt.

    Bezüglich der Menschen die gesundheitliche Probleme durch das Tragen haben, hätte ich folgenden Vorschlag: Es muss zwar ausnahmslos jeder den Schutz aufziehen, allerdings sollte man regelmäßig kurze „Verschnaufpausen“ alleine und ohne Maske an der frischen Luft machen können. Falls das Arbeiten so trotzdem nicht gelingt, müssen die betroffenen Personen Krank-geschrieben werden und dürfen dementsprechend auch nicht Einkaufen gehen etc..

    Falls Sie noch Masken benötigen, in diesem Shop gibt es noch welche für vernünftige Preise: https://lebensmittel-online-kaufen.eu

    Viele Grüße und bleiben Sie gesund!

    1. wie anmaßend und unmenschlich Ihr Beitrag, vielleicht fehlt es Ihnen einfach an Erfahrung oder Empatie. Was denken Sie denn wie lange dann ein solcher Mensch Krank-geschrieben werden sollte und was ist mit denen die vielleicht Abhängig von dem Einkommen sind . Egal ? was mit diesen Leben ist, es geht ja um Leben und Tot sowie bei den tausenden Toten durch zb. Krankenhauskeimen, tausenden Toten durch zu hohe Umweltbelastung zb. Feinstaub usw. Wirklich, nocheinmal , manch einer scheint mir aus lauter Angst seine menschlichkeit zu verlieren.

    2. Mir scheint, der entstehende Sauerstoffmangel beim Tragen Ihrer Maske zeigt schon Wirkung! Menschen aufgrund einer Behinderung auszugrenzen, ist ja wohl das allerletzte! Wenn jemand diese Maske nicht tragen kann, dann ist es sogar per Gesetz verboten, ihn auszugrenzen! Schon mal was von Antidiskrimininierungsgesetz gehört? Wie schnell Menschen sich aus Angst eine Blockwartmentalität zulegen, ist mehr als erschreckend.

    3. vernünftige Preis??? Fast 50 Cent für einfachste Masken, die im Einkauf weniger als 10 Cent kosten. Da mag sich wieder jemand an der Dummheit der Menschen bereichern. Ein Shop mit diesem Namen und ausser komische Masken gibt es dort NICHTS??? Wir wahrscheinlich dein eigener Onlineshop sein, dann ist es natürlich verständlich, dass du so sehr für die Masken bist

      Ich habe viele dieser „neuen“ Studien durchgelesen. Überall wo eine Wirksamkeit „nachgewiesen“ wurde, wurden kranke Menschen mit eindeutigen Symptomen unter Klinikbedingungen betrachtet. In einigen Studien wurde gezeigt, dass im normalen Atem keine Coronaviren verbreitet werden, sondern lediglich beim Husten. Beim Husten wurden in diesen Studien Partikel (Tröpfchen) mit einer Größe von 5µm und mehr berücksichtigt, die Aerosole beim normalen Atmen haben eine Grüße von 0,8 – 1,0 µm. Medizinische OP-Masken filtern nur Partikel größer als 3,6 µm in nennenswerter Anzahl. Alles darunter geht ungebremst durch.

      Der größte Witz ist die Studie aus Jena, die einfach die Gesamtzahl neuer Infektionen berücksichtigt. Komplett unberücksichtigt bleiben die anderen Maßnahmen und die Anzahl durchgeführter Tests. So etwas ist keine seriöse Studie, sondern reine Stimmungsmache!

      Da mir durch diese Maskenpficht das Einkaufen in Deutschland unmöglich gemacht wird, muss ich mein Geld wohl ins Ausland tragen. Schade für die Händler in Deutschland, die durch solche Machenschaften noch stärker leiden, als es sein müsste

  32. Bei den Tipps zur Wiederverwendung der selbst gebastelten Masken, ist die Redaktion falsch informiert, oder mindestens wird ein Widerspruch zu allgemein gültigen Erkenntnissen aufgestellt.
    Denn, wenn allgemein gilt, dass die Vieren durch bloßes Händewaschen mit Seife (auf die, die Außen-hülle der Vieren bestätigt sehr empfindlich reagiert) gut „beseitigen“ kann, und es somit ausreichend ist sich die Hände lange genug mit normaler Seife zu waschen, dann muss ein Normaler Waschgang bei 60° mit Lauge bzw Seife, aber sowas von ausreichen…Oder wäscht sich jemand die Hände ca 1,5h lang mit 90°C und Seife? In diesem Punkt, Ein klarer Fail für mich…

    1. Die Temperatur ist ein Faktor, der zusätzliche Sicherheit verspricht. Man atmet durch die Maske – entsprechend sollte man hier besonderen Wert auf die Sicherheit legen.

    2. Die Sache ist etwas komplizierter. Das Händewaschen mit lauwarmen Wasser und Seife Viren hinreichend beseitigt, ist überhaupt noch nicht wissenschaftlich belegt. Es ist lediglich die beste Handlungsmöglichkeit. Könnte man Hände problemlos unter 90 Grad Wasser halten, hätte man vermutlich das empfohlen. Dann macht es einen großen Unterschied, eine glatte Hautfläche zu reinigen und damit auch die größte Virenlast wegzuspülen, oder eben einen Stoff mit tausenden feiner Fasern, in denen sich z.B. getrockneter Schleim wunderbar verankern kann. Einen Tropfen Blut hab ich von der Hand schnell heruntergewaschen, im Stoff hingegen ist das teilweise eine große Herausforderung, was z.B. mit 40 Grad nur schwer funktioniert.
      Man weiß bis heute noch nicht mal 100% sicher, ob eine Temperatur von 60 Grad innerhalb von wenigen Minuten alle Coronaviren unschädlich macht.
      Insofern wird eher vorsichtig agiert und Empfehlungen gegeben, die mit größerer Sicherheit funktionieren. Es könnte durchaus sein, dass wir irgendwann wissenschaftlich nachgewiesen haben, dass selbst 40 Grad mit Waschmittel ausreichen würden.
      Dann noch etwas: Es gibt noch andere Krankheitserreger, die man vielleicht durch eine Wäsche sicher entfernen möchte, zumal man ja direkt durch atmet. Das kommt auch auf den Gesundheitszustand des Trägers an.
      Ich hatte letztens einen muffig riechenden Mundschutz, den ich mit Handwäsche gewaschen habe. Der roch danach auch noch muffig, was mir zeigte, dass 40 Grad doch vieles nicht entfernt.

  33. Dass sie den irrlichternden Präsident de RKI zitieren ist für mich völlig daneben und grottenfalsch. Untersuchungen haben ergeben, dass alle
    Länder wo Masken getragen wurden wesentlich besser durch die Pandemie gekommen sind als Deutschland und ohne wesentiche Restriktionen. In Japan z. B. mit 125000000 Einwohnern gab es nur etwa 800 Tote, und wesentlich weniger Infizierte und nur sehr wenige Tests, und das Durchschnittsalter ist höher as in Deutschland und Tokio hat fast
    40 000 000 Einwohneer , also dehr dicht bvesiedelt. Alle tragen Masken seit über 50 Jahren bei allen infektiösen geschehen , nicht nur um sich, sondern besonders den Gegenüber zu schützen. Und da erzählen sie seitenlange Märchen über die Nachteile und Schwierigkeiten beim Maskentragen. Das ist lächerlich und viel zu polarisierend, weil sie offenbar auch autoritätsgläubig sind und merkelfreundliche Artikel verfassen wollen. Sie sollten in einer ruhigen Minute einmal richtig nachdenken und ihren gesunden Menschenverstand benutzen um zu einem Ergebnis zu kommen, und das würde komplett anders ausfallen wenn sie objektiv die
    Krise betrachten würden. Japan z.B und viele Asiaten haben keine Schule geschlossen sondern nur einzelne Klassen wenn ein Infizierter entdeckt wurde, und alle Mitschüler mitsamt Lehrer gingen in Quarantäne, und das war es dann auch und damit und Masken tragen und Abstand halten wurde die Krise -die in Japan nie eine Krise war- bewältigt.Eigentlich wurde das gleiche System auch immer in Deutschland von den Gesundheitsämtern praktiziert, aber da dort niemand mehr arbeiten will und die Bezahlung miserabel ist, war das bei uns nicht möglich, und daher der komplette lock down. Selbst Drosten hat den Japanern hohes Lob ausgesprochen , und sich damit aber selbst ins Bein geschossen , denn fast alle seine Maßnahmen und Vorhersagen waren falsch und deshalb überzogen.
    Händewaschen ist nicht besonders wichtig, da das Virus sich anscheinend jetzt plötzlich durch die Luft von Mensch zu Mensch verbreitet .Kontakte durch Berührung oder infizierte Gegenstände kommen sicher extrem seltener vor, sind jedoch möglich, keine Frage..Wieler hat anfangs die Luftübertragung bezweifelt, und auch sonst hat er gravierende Fehler und Aussagen gemacht (Maske, Obduktionen, neues Virus etc.) die vielen Tausenden den Tod gebracht hat, da er alle wesentlichen Maßnahmen zusammen mit Spahn viel zu spät erkannte und zu spät umsetzte..Wie denn sonst als über die eingeatmete Luft kommt es zu einer Pneumonie? Dass auch die Augen mit betroffen werden können ist richtig, und das Virus gelangt dann über die Nase in den Rachen und breitet sich aus,in den So schaut es aus und über das Tragen einer Maske und auch Brille kann nicht diskutiert werden, allenfalls darüber was unkundige Personen beim Tragen und Benutzen falsch machen können, und da wäre ein Video wie z.B.. beim Start eines Flugzeugs über das Anlegen der Schwimmweste die beste Methode gewesen die Bevölkerung darüber aufzuklären, aber Information und Aufklärung ist der Regierung fremd seit jeher und auch nicht erwünscht, da bin ich mir ziemlich sicher.
    Ein Video wäre allemal der bessere Weg gewesen um auf die Schwierigkeiten beim Masken tragen hinzuweisen, denn eine so langen Artikel wie sie geschrieben haben liest fast niemand, mich ausgenommen.
    Dr.Kern

    1. Intensive Aufklärung, was die Nutzung von Masken angeht, erscheint mir auch viel zu kurz gekommen. Man hätte da einheitliche Plakate erstellen sollen, die bundesweit an allen Geschäften aufgehängt sind. Im Fernsehen täglich zur besten Sendezeit statt Werbung mal Infos zum Umgang mit Masken. Österreich und Frankreich haben das deutlich besser gemacht. Um wirklich die Masse zu erreichen, reicht es nicht, es mal in irgendwelchen Spezial-Sendungen zu erwähnen.
      Die Argumentation über Japan ist mir zu trivial. Die Gründe, warum da etwas besser läuft, sind komplex. Das lässt sich nicht eindimensional nur auf Masken zurückführen. Ich denke aber auch, dass das Maskenthema in Deutschland viel zu lange abgewehrt wurde. Man wollte es nicht, was viele Gründe hatte, nicht zuletzt, weil keine Masken da waren. Dann hat man wissenschaftlich versucht zu begründen, warum Masken nicht angebracht sind. Je länger man das gepredigt hat, um so schwerer wurde es, eine Kehrtwendung zu machen. Während dieser Zeit konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, welch ein Unsinn – scheinbar wissenschaftlich fundiert – da gepredigt wurde. Viele glauben bis heute, dass Community-Masken null Selbstschutz bieten. Sie kennen die vielen Studien nicht, die das Gegenteil beweisen. 50-70% Filterwirkung sind nicht nichts.

    2. Hm,bin davon ausgegangen,dass Chinesen auch Asiaten sind und diese kenne ich weit vor Covid19 nur mit Masken
      (natürlich in den Großstädten ) wegen Luftverschmutzung, und sehr großer Enge im öffentlichem Raum. Warum haben die Masken hier nicht geholfen?

  34. Kann man FFP2-Masken mit Handwäsche reinigen? (nicht desinfizieren, es geht darum, dass das Make up weg ist ;-). Oder zerstört das Waschmittel die Filterfunktion?

    1. Hi! Das kommt auf die Maske an: Schau am allerbesten mal auf die Packung. Es gibt ja Einmal-Masken – die kannst du nicht waschen. Die FFP2-Masken mit Ventil sind öfters waschbar – das sollte aber immer auf der Packung oder der Packungsbeilage stehen! LG von Quarks

    2. Viele Einmal-Masken enthalten elektrostatisch aufgeladene Fasern. Diese sorgen für eine wesentlich bessere Abscheidung kleinster Partikel <5µm. Wäscht oder desinfiziert man solche Masken, geht die Ladung auf den Fasern verloren. Damit sinkt die Filterwirkung bis etwa 10µm stark ab. In Tests waren es 20-30%.
      Hier 2 Links:
      https://smartairfilters.com/en/blog/washing-masks-effective-virus/
      http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/MaskenBastelnBlog-02#A32

  35. Mich erinnert die Mundnasenstoff-Tragepflicht an den Maskenball der Bundeswehr. Damals mussten wir mit ABC-Schutzmasken Orientierungsmärsche absolvieren, hatten aber heimlich die Ventile ausgebaut, damit wir halbwegs atmen konnten. Heute ist Durchatmen verboten! Hat man halbwegs eingekauft, liegen auf halben Berg Bäckerei und ein Stück weiter das Postamt, d.h. Maskenpflicht. Beim Einkaufsradeln bergauf wird bei jedem Atemzug bis zu 4 Liter Luft umgesetzt. Mit Maske – niemand will mit den Händen nach dem Einkauf ins Gesicht fahren – ist das nicht möglich. Man erstickt dahinter, weil a) nicht genügend Luftdurchsatz und b) stoffwechselbedingtes Kohlendioxid direkt wieder eingeatmet wird! Die Feuchtigkeit an der Maske in Zusammenhang mit der Körpertemperatur zwischen Mund, Nase und Stoff ist ein idealer Nährboden für Bazillen, Bakterien und Co. Warum wird das nicht öffentlich diskutiert? Wer einmal 30 min lang sowas getragen hat und nach drei Tagen an diesem Stoffteil riecht, wird sich ekeln. Im Gegenzug ist geruchsintensiver Schweiß in der Unterwäsche nach einer halben Stunde Tragezeit nicht mal feststellbar.

    1. Hängt sehr vom Material ab. Sowohl Einmal_Mund_Nasenschutz als auch FFP Masken habe ich schon an mehreren Tagen über 4 Stunden getragen, ohne dass da was riecht, auch nicht nach Wochen. Da wird auch nicht viel feucht. Anders herum ein guter Indikator: Spätestens, wenn die Maske riecht, sollte man sie waschen oder entsorgen. Stoffmasken würde ich nach 4-6 h Tragedauer waschen, vielleicht auch grundsätzlich einmal die Woche, auch nach kürzerer Tragedauer.
      Was gegen Bakterienwachstum auch hilft, ist thermische Behandlung nach dem Tragen bei 60-80 Grad, je nach Material (trockene Hitze).

  36. Es ist halt wie in der DDR: Wovon zu viel da ist, ist gesund. Wovon zu wenig da ist, ist nutzlos.
    Immerhin haben einige Ärzte gesagt, es seien nicht genug Masken da. Die, die da sind, brauchen die Krankenhäuser. (Wozu eigentlich, wenn sie nutzlos sind? Sie sind also nützlich.

    Wenn es Tröpfcheninfektionen sind, hilft aber alles, was Tröpfchen zumindest teilweise abhält.

    Warum sollen wir nicht von den Chinesen lernen?

    1. Gehirn an. In KH und beim Arzt wird die Maske ständig gewechselt. Teils bei jedem Patienten, genau das ist der unterschied zu einer die man 2 Wochen am Stück trägt. Die Masken im KH haben auch einen anderen Sinn! Es ist das gleich wie mit den Handschuhen. Im KH wird bei jedem Patienten ein neues Par angezogen. während Max Mustermann 2 Wochen ein Paar benutzt. Klingelt es nun?

  37. Die Maskenpflicht sollte sofort angeschafft werden, ein Effekt kann bis heute nicht nachgewiesen werden.
    Man ja jetzt in den „Fallzahlen“, die ja unser neues Leben bestimmen, ablesen, dass selbst nach der ersten Woche offene Läden ohne Mundschutz kein Effekt zu den Zahlen danach mit Mundschutz zu sehen ist, die Infektionen gehen weiterhin zurück. Ich kann in keinster Form nachvollziehen, das die Heinsbergstudie, die ja auch gezeigt hat, dass die Ansteckung selbst in Familien, die jeden Tag im gleichen Haushalt zusammen leben, relativ gering ist, fast nicht beachtet wird. Wir sollten mal mit dem Horror aufhören, dazu fordere ich auch die Medien auf. Wieso in den Medien oder wo auch immer nicht mal die transparente Zahl von Fallzahlen, Test und Intensivbehandlungen im Zusammenhang dargestellt werden, verstehe ich bis heute nicht. Jeder, der nur irgendwo Kritik übt, wird mundtot gemacht, während sich ein Karl Lauterbach, der lustig durch alle Talkshows tingelt, vor der großen Gefahr warnt, und ohne irgendeinen wissenschaftlichen Hintergrund regulären Unterricht an Schulen für mindestens ein Jahr für unmöglich hält. Super ist auch immer der Vergleich mit der Spanischen Grippe, für alle die es nicht wissen, die war am Ende des ersten Weltkrieg …

    1. Es gibt umgedreht keinen Beweis dafür, dass Masken keinen Effekt haben. Die Datenlage ist da recht schwach. Wenn man es wissenschaftlich nicht packen kann, braucht es den gesunden Menschenverstand und vermutlich werden auch zahlreiche Indizien mit einbezogen. Wenn man sieht, wie die Tröpfchen selbst beim Sprechen schon durch die Luft fliegen, braucht es doch auch keine Studien, um zu verstehen, wie sinnvoll so eine Maßnahme sein kann. Besonders dann, wenn der Abstand nicht eingehalten wird und das ist leider im Alltag oft mal der Fall. Fakt ist, dass Tröpfchen beim Sprechen problemlos 1 m weit fliegen, Fakt ist, dass die Hauptinfektionsquelle die Tröpfcheninfektion ist, Fakt ist, dass ein Mundschutz genau diese Tröpfchen beim Sprecher sicher auffängt. Da ist also schon vieles recht klar und offensichtlich. Was man auch sagen kann: So eine Maßnahme lässt sich recht einfach umsetzen und der Preis, den wir dafür zahlen, ist doch eher gering. Wo liegt das Problem, eben mal die Maske aufzusetzen? Zumindest beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln gehts doch nur um recht kurze Zeitspannen. Wenn man den ganzen Tag damit arbeiten muss, sieht die Situation schon anders aus. Da gibt es aber auch oft Lösungen, wie man auf Mundschutz verzichten kann, z.B. Plexiglasscheiben.

    2. sie hat einen ganz anderen effekt….die leute beeilen sich beim einkaufen und halten keine pläuschchen an der gemüsetheke wo sie ihren speichel verteilen. das ändert meiner meinung nach alles. denn niemand will sich dort lange aufhalten. sobald wir die masken wieder wegnehmen werden die leute wieder viel länger im supermarkt verweilen. hier sehe ich einen großen schutz. aber eben indirekt. ob man das beweisen kann? glaub das ist nicht nötig, denn ihr alle beeilt euch ja jetzt mehr. beweist sich schon fast selbst. es könnten auch besonders hässliche hüte sein, die einem peinlich sind. hätte denselben effekt. wär aber viel lustiger 😀 masken bei mitarbeitern, die hinter spuckschutz stehen gehören sofort abgeschafft. das ist ja folter.

  38. Schon vergessen? Behelfsmasken aus Stoff können und sollen die Anderen vor meiner Infektion schützen. Ich bin also schon infiziert. Warum soll ich dann jeden Abend meine Maske heiß waschen, kochen, föhnen oder gar grillen? Warum dieser sinnlose Arbeitsaufwand, diese Energieverschwendung? Nochmal, ich bin ja schon infiziert. Und die Viren trocknen nach einer Weile von selbst aus. Sie vermehren sich auch nicht auf meiner Maske, Die Gefahr für Andere wird also nicht wirklich größer, wenn ich den Waschzwang ignoriere.
    nichtsfürungut

    1. Könnte man tatsächlich so sehen. Wenn du deinen Mundschutz in einem Behältnis, was von anderer Wäsche etc. getrennt ist, lange genug trocken aufbewahrst, sollten nach einer längeren Zeit keine lebenden Erreger mehr drauf sein. Jetzt kommt das große ABER: Richtig, man will andere schützen. Und gerade deshalb sollte man auch den getragenen Mundschutz nach dem Ablegen als potentiell infektiösen Gegenstand betrachten (ist er auch, ganz unabhängig von Corona). Vor allem, da man noch nicht genau sagen kann, wie lange Sars-CoV-2 nun wirklich überleben kann auf solch einer Stoffoberfläche. Und dann gibt es ja noch viele andere Keime, die du während des Tragens in den Munschutz rein atmest.
      Also besser auf Nummer sicher gehen, d. h. Einmal-Mundschutz regelmäßig wechseln bzw. Stoffmaske regelmäßig auskochen. Reicht ja für 10-15 Minuten im Kochtopf!

    2. Das kommt dabei raus, wenn aus politischen Gründen dieser Unsinn verbreitet wird, dass Masken ausschließlich Fremdschutz sind. Mittlerweile gibt es doch genügend Tests von anerkannten Instituten, die bestätigen, dass der Eigenschutz auch recht hoch ist, weil selbst bei Stoffmasken 50-70 % der Tröpfchen von anderen zurückgehalten werden.
      Der Zahnarzt hat doch auch schon immer den Mund-Nasenschutz getragen, um sich selbst zu schützen.
      Masken sind Fremd- und Eigenschutz.

    3. allein , dass fast alle nichts von einer infektion merken, zeigt wie absurd das ganze theater eigentlich ist… aber das ist ein anderes thema.

  39. Backofen, Bügeln, aufhängen…
    ich bin erstaunt, wieso solche Möglichkeiten überhaupt aufgeführt werden.
    Jeder, der sich morgens in sein Auto setzt und mal auf die Windschutzscheibe schaut, sieht, wie dick die Schickt zur Zeit mit Pollen ist. DIese Pollen, Sporen und jede Menge anderer Schwebeteilchen werden ständig durch die Maske aufgenommen und da die Masken oft nur aus normalen Stoff bestehen, auch irgendwann in konzentrierter Form in die Atemwege und Lunge abgegeben. Ein Albtraum für jeden Allergiker. Diese Tipps sollten unbedingt unterlassen und auch mal öffentlich diskutiert werden.

    1. Wenn man mal 1 Stunde einkaufen geht, hängt so gut wie nichts in der Maske. Selbst unter dem Mikroskop findet man kaum was. Da braucht nichts gewaschen zu werden. So als Daumenwert würde ich eine Maske nach 4-8h Tragezeit waschen.

  40. Zu dem Ratschlag: „Aufhängen und abwarten“
    Das hatte ich mir in Bezug auf FFP 2 Masken zwar auch schon überlegt, aber, abgesehen davon dass man nicht weiß, nach wie viel Tagen die Maske dann wirklich virenfrei ist, stellt sich die Frage, ob nicht schon das Aufhängen besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich macht. Muss man beim Aufhängen wiederum eine Maske tragen, um sich vor den Viren, die die Maske eventuell aufgefangen hat zu schützen?
    Man soll ja nicht die Außenseite der Masken anfassen. Muss man beim Aufhängen Handschuhe tragen? An welchem Ort zu man die Masken aufhängen, wenn es draußen regnet? Besteht eventuell die Gefahr, dass man sich an der aufgehängten und noch mit aktiven Viren befallenen Maske infiziert?

    1. Maske einen Tag auf ein Stück Küchenrolle zum Trocknen legen. Dann kann die wieder in eine Plastiktüte. Die meisten Aussagen gehen so in Richtung 3-4 Tage, bis an der Maske keine relevanten Viren mehr zu finden sind. Wer noch sicherer gehen will, lässt sie 7-9 Tage liegen. Und immer, wenn man die potentiell kontaminierte Maske angefasst hat, nachher die Hände waschen oder desinfizieren. Das Stück Küchenrollenpapier, worauf die Maske lag, wegwerfen.

    2. Aufhängen machst Du am besten mit den Händen. Die Hände reinigst Du hinterher mit Seife.
      Wenn es draussen regnet, händt Du sie am besten drinnen auf.
      Das Coronavirus ist nach aktuellem Kenntnisstand auf porösen Oberflächen maximal etwa 24 Stunden infektiös. Bei kalten Temperaturen länger, bei warmen Temperaturen und in der Sonne weniger lang.
      Der Akt des Aufhängens macht die Maske nicht weniger infektiös, es kommt auf die Dauer des Hängenlassens an. Am Anfang ist sie noch genauso infektiös, im Laufe der Zeit sterben die Viren ab, bis irgendwann keine mehr übrig sind. Nach drei Tagen bist Du auf der sicheren Seite.
      Beim Aufhängen musst Du keine Maske tragen, die Maske wird nicht niesen.

  41. Jeder Schutz gegen und vor etwas von außen ist eine feudalistische Ideologie gegen etwas Befremdliches; alles Bekannte und Befreundete bleibt inkludiert. Jedes Feindbild – hier „das Corona-Virus“ – soll mit Sperren, mit Filtern, mit Ausgrenzungen fern-gehalten werden! Leben wir immer noch im Mittelalter?
    Sich zu immunisieren in einem Zeitalter der Chemikalien – künstliche Stoffe wie Medikamente, Lacke, Kraftstoffe, Pestizide – fällt schwer, da wir uns alle mit solchen Substanzen (Aerosole, Partikel, Lösungsmittel, Additive, Weichmacher, Bindemittel, Düngemittel, Desinfektionsmittel, Hormonen, Doping-Mitteln, etc.) schwächen. Der Atem-Rachen-Trakt bietet seit Millionen von Jahren einen evolutionärenSchutz gegen „natürliche“ Partikel, wie Viren, wie Bakterien, wie vulkanischen Staub. Solange man ihn säuerlich hält …
    Was ein Virus, ein Raubtier, ein Massenmörder in seiner Existenz hält und braucht, sind geschwächte Subjekte, die nicht einmal mehr 4 Stunden am Stück laufen oder radfahren können, sondern sich 4 Stunden am Stück vor dem Monitor oder hinterm Lenkrad abhängen. Eben wie ein Junkie, der seinen Drogen-Wirt regelmäßig aufsuchen muss, um nicht zu kollabieren …

    1. Jetzt muss ich aber mal schnell mein Sauerstoffgerät höher stellen, da mir dieser Kommentar schlicht die Luft abstellt. Es ist doch mehr als frech allen Mitmenschen ,die Immungeschwächt sind, vor zu werfen sie wären selber Schuld. Schon mal was von Autoimmunkrankheiten gehört? Ich habe bis vor 2 Jahren in der Pflege gearbeitet. War also körperlich fit und ernähre mich immer noch gesund. Laut der Aussage bin ich also Schuld das das Virus immer noch lebt und mit mir alle Rheumakranken und ähnliche chronisch Kranke. Vielen Dank für diesen Schlag ins Gesicht. Aber was erwarte ich denn , wenn ein Politiker mir schon an den Kopf geknallt hat, das die Massnahmen ja mich retten obwohl ich in einem halben ajahrbjabtot bin.

    2. (Der Atem-Rachen-Trakt bietet seit Millionen von Jahren einen evolutionärenSchutz gegen „natürliche“ Partikel, wie Viren, wie Bakterien, wie vulkanischen Staub) Das hat gegen die Pest oder die Spanische Grippe ja nich viel genützt

  42. Überhaupt vergessen wurde hier das Thema, dass es Sehr wohl Studien über die Gesundheitlichen Nachteile des Maskentragens gibt. Und auch gibt es M enschen, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen und Risiken gar keine Masken tragen sollten oder dürfen . Sollen diese Leute mitweinen Attest in der Tasche rumlaufen und es jedem der fragt oder böse schaut zeigen. Ich finde mehr Eigenverantwortung wäre angebracht!

  43. Waschen in der Waschmaschine klingt zwar gut, da ich aber in der Regel maximal einmal pro Woche wasche, und dann auch nur mit 40 Grad, ist das für Masken nicht wirklich praktikabel. Allerdings benutze ich regelmäßig einen Hygienespüler, der laut Aufdruck „mehr als 99,9% aller speziellen Bakterien, Pilze und Viren beseitigt“. Wäre das eine gangbare Lösung?

    1. Ja, das wäre eine Lösung. Die Tenside des Waschmittels wirken auf das Virus, die hohe Temperatur ist „nur“ eine zusätzliche Maßnahme. Mit Hygienespülern sollte man sparsam umgehen – Inhaltsstoffe wie quartäre Ammoniumverbindungen schaden auch den Kläranlagen. Wichtig: die Masken im Anschluss gut durchtrocknen lassen.

    2. Was ich bisher gelesen habe: Einiges Experten sagen, dass waschen mit Waschmittel ab 30 Grad ausreichen soll. Nachzulesen z.B. hier: https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/mundschutz-richtig-tragen-so-gehts-117077/
      Ähnlich wie beim Händewaschen geht das Virus durch die Tenside kaputt. Andere Experten sind vorsichtiger und empfehlen 60 oder gar 90 Grad. Vermutlich gibt es da einfach noch keine klare Studienlage. Hygienespüler arbeiten fast immer auf Basis quartärer Ammoniumverbindungen, die beim Corona-Virus eher schlecht abschneiden. Ich würde es daher lassen, auch wg. der Umweltbelastung und der Rückstände dieses Desinfektionsmittels im Stoff, was z.B. Allergien auslösen kann und was den Organismus belasten könnte.

    3. Harte Hygienespüler sind meist Gift für die Umwelt – und im worst case züchtet man sich vielleicht multiresistente Keime in der eigenen Wohnung. Finger weg – oder allenfalls drei Mal im Jahr für die richtig übelen Socken nach der Alpenwanderung. Ein besserer Ansatz ist UV-C-Licht, denn so funktionieren auch nachgeschaltete Wasserfilter für Gartenteiche, Lampen zum Aushärten von UV-Klebern aus dem 3D-Druck oder Geräte zum Härten von Farbgelen im Nagelstudio. Der „Technical Report for UV-C-Based N95 Reuse Risk Management“ zum Beispiel schlägt zur wirkungsvollen Desinfektion UV-C-Licht mit einer Dosis von 1J pro Quadratzentimeter und einer Wellenlänge von 254 nm vor. Das schaffen über Nacht sogar Leuchtmittel auf Basis von Leuchtdioden.

      https://www.heise.de/make/meldung/Nagelstudio-Lampe-als-Masken-Entkeimer-4714045.html

  44. Was spricht gegen eine Kombination?
    Ich wasch mir eh die Hände – also wasch ich da gleich auch die Maske mit. Das verringert schon mal die mögliche Virenlast.
    Wer Angst vor der Trockenluft oder Wasserdampf hat, kann die Maske in einem Schnellkochtopf sterilisieren, der verliert weit weniger Dampf als offen kochendes Wasser.
    Ich lege sie nach dem Waschen zum Trocknen in den Dörrautomaten bei 80°.
    Am Ende bügele ich die Maske dann so oder so nochmal auf…

    1. Schnell mal in einer Handwäsche den Mundschutz 2-3 Minuten durchzuwaschen, erscheint mir sinnvoll und vor allem sehr praktikabel. Bei allen technischen Lösungen wie Dörrautomat, Ofen etc. weiß man schlussendlich nicht, ob das unter allen Umständen eine sichere Lösung ist oder ob es Situationen gibt, wo Infektionsrisiken entstehen. Deshalb werden in der Medizin Geräte regelmäßig validiert, wo nachgewiesen wird, dass alle Parameter stimmig sind, um sicher zu desinfizieren und keine Personen zu gefährden.

    2. Es wird immer absurder. Aktuell sohltest du lieber lotto spielen, weil das fast wahrscheinlicher ist als momentan einem coronainfizierten zu begegnen, erst recht sich anzustecken.

  45. Ich trage an der Kasse im Supermarkt 5 Stunden ohne Pause eine Stoffmasken, danach bin ich total kaputt,denn ich nehme ja das ausgetreten statt frischen Sauerstoff zu mir.Das ist doch nicht gesund,der Sauerstoffgehalt im Blut wird doch dadurch reduziert.ich habe schon gesehen das nicht überall die Kassierer hinter der Glasscheibe Masken tragen sondern nur beim verlassen des Kassenbereiches.Wer kann sagen ob aß so für 5 Stunden tragen schädlich is.

    1. Hallo! Laut einer Doktorarbeit im Fachbereich Medizin der TU München (https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf) konnte bei Tests mit zwei verschiedenen Arten von Mund-Nasen-Schutz gezeigt werden, dass die Sauerstoffaufnahme nicht beeinträchtigt war. Aber auf Dauer erhöht sich der „Partialdruck“ von CO2 im Blut. Das heißt, dass sich letztlich CO2 im Blut anreichert und das Blut saurer wird, was im Extremfall (!) Organschäden hervorrufen kann. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass im medizinischen Bereich, wo diese Masken zum Teil viel länger am Stück getragen werden, „Filtermaterialien mit höherer CO2-Permeabilität [= Durchlässigkeit; Anm. d. Red.]“ (S. 41, letzter Satz) verwendet werden und unnötige Tragezeiten vermieden werden sollten!
      Heißt übersetzt für deinen Alltag im Supermarkt: Achte darauf, dass deine Maske nicht zu fest sitzt und dass sie aus einem Material ist, wo du gut durchatmen kannst (am besten nicht zu dicke Baumwolle!) Außerdem solltest du sie nur tragen, solange es unbedingt nötig ist. Wenn ihr zum Beispiel diese Plexiglasscheiben habt, sollte es tatsächlich ausreichen, die Masken nur beim Verlassen des Kassenbereichs oder sonst im Laden anzuziehen.

      1. Diese Arbeit ist auch die Einzige, die  zu dem Thema zu existieren scheint. Sie bezieht sich nur auf den CO2-Gehalt im Blut einer gesunden Person. Nirgends gibt es Untersuchungen, ob ein bereits erkrankter Mensch sich durch das Maskentragen schädigen könnte. Weder die die Mitarbeiter der Hotline des RKI, noch die des Bundesgesundheitsministeriums  konnten diese Frage beantworten. Ich sollte diese Frage schriftlich an das RKI stellen, was ich am 22.04 mit folgender Mail getan habe:

        trotz intensiver Internetrecherche und Telefonaten mit dem Bundesgesundheitsministerium und der Hotline des RKI konnte folgende Frage nicht beantwortet werden:
        Gibt es Untersuchungen, ob das Maskentragen einen kranken Träger schädigen kann? Etwa durch Rückatmung von Viren oder Bakterien oder bei Lungenkranken durch das zusätzliche Atemhindernis? Die Dame, die bei ihrer Hotline am Apparat war, hat mir empfohlen, die Frage an diese Mailadresse zu stellen. Falls Ihnen dazu Untersuchungen bekannt sind, oder falls Sie wissen ob solche Untersuchungen geplant sind, bitte ich um Links/ entsprechende Infos, die ich auf mehreren Facebookgruppen zur Diskussion veröffentlichen möchte. Bitte evidenzbasiert, keine Meinungen!
        Antwort: keine!
        Ich halte es für absolut bedenklich das Maske tragen zur Verpflichtung zu machen oder auch nur zu empfehlen, bevor diese Frage geklärt ist, vor allem, weil der Nutzen, nämlich die  Schutzwirkung der Masken, eher gering ist.

        Es gibt andere Möglichkeiten, zum Beispiel Visiere. Ich trage z.B ein Visier und befestige ein loses Tuch mit Magneten daran.

    2. Laut Arbeitsschutzbestimmungen dürfen filtrierende Halbmasken (z.B. FFP2 Masken) nur 120min an einem Stück getragen werden, dann 30min Erholung und das maximal 3 mal pro Schicht.

      Links dazu:
      * https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Atemschutzmasken-mit-hohem-Sicherheitsstandard-erforderlich-370028.html
      * https://www.arbeitsbedarf24.de/blog/arbeitsschutz/atemschutzgesetze/

      Stoffmasken mit doppelten Stoff könnten vom Durchlass ähnlich wie FFP2 liegen, insofern vergleichbar.

      Der chirurgische Einmal_Mund-Nasenschutz hat wesentlich weniger Atemwiderstand, weshalb man den länger tragen kann. Ob es dafür konkrete Arbeitsschutzbestimmungen gibt, müsste man recherchieren. Wenn ich den ganzen Tag was tragen müsste, würde ich abwägen, ob es nicht dieser einfache Mund-Nasenschutz sein kann.

      Eine Prüfung der Lungenfunktion ist z.B. bei ffp2 wg. Arbeitschutz auch vorgeschrieben.

  46. mal ernsthaft gefragt, das bringt doch gar nix, alle fassen die Masken überall an, japsen nach Luft usw. die werden getragen, bis sie auseinanderfallen und ganz bestimmt nicht gesäubert – zumindest was ich so sehe, also der Zustand der getragenen Masken läßt darauf schließen, dass die ganzsicher nicht gewaschen wurden.
    Man kriegt so schlecht Luft dahinter, dass ich mir nun eine nähe aus nur 1!!! Lage Batist, ich kann zumindest gut atmen, das ganze Maskengeschwafel ist eh nur Unsinn. Da steckt was anderes dahinter, bei 20.000 Grippetoten redet keiner.
    Im Laden wird die Maske getragen, draussen nehm ich sie ab, im nächsten Laden stülpe ich die wieder über, so ein dämlicher Quatsch……

    1. Ich denke, da gibt es mittlerweile genügend Erkenntnisse, dass eine Maske in Räumen, wo man den Mindestabstand nicht immer einhalten kann, wirklich dass Ansteckungsrisiko deutlich zu reduzieren. Draußen hingegen brauchst du es in der Regel nicht, weil du da mehr Abstand halten kannst.
      Das eine falsche Nutzung von Masken Infektionsrisiken in sich birgt, ist auch klar, aber ihre Vermutung, dass alle falsch mit Masken umgehen, ist sicherlich falsch. Je besser wir verstehen, worauf es ankommt, um so mehr werden es verinnerlichen. Da ist noch viel Aufklärung nötig. Wir sind da auch fast alle in einer Lernphase, selbst unsere Politiker haben am Anfang viel falsch gemacht. Aber das wird schon alles mit der Zeit besser werden und die 10-20%, die eine richtige Maskennutzung nicht verinnerlichen können, damit können wir leben.

  47. Wenn die Maske, sagen wir FFP2, für min. 10 Tage an der Luft unbenutzt liegt, ist das Virus dann nicht deaktiviert?
    Ähnlich wie bei Oberflächen?
    Also 14 Masken, jeden Tag im Wechsel. Nach 14 Tagen sollte ein ggf. vorhandenes Virus inaktiv sein, oder?

    1. Wir können dir das nicht zu 100% bestätigen, da es unseres Wissens nach so genau noch nicht untersucht wurde. Jedoch sollte das Virus nach dieser Zeit definitiv „ausgetrocknet“ sein. Wir empfehlen dennoch – wie das Gesundheitsministerium oder das RKI – die Masken bei 95 Grad auszukochen (geht auch in einem Topf auf dem Herd). Denn wenn man die gerade getragenen Masken irgendwo in der Wohnung herumhängen lässt, besteht auch die Gefahr, dass sich mögliche darauf vorhandene Krankheitserreger (nicht nur Sars-CoV-2, auch andere können sich ja darauf sammeln) durch Luftzug oder beim Ablegen auf Oberflächen in der Umgebung verteilen. (https://www.youtube.com/watch?)v=GCMHy4hB_BM)

      1. ffp2 Masken auskochen von RKI empfohlen? Davon hab ich noch nichts gehört. Das RKI schreibt in ihren Empfehlungen nichts in die Richtung:
        https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Ressourcen_schonen_Masken.pdf?__blob=publicationFile

        Was ich hingegen gehört habe, dass davon abgeraten wird, FFP Masken im kochenden Wasser zu behandeln, weil die Filterqualität leiden kann. Auch Ventile und Dichtgummis im Nasenbereich können dabei Schaden nehmen.

    2. Ich hab gehört, dass das viele so praktizieren. Wenn keine offensichtliche stärkere Kontamination aufgetreten ist, habe ich von 3 Tagen gelesen, die hierfür als sicher genug eingeschätzt werden. Sicher sagen kann das aber im Moment niemand, da fehlen einfach die Studien. Herr Drosten hat in einem Podcast aber über einige Studien dazu gesprochen und dass er davon ausgeht, dass die „bis zu 9 Tage“ auf Flächen eher nur ein theoretisches Laborergebnis sind, in der Praxis wird das wesentlich schneller gehen. In dem Moment, wo ein Tröpfchen getrocknet ist, nimmt die Virenlast schon sehr ganz stark ab.

  48. Frage bin Verkäuferin muss täglich 8 Stunden Ware einräumen .Fühle mich sehr unwohl mit meiner Stoffmaske die mir die Luft zum Atmen nimmt und auch noch mein Gesichtsfeld einschränkt so dass ich sie öfters etwas nach unten ziehen muss damit ich was sehen kann .Und ja habe schon verschiedene Masken getestet immer das gleiche kann mir nicht vorstellen das das Gesund ist .Übrigens die Kunden kommen einen jetzt auch näher als vorher weil man sich auch schlechter Versteht mit Maske,

    1. Ich halte das mit dem Masketragen für problematisch, weil die Unbedenklichkeit nicht nachgewiesen ist, versuch es mal mit einem Visier, ich mache an das Visier noch eine Stoffahne mit Magneten

  49. LOL – selten so gelacht. Soviel unfassbar unqualifizierte Kommentare habe ich wiklich noch nie gesehen. Entweder sind hier nur Entertainer am Werk oder es handelt sich hier um einen Feldversuch für „was auch immer“ 😉

  50. Über Wasserdampf 121″ Celsius) lässt sich der Mund-Nasen-Schutz sehrwohl desinfizieren!! Wie bitteschön sollen denn die Viren bei dieser Temperatur lebend in die Raumluft gelangen?
    Schreiben Sie hier bitte künftig sehr ausführlich und verunsichern Sie nicht.
    Sinnvolle Hinweise, wie das gemacht wird z.B. 30 Minuten im Wasserdampf.. , danach vollständig trocknen vor dem nächsten Benutzen usw.
    Halbwahrheiten nützen in diesen Zeiten Keinem.
    Ich desinfiziere meine FFP2_Maske täglich über Wasserdampf und lasse sie anschließend trocknen.

    1. Du hast natürlich recht, sofern man die Maske in das Wasser legt und aufkochen lässt. Davon wird keine Gefahr ausgehen. Aber bitte nicht auf die Idee kommen die Maske über dem Wasserdampf versuchen zu desinfizieren – dann könnten sich die Viren verteilen.

    2. Hab gerade experimentiert, normale op Maske wie Stoffmaske, aufgekocht 5 min mit Spüli Zusatz, Maske hat Form behalten, was kann unterscheiden zur Stoffmaske? Zu benutzen? Hab auch schon „explodieren „ Mikrowelle durch Draht, Brand, alles gut, 80 c im Backofen für30min, nee Nur mal so, was ist fair?

    3. Hallo, nichts für Ungut, habe in damaliger Schulzeit gelernt , kochwasser 100 grad , abrechnen Ca. 90 grad, dampfausstoß, senkt, alles gut, mich nervt auch diese Info …..

    4. Wasserdampf kann sich durchaus auf dem Weg zur Maske abkühlen. Dann entstehen feinste Tröpfchen, die sich sehr schnell weiter abkühlen. Ein Virus ist auch nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstört. Es können sich also Viren an kleinste Tröpfchen anheften. So können Viren durchaus überleben und man verteilt sie durch die Luft.

      Erscheint mir also riskant, über frei in die Luft gehenden Wasserdampf zu desinfizieren.

  51. Warum sollte man eine Alltagsmaske aus Stoff oder so etwas überhaupt desinfizieren?
    Man trägt sie doch nur, um andere vor einer Tröpcheninfektion zu schützen, für den Fall, dass man unwissentlich bereits selbst infiziert ist.
    Ist man aber bereits infiziert, kann man sich doch nicht noch „weiter“ infizieren, indem man die Maske nicht reinigt, nicht außen anfasst, sich nicht ins Gesicht fasst etc..
    Selbst wenn ich als unwissentlich Infizierter eine von Atemluft feuchte und ungewaschene Maske trage, vermeide ich doch immer noch, Tröpfchen zu versprühen.
    Ich verstehe die Logik der Maskenpflege unter der Voraussetzung des potentiellen Fremdschutzes wirklich nicht. Bitte um Aufklärung.

    1. Auf deiner Maske können sich nicht nur Viren ansammeln, sondern auch Bakterien und Pilze. Diese vermehren sich dann munter in deiner Maske. Das kann ungesund werden. Bei 60°C überleben sie es allerdings nicht. Daher ist eine Reinigung sehr wichtig.

      1. Darf ich noch einmal nachhaken: Bakterien und Pilze (und Viren) vermehren sich doch auf jedem Kleidungsstück, welches wir direkt auf der Haut tragen. Ich denke ein T-Shirt beim Sport ist da nichts anderes. Einmal wieder trocken ist die Maske doch keine größere Virenschleuder als vorher (im Sinne des Fremdschutzes), oder?

        1. Ne, Viren vermehren sich nur dann, wenn sie in deine Zellen herein können. Alleine können sie das nicht. Aber sie überleben im Zweifelsfall in der Maske eine gewisse Zeit.

          1. Dazu eine Frage: wenn Viren nur eine gewisse Zeit außerhalb eines Körpers überleben, warum kann man dann eine benutzte Maske nicht einfach für einige Tage trocken weg legen (in einen Pappkarton o.ä., aus dem nichts in die Luft gerät) und danach einfach wieder benutzen?
            (Natürlich müsste man sie trotzdem ab und zu waschen, aber dann vielleicht nicht nach jedem Tragen…)

          2. Wenn du sie wirklich trocken lagern könntest. Ja. Aber dann dürftest du sie um ganz sicher zu sein wirklich eine Zeit nicht wieder anziehen. Denn Die Feuchtigkeit bleibt gerade im Stoff deutlich länger vorhanden, als man oft denkt. Eine genaue Zeit können wir dir da nicht sagen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir deshalb, mit Hitze zu arbeiten.

          3. Die darauf entwickelten BAKTERIEN und PILZE (nicht die Viren) bilden Sporen, die bei erneuter Befeuchtung wieder zu Bakterien/Pilzen werden.

          4. Aber die gleichzeitig darauf gelangenden Bakterien, die immer da sind auch beim „Gesunden“ schon und die machen den Träger krank.

    2. Nahezu jede Maske bietet natürlich auch einen Eigenschutz. Wird man angehustet oder spricht jemand sehr nahe, können kleinste Tröpfchen auf dem Mundschutz landen. Somit können auf dem Mundschutz Viren von anderen sitzen.
      Diverse Studien haben gezeigt, dass die meisten Community-Masken Partikel größer 10µm zu 60-90% zurückhalten.
      Eine gute Studie dazu findet man hier:
      https://www.mpic.de/4649455/filtermasken_zusammenfassung_16_04_2020_clean.pdf

      Weiterhin kann es zu einer Kontakt-Kontamination kommen. Wenn man eine kontaminierte Türklinke anfasst und sich dann mit der Hand an die Maske fasst.

      Insofern sollte man immer davon ausgehen, dass auf einer Maske Viren sitzen können, die man sich aus der Umgebung eingefangen hat.

  52. Inzwischen ist das Maskentragen als kleiner Baustein zu weiterem Fremd- und Selbstschutz zu Abstandhalten und Hygiene Etikette angelaufen und funktioniert auch einigermaßen. Wenn jeder seinen eigenen „Auswurf“ zurückhält, sollte jeder etwas geschützter sein.
    Oder doch nicht?

    Im Supermarkt begegnen mir eine Menge Personen, die eine FFP2- oder FFP3-Maske mit Ventil tragen.
    Diese sollen, so habe ich gelesen, zwar den Träger, nicht aber das Umfeld schützen. Da der Atem dort konzentriert aus der kleinen runden Öffnung heraustritt, stelle ich mir als Gegenüber eine Gefährdung – nun ja – „konzentrierter“ vor.
    Ist das so?

    Ich, mit meiner zwar gut durchdachten, aber schlichten Baumwollstoffmaske, wünsche mir, dass über die unterschiedliche Wirkung dieser Masken mehr aufgeklärt wird.

    1. Die FFP2- bzw. FFP3-Masken sind in erster Linie für medizinisches Personal gedacht. Gerade FFP3-Masken sind Feinpartikel-Masken, die belegbar einen Infektionsschutz für solche Arten von Viren bieten. Einfache medizinische Gesichtsmasken reduzieren die Abgabe von (Corona)Viren durch den infizierten Maskenträger. Ein normaler Mundschutz wird allerdings das Einatmen eines mittelgroßen Aerosols, das gerade in der Luft steht, vermutlich nicht verhindern können. Es gibt keine erhöhtes Risiko sich anzustecken, falls du auf Menschen mit FFP2 oder FFP3-Masken triffst. Ein gesunder Mindestabstand sollte weiterhin trotz Maske eingehalten werden. Es gibt übrigens keine wissenschaftlichen Daten für die Wirkung einfacher chirurgischer Masken und sogenannter FFP2-Schutzmasken, was nicht heißt, das sie wirkungslos sind.

    2. Das Ventil ist eine etwas unschöne Angelegenheit, weil hier tatsächlich völlig ungefiltert Luft ausströmt. In der Regel wird die nach unten abgeleitet, was günstig für das Gegenüber ist. Auch wird die Luft mindestens einmal umgeleitet, so dass der direkte Flugweg von Tröpfchen blockiert ist.
      Wenn man aber niest oder hustet, kommt wesentlich mehr an Tröpfchen und Aerosolen durch das Ventil, als bei einem Mund-Nasen-Schutz. Dazu gibt es auch Videos im Netz.
      Besser wäre es insofern schon, wenn man bei solchen Masken das Ventil von innen mit Klebeband zuklebt.

  53. Hilft ein Polycarbonat Visier Gesichtsschutz oder Helm mit Gesichtsschutzschild, der in der Hobby-Werkstatt vorhanden ist, in gleicher Weise. Für die Sauerstoffaufnahme ist dies meiner Ansicht nach besser. Reinigung ist ebenfalls kein Problem. Leider wird immer das extrem Beispiel Niesen und Husten verwendet. Mit dem genannten Schutz besteht zu mindestens die Möglichkeit zusätzlich ein Taschentuch einzusetzen. Wenn nicht ist das Visier schnell gereinigt.

    (PS: Im Textfeld wie im Eingabefeld der eMail wird der Unterstrich als _ angezeigt).

  54. Dann bezeichnen Sie ja Herrn Drosten als einen Lügner:
    „Bei diesen Masken gibt es keine wissenschaftliche Evidenz für einen Nutzen für einen Selbstschutz“ Prof.Dr.Drosten (Podcast vomm 7.4.2020)

    1. Abs 2 zählt dann nicht mehr? Oder ist der weniger wert als Abs 1? Besteht unsere Gesetzeslage nur aus Art.2 Abs 1GG oder gibt es noch andere Grundwerte und Gesetze?

  55. Liebes Quarks-Team, vielen Dank für den Beitrag. Ich habe gleich drei Fragen:

    1) Darf ich das Video auch im Unterricht an der Schule (beim Online-Unterricht) zeigen oder ist das urheberrechtlich nicht möglich?

    2) Im Video wurden Kafeefilter erwähnt. Mein Vater ist Schneider und hat eine „doppelte“ Maske genäht, so dass man einen Filter eventuell einfügen kann. Nur unter Vorbehalt und vorsichtig geschätzt: Was ist Ihre Meinung zur Wirkung. Ich frage nicht nach einer verbindlichen Anwort, nur nach einer Einschätzung, soweit es Ihnen möglich ist.

    3) Gibt es einen Richtwert dafür, wie lange man eine Maske am Stück höchstens tragen sollte?

    Vielen Dank nochmals für die Zusammenstellung der Informationen!

    1. Hi Mike,

      dann mal der Reihe nach:

      1) Klar darfst du das zeigen. 🙂 Wir können es dir aber nicht zum Download anbieten oder so.
      2) Uff, also in unserem Experiment hatten sie eine sehr gute Filterwirkung. Das ist aber natürlich keine wissenschaftliche Evidenz. Und ob man mit den Dingern noch atmen kann ist dann nochmal eine andere Frage.
      3) Das kommt drauf an. Wenn sie durchnässt sind, sind sie nicht mehr so effektiv. Dann lieber mal die Maske wechseln.

  56. Auch mal darüber nachdenken, denn über dieses Problem wird überhaupt nicht diskutiert. Ich kann nur davor warnen, die Schutzmasken ununterbrochen zu tragen.
    Schutzmasken ….. Studie der TU München
    In einer Doktorarbeit der TU München von 2005 wurden die Auswirkungen beim Tragen u.a. von einfachen Schutzmasken untersucht. Das Fazit ist erschreckend.
    Sofort nach Anlegen einer normalen dünnen OP Maske atmet man viel mehr ausgeatmetes CO2 ein. Die Auswirkungen sind so stark, dass der Doktorand die Probanden nur über einen Zeitraum von 30 Minuten testen durfte, um sie nicht zu schädigen.
    Es kommt zu Müdigkeit, schnellerer Atmung, Herzunregelmäßigkeiten, Konzentrationsschwäche, schlechterer Feinmotorik.
    https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

    1. Diese Aussage ist schon lange nicht mehr aktuell, die Arbeit der doktorantin ist über 15 Jahre alt und es ist nirgends die Rede von Müdigkeit, Konzentrationsschwäche usw…. die Rede. Bei dem Test ging es nur um OP Masken, der Doktorvater und der Prüfer der Arbeit sind beide gegen diese Art von Falsverbreitungen.

    2. Diese Arbeit ist auch die Einzige, die zum Thema zu existieren scheint. Sie bezieht sich allerdings nur auf den CO2-Gehalt im Blut einer gesunden Person mit dem Ergebnis, dass dieser sich geringfügig erhöht, wie es auch in einem Seminarraum geschehen kann.
      Nirgends gibt es allerdings Untersuchungen, ob ein bereits erkrankter Mensch sich durch das Maskentragen schädigen könnte. Weder die die Mitarbeiter der Hotline des RKI, noch die des Bundesgesundheitsministeriums konnten diese Frage beantworten. Ich sollte diese Frage schriftlich an das RKI stellen, was ich am 22.04 mit folgender Mail getan habe:

      trotz intensiver Internetrecherche und Telefonaten mit dem Bundesgesundheitsministerium und der Hotline des RKI konnte folgende Frage nicht beantwortet werden:
      Gibt es Untersuchungen, ob das Maskentragen einen kranken Träger schädigen kann? Etwa durch Rückatmung von Viren oder Bakterien oder bei Lungenkranken durch das zusätzliche Atemhindernis? Die Dame, die bei ihrer Hotline am Apparat war, hat mir empfohlen, die Frage an diese Mailadresse zu stellen. Falls Ihnen dazu Untersuchungen bekannt sind, oder falls Sie wissen ob solche Untersuchungen geplant sind, bitte ich um Links/ entsprechende Infos, die ich auf mehreren Facebookgruppen zur Diskussion veröffentlichen möchte. Bitte evidenzbasiert, keine Meinungen!

      Antwort: keine!

      Ich halte es für absolut bedenklich das Maske tragen zur Verpflichtung zu machen oder auch nur zu empfehlen, bevor diese Frage geklärt ist, vor allem, weil der Nutzen, nämlich die Schutzwirkung der Masken, eher gering ist.

      Es gibt andere Möglichkeiten, zum Beispiel Visiere. Ich trage z.B ein Visier und befestige ein loses Tuch mit Magneten daran.

  57. Gerade war ich beim Einkaufen und sehe wie idiotisch die Menschen mit ihren Masken umgehen. Mit den „schmutzigen“ Händen werden die Masken während des Einkaufs oder nach dem Einkauf abgenommen, am Kinn getragen als Deko, dann zusammengefaltet in die Tasche gesteckt für den nächsten Einkauf. Wie schwachsinnig! Genauso fassen sich die Menschen mit ihren Gummihandschuhen ins Gesicht.

    1. Das ist eine Frage der Motivation. Diese Menschen tragen ihre Maske nicht aus Schutzgründen, sondern weil der Staat ihnen mit Strafe droht, wenn sie es nicht tun oder sie sonst gar nicht ins Geschäft kommen.

  58. ich lese den Artikel mehr oder weniger als verklausulierte Abneigung gegen Masken. Man kann nicht Masken ablehnen, weil es dieses oder jenes Problem damit gibt. Der Hauptzweck ist auch erfüllt, wenn alles mögliche dabei nicht perfekt ist.
    Auch FFP-3 schützen nur 95%.

    Wenn es tatsächlich so ist (Studien), dass 10% durch Aerosole, 10% durch Oberflächen und 80% durch größere Tröpfchen übertragen werden, dann hat man mit einer einfachen Abdeckung schon 90% abgedeckt 🙂

    Studien, die sich damit beschäftigen, ob Viren irgendwie durch den Stoff gelangen (und sich dann z.B. an der Außenseite befinden, sind mehr oder weniger unerheblich, weil es schon ausreicht, die Viren so abzubremsen, dass sie nicht durch die Luft fliegen.

    Statt hier gegen Masken zu arbeiten, sollte besser die Akzeptanz gefördert werden. Denn man kann nicht beides haben. Entweder das Leben bleibt weiterhin stark ausgebremst, oder Masken werden Pflicht d.h. *jeder* trägt sie, damit sie den Zweck erfüllen können, unbemerkte Infizierte an einer Weiterverbreitung zu hindern.
    Einigermaßen normal weiterleben mit geringen Abständen (Arbeiten, Einkaufen, Bus, Bahn, usw.) und das ohne Masken geht nicht beides zusammen.

    Noch ein Wort dazu, dass viele sich nur dafür interessieren, ob sie selbst geschützt werden. Gerade wenn alle sie tragen, wird man auch selbst geschützt, weil dann keiner mehr eine Tröpfchenwolke in die Gegend pustet. Schützen sich nur die Menschen mit Risiko, muss dagegen die Maske quasi 100% dicht sein, was bedeutet, dass sie das Atmen besonders schwer machen. Und genau das geht bei vielen Risiko-Patienten nicht, da sie ja gerade Atemprobleme haben.

    Und noch ein Wort zu denen, die meinen, sie wären ja keine Risiko-Patienten oder jung. Abgesehen davon, dass sie trotzdem das Virus verbreiten und damit andere gefährden, ist es auch rein egoistisch immer noch sinnvoll für Abstand zu sorgen. Viele wissen sicher noch gar nicht, dass sie ein Risiko haben. Auch junge Menschen können durchaus daran sterben (wie z.B. die 16 Jährige wo alle gerätselt haben). Da, wie man inzwischen weiß, neben der Lunge auch Herz und Gehirn geschädigt werden können, sollte man das durchaus nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Wissenschaftler sind gerade erst dabei die Todesfälle genauer anzuschauen und zu klären wie der Tod überhaupt durch das Virus zustande gekommen ist. Welche Schädigungen auftreten, auch wenn man gesundet ist (und eventuell gar nichts bemerkt hat), ist auch noch zu klären. Niemand möchte denke ich nachher zu den Herzpatienten (wie nach einem Herzinfarkt) gehören, nur weil er sich mal ein bisschen Spaß gegönnt hat, oder?

    1. Dass Corona auch das Gehirn befällt, sehe ich in dieser Republik wirklich jeden Tag und bei der Politik ganz besonders. Diskurs mit anderen anerkannten Experten geht gar nicht mehr; es gelten nur noch die Ansagen der Apokalypsen-Reiter „Schweinegrippe“-Drosten und „Veterinär“-Wieler.

  59. So mancher Panikjournalist trägt zur Hysterie bei.
    Montgomery – und damit kein Vollidiot, zu denen alle Andersdenkenden erklärt werden – sagt:
    Masken können idealerweise Infektionen erst herbeiführen, da sich in den Masken oder sog. hochkonzentriert ‚Erreger ansammeln können und damit erst recht Infektionen herbeiführen. Wie beim sog. Klima etc.. werden nur gleiche Meinungen zugelassen. Hochwissenschaftliche, höchst renommierte Forscher mit anderen Meinungen werden erst ga nicht zugelassen, sondern als Vollidioten stillgelegt. Oder noch schlimmer.
    Es wäre sehr viel vertrauensbildender, wenn man auch hochrenommierte Forscher zu Aussagen zulassen würde, damit die Bürger einfach das gesamte Meinungsspektrum knnenlernen.
    Wenn also solche „Wissenschaftler“ hier andere Auffassungen haben, warum erklärt man sie zu Vollidioten?
    Wenn ein Staat dieses jedoch zwangsweise befiehlt, muss er auch dafür sorgen, dass es Masken gibt und zwar nicht zu horrenden Wucherpreisen. Wenn er das nicht kann, darf er das nicht zwangsweise anordnen und gar mit Bußgeldern belegen.

    1. 1. sagt der ja nur, dass man sich nicht deswegen sicherer fühlen soll, also geht es bei seinem Argument um Selbstschutz. Es hat aber niemand gesagt, dass man sich damit selbst schützen soll, es geht allen nur um Schutz der anderen.
      2. „Im Stoff konzentriere sich ein Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren, sagte Montgomery. Eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben, eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. “ Auch da geht es wieder um Selbstschutz. Ich finde das außerdem sehr unlogisch, denn was für die selbstgenähten Masken oder einen Schal gilt, gilt doch genauso für den medizinischen Mundschutz, denn auch die bestehen aus Stoff und müssen abgenommen werden (jedenfalls wenn es keinen FFP-2/3 Masken sind, von denen eh nicht die Rede ist).
      3. medizinisches Personal sollte tatsächlich die besseren Masken bekommen, da es dabei eben vor allem um den Selbstschutz geht inklusive Schutz der anderen (deshalb dürfen die dann kein Ausatemventil haben). Aber was will er nun? sollen die anderen Menschen dann doch wirksame Masken tragen? oder besser gar keine Masken und als Virenschleudern fungieren?

      Um es nochmal klar zu sagen:
      einfache Masken helfen wenig zum Selbstschutz, auch schon deswegen, weil die Augen frei sind. Aber irgend einen Prozentsatz an Selbstschutz wird es auch hier sein, z.B. weil man sich nicht so ins Gesicht fasst.
      Sie helfen aber einiges, um keine Virenschleuder zu sein. Das funktioniert aber eben nur, wenn alle in Frage kommenden Überträger ob mit oder ohne Symptome Masken tragen und nicht nur die die Lust dazu haben. Es sind ja gerade die ohne Symptome, die überall rumlaufen und sich gesund und unverwundbar fühlen, aber trotzdem mögliche Überträger sind.

    2. Klar kann man es schaffen, Masken derart ungünstig zu verwenden, dass man dadurch Viren verteilt und zusätzliche Infektionen herbeiführt. Wenn z.B. ein Infizierter ordentlich reinhustet, dann innen reinfasst und danach eine Türklinke anfasst. Die Frage ist aber, ob der Nutzeffekt größer ist, vor allem dann, wenn die meisten gut aufgeklärt sind. Gute Aufklärung ist ganz wichtig, ich hoffe, bald hängen überall die Plakate, wie schon in Österreich oder Frankreich.

    3. Während es beim Klima reichlich Forschung gibt und es eigentlich keinen echten Forscher gibt, der den Einfluss der menschlichern Emissionen auf das Klima leugnet, gibt es zur Schädlichkeit des Maske tragens leider keine Forschong, zumindest nichts, worüber berichtet wird.

  60. …vielleicht eine „dumme“ Frage, aber ich stelle sie trotzdem:
    Kann man eine Einmalmaske nicht einfach mit Seifenlauge vorsicht waschen (und evtl. in der Lauge 10 Min. liegen lassen) und dann in der vollen Sonne trocknen.
    Ist damit eine mögliche Wiederverwendung möglich (für ausschließliche Nutzung einer Person)?
    Bitte mich jetzt nicht dauerwatschen – ich frgae nur!

    1. Prinzipiell kannst du es versuchen, sofern die Maske sich nicht ganz aufweicht.- Wichtig ist hierbei zu beachten, dass die Schutzbarriere der Maske bei Feuchtigkeit nicht mehr gegeben ist, z.B. wenn die Maske durch die Atemluft feucht ist. Du kannst alternativ aber auch die Maske in den Backofen legen – Hohe Hitze tötet ebenfalls Viren.

    2. Einmalmasken kann man einige Male bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen (in ein Netz tun), sie gehen nicht kaputt. Wieviel sie an Ihrer Qualität einbußen, weiß ich nicht, aber sie sind nach wie vor eine mechanische Barriere, die Tröpfen abfangen kann.

      1. Einmalmasken haben mitunter eine hauchdünne Membrane als Filter. Diese dünnste „Haut“ ist sehr empfindlich. Eine Beschädigung sieht man von außen nicht. Wer also auf Eigenschutz auch kleinster Tröpfchen im µm-Bereich wert legt, sollte das mit dem Waschen besser lassen.

  61. Diese Empfehlung, sich nach dem Absetzen der Maske die Hände zu waschen, erscheint mir sehr realitätsfern. Die meisten werden doch nach dem Einkauf spätestens beim Auto ihre Maske absetzen. Leider haben Autos kein Waschbecken eingebaut und auch die Supermärkte haben keine Waschbecken. Die naheliegende Alternative ist natürlich Händedesinfektion. Wird dies so selten erwähnt, weil wir einen Desinfektionsmittelengpass haben?
    Händedesinfektion hat noch einen weiteren Vorteil: Die Hände leiden nicht so stark, das weiß man aus dem medizinischen Alltag. Häufiges Händewaschen macht die Haut kaputt, Desinfektion in aller Regel nicht. Im Klinikalltag werden sich täglich hunderte Male die Hände desinfiziert.

  62. Immer wieder wird behauptet, Masken würden mit der Zeit feucht werden, auch hier. Ich hab diverse Masken getestet und einfach das Gewicht vor und nach Benutzung gewogen. Sollte Feuchtigkeit in der Maske sein, sollte man das auch wiegen können. Mein Fazit: Auch nach stundenlangem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske oder diverser Eigenbaumasken konnte ich keinen nennenswerten Gewichtszuwachs feststellen. Zumindest nicht bei normaler Tätigkeit, wie z.B. einkaufen, Hausarbeit oder Fahrradfahren. Wo kommt diese Empfehlung her? Schreibt da nur einer vom anderen ab, ohne jemals eigene Versuche gemacht zu haben?

    1. Wie ist denn der Gewichtszuwachs, wenn die Maske einmal ins Wasser getaucht und dann etwas ausgedrückt wurde? Dann wäre sie nass… Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Gewichtszuwachs auf einer Küchenwaage feststellbar wäre. Aber wenn die Maske nur feucht ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das auf einer normalen Waage erkennt.

      1. Wenn ich meine Maske (Material Evolon 100g/m²) ganz nass mache, auswringe und in einem Handtuch ausdrücke, ist sie ca. 10g schwerer. Da geht also einiges an Feuchtigkeit rein. Gewogen hab ich übrigens nicht mit einer Küchenwaage, sondern mit einer Präzisionswaage, die auf etwa 0,05g genau ist.
        Würde eine Maske mit der Zeit immer feuchter, müsste sie kontinuierlich mehr wiegen. Das tut sie nach meinen Versuchen aber nicht. Vielleicht ist das bei eng anliegenden Masken aus Baumwolle, wo vielleicht noch ein Papierfilter drinsteckt, anders. Wäre schön, wenn mal jemand Rückmeldung geben könnte, der eine Baumwollmaske trägt.

  63. Was für ein Unsinn! Masken beeinträchtigen die Gesundheit, weil sie mit reduzierter Sauerstoffversorgung die Atmung
    beeinträchtigen. Das macht krank! Die geringe Zahl der Corona-Toten und die wissenschaftlich durch die Heinsberg-Studie erwiesene Sterberate von 0,38 Prozent beweist, dass Covid 19 nicht gefährlicher ist, als die ganz normalen Grippewellen. Normalerweise wird bei über 80jährigen die Beatmung von den Angehörigen aufgrund einer Patientenverfügung abgeschaltet, damit die alten Leute beim Sterben nicht so lange leiden müssen. Darüber spricht übrigens im Moment keiner. Ich dachte, das Durchschnittsalter der Corona-Toten sei 81 Jahre, oder?

  64. Man muss immer vorsichtig sein.
    Es ist lächerlich zu sagen: „wenn man Maske trägt, hält man automatisch weniger Abstand.“
    Das darf kein Grund gegen eine schützende Maßnahme.
    Seien Sie bitte wachsam und rational.
    Bitte keine solche leichtsinnige kindische Worte geben.

  65. Mein Mann hat ein paar dieser weiß-blauen Masken online gekauft. Aber niemand weiß, welche der Seiten innen liegen muß. Ich hatte heute Physiotherapie und fragte die Therapeutin, ob sie es gern sähe, wenn ich meine neue Maske tragen würde. Ja unbedingt, meinte sie. Als ich die Make dann aufsetzte (blau nach außen), meinte die Therapeutin, das wäre die falsche Seite. Also drehte ich die Maske um. Zu Hause sagte ich das meinem Gatten und er meinte nur: Okay, aber ich frag mal nach (erst ist Kurierfahrer für ein Dentallabor). Ich habe gerade versucht, mich bei Google schlau zu machen – es wird wenig auf die RICHTIGE SEITE eingegangen…
    Komisch, das Ganze…

  66. Ich stelle mir das mit der Schutzmaske total schwierig vor, da man so nicht frische Luft einatmen kann. Falls man Atemwegsprobleme hat, müsste man ja für einen Taschentuchkontakt (Schneuzen, Niesen, Husten) die Maske jedesmal VORHER rechtzeitig abnehmen, wobei die Zeit dafür meist nicht reicht, und dann wieder draufsetzen. Hustet und niest man da rein, dann ist das sicherlich „hervorragend“, um sich selbst nicht aus seinem eigenen „Dreck“ (samt Viren) befreien zu können. Abstandsregeln sind sinnvoller, werden aber leiser weniger als 50% beachtet. Gerade heute morgen fiel mir ein „Modemundschutzträger“ auf, der lieber ganz eng an mir vorbeiging. Was ist die größte Gefahr? Die Gefahr wirklich ganz schwere Komplikationen zu bekommen. Das ist wahrschenlilch noch nicht überprüft worden, ob den Infizierten oder anderweitig chronisch gewöhnlich Atemwegserkrankten solch eine Maßnahme noch zusätzlich belastet. Ich halte es da wirklich genau mit der Politikerin Nonnemacher (von Brandenburg: Gesundheit), die davor warnt, dass mit dem Mundschutz die Abstandsregelung gefährdet wird. Lieber sich ein Taschentuch vorhalten, das kann man dauernd wechseln!

    Also: versucht irgendwie (??) unter den gegebenen Umständen gesund zu bleiben, stelle mir das eklig mit einem Mundschutz vor (mich ekeln auch die verlorenen Kopftüchlein, die jemand auf der Straße verloren hat, und ich am Zipfel (eklig) zur Seite lege.

  67. Wie reinigt man eine Eigenbau- Stoffmaske am besten ? Reicht es, sie für einige Stunden in Seifenlauge einzulegen… ist ja wie Hände waschen…???

    1. Am besten ordentlich erhitzen. Halbe Stunde bei 70 Grad in den Ofen. Von der Desinfizierung in der Microwelle wird abgeraten, zum einen falls die Maske Metall enthält, zum anderen erlischt die Herstellergarantie.

    2. In eine Schüssel etwas Handwaschmittel. Dann Wasser im Wasserkocher kochend heiß machen, in die Schüssel geben, Maske reinlegen (falls die gekocht werden darf). Nach 30 Minuten sollte das Wasser so abgekühlt sein, dass man mit den Händen den Stoff 2-3 Minuten durcharbeiten kann. Dann spülen, auswringen und trocknen.
      Sowohl die Seifenlauge wie auch die Wassertemperatur >60 Grad wirken desinfizierend.

    3. da der Hauptzweck ist, andere zu schützen, indem man keine Tröpfchen-Wolken in die Umgebung verbreitet, ist das Reinigen vermutlich nicht sooo dramatisch wichtig. Wenn da ein paar Viren dran wären (da sie bei rauhen Oberflächen wohl sowieso nicht lange über“leben“), dann fliegen sie ja noch lange nicht rum. Halbe Stunde bei 70 Grad halte ich da für übertrieben, wichtig ist denke ich nur dass die 70° erreicht werden.
      (Dampf-)Bügeln scheint mir momentan das praktischste, weil es sowohl mit enthaltenen Metallbügeln oder Klammern funktioniert, als auch die Maske dann wieder trocken ist.
      Heißes Wasser oder allgemein waschen (Seife tut’s ja auch) erfordert halt Trocknung. Geht aber gut, wenn man mindestens zwei Masken hat. Die Wegwerfmasken sind nicht für Wiederverwendung gemacht und halten wahrscheinlich einiges nicht aus.

  68. Verleitet eine Maske zum Leichtsinn ? Soviel oder so wenig wie der Gurt im Auto
    oder ein Airbag.
    Mit dem Airbag auf der “ falschen “ Seite in eine unübersichtliche Kurve rein ?
    Auch wenn man angeschnallt ist ( & Airbag ) bei Nebel Abstand halten und langsam fahren .
    Soll die Gurtpflicht aufgehoben werden , weil sie zum Leichtsinn verleitet ?
    Wenn ich Mundschutz trage , wird Herr Müller geschützt .
    Wenn Herr Müller Mundschutz trägt ,werde ich geschützt.
    Wenn wir beide Mundschutz tragen , werden wir beide geschützt.
    …..mehr oder weniger …
    Hören wir auf d e n Wissenschaftler ,
    der zu uns passt -:))

  69. Mich würde ja interessieren, wie lange es dauert, bis bei einem Infizierten der eine Maske trägt die Viren von Innen nach Außen brauchen und wie hoch am Ende die Viruslast einzuschätzen ist, die von den Händen des Infizierten auf Oberflächen übertragen wird. Denn meine eigene Erfahrung mit diesen Masken und was ich so im TV bei Interviews und auch in meiner Arztpraxis sehe geht niemand mit diesen Dingern so um wie man es tun sollte. Es greift fast jeder regelmäßig an die Maske.
    Eine Ansteckung über Oberflächen ist extrem schwer nachzuweisen, deshalb ist es ja auch noch nicht geschehen. Iich gehe aber davon aus, dass sie durch diese Masken eher wahrscheinlicher wird.
    Karl Lauterbach erwähnte letzte Woche bei Lanz eine Metastudie zu diesem Thema. Vielleicht könnt ihr die ja ausfindig machen.

  70. „Argumente und wissenschaftliche Studien zählen auf einmal nicht mehr“. Genauso ist es, aber anders als der Autor denkt. Alle Zweifler an Masken sollten sich vergegenwärtigen, dass Masken nicht plötzlich vom Himmel gefallen sind, sondern seit Jahrzehnten im industriellen und medizintechnischen Atemschutz eingesetzt und bestens untersucht wurden und es viele Literaturreferenzen zu ihrer Wirksamkeit gibt. Ihrer angebliche Unwirksamkeit wird nur gegenwärtig von einem Haufen Laien beurteilt, die alle etwas sagen wollen dazu. Man muss halt mal eine Literaturrecherche machen, lieber Herr Autor. Ich empfehle hierzu gerne GoogleScholar.
    Und noch was: FFP2 oder FFP3 Masken sind nicht unbedingt „besser“. Ist jemand infiziert und trägt eine FFP-Maske mit Ventil, so „pfeift“ er seine infektiöse Last durch das Ventil ungefiltert nach außen.
    Also für die Bevölkerung, die in der Regel nicht weiß, ob sie infiziert ist oder nicht, ist es am besten: Nase-Mund-Maske ohne Ventil tragen! Selbstverständlich auch einfache OP- oder selbstgenähte Masken!
    Der Hintergrund ist, dass auch durch einfache Masken die Aushustgeschwindigkeit der Luft (ohne Maske bis 20 m/s) stark herabgesetzt wird und die infektiöse Fracht (virenbelastete Schleim- und Speicheltröpfchen mit Durchmessern zwischen 1-200 µm) deutlich geringer verbreitet werden.

      1. Komisch, wenn ich einmal „Effectiveness of protective masks“ bei Google Scholar eingeben, dann finde ich über 80.000 Einträge, darunter viele aus dem medizinischen Bereich……….

        1. Mal ganz abgesehen davon, dass die bloße Anzahl an Studien nichts aussagt, wenn man sich nicht auch die Ergebnisse anschaut, befassen sich sicherlich viele Studien mit den Masken generell. Aber selten in Bezug auf die konkrete Corona Situation in Europa.

          1. Es gibt diesbezüglich keine „Corona Situation Europa“. Viren und deren Ausbreitungswege sind auf der ganzen Welt gleich!
            Hinsichtlich der Wirksamkeit von Masken werden aufgrund der Komplexität der Materie die physikalischen Grundlagen leider nicht immer korrekt wiedergegeben. So auch bei der Bewertung von einfachen Stoffmasken (Behelfsmasken, Nasen-Mund-Masken) und der beteiligten Strömungsvorgänge. So hört man dieser Tage, dass einfache Masken, insbesondere die unzertifizierten selbstgenähten, gar nichts nützen würden. Man spricht gar von „nichttauglichen Spucktüchern“, „Volksmasken“ oder „Virenschleudern“. Man hört ferner, dass „die Viren viel zu klein seien, sodass sie durch den z.T. mehrlagigen Schutzstoff der Masken hindurchgingen“.
            Zuerst einmal ist hierzu zu sagen, dass Viren selten „alleine fliegen“, sondern sich auf/in respirato-risch ausgeschiedenen Schleim-/Speicheltröpfchen befinden. Nießen, Husten, aber auch das normale Atmen wird strömungsphysikalisch charakterisiert durch die Wechselwirkung von schnellen Luftströmungen mit dünnen virenbelasteten Flüssigkeitsfilmen auf den Wandungen der verzweigten Atemwegsgänge mit Durchmessern von 1,9 cm bis ca. 150 µm (Alveolen). Beim Husten oder Nießen wird ein sich schnell aufbauender intrathorakaler Druck schlagartig freigegeben, wobei stoßartig hohe Luftgeschwindigkeiten entstehen. Diese hohen Luftgeschwindigkeiten führen in den Flüssigkeitsfilmen zu sogenannte Kelvin-Helmholtz- und Rayleigh-Taylor-Instabilitäten mit der Folge, dass die Filme aufreißen und Tröpfchen und Flüssigkeitsfäden entstehen, die weiter, d.h. nach außen, verfrachtet werden. Hinzu tritt, dass am Ausgang des respiratorischen Trakts (Mund, Nase) Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 20 m/s und sehr hohen Scherkräften auftreten, was eine weitere Zerkleinerung der Strömungsfracht bewirkt. Die auf diese Weise respiratorisch ausgeschie-denen Tröpfchen weisen Durchmesser von ca. 0,1 – 200 µm auf, d.h. die ausgeschiedenen Tröpfchen haben somit unterschiedliche Durchmesser (Tröpfchengrößenverteilung). Demgegenüber besitzen Viren, wie wir Sie aus Grippezeiten kennen, einen Durchmesser von typisch 0,12 µm (=120 nm). Es ist demnach davon auszugehen, dass die Tröpfchen weitaus größer sind als die Viren selbst.
            Betrachten wir nun die Ausbreitung der Tröpfchen, so ist festzuhalten, dass hierbei die Tröpfchen-größe eine wesentliche Rolle spielt. Ein austretender Hustenstoß (turbulenter Impulsstrahl in ru-hender Umgebung) wird nach kurzer Wegstrecke (Vermischungslänge) von der Umgebungsluft ab-gebremst und die Tröpfchen fliegen dann nur noch aufgrund ihrer Massenträgheit weiter bis auch sie durch die ruhende Luft abgebremst werden bzw. auf ein Hindernis treffen. (Wie lang diese Vermischungslänge ist, kann man leicht selbst überprüfen, indem man einmal auf die flache Hand in verschiedenen Abständen vor dem Mund hustet.)
            Tröpfchen mit Größen im unteren Mikrometerbereich folgen der Strömungsgeschwindigkeit auf-grund ihrer geringen Masse sehr schnell, so dass man aussagen kann, dass sie beim Aushusten nur bis zum Ende der Vermischungslänge verfrachtet werden und in der direkten Körpernähe, wo sie zuerst noch in der Schwebe verbleiben, verdunsten oder deponieren. Demgegenüber fliegen die Tröpfchen im oberen Mikrometerbereich des Aushustspektrums aufgrund der höheren Masse weiter und können so auf Menschen in der näheren Umgebung impaktieren und die Virenfracht übertragen. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen. Legt man 20 m/s als Aushustgeschwindigkeit zugrunde, so ergibt sich für das 10 µm Tröpfchen ein Bremsweg von ca. 6 mm, d.h. das 10 µm-Tröpfchen folgt der Strömung fast ideal und fliegt im Grunde nur soweit bis der Impulsstrahl durch Vermischung mit der Außenluft abgebremst wurde. Ein 150 µm großes Tröpfchen hingegen fliegt aufgrund seiner höheren Masse tragheitsbedingt ca. 1,4 m weiter und könnte somit leicht eine andere Person in der Nähe treffen.
            Man kann sich das bildlich auch so vorstellen, dass man eine Hand voll Konfetti (kleine Tröpfchen) gemischt mit zusätzlich kleinen Steinen (größere Tröpfchen) weit wegwerfen will. Dabei werden die Konfettischnitzel nicht weit fliegen, sondern beim Werfer niedergehen, wohingegen die schwereren Steinchen weit fliegen werden.

            Die Frage ist nun, wie wirkungsvoll einfache Stoffmasken den zuvor geschilderten Ausbreitungs-vorgang von respiratorisch ausgeschiedenen Tröpfchen unterschiedlicher Größe vermindern können. Hierzu ist zu sagen, dass selbst einfacher, fest gewobener Maskenstoff größere Tröpfchen zurückhalten kann. Dies belegen nicht zuletzt wissenschaftliche Untersuchungen, die durch vorangegangene Pandemien (z.B. Hongkong Grippe 1969, Russische Grippe 1978, Sars-Cov 2003, Mers-CoV 2012 oder Ebola 2015) ausgelöst wurden. In jedem Falle aber verringern einfache selbstgenähte Masken die Luftgeschwindigkeit beim Aushusten wirkungsvoll und verringern auf diese Weise die „Wurfweite“ von größeren Tröpfchen beträchtlich. (Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass die größeren Tröpfchen auch die höheren Virenlasten tragen dürften). Selbst für den Fall, dass es sich um eine Maske handelt, die mit Gummibändern befestigt wird und bei einem Hustenstoß leicht abhebt, was zu einer seitlichen Abströmung führen kann, werden größere Teilchen durch die plötzliche Strömungsumlenkung in den Maskenstoff zentrifugiert. Der Vorgang der Umlenkung einer Strömung ist zudem strömungsphysikalisch verlustbehaftet, so dass auch hierdurch eine Verlangsamung der seitlich austretenden Luftmassen bewirkt wird.

            Da im tagtäglichen Miteinander uns von der Distanz her insbesondere größere Tröpfchen im oberen Mikrometerbereich des ausgehusteten Teilchengrößenspektrums erreichen können, stellt selbst eine einfache Stoffmasken einen effizienten Schutz gegen die Ansteckung anderer dar. Für den Träger einer solchen einfachen Maske (in diesem Fall Empfänger ausgehusteter Tröpfchen) verringert sich das Risiko der Ansteckung zumindest ein wenig, da eine Abdeckung von Gesichtsteilen mit Schleimhautpartien immer noch besser sein dürfe als kein Gesichtsschutz.

            Die gegenwärtige Diskussion über die Verwendung von Masken findet vielfach unter dem Hintergrund statt, ob jemand infiziert oder nicht infiziert ist. Eine solche Diskussion ist aber eigent-lich sinnlos und unlogisch, da man ja im Regelfall nicht weiß, wer infiziert und wer nicht infiziert ist.

            Unter dem Gesichtspunkt, dass Viren auf Tröpfchen durch Strömungsvorgänge verfrachtet werden, erscheint es logisch, die Ansteckungsgefahr dadurch zu vermindern, dass man die strömungs-physikalischen Ausbreitungsvorgänge behindert. Hierzu trägt auch das Aufsetzen einfacher Nase-Mund-Masken bzw. einfacher Stoffmasken bei.

            P.S.: Besonders irritierend für die Öffentlichkeit sind in diesem Zusammenhang Aussagen von sogenannten Fachleuten, die das Nießen oder Husten in die Armbeuge empfehlen, aber von einfachen Schutzmasken abraten – ist doch beides genau dasselbe!

          2. Aber viele Asiaten sind den Umgang mit Gesichtsmasken schon gewohnt und wir Europäer sind absolute Neulinge. Ich finde den Artikel schon sehr hilfreich weil er eben auch klarmacht. Tragen kann eben doch auch schaden. Dass man die Maske mit Zuppeln und anfassen nicht kontaminieren darf und man sich so selber stark gefährdet, war mir bisher nicht so bewusst. Ich habe mir beispielsweise in einem langen Prozess abgewöhnt ins Gesicht zu fassen… Die Maske überprüfe ich allerdings schon ständig. Hier juckts, da sitzt es nicht richtig… Und da helfen mir auch keine 80000 Studien aus dem klinischen Bereich über Wirksamkeit der Masken. Dank diesem Artikel weiß ich nun aber, dass ich auf solche Dinge unbedingt achten muss, um mich eben auch selber zu schützen. Ausführungen über Tröpfchengrößen und Strömungsvorgänge sind hier vollkommen fehlplatziert. Der Beitrag wurde schließlich für stinknormale Leute geschrieben, die vorher noch nie solch eine Maske egal ob ftp oder selbstgenäht, in der Hand hatten.

          3. Vielen Dank an Sie. Bin Risikopatientin und fühle mich nun sehr gut über die Ausbreitung informiert. G. WOHLGEMUTH

          4. Viele Ihrer Punkte sind richtig, aber Ihre Schlussfolgerungen sind nicht richtig. Sie können nicht einfach von einem deterministischen System ausgehen, sondern müssen verschiedene Faktoren, die Sie hier nicht in Betracht gezogen haben, aber für die Einführung der Maskenpflicht evident sind, berücksichtigen. Es mag ja sein, dass alle Faktoren, die Sie nennen, eine theoretische Verringerung der Infektionswahrscheinlichkeit zur Folge haben. Jedoch beschränken Sie sich auf die technischen Aspekte, die als Prämissen gesetzt sind und nur unter Laborbedingungen bestehen. Sie lassen dabei außer acht, dass der Infektionsweg noch gar nicht genau bekannt ist und daher gar nicht wirklich klar ist, welche Schutzmaßnahme prinzipiell etwas bringen kann. Bei einer Verbreitung durch das Aerosol möglich ist, bei der die Tröpfengröße unterhalb der von Ihnen geschilderten Größen liegt. Das Virus hat eine Größe im Nanometerbereich. Es ist somit nicht klar, welche Faktoren überhaupt für die Infektion maßgeblich sind und wie hoch sie faktoriell in die Infektionswahrscheinlichkeit eingehen.
            Sie müssen außerdem in Betracht ziehen, dass Menschen nicht die richtigen Masken aufhaben, Masken falsch aufgezogen werden können, Masken gewaschen werden müssen allgemein auch unter Alltagsbedingungen eine Wirksamkeit haben müssen. Die wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Zusammenhang sollten allgemein ökologische Validität besitzen. Daher sind alle Aussagen, die eine Wirksamkeit von Masken bei der Bekämpfung der Pandemie als evident postulieren nicht zutreffend, sondern basieren lediglich auf Plausibilität. Plausibel sind dagegen aber auch Argumentationen, die eine erhöhte Gefahr durch die falsch getragenen Masken, verändertes Verhalten usw. folgern.
            Ihr letzter Punkt betrifft genau dies. Man kann argumentieren, dass es durch das Tragen der Masken zur Habitualisierung kommt, also das Tragen der Maske ganz normal wird, andere Vorsichtsmaßnahmen unterlassen werden, wohingegen das Niesen in die Armbeuge ganz bewusst vollzogen wird. Dies ist ein Postulat, was ebenso plausibel ist, aber eben nicht wissenschaftlich evident, ebenso wenig wie die Wirksamkeit der Maskenpflicht.

          5. Vielen Dank für diese detaillierten und verständlichen Erläuterungen zum Thema Mundschutz. Ich bin sehr froh, dass Sie sich die Zeit genommen haben, das so konkret wie nötig zu beschreiben und ich nun auch mittels Fakten, diese näher erläutern bzw. auf Ihre Beschreibung verweisen kann.
            Nochmals danke,
            Romy Hansel

          6. Ein Aspekt, der bei den ganzen Maßnahmen – jetzt auch bei der Maskenpflicht – zur kurz kommt ist die Verhältnismäßigkeit. die Sterblichkeit bei unter 65 jährigen ist 1,7 zu 1.000.000. Die mit dem Virus (nicht an dem Virus) verstorbenen sind im Schnitt 80 Jahre + und haben schwerste Vorerkrankungen und wären auch ohne Corona in den nächsten Wochen/Monaten gestorben. Lt. WHO sterben an der Grippe jährlich bis zu 650.000 Menschen – in Deutschland bis zu 20.000 Menschen und niemand denkt daran auch nur einen Bruchteil an vergleichbaren Maßnahmen zu ergreifen. Aus meiner Sicht ist das auch jetzt nicht erforderlich.

          7. Diese Studien beziehen sich auf professionelle Masken, die von geschultem Personal korrekt aufgesetzt werden. Sobald es um selfmadedinger geht, wird die Schutzwirkung auch von Befürwortern als gering eingestuft.

      2. Nee. Die Masken sollen nicht den Träger schützen. Sondern dessen Spucke aufhalten. Und das kann quasi jedes Taschentuch. Und,klar, nicht dauerhaft tragen ( wur sollen ja auch Zuhause bleiben) und waschen gehört zum Programm.

  71. Hai dideldummdei !!

    Leider sind auch in diesem Artikel/Beitrag Widersprüche zu finden.
    Es hilft nicht wirklich weiter, etwas ansatzweise oder halbwegs zu erklären, wenn dann Widersprüche und in der Folge Fragen blieben, die nicht beantwortet werden.
    Man ist dann darauf angewiesen, die Hinweise doch wieder nur zu glauben und sie ggf. zu befolgen, denn logisch nachvollziehbar werden sie erst dann, wenn die Erklärungen und die Argumente lückenlos vorliegen und vor allem stimmig sind.
    Ein anderes Problem sehe ich darin, dass Schutzwirkungen, die absolut plausibel sind (qualitativ, nicht quantitativ – dafür bräuchte es immer Untersuchungen!), als Spekulation abgetan werden – mit dem Argument, es gebe keine „Evidenz“. Ziemlicher Unsinn!!
    Gerade „evident“ (also „selbstverständlich“ nach allg. Sprachgebrauch) ist sehr wohl, dass eine Staubschutzmaske auch in Richtung des bedeckten Gesichts schützt. Genau für diese Immissionsrichtung sind sie sogar konstruiert, ggf. sogar normgerecht getestet, womit dann sogar die „wissenschaftliche“ Formulierung der „Evidenz“ erfüllt wäre.
    Der Träger jeglicher Maske ist durch diese mindestens in dem Maße, wie sie andere vor dem eigenen Sprühnebel schützt, auch selber vor den Sprühnebeln der anderen geschützt! Eigentlich sogar signifikant besser!

    Das ebenso zu testen, wäre im Rahmen des Quarks-Experiments m.E. zwingend notwendig gewesen.
    Meine Schüler/innen hätten für dieses Experimnet im Unterricht kaum Aplplaus gefunden, allenfalls für den Showeffekt.

    Nur darf man aus dem selbstverständlich gegebenen Schutz von Masken gegen bereits definierte und erprobte Immissionen keinesfalls schließen, dass diese belegte Schutzwirkung auch für das unerforschte Corona-Virus gilt.
    Genau da liegt m.E. das Problem! Bzw. darin, dass man sich offenbar nicht zutraut, genau das allgemein verständlich, aber in der nötigen Differenziertheit zu erklären.

    Sobald man aber die „Öffenlichtkeit“ für zu dämlich hält, solch komplizierte Relativierungen zu kapieren, äußert man sich offenbar lieber manipulativ in die Richtung des gewünschten Verhaltens, m.E. eine Verdummungsstrategie – einer Demokratie keinesfalls angemessen!

    Jede/r, der/die sich beruflich oder privat schon mit Schutzmasken diverser Schutzklassen geschützt hat, kennt die (begrenzte) Schutzwirkung und fühlt sich sicher veräppelt von der oben angesprochenen wiederholten „Argumentation“, nach der es in die eine Richtung schützt, in die andere aber NICHT (d.h. heißt „keinesfalls“).
    Wollte man da klareren Text absondern als die Realität hergibt, „schützt nicht in die Richtung“ statt ehrlicherweise „keine Ahnung, Untersuchungen fehlen“??
    Man müsste Masken sogar falsch herum auf links tragen, damit der Schutz ehr nach außen als nach innen wirkt. Denn (Arbeits-)Schutzmasken sind so ausgelegt, dass die Schutz-/Filterwirkung von außen nach innen optimiert ist, deshalb oft aus asymmetrischem Sandwichmaterial.

    Als NW-ler verfolge ich in öffentlichen Medien greifbare Berichte/Hinweise usw. zur aktuellen Corona-Krise seit Ende Dezember.

    Bis jetzt habe ich darunter zu dem Thema möglicher Schutzstategien nicht einen einzigen Beitrag gefunden, der die Problematiken ohne Plausibiltätslücken dargestellt hätte.

    Irgendwelche (Meinungs-)Äußerungen irgendwelcher Politiker/innen lasse ich dabei außen vor.
    Dass diese 1. wenig Ahnung, 2. wenig Plausibilitätsbewusstsein, 3.wenig Weitsicht zeigen, ist längst üblich.
    Dass sie ihrem „Regierungsauftrag“ gerecht zu werden versuchen, indem sie kurzsichtig nur die „hilfreichen“ Informationen verlautbaren lassen – also bewusst manipulieren, um einer befürchteten Panik zu begegnen, kann ich fast nachvollziehen.
    Es geht eh‘ nur um die kurzfristige „Wahrung des Gesichts“, evtl. noch um die nächste Wahl.

    Von Wissenschaftler/innen erwarte ich aber wesentlich mehr Problembewusstsein und Ernsthaftigkeit, die auch eine langfristige Perspektive einschließt und die eigene evtl. kurzfristige Karriere völlig außer Acht lässt.
    Auf „Halbwissen“ didaktisch eingedampfte Informationen/Verlautbarungen werden von einigermaßen kundigen und denkfähigen Zuhörer/innen entlarvt.
    Entsprechend sinkt danach das Vertrauen in den Wissenschaftsjournalis-mus, wie er im Moment von einigen betrieben wird.

    Bitte, liebe Quarks, schaltet doch bitte Eure ZNS wieder ein – ohne Bildschirmschoner, ohne Denkblockaden und auch ohne Ehrfurcht vor eingefahrenen Meinungen sog. Koniferen – äh, Koryphaeen.
    Werdet wieder selbst kritisch, und dann auch noch selbstkritisch!!

    Vive la trance!

    Olav Tanner

  72. ich habe es immer noch nicht geschafft mir nicht immer wieder unbewußt ins Gesicht (z.B. an den Mund ) zu fassen – bin halt Gewohnheitstier… Hier sehe ich einen Zusatznutzen beim Trage einer Maske – ich greife mir dann halt auf die Maske – einen Zusatznutzen auf den auch die Gemeinschaft der deutschen Lungenfachärzte hingewiesen hat.

    1. Das Problem ist nur: Genau das sollte man ja nicht machen. Die Maske muss so behandelt werden, als sei sie kontaminiert. Anfassen ist also schlecht.

      1. Und genau das verstehe ich nicht: wenn ich andere durch meine Maske schütze, weil ich eventuell infiziert bin, warum ist es dann schlimm, wenn ich auf die Maske drauf fasse? Ich bin doch schon (vermeintlich /unwissentlich) infiziert…?

  73. Einfach mal zu den Fakten, dass tragen von Gesichtsmasken schadet niemandem solange er die Umgangsregeln die damit verbunden sind befolgt. Wenn jemand behauptet! Gesichtsmasken helfen einer gesunden Person nicht um sich zu schützen, der lügt von oben herab. Logisch das gewisse Politiker und gekaufte Fachspezialisten diese lüge verbreiten, immer dann wenn eine Ware, in diesem Fall Schutzausrüstung für die gesamt-Bevölkerung nicht verfügbar ist und man mühe hat Menschen an der Front wie Gesundheitspersonal ect. auszurüsten. Für alles und Entschuldigung jeden Quark gibt es wissenschaftliche Studien, die meisten sind gesponsert und gekauft. Fakt ist auch hier, Schutzmasken helfen jedem je nachdem welcher Arbeit er/sie nachgeht oder er/sie zum Selbstschutz trägt.

  74. Die „Bedienungsanleitung“ sollte noch um ein Hinweis zur Tragedauer (max. 2h etc.) und richtiger Reinigung der selbstgemachten Masken ergänzt werden.

  75. Sie widersprechen sich, Herr Bach:

    Zuerst führen Sie aus, „dass wissenschaftliche Studien nicht zu dem Ergebnis kommen, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken vor Infektionen schützt“.

    Wenn dem so sein sollte, warum geben Sie etwas später den Rat: „… Menschen mit bestimmten Erkrankungen sollten Masken zu ihrem Schutz tragen“?

    Die Frage, ob sich Menschen mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske selbst vor einer Infektion schützen oder das Risiko reduzieren können oder nicht, ist wissenschaftlich überhaupt nicht endgültig geklärt.

  76. Das kann man sehen wie man will Quarks. Fakt ist, das in den asiatischen Ländern die frühzeitig mit Masken begonnen haben, die Infektionsrate viel geringer ist. Die meisten tragen eh im winter eine Maske wegen der typ Grippesaison und alle sind daran gewöhnt. Auch wenn die Schutzwirkung nur um 25% besser ist ist das sehr viel. Und wie man schon erkannt hat scheint es zu wirken…..

    1. Die Schlussfolgerung, die Sie ziehen ist nicht gültig, da diese Länder viele weitere Maßnahmen durchführen. Wenn Sie nun die Infektionsraten allein auf den Mundschutz zurückführen, dann begehen Sie einen Fehlschluss, denn dies ist kein kausaler Zusammenhang. Auf dieser Ebene könnte man auch argumentieren, dass mit Stäbchen essen die geringeren Infektionszahlen bewirkt haben.

    2. Siehe Kommentar von Efzet, das kann ein Fehlschluss sein. Genausogut könnte man behaupten, die Sterblichkeitsrate in Wuhan war so hoch, weil die Maskenträger dort ihre eigenen Viren wieder eingeatmet haben.

Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen

Mehr Wissen:

Clara Milnikel: