Darum kannst du auf Proteinpulver verzichten

Muskelaufbau geht auch ohne künstliche Proteinquellen. Foto: imago images / Future Image

Muskelaufbau

Darum kannst du auf Proteinpulver verzichten

Wer schlau kombiniert, kann seinen Muskeln die effektivste Eiweiß-Dosis liefern – ganz ohne Proteinpulver. Und spart auch noch Geld.

4. Oktober 2018

Wer jetzt trotzdem gerne weiter aus seinem Proteinpulver Eiweiß-Shakes mixen möchte, den wollen wir davon nicht abhalten. Warum sollten wir auch? Die Shakes müssen nicht prinzipiell schlecht sein. Hobbysportler können den nötigen Proteinbedarf aber auch locker über normale Mahlzeiten zu sich nehmen.

Ein bisschen anders sieht es bei intensivem Kraftsport aus. Da gibt es Hinweise aus Studien, die auf eine positive Wirkung der Shakes aus Proteinpulver hinweisen.

Immerhin, gesundheitsschädlich sind auch 2, 3 oder 4 Gramm Protein pro Kilo Körpergewicht für gesunde Menschen nicht. Die Niere hat dann mehr zu tun, es entsteht mehr Harnstoff und das Protein wird auf diesem Weg wieder aus dem Körper gebracht. Kann man machen – ist dann aber rausgeschmissenes Geld.

Menschen mit Nierenproblemen sollten jedoch auf ihre Proteinzufuhr achten, da es sonst zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Proteinpulver sollte in diesem Fall nur in enger Absprache mit einem Arzt genutzt werden. Auch gibt es bislang keine Langzeitstudien, die die Wirkung von einem Übermaß an Proteinen auf den Körper erforscht haben.

Für Ausdauersportler spielt Protein übrigens ohnehin keine so große Rolle, es sei denn, man trainiert bis zur absoluten Erschöpfung. Ausdauersportler sollten vor allem Energie in Form von Kohlenhydraten nachliefern. Die sollten auch Kraftsportler nicht ganz außen vor lassen, da bei einer zu geringen Energiezufuhr Muskeln abgebaut werden. Für Kraftsportler spielen Proteine aber eine größere Rolle, da mit ihnen die Mikrorisse in den Muskeln repariert werden und der Muskel so aufgebaut wird.

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