Ist Bitterschokolade gut für uns?

Gesundheit

Ist Bitterschokolade gut für uns?

Zartbitterschokolade ist bei Veganern sehr beliebt. Denn sie enthält in der Regel keine Milch. Aber ist sie auch gut für unsere Gesundheit?

17. März 2019

Schokolade macht dick, weil sie viel Zucker und Fett enthält. Aber wie sieht es mit Zartbitterschokolade aus? Ihr Ruf ist (nicht nur bei Veganern) deutlich besser als der von Milchschokolade. Ein Grund dafür sind die Flavanole, die in der Kakaomasse stecken. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen die Gefäße elastischer machen und sich positiv auf den Blutdruck auswirken.

Langzeitstudie mit 20.000 Teilnehmern

Tatsächlich kann sich der Verzehr von einem kleinen Stück Schokolade – vor allem wenn es sich um dunkle Schokolade mit über 50 Prozent Kakaomasse handelt – leicht positiv auf unsere Gesundheit auswirken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). Ein Forscherteam hatte dabei eine Langzeitstudie von 20.000 Teilnehmern ausgewertet. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „European Heart Journal“.

Schokolade – nur in Maßen essen

Der Effekt von Schokoladen-Genuss ist allerdings gering. Zudem kann der hohe Zucker-Fett-Anteil in Schokolade auch dafür sorgen, dass die positiven Wirkungen zunichte gemacht werden. Schlank macht Zartbitterschokolade in jedem Fall nicht. Hierzu kursieren höchstens unseriöse Studien. Forscher raten deshalb, Schokolade – auch Bitterschokolade – nur in Maßen zu verzehren.

berger: