So häufig sind Langzeitfolgen bei einer Corona-Infektion

Wie häufig sind Langzeitfolgen bei einer Corona-Infektion? Bild: Annie Spratt/unsplash

Long Covid

So häufig sind Langzeitfolgen bei einer Corona-Infektion

Nach zwei Wochen ist eine Corona-Infektion meist vorbei. Doch viele klagen auch nach Monaten über Atemprobleme, Müdigkeit und Schmerzen.

13. August 2021 | Aktualisiert: 21. September 2021 | 99 Kommentare

Darum geht’s:

Einige Infizierte haben monatelang Symptome

Täglich infizieren sich Menschen mit dem neuen Coronavirus. Die allermeisten bekommen davon entweder gar nichts mit oder haben nur milde Verläufe. Nach zwei Wochen mit Husten, Kopfschmerz oder Fieber ist die Infektion überstanden.

Ein geringer Anteil der Infizierten hat einen schwierigen Verlauf, muss ins Krankenhaus und im schlimmsten Fall sogar künstlich beatmet werden. Rund drei Viertel überleben diese oft mehrwöchige Tortur. Sie zeigen nach der Behandlung am häufigsten noch längere Zeit Symptome.

Das Phänomen „Long Covid“

Die Symptome sind vielfältig: Es betrifft Atemwege, das Herz-Kreislauf-System, Muskelapparat, Nervensystem und auch den Stoffwechsel — bei manchen Patienten spielt der Körper lange danach verrückt. Das Phänomen beschäftigt unter dem Stichwort „Long Covid“ die Ärzte und Forscher und es gibt ihnen viele Rätsel auf.

Viele Studienergebnisse deuten darauf hin, dass auch solche, die Corona auf der Couch auskuriert haben, noch über Wochen oder mehr als ein Jahr an Folgen der Infektion leiden. Doch die Studiendaten sind oftmals wenig aussagekräftig und werden teils irreführend interpretiert.

Darum müssen wir drüber sprechen:

Bislang gibt es keine speziellen Therapien

Die wichtigste Frage ist oft die, wie häufig Long Covid auftritt. Doch noch immer gibt es dazu keine stichfeste Schätzung. Viele Experten gehen von bis zu 10 und 20 Prozent aller Infizierten aus. Doch nicht alle Patienten und alle Verläufe sind gleich. Wie verlässlich sind diese Zahlen?

Manche Studien sprechen sogar von 50 bis 70 Prozent, meinen jedoch die hospitalisierten Patienten oder erfragten Symptome schon kurz nach der Genesung. Bei der Häufigkeit müssen daher

  • die Erhebungsmethode
  • der Beobachtungszeitraum
  • und die Auswahl und das Alter der untersuchten Patienten und Personen

berücksichtigt werden. Werden die Symptome nachträglich über Fragebögen erhoben, kann dies die gemeldete Zahl von möglichen Langzeitschäden stark erhöhen, insbesondere je früher sie erfragt werden. Ungeklärt ist auch, ob alle Symptome ursächlich auf die Infektion zurückzuführen sind.

Risikofaktoren für Long Covid

Eine Studie, die Langzeitsymptome bei Kindern mit und ohne Covid verglichen hat, kam etwa zum Schluss, dass viele Symptome auch ohne Infektion gemeldet wurden. Zudem war die Häufigkeit hier im einstelligen Prozentbereich. Letztlich könnten vermutlich bis zu fünf Prozent aller Infizierten langfristig Symptome zeigen. Je älter die Patienten und je schwerer der Verlauf, desto höher die Wahrscheinlichkeit.

Die bisherigen Studien zu Long Covid deuten darauf hin, dass einige Faktoren die Langzeitfolgen wahrscheinlicher machen:

  • schwere Krankheitsverläufe (häufige und schwere Symptome zu Krankheitsbeginn)
  • Vorerkrankungen (zum Beispiel Übergewicht)
  • das weibliche Geschlecht

Grundsätzlich scheinen viele Symptome zwar länger zu bestehen, dann aber abzuklingen. Je mehr Zeit vergeht, desto weniger Menschen geben in den Studien weiterhin Symptome an. Das ist auch die Erfahrung mit anderen Viruserkrankungen. Zum Vergleich: Nach einer Infektion mit Pfeifferschem Drüsenfieber zeigten 13 Prozent der infizierten Kinder noch sechs Monate danach Symptome des ME/CF-Syndroms, einer multisystemischen Entzündung und chronischer Erschöpfung. Nach zwei Jahren hat sich der Anteil um zwei Drittel reduziert, auf noch vier Prozent.

Verschiedenste Symptome

Die Forschenden schreiben häufig von Syndromen, die sie nach der Corona-Infektion feststellen. Das bezeichnet oft diffuse Anhäufungen oder Kombinationen von Symptomen, die aber nicht klar eingrenzt werden können. Bislang zeigen sich noch zu viele unklare klinische Muster, als dass man sie strikt einordnen könnte.

Das Coronavirus richtet nicht nur Schäden im Lungengewebe an, sondern beeinträchtigt auch die Gefäße und das Nervensystem. Hinzukommt, dass man zwischen den Folgen eines schweren Verlaufs und der Intensivbehandlung und milden Verläufen unterscheiden muss.

Covid-19 hört nicht mit der Entlassung auf

Von den mehr als 95.000 Patientinnen und Patienten, die in England im Krankenhaus behandelt wurden, müssten fast die Hälfte auch nach der Entlassung medizinisch begleitet werden, um in einer Reha den Geruchssinn wiederzuerlangen, den Atemrhythmus zu trainieren oder psychisch betreut zu werden.

Zum Vergleich: Nach einer Influenza-Infektion sind noch etwa 20 Prozent auf medizinische Hilfe oder Betreuung angewiesen. Das hat auch damit etwas zu tun, dass mögliche Langzeitschäden durch eine frühe, geeignete Therapie verhindert werden können. Die Therapieoptionen gegen SARS-CoV-2 sind noch immer unzureichend.

Bis zu dreißig Prozent der Covid-Patienten kam zudem binnen fünf Monaten wieder ins Krankenhaus, mehr als drei Mal so häufig wie vergleichbare Nicht-Covid-Patienten.

Lungenprobleme sind häufig

Nach einer Infektion, insbesondere nach einer Einweisung ins Krankenhaus, sind die meisten Menschen nicht mehr so leistungsfähig wie zuvor. Das ist nicht verwunderlich, wenn das Virus etwa das Lungengewebe zerstört hat. Das kann so weit gehen, dass die sogenannte Diffusionsfähigkeit abnimmt, also immer weniger Sauerstoff von der Lunge in die Blutbahn gelangt. Der Grund dafür ist, dass die Entzündungsreaktionen im Lungengewebe diese Stellen vernarben können.

Atemprobleme sind auch nach der Entlassung daher häufig, etwaige Muster sind:

  • Überempfindlichkeit: häufiger Husten
  • Belastungsluftnot: bei Anstrengung
  • Atmungsschwäche: tiefes Einatmen nötig

Viele Patientinnen klagen daher darüber, dass sie ihren früheren Alltag nicht mehr genauso bestreiten können oder sich erst Schritt für Schritt wieder herantasten. Schon Aufstehen oder Treppe steigen können zu einer zu großen Belastung werden.

Herzmuskelentzündung als mögliche Folge

Über die Dauer und Schwere der Infektion kann sich auch der Herzmuskel entzünden. Allerdings ist sowas auch bei leichten Verläufen möglich. Für sportlich aktive Leute sind daher auch (unbemerkte) Herzmuskelentzündungen gefährlich. Werden diese, wie auch bei anderen Virusinfektionen, nicht ausgeheilt, kann das mit Herzrhythmusstörungen zum Tode führen.

Die Herzmuskelentzündungen treten nach Covid-19 je nach Studie bis zu viermal so häufig auf im Vergleich zu anderen Viruserkrankungen oder viralen Atemwegserkrankungen. Allerdings geht man davon aus, dass die fünf bis zehn Prozent von Herzmuskelentzündungen bei herkömmlichen Virusinfekten nicht die tatsächliche Inzidenz abbilden.

Demnach würden viele Herzmuskelentzündungen bei Nicht-Covid-Patienten unentdeckt bleiben. Die sehr genaue und intensive Beobachtung der Covid-19-Patienten hingegen würde das tatsächliche Bild abdecken. Die beiden Gruppen sind also nur schlecht miteinander vergleichbar und in Zukunft müssten auch andere Viruserkrankungen genauer nachbeobachtet werden.

Ist das nur bei SARS-CoV-2 so?

Die vielfältigen Symptome nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 sind für Virologinnen und Virologen nicht überraschend. Auch bei anderen Atemwegserkrankungen, etwa durch Influenza- oder herkömmliche Coronaviren, sind Langzeitfolgen außerhalb der Lunge dokumentiert, wie zum Beispiel neurologische Störungen bei den Coronaviren OC43, HKU1 und anderen. Gehirnhautentzündungen entstehen etwa auch durch Enteroviren.

Manche Befunde, wie etwa an den Lungenkapillaren, sind jedoch bei anderen Virusinfektionen nicht (derart) dokumentiert. Neuropsychiatrische Erkrankungen kommen bei SARS-CoV-2 wohl 44 Prozent häufiger vor als bei der Influenza. Die jetzigen Befunde könnten auch dabei helfen, Patienten anderer Atemwegsinfekte nach ihrer Entlassung besser zu begleiten.

In England haben Forschende der staatlichen Gesundheitsbehörden über eine App die zahlreichen Symptome von Infizierten über Wochen und Monate untersucht. Darunter fallen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Atemprobleme, Gedächtnisverlust oder Konzentrationsstörungen. Demnach berichteten zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach drei Wochen noch über verschiedenste Symptome, fünf Prozent nach fünf Wochen und zwei Prozent nach mehr als neun Wochen.

Tatsächlich ist das Spektrum der Symptome und möglichen Folgen noch größer, ebenso die Bandbreite der Dauer. Es gibt Fälle, die sich schon im Frühjahr 2020 mit SARS-CoV-2 infiziert hatten und den Ärzten noch heute von langanhaltenden Kopfschmerzen berichten oder davon, dass sich der Geruchs- oder Geschmackssinn bisher nicht normalisiert hat. Viele Menschen berichten auch davon, dass die Symptome auch zwischenzeitlich verschwinden und dann wiederkehren, also eine Art wellenartiger Verlauf. Der Grund dafür ist unbekannt.

Mögliche Ursache von Long Covid

Es gibt mehrere Theorien, wie es zu den langanhaltenden Symptomen oder auch den wellenartigen Verläufen von Long Covid kommen kann. Eine prominente These lautet, dass die Infektion über wenige Viren weiter im Körper köchelt, die Viruspartikel sich weiter vermehren, aber größtenteils unter dem Radar des Immunsystems.

Eine ähnliche lautet, dass sich z.B. Protein- oder RNA-Reste im Körper befinden und das Immunsystem ständig stimulieren. Beides wäre vergleichbar mit einer Art chronischen Infektion, die das Immunsystem nicht vollständig bekämpfen kann.

Post Covid und ein schweres Syndrom

Während manche Institute unter Long Covid diejenigen Fälle zusammenzählen, die bis zu drei Monate von Symptomen berichten, gibt es auch vermehrt Berichte über Menschen, die auch nach mehr als drei Monaten nach der Infektion unter starken Beschwerden leiden. Ab dann spricht man häufig von Post Covid.

Eine Heidelberger Studie hat in einer kleinen Untersuchung zudem herausgefunden, dass wer nach fünf Monaten Symptome zeigt, diese mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mindestens ein Jahr mit sich herumträgt. Nicht einmal ein Viertel war nach einem Jahr beschwerdefrei.

Schon drei Monate nach der Infektion sollte man sich wegen andauernder Symptome an Spezialambulanzen wenden, denn bis zur Hälfte der untersuchten Krankenhauspatienten, vor allem Frauen, können monatelang nach ihrer Infektion mit Symptomen und Problemen der Myalgischen Enzephalomyelitis/ dem Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS) zu kämpfen haben.

Zu den Symptomen zählen:

  • krankhafte Erschöpfung (Fatigue)
  • Verschlechterung nach leichter Belastung (post-exertionelle Malaise), teilweise zeitversetzt
  • Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme
  • Lärm- und Lichtempfindlichkeit
  • Kreislaufprobleme wie Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen sowie veränderte Körpertemperatur mit Schweißanfällen
  • wiederkehrende Halsschmerzen und Lymphknotenschwellungen
  • ständiges Grippegefühl

Bei ME/CFS handelt es sich um eine komplexe, multisystemische Erkrankung. Letztlich führen die zahlreichen Beschwerden dazu, dass die Menschen ihren Alltag nur mühevoll oder teilweise nicht mehr bewältigen können. Das wiederum kann Ausgangspunkt für viele weitere Probleme sein, zumal die Rückfallquote hoch ist.

Mehr über das Chronische Fatigue-Syndrom erfährst du hier.

Langzeitfolgen auch bei Kindern

Ebenso betroffen sind Kinder, vermutlich aber deutlich seltener. Derzeit sprechen Experten von bis zu fünf bis zehn Prozent der Fälle. Belastbare Zahlen oder Quoten etwa für Deutschland gibt es derzeit jedoch nicht, auch im Ausland werden sie meist nicht ausreichend systematisch erhoben.

Bei Kindern können monatelange Schulausfälle durch ein Post Covid-Syndrom auch zu sozialen oder psychischen Problemen führen, ähnlich wie Erwachsene den Verlust der Arbeitsstelle fürchten.

Bei Kindern kann als Folge der Coronainfektion auch das sogenannte PIM-Syndrom (PIM-S) auftreten und zwar unabhängig von der Schwere der Krankheit und eher plötzlich. Internationale Experten vermuten, dass es etwa eines von 1000 Fällen betrifft. In Deutschland wurden bis zur 30. Woche etwa 260 Fälle auf 400.000 gemeldete Infektionen gemeldet (0,07%).

Bei PIM-S finden überall im Körper Entzündungsreaktionen statt. Die Kinder müssen oft intensivmedizinisch behandelt werden. In 90 Prozent der Fälle kann die Krankheit therapiert und vollständig ausgeheilt werden. Etwa zehn Prozent der Fälle behält dauerhafte Einschränkungen.

Sollten wir das Virus bei Kindern einfach durchlaufen lassen? Diese Frage beantworten wir hier.

Langzeitfolgen finden sich überall im Körper

Wenn Patienten selbst über Symptome berichten, ist es das eine. Ärzte und Wissenschaftler haben Infizierte nach Wochen und Monaten auch systematisch untersucht. Dabei haben sie Langzeitschäden etwa an Geweben und Organen festgestellt, die die Personen selbst gar nicht wahrnehmen (können). Die Schäden, die die Forschenden beobachten konnten, verteilten sich über den ganzen Körper. Man spricht von einer multisystemischen Erkrankung.

Forscher konnten bei 70 Prozent der untersuchten und infizierten Mitarbeitern aus dem Gesundheitssektor mehrere Organschäden feststellen. Die müssen nicht immer klinisch relevant sein, sind aber zumindest ein Hinweis darauf, wie breit das Coronavirus den Körper angreift. Besorgniserregend nannten die Forscher, dass sie die Schäden trotz ihrer jungen Probanden-Gruppe von durchschnittlich 44 Jahren fanden, von denen nur ein Viertel Vorerkrankungen und nur wenige einen schweren Verlauf hatten.

So wie sich das Coronavirus nicht nur in der Lunge breit macht und stattdessen auch die Gefäße angreifen kann, so kann auch Long Covid mit veränderten Blutzellen einhergehen. Wie deutsche Forscher bei einer ersten, kleinen Untersuchung herausgefunden haben, war das mindestens sieben Monate lang der Fall sein. Die Blutkörperchen sind steifer und transportieren weniger Sauerstoff. Auch das Risiko für Gefäßerkrankungen ist in diesem Zeitraum erhöht.

Psychische Störungen durch das Coronavirus?

Forscher und Ärzte haben bei Corona-Infizierten festgestellt, dass ein nicht unerheblicher Teil von ihnen später Symptome von psychischen Störungen zeigt und häufiger an Depression erkrankt als Nichtinfizierte oder die Gesamtbevölkerung. Die Rate neuropsychiatrischer Störungen liegt auch 44 Prozent höher als es bei Influenza der Fall ist.

Ob eine Infektion tatsächlich eine direkte Ursache für eine klinische Diagnose ist, ist derzeit nicht immer geklärt. Forschende haben nämlich eine bidirektionale Beziehung nachgewiesen. Das Ansteckungsrisiko von psychisch Kranken ist rund achtmal höher als für den durchschnittlichen Bürger.

Möglicherweise sind also Menschen mit Risikofaktoren schlicht häufiger infiziert, was zu vielen Depressiven unter den Infizierten führt. Die erstmalige Ansteckung unter Covid-Patienten ist mit fünf Prozent zumindest bislang nicht besonders hoch – und müsste nicht an der Infektion liegen, sondern an den Lebensumständen. Wenn Menschen wegen ihrer Infektion, des Krankenhausaufenthaltes oder der Langzeitfolgen etwa ihren Job verlieren. Arbeitslosigkeit gilt als größer Faktor für Depression. Sie kann das Risiko für psychische Erkrankungen verdreifachen.

Führt Covid-19 zu weiteren chronischen Krankheiten?

Autoimmunkörper können nach Infektionen häufiger auftreten und sich beispielsweise gegen die körpereigenen Interferone wenden, also genau solche Immunbestandteile, die das Virus bekämpfen sollen. Das Spektrum, das Ärzte und Forscher bei Covid-19-Patienten bisher beobachtet haben, ist aber noch weitaus größer. Hier vermutet man die Erklärung dafür, warum bei manchen Personen die Langzeitfolgen auftreten könnten.

Die Autoimmunkörper stehen etwa im Verdacht

  • erstmals Autoimmunerkrankungen auszulösen oder
  • bestehende Autoimmunerkrankungen zu verstärken.

Da die Autoimmunkörper meist in geringen Mengen auftreten, ist es derzeit noch zu früh, um ihren Einfluss auf die langfristige Gesundheit oder konkrete Schäden einschätzen zu können.

Und jetzt?

Forschende müssen die Ursachen finden

Die immer größere Beweislage für Langzeitfolgen nach einer Infektion mit dem Coronavirus macht erneut deutlich, wie sinnvoll es ist, Ansteckungen und damit möglicherweise auch Fälle der Art des Chronischen Erschöpfungssyndroms zu verhindern.

Klinische relevante Langzeitfolgen betreffen nach jetzigem Stand aber besonders die schweren Verläufe und ansonsten einen kleineren Teil aller Infektionen.

Ob all die Symptome nach einer Covid-19-Erkrankung über die einzelnen Bevölkerungsgruppen hinweg tatsächlich häufiger auftreten oder derzeit nur häufiger beobachtet werden, das können Experten und Expertinnen noch nicht abschließend beurteilen. In pandemischen Zeiten treten auch viele Störfaktoren auf, die sich gesundheitlich bemerkbar machen können. Ärzten und Wissenschaftlern bleibt derzeit nichts anderes übrig, als möglichst viele Infizierte dauerhaft zu begleiten und zu untersuchen — und als Vergleich Kontrollgruppen ohne Covid-Infektion dabei einzubeziehen.

Kann die Impfung Long Covid verhindern oder therapieren?

Wie oben beschrieben ist eine Theorie, dass bei Patienten mit Long Covid noch Virus im Körper zu finden ist, den das Immunsystem nicht vollständig beseitigt hat. Eine Impfung könnte nun das Immunsystem wieder auf Hochtouren bringen und auch dazu führen, die Überbleibsel der früheren Infektion zu beseitigen — womöglich aber abhängig davon, was für Reste und wo sie sich befinden. In Studien gaben 40 Prozent der Geimpften mit Long Covid an, dass sich die Symptome besserten. Bei den übrigen blieben sie auf demselben Niveau oder wurden schlimmer. Bessere Ergebnisse gibt es derzeit nicht.

Keine Ansteckung, keine Langzeitfolgen

Mit systematischen Analysen müssen Forschende vor allem das größte Rätsel lösen: Warum erkranken manche Menschen schwer, andere wiederum nicht? Und warum leidet nur ein bestimmter Teil an erheblichen Langzeitfolgen, andere nicht? Bisher gibt es keine abschließende Erklärung dafür. Und sie müssen herausfinden: Lassen sich Langzeitfolgen bei Infizierten verhindern oder behandeln?

Klar ist: Das Phänomen „Long Covid“ entkräftet das Argument, dass das Coronavirus für junge Leute oder Menschen ohne Vorerkrankung grundsätzlich nicht gefährlich sei. Nur wer eine Infektion vermeidet, riskiert auch keine Langzeitfolgen.

Mathias Tertilt
Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Digital und Film. Geht Ursachen, Zusammenhängen und Lösungen nach, insbesondere wenn es um Biotechnologie, Umwelt oder Infektionskrankheiten geht.

Unsere Quellen

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99 Kommentare;

  1. „Forscher konnten bei 70 Prozent der untersuchten und infizierten Mitarbeitern aus dem Gesundheitssektor mehrere Organschäden feststellen. […] Besorgniserregend nannten die Forscher, dass sie die Schäden trotz ihrer jungen Probanden-Gruppe von durchschnittlich 44 Jahren fanden, von denen nur ein Viertel Vorerkrankungen und nur wenige einen schweren Verlauf hatten.“
    Die Studie wurde durchgeführt „in individuals symptomatic after recovery from acute SARS-CoV-2 infection“ (Zitat aus der Studie)
    Das bedeutet doch, dass die Stichprobe schon symptomatische Patienten waren. Das heißt 70 Prozent der *Langzeit-symptomatischen* Patienten, nicht 70 Prozent aller Infizierten, haben Organschäden.
    Ist die hier im Artikel gewählte Formulierung in Anbetracht dessen nicht etwas irreführend?

  2. Es ist schon interessant, was div. Studien so alles belegen betr. Covid – z.B. Gedächtnisprobleme vor allem bei Hospitalisierten… Ob das nicht auch andere Patienten betrifft?? Ich war nicht an Corona erkrankt, (aber vor Jahren an Borreliose), hatte aber unbemerkt beide Harnleiter und in den Nieren haufenweise Steine, in drei Vollnarkose- OPs nicht alle erwischt, das war zw. Jan. und Mai, dazw. immer wieder hohes Fieber, Harnleiterstentsetzungen, 4 Monate Antibiotika, insgeamt 6 Wochen im KH… Seither bin ich kaum belastbar, bin sofort erschöpft, habe Wortfindungsstörungen, Erinnerungsvermögen beeinträchtigt, extremen Haarausfall, massive Sehverschlechterung, Herzrasen, usw. Eine „Vorsorgeuntersuchung“ ergab lt. Befund nichts konkretes, lt. Blutbefund sei ich gesund.., naja, ich war ja nich mit Corona konfrontiert.. Ob das nicht auch bei anderen länger hospitalisierten Patienten in Studien belegt werden könnte und nicht nur bei Covid-Erkrankten?? Ob das nicht eher mit Medikamenten, wochenlange isoliertem Leben, hohem Fieber etc. zusammenhängt?? Aber sämtliche Studien beziehen sich dzt. nur auf Covid, egal ob in finanziellen, gesellschaftlichen, arbeitsmäßigen oder gesundheitlichen Belangen…

  3. Studie zu Langzeitfolgen: Long-Covid-ähnliche Symptome treten auch nach Grippe auf

    „Beschwerden, die bisher dem Long-Covid-Syndrom zugeordnet werden, treten auch bei Grippepatienten und -patientinnen auf.
    Das hat eine Studie der Universität Oxford ergeben.
    Die Beschwerden treten nach einer Grippe zwar etwas, aber nicht deutlich seltener auf.“

    Quelle: https://www.rnd.de/gesundheit/corona-langzeitfolgen-long-covid-aehnliche-symptome-treten-auch-nach-grippe-auf-YQPDVJU4DJDUBEE7F5GYJPUYSA.html

  4. Ich hatte keine Infektion und ich bin trotzdem leicht kurzatmig und nicht belastbar. Dank der Politiker konnte ich meine geliebten Sportarten nicht mehr ausüben….

    Post-Covid Long-Covid und was es da alles gibt. Die Methodik der Studien ist gelinde gesagt unter allem Niveau. Es wird nicht geprüft, ob die Beschwerden nicht auf andere Erkrankungen zurückzuführen sind (Schwere Verläufe sind meist bei polymorbiden Patienten anzutreffen).
    Während organische Veränderungen durchaus objektivierbar sind ist es bei psychischen Erkrankungen eher Schwieriger. Aber selbst organische Veränderungen sind auch auf Iatrogene Schäden zurückzuführen. So birgt eine Intubation erhebliche Risiken für den Patienten unabhängig von der Art der Erkrankung.
    Psychische Erkrankungen: Bei schweren Erkrankungsverläufen wundert es niemanden, wenn es zu massiven psychischen Erkrankungen oder etwa einer posttraumatischen Belastungsstörung kommt. Man ist einer unmenschlichen Apparatemedizin unterworfen und dank der Berichterstattung denkt man natürlich: „Ich muss jetzt sterben!“. Ich glaube, man muss schon extrem gefestigt sein um damit klar zukommen. Aber auch dieses ist kein Alleinstellungsmerkmal von Covid19

    1. Super gut be- und geschrieben und toll recherchiert! Ich hatte 4 Monate nach Infektion einen gänzlichen Zusammenbruch.. arbeite im Gesundheitswesen.. war 2x stationär und hoffe jetzt nach 8 Monaten irgendwie auf Besserung! Mein Körper liegt aber immer noch völlig brach! Meine Symptomliste ist erschreckend und ich unlängst überfordert! Ich hoffe auf baldige Reha!
      Danke für den tollen Artikel!
      VG Nancy

  5. Man behandelt Covid Patienten meist mit dem Medikament Remdesivir. Viele Experten warnen jedoch ausdrücklich vor den Nebenwirkungen. Es scheint da einen klaren Zusammenhang zu geben.

  6. Im Text ist ja oft von „Infizierten“ die Rede. Nach meinem Verständnis wären das positiv Getestete, selbst wenn sie nicht erkranken. Dann wäre ja z.B. bei „70 Prozent der Infizierten noch mindestens eine Organschädigung“ ein wahnsinnig hoher Wert! Oder sind „Infizierte“ doch „Erkrankte“ oder wie?

  7. Mittlerweile bin ich seit bald acht Monaten mal mehr mal weniger krank. Ich leider vor allem am oben genannten Herzrasen. Es gibt Zeiten, da kann ich kaum die Hand heben, ohne dass mein Herz viel zu viel Gas gibt.

    Danke für diesen Text.

  8. Ich würde mich mit meinen 30 Jahren niemals als unbesiebar bezeichnen, aber im Hinblick auf die derzeitige Impfung fühle ich zu wenig mit Informationen darüber versorgt, wie eine Impfstoffentwicklung so schnell durchbekommen werden konnte.

    Ich kann nur sagen, dass ich in den letzten 15 Jahren nicht einmal mehr krank gewesen bin. Ich hatte in meiner Jugend mal einen schweren Verlauf einer Influenza Grippe gehabt. Mein Körper gewann, ich werde wieder gesund und ab dem Zeitpunkt, wurden die Krankheiten auch immer seltener und schlussendlich hörten sie im jungen erwachsenen Alter endgültig auf.

    Ebenso fehlen mir, wie schon einige Vorkommentare fehlen mir die genauen Zahlen, um eine Risikoabwägung besser treffen zu können.

    Ich würde gerne die Zahlen sehen, Menschen(Kinder,Jugendliche, junge Erwachsene) die mit dem Imfpstoff verstorben sind oder Folgeschäden davon getragen haben und ich möchte, die genauen Zahlen haben von den Menschen (Kinder,Jugendliche, junge Erwachsene), die Long Covid davon getragen haben.

    Bei den Toten hingegen sprechen die Zahlen bei den jüngeren Altersgruppen jedenfalls eine klare Sprache. Nimmt man z.B die 241(Männchlich und Weiblich) Menschen(Zahlen vom RKI auf 1,5 Jahre) im Alter von 30-39 Jahren, die mit oder an dem Virus verstorben sind, so sind bei 11,6 Millionen Menschen in der Altergruppe bei aktuell einer Wahrscheinlichkeit mit oder an dem Virus zu sterben bei gerade mal bei 0.003%

    Z.b kann auch man in Italien ebenso die Betroffene Altersgruppe in den Toten eindeutig ablesen. Die jüngeren sind gar nicht die Risikogruppe. Jedenfalls was die Todesfälle angeht.

  9. Hallo liebes Quarks Team,
    gibt es eine Stelle, bei der man sich melden kann, wenn man unter ME/CFS leidet, aber das schon seit vielen Jahren? Also wenn nicht SARS Cov 2 die Ursache war? Oder kennt ihr einen Arzt, an den ich mich wenden kann? Ich habe eine sehr, sehr lange Suche hinter mir und war bei gefühlt tausend Fachärzten, aber noch nie habe ich mich so erkannt gefühlt, seit die Welt über Long Covid spricht! Warum weiß kein oder kaum ein Arzt davon??

    1. Hallo liebe Kirsten, damit kennen wir uns leider nicht genug aus. Aber vielleicht kannst du es jetzt, wo Long Covid ein Thema geworden ist und mehr Ärztinnen und Ärzte das Thema ME /CFS auf dem Schirm haben, noch mal bei deinen vorigen Anlaufstellen versuchen? Alles Gute für dich und liebe Grüße vom Quarks-Team

  10. Vielleicht ist es einfach die Mischung aus dem, dass wir viel zu viel arbeiten, dem Stress weil wir zusehends mehr realisieren, dass wir unseren Planeten zerstören und der Angst, in der wir uns wegen Covid befinden, die zu vielerlei Problemen mit der Psyche und dem Immunsystem führen.

  11. Was mir wirklich Angst macht ist die Berichterstattung!
    Keine genauen Zahlen, wenig nachvollziehbare Fakten, reißerische Überschriften, Vermutungen und Schätzungen, phantasievolle Hochrechnungen, und das bei einem Wissenschaftlichen Format?
    Wo soll das noch hinführen?
    Angst und Panik waren noch nie gute Berater!!!
    Aber scheinbar generieren sie am besten Quoten, Klicks und Wahlstimmen!
    Was für eine Zeit?!

    1. So großmundig der Artikel ankündigt „So häufig sind die Langzeitfolgen einer Covid-Infektion“, so schlecht ist seine Aussage dazu. Wenigstens sind die (bezogen auf das Ziel des Artikels nicht einmal besonders gut gewählten) Quellen unten einmal aufgelistet, wenn im Artikel schon mit fahrlässiger Nachlässigkeit vermieden wird bezüglich der im Titel angekündigten Häufigkeit aus den entsprechenden Quellen zu zitieren! Stattdessen ein lahmes „Experten schätzen die Häufigkeit auf 10-20%“ – Diese Zahlen erscheinen hier KOMPLETT aus der Luft gegriffen! Woher kommt diese Einschätzung? Auf welchen Beobachtungen beruhen sie? Der Autor darf hier gerne die Qualität seiner Recherche mit Quellen dazu unter Beweis stellen, zumal er im restlichen Artikel bei der Wahl und/oderAufarbeitung seiner Quellen nicht besondes glänzt. Es fehlt im Artikel bei jeder Aussage (bis auf eine, und die ist nicht belegt) der Bezug zur im Titel genannten Grundgesamtheit (Zahl der Covid-Infizierten), was die Grundlage für die Einschätzung der im Titel genannten Häufigkeit ist! Wenn bei bis zu 50% der Krankenhauspatienten Langzeitfolgen festgestellt wurden (bezieht sich hier auch nur auf Nachbehandlungen ohne gleich dabei zu kategorisieren wie lange diese nötig waren, das kommt erst viel später) und knapp 100.000 Menschen (mit oder wegen?!) der Infektion ins Krankenhaus kamen – Welche Häufigkeit haben denn jetzt die ganzen Einzelfallberichte spezieller Symptome bezogen auf die ZAHL DER INFIZIERTEN?? Das ist immerhin die Grundgesamtheit auf die sich der Titel des Artikels bezieht!!! Nun kann ich selbst wieder nachrecherchieren: wieviel Leute denn mit Covid-Infektion kamen denn bis zum hier betrachteten Zeitpunkt prozentual in dem betrachteten Land England mit Covid ins Krankenhaus? Wäre die Aufgabe des Autoren gewesen. Natürlich ist im Bezug auf die Grundgesamtheit die Häufigkeit der Langzeitfolgen nicht mehr 50% und damit nicht mehr so schön reißerisch und beänstigend, nicht wahr? Wäre aber die benötigte Einordnung bezogen auf den Titel!
      Dieser Artikel bringt mich jedenfalls bei der Frage „Wie hoch ist das Risiko genau welcher Symptome bei bzw. nach einer Covid-Infektion?“ keinen Schritt weiter. Selbst die meisten Quellen sind nur Symptombeschreibungen. Unter diesem Titel erwarte ich eine völlig andere Ausrichtung der Berichterstattung im Artikel. Keine heruntergeratterte Ausführung über Beobachtungen von Symptomen, sondern eine Einordnung deren Häufigkeit. Dann bitte unter anderem Titel veröffentlichen (Drastische Fallbeispiele der Covid-Infektion“ wäre passender gewesen!). Dieser Artikel serviert unter dem aktuellen Titel nicht einmal halbgare Nachrichten, ein Koch würde gekündigt wenn er im Restaurant Rehbraten serviert ohne den Braten vorher in den Ofen zu schieben. Das soll nicht heißen, dass ich die bis hierhin erfolgte Recherche in ihrem Umfang nicht anerkenne, aber für das im Titel angekündigte Ziel des Artikels ist sie teilweise in die falsche Richtung erfolgt, und in allen Richtungen zu kurz gegriffen!

  12. Liebes Quarks-Team,
    wie werden denn bspw. Spätfolgen, die neurologischer Natur sind, erfasst und mit Covid19 in Verbindung gebracht? Z.B. wenn jemand einen milden Covid-Verlauf hatte und Wochen später eine Hirnblutung erlitt. Wird dies irgendwie erfasst und ein möglicher Zusammenhang untersucht?

    1. Hi! Das ist eine gute Frage. Nehmen wir auch gerne als Anregung für unsere Recherchen mit auf – mehr als gute Hinweise darauf haben wir auf die Schnelle gerade nicht finden können. Wir gehen davon aus, dass neurologische Symptome, die in Zusammenhang mit einer durch einen PCR-Test bestätigten Corona-Infektion stehen könnten, erfasst werden. Bei der (erneuten) Aufnahme in ein Krankenhaus wird sicherlich abgefragt, werden ob man Covid-19 hatte.
      Übrigens ist eine Hirnblutung keine uns bekannte Langzeitfolge von Covid-19, die fünf häufigsten neurologischen Langzeitfolgen findest du hier: https://dgn.org/presse/pressemitteilungen/die-fuenf-haeufigsten-neurologischen-folgen-von-covid-19/ Zitat: „Am häufigsten sind das chronische Erschöpfungssyndrom, Schmerzen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen.“
      Viele Grüße!

      1. Lieben Dank für die Antwort. Ich bin sehr gespannt, wie wir in einigen Jahren zurück blicken und was wir dann wissen. Vielen Dank auch für eure wertvolle Arbeit!

  13. Nun wird mir einiges klarer. Ich (50 und vor der Erkrankung topfit) hatte vor mehr als zwei Monaten einen sog. „milden Verlauf“ und versuche nun, wieder zu meiner vorherigen Form zurückzukehren. Häufig ist es so, dass ich zwar Sport machen kann, wenn auch reduziert und mit hohen Puls, aber ein oder zwei Tage später völlig erschöpft bin. Auch der Geruchssinn ist mal besser und mal schlechter, ich dachte schon, ich bilde mir das ein. Hoffentlich ist hier bald auf Hilfe zu hoffen, ich empfinde meine Lebensqualität als deutlich eingeschränkt.

  14. Sehr geehrter Herr Tertilt,
    danke für diese schöne Übersicht über ein wirklich wichtiges Thema.
    Viele Dinge rund um „LongCovid“ sind aus Medizinersicht mittlerweile sehr viel besser erklär- und behandelbar. Gerne können Sie unter der mitgeteilten mail Kontakt aufnehmen falls Sie es wünschen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Christoph Bäumer

    1. Dazu können wir dir zwei Angaben machen: Da die Impfung sehr gut (aber nicht vollständig) vor einer Infektion schützt, senkt sie natürlich, da du ein geringeres Infektionsrisiko hast, auch dein Risiko für Long Covid. Aber: Wie hoch das Risiko derjenigen ist, die sich trotz Impfung (auch asymptomatisch) infiziert haben, das können Forschende unseres Wissens nach derzeit noch nicht genau abschätzen.

  15. Schön, daß Sie die Originallieteratur angeben. Schade, daß das ohne Fußnote im Text erfolgt oder wenigstens in der Reihenfolge der Zitierung. Ganz modern wären Hyperlinks…
    Zur Sache möchte ich anmerken: die entscheidende Frage ist, wie häufig schwere und lang andeauernde Langzeitfolgen sind und natürlich auch, inwieweit sie in die Rekonvaleszenten „hineingefragt “ werden. Womit ich nicht bestreite, daß es „Long Covid gibt.
    Die Zahlen aus der englischen Studie sind aus meiner Sicht beruhigend niedrig.
    Wir müssen damit leben, erkranken zu können. Ansonsten müssten wir die Schulen schließen, wenn EVB grade aktiv ist (übertragbares Virus, welches an vielen Blutkrebsformen beteiligt ist), Wälder und Wiesen sperren, wenn die Früsommer-Meningoencepgakitis unterwegs ist (ziemlich schwere Virale Erkrankung de aGehirnes, übertragen durch Zecken), noch weitere Beispiele könnten einem einfallen.
    Kommt heraus aus dem Panikmodus!

  16. Ich hatte erst vor ca. 10 Wochen das Coronavirus (englische Mutationsvariante)- festgestellt am 09.04.2021.
    Die ersten 5 Tage habe ich nur von Paracetamol und Wasser gelebt- habe 5 kg abgenommen.
    Noch heute ist eine Belastung nicht möglich-ich habe starke Athemprobleme besonders unter Belastung – meine Hand- und Fingergelenke schmerzen nach wie vor – mal mehr und mal weniger – niemand kann helfen – es nervt.

  17. Ich hatte auch erst vor ca. 4 Wochen das Coronavirus (englische Mutationsvariante) – Ist hier in der Schweiz mittlerweile die häufigste Variante die sich ausbreitet.
    Und ich merke jetzt noch, dass irgendwas nicht in meinem Körper stimmt.
    Irgendwas ist wie kaput. Ich kann es nicht sagen.
    Es ist irgendwie eher so, als ob es ständig schwankt. Manchmal geht es mir ziemlich sehr gut und dann plötzlich wirkt es so, als ob es nochmals zurück kommen würde.
    Und ich huste jetzt mehr und klarer, als wo ich Corona hatte. Manchmal habe ich in der Nacht regelrechte Hustanfälle.
    Und der Hals kratzt ständig. Es ist beinahe so, als wäre der Hals ziemlich enzündet.
    Corona fühlt sich auch nicht an wie eine normale Grippe.
    Es ist irgendwie völlig ausserirdisch, vom erleben her.
    Wenn man Grippe hat, liegt man im Bett, hat schnupfen und fühlt sich ganz körperlich einfach mies. Aber es ist aushaltbar „angenehm“ unangenehm.
    Aber bei Corona fühlt es sich so an, als ob irgendwas kaput gehen würde im Körper.
    Ausserdem fühlt es sich so hinterlistig an. So teils Sprunghaft. Dann fühlt sich der Körper wieder besser, dann kommen aber plötzlich wieder so Schübe, wo man das Gefühl hat dass etwas völlig eigenartiges im Körper vorginge, dass gar nicht gut sei (als ob man mit einem Gift vergiftet werden würde).
    Es ist echt seltsam.
    Ich hatte zwar keine Atemprobleme, aber Kopfschmerzen, Übelkeit (ohne mich Übergeben zu müssen) – Es war mehr so einfach ein Übergebens-Gefühl ohne sich übergeben zu müssen wirklich. Mehr so: „Booh, ich könnte Kotzen.“ Aber es ist dann nicht so stark, dass man wirklich kotzen muss.
    Und das schlimmste war dann aber noch die Geistigen/Gehirn Ausfälle.
    Als ob man zu viel Alkohol gedrunkten hätte, ohne den Alkonolflash und plötzlich hätte man so ein Filmriss für ein Hunderstell. Wirklich, wie ein Filmriss. Diese kommen immer wieder mal. Einfach so kurz, *zack, blackouts. Sind ganz kurz. Machen einem aber total unsicher und etwas Angst, weil nicht weiss, was gerade in einem Vorgeht, ob da was kaput geht im Kopf.
    Corona ist wirklich total anders als Grippe.
    Viele verharmlosen Corona.
    Der Witz ist aber, dass es wirklich eine sehr hinterlistige Krankheit/Virus ist.
    Anfangs fühlt es sich nicht mal so schlimm an. Man hat leichte Kopfschmerzen und weiss nicht recht ob man krank ist. Dann kommt so ein Übelgefühl, aber muss sich nicht übergeben.
    Dann hat man so den Reiz zu husten, muss aber nicht husten. Und plötzlich kommen ab und an so Gehirn-Filmrisse, die in Hunderstellen auftauchen und verschwinden. Und man ist völlig ratlos, was da im eigenen Körper abgeht.
    Es kommt einem irgendwie vor, wie ein Gift, dass den Körper hinterlistig vergiftet.
    So das eigene Immunsystem hintergeht um genau so dich langsam und schleichen kaput zu machen.
    Auch jetzt nach Corona, spüre ich einfach das etwas nicht normal ist in meinem Körper.
    Es fühlt sich nicht mehr normal an.
    Ich huste eben erst jetzt nach der Coronazeit erst richtig.
    Hab ständig (besonders wen ich reden muss) ein nerviges kribbeln im Hals, dass mich zum Husten reizt.
    Und Nachts manchmal regelrechte Hustanfälle eben.
    Und irgendwie fühlt es sich manchmal in der Brust (Hals bereich) so an, als ob etwas schwer enzündet sein, aber auf eine hinterlistige art.
    Das kann man echt nicht beschreiben. Ist echt nicht wirklich wie eine Grippe.

    Ich würde Corona wirklich etwas ernster nehmen.
    Ich habe manchmal Angst, dass es wieder schlimmer wird.

    Ach ja, Schüttelfrost hatte ziemlich stark.
    Und jetzt noch, bin ich empfindlich gegen Kälte.
    Sobald ich mehr kalt habe, zb. in einem Keller oder mit offenen Balkonfenster, dann muss ich echt aufpassen. Dann habe ich das Gefühl, dass Corona plötzlich wieder stärker aufkommt in meinem Körper.

    Ich denke manchmal dass Corona nicht wirklich überstanden ist. Sondern wenige Rest-Coronaviren sich einfach irgendwo im Körper noch festkrallen und nicht verschwinden wollen.
    Weshalb man die groben Symptome nicht mehr hat und denkt man hätte es überstanden, aber in Wahrheit steckt noch was an Corona-Viren versteckt und verteilt im Körper irgendwo im Körper fest. Und warten nur darauf, bis der Körper auf irgend eine Art wieder Schwächer wird (zb. durch Kälte/Unterkühlung) um wieder sich vermehren zu können und den Körper wieder brutal angreifen und zerstören zu können.

    1. Danke für deinen Erfahrungsbericht. Kling echt nicht gut 🙁 Wir wünschen dir eine gute Besserung und hoffentlich ein baldiges Abklingen aller Symptome!

  18. Was mich wundert ist, dass JETZT so getan wird, als müsste eine Krankheit völlig vorbei sein, als dürfte es sowas wie Langzeitnachwirkungen gar nicht geben. Dabei ist es meiner Meinung nach IMMER schon so – eben weil es nicht getan ist, medizinische Maßnahmen zu ergreifen… Wir sind keine Maschinen, die man repariert… Wir sind Körper, Geist und Seele und auf allen Ebenen muss Heilung passieren. Es reicht nicht, wenn man den Körper repariert, wenn die Seele weiter in Angst und Unsicherheit ist… oder wenn der Geist weiter ungesunden Mustern folgt und sich als Opfer fühlt… oder, oder…
    Vielleicht begreifen wir nun endlich, dass die Schulmedizin nur ein Aspekt ist und nicht heilen kann, solange der Geist und die Seele nicht frei und gesund sind…

    Ich denke nur an Borreliose – Borrelien bekommt man auch nie wieder los – wenn man sie einmal hat… man muss lernen, mit ihnen zu leben, ihre Funktion zu verstehen, sie als Helfer und Freund akzeptieren und sich verändern… sonst verändern die Borrelien den Körper und erzeugen immer mehr körperliche Schäden, Funktionsstörungen und Schmerzen…
    Wenn unser Körper Symptome zeigt – will er uns damit wach rütteln… Es zeigt, dass etwas falsch läuft, wir anders denken, fühlen und handeln müssen… die Dinge neu betrachten und bewerten müssen… vom Weg der Gesundheit abgekommen sind…

    Und eine Impfung – wird ganz sicher nicht die Lösung für sein für die Menschen, die sich an Körper, Geist und Seele spüren wollen und Ungleichgewicht (Krankheit) dazu nutzen – sich neu auszurichten, sich bewusst zu werden und neu zu wählen und wieder inneres und äußeres Gleichgewicht herzustellen… Kein Virus ist an sich schädlich, keine Bakterie – was schadet ist, wenn es zu einem Übermaß kommt, zu einem Ungleichgewicht… In einem gesunden Körper-Geist-Seele Wesen, wird das Gleichgewicht auf natürlich Weise erhalten… Nur wenn etwas verrutscht, wenn man vom Wege ab kommt – dann entsteht Krankheit – die als Wecker dient, um uns über den Körper und seine Symptome aufmerksam zu machen, dass gerade etwas nicht stimmt und das wieder in die Ordnung zu bringen… Oder zumindest (mit dem Ego) aus dem Weg zu gehen, damit die göttliche Ordnung sich wieder herstellen kann…

    1. danke für dein Kommentar. Es hängt alles miteinander zusammen (muss man natürlich auch erstmal erkennen), aber leider wird häufig nur die körperliche Ebene betrachtet. Und selbst wenn man auf dieser Ebene bleibt wird doch total ignoriert was schon Antoine Béchamp erkannte und zwar: „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!“
      Kümmert euch eigenverantwortlich um eure körperliche und auch psychische Gesundheit. Das Spiel mit der Angst, Falschinformation und Panikmache ist meines Erachtens unverantwortlich und hilft einer Gesellschaft sicherlich nicht weiter, sondern nur wenigen Profiteuren.

  19. Da ich selbst an Asthma/COPD leide und weis was es heißt keine Luft zu bekommen, finde es erschreckend wie viele auch junge Patienten (und das werden sie wohl bleiben) irreversible Lungenschäden aufweisen!
    Ich habe erst kürzlich eine Sendung gesehen wo ein junger (so ca. 35) Mann 80% seiner Lungenkapazität durch Covid 19 verloren hat. Er „war“ Spitzensportler und vorher topfit und gesund!
    Man kann nur hoffen, dass bei solchen Patienten wenigstens ein Teil der Kapazität der Lunge wieder zurückkommt. Ansonsten habe ich wenig Hoffnung. Sie werden schwer behindert bleiben und wahrscheinlich „jung“ sterben.
    Wir dürfen so froh sein, dass es Impfstoffe gibt (was nicht selbstverständlich ist) und ein Großteil der Menschheit vor solchen Folgen bewahrt bleibt!

    Grüße und viel Gesundheit,
    Markus

    1. Ja. Um so unverständlicher ist das Verhalten vieler Besserwisser, die durch ihr stures Auftreten nicht nur sich, sondern viele andere gefährden. Eigentlich ist das vorsätzliche Körperverletzung – oder sowas – und müsste geahndet werden.

      1. Nur weil jemand eine Impfung erhalten hat, heißt das doch nicht das derjenige sich nicht mit dem Virus infizieren kann. Der Verlauf soll schwächer sein, aber selbst dann wird Panik gemacht und von möglichen Langzeitschäden gefaselt. Ich werde mich nicht impfen lassen.

  20. Um Long-Covid zu behandeln ist es von großer Wichtigkeit auch ME zu erforschen. Bitte unterstützen Sie deshalb die folgenden Petition: http://www.t1p.de/5eop
    Die vielfältigen schwerwiegenden Symptome bei Long-Covid entsprechen häufig den grausamen Leiden der ME-Kranken. Leider ertragen diese keineswegs nur Müdigkeit sondern unvorstellbaren Schmerzen. Auch bei ME-Kranken werden bei Laboruntersuchungen markante Veränderungen festgestellt. Um den bisher ungehörten ME-Kranken und den vielen Long-Covid-Kranken zu helfen wäre es äußerst wichtig, auch ME zu erforschen. Bitte unterschreiben Sie deshalb obige Petition.
    Um sich ein Bild über das Ausmaß von ME zu machen: Hier berichtigen Betroffene: https://t1p.de/9hkr

  21. Ich finde den Artikel sehr zutreffend, klar nicht jedes Wort ist medizinisch korrekt, nun gut. Da ich die im Artikel genannten Probleme zum Großteil selber erfahre, möchte ich für diesen Artikel bedanken und ihn somit bestätigen.

  22. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische und chronische Erkrankung – die Formulierung, man wäre „niedergeschlagen“ und ergo aufgrund dessen nicht in der Lage, etwas zu machen, ist nicht korrekt!
    Bitte informieren Sie sich über diese Erkrankung. Gerne können Sie Niedergeschlagenheit aber im Kontext mit psychischen Erkrankungen verwenden, bitte aber nicht hier – nämlich bei einer schwerwiegenden physischen Erkrankung!

  23. Niedergeschlagenheit ist in dem Zusammenhang ein sehr unglücklich gewähltes Wort. Es geht bei CFS um eine spezielle Form der Erschöpfung, die nach kleinster Belastung auftreten kann und sich in etwa anfühlt wie bei einer schweren Grippe.

  24. Ihnen ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Cfs ist keine niedergeschlagenheit. Das hat man bei Depressionen. Der Unterschied zwischen Cfs und Depressionen ist der, das depressive Menschen keinen Antrieb haben, Niederlagen sind und keinen Sinn mehr sehen. Menschen mit Cfs haben einen Antrieb, aber der Körper will und kann nicht. Diese kleine Unterschied macht viel aus. Jemanden, der funktionieren will und jeden Tag kämpft, wo jeder Schritt ein Marathon ist, der Patient kämpft, um zurück zum Leben zu kommen, aber dennoch immer wieder durch das über die Grenzen gehen sich noch schlimmer fühlt, da wäre es eine Beleidigung zu behaupten, dass diese Menschen keinen Antrieb haben und einfach nur niedergeschlagen sind.

    Durch einen Virus war ich fast Bettlägerig gewesen, bekam im Liegen kaum Luft, weil ich zu schwach war und meine Lunge auf dem Röntgenbild mehr weis als schwarz war und war so schwach, dass ich die Wege von Bett zum Sofa, zur Küche und zu Klo kaum bewältigen konnte. Ich habe mir dennoch nicht depressiv die Decke übern Kopf gezogen. Nein ich habe gekämpft und war sehr traurig, dass man tut, als sei Cfs nur ne Depression.

    Selbst in der Forschung wurde festgestellt, dass es keine Depression ist und auch nix damit zu tun hat. Cfs ist nunmal keine psychische Erkrankung.

  25. Zu dem Abschnitt bezüglich des Chronischen Fatigue Syndroms (korrekt Myalgische Encephalitis oder Me/Cfs). Es handelt sich hierbei um eine schwere neuro-immunologische Multisystemerkrankung. Zu den Symptomen zählen chronische Grippesymptome und Autoimmunreaktionen, neurologische Ausfallerscheinungen, Muskelschwäche, Schmerzen, häufig erhöhte Temperatur, Zustandsverschelchterung nach z. T. kleinsten mentalen oder physischen Anstrengungen, Kopfschmerzen und vieles mehr. Viele Betroffene sind dauerhaft berufsunfähig, schwer Betroffene sind bettlägerig und müssen intensiv pflegerisch betreut werden. Die Symptome mit einer dauerhaften „Niedergeschlagenheit“ zu beschreiben ist sehr verharmlosend und deutet eher auf eine Erschöpfungsdepression. Letzteres ist jedoch eine vollkommen andere Erkrankung.

  26. „mehr als die Hälfte der untersuchten Krankenhauspatienten noch Monate nach ihrer Infektion mit dem so genannten Chronischen Fatigue-Syndrom zu kämpfen haben. Die andauernde Niedergeschlagenheit führt dazu, dass sie ihren Alltag nur mühevoll oder teilweise nicht bewältigen können.“

    NEIN, beim Chronischen Fatique Syndrom leidet man NICHT an Niedergeschlagenheit! Man ist auch nicht nur müde! CFS ist eine neuroimmunologische Multisystem-Erkrankung und alles andere als harmlos! Sie wird oft von Infektionen ausgelöst, so wahrscheinlich auch von Covid19. Mit Niedergeschlagenheit hat das nichts zu tun!

  27. Mir fehlen hier konkrete Zahlen und deren Bezug. 10% bis 20% von was, von positiv getesteten, von erkrankten mit mittelschwerem Verlauf oder oder? Ohne diese Angabe ist das Risiko nicht vernünfitg einzuschätzen. Was ich aber wissen will ist, wie hoch ist das Risiko als junger Mensch an Long Covid zu erkranken, damit ich abwägen kann, ob eine Impfung sinnvoll ist. Es macht natürlich wenig Sinn sich mit AstraZeneca zu impfen, wenn LongCovid für junge Menschen genauso selten ist, wie ein schwerer Verlauf. Nicht, dass ich gegen Impfen wäre, aber eine Impfung ist immer eine Risikoabwägung und das war es auch schon immer!

  28. Aber wie sagt her Spahn so schön: Wir müssen einfach noch ein bisschen Solidarität zeigen. Was bringt der Gesellschaft mehr „Lebensjahre“ (Das entscheidende Kriterium der Impfpriorisierung)
    A) 95 Jahre alt, schwerst vor erkrankt aber gegen Corona geimpft
    B) 30 Jahre alt, bisher gesund und jetzt dank Long COVID bis zum Lebensende benachteiligt/berufsunfähig

    Diese Frage vermisse ich bei der Politik komplett. Wir jungen Menschen werden wie Nutzvieh verheizt um die Wirtschaft am Leben zu halten und werden dann beim impfen auch noch hinten angestellt. Kein Wunder das RKI und Herr Spahn bei Long COVID nur ausweichen oder gar nicht antworten.
    Das Impfverbrechen wird uns noch Jahrzehnte beschäftigen wegen seinen sozialen Kosten und das nur damit man nun mit den Altenheimen billigen Wahlkampf macht. Den mehr als ein PR_Witz ist das Impfdebakel nicht.

    1. Der 95-jährige ist also nichts wert im Vergleich zu Ihnen?
      Der 95 jährige hat eine gute Chance, an COVId zu ersticken, bei vollem Bewußstsein.
      Selbst, wenn er zum Bruttosozialprodukt nichts mehr beiträgt; das ist doch nicht schön, oder?
      Da wollen Sie wegen herbeigeredeter Lanzeitfolgen seine Impfdosis haben?

  29. Zum Abschnitt Chronic Fatigue Syndrom:
    „Die andauernde NIEDERGESCHLAGENHEIT führt dazu, dass sie ihren Alltag nur mühevoll oder teilweise nicht bewältigen können.“
    NEIN! Bei CFS ist es nicht Niedergeschlagenheit/Depression was Aktivitäten bremst sondern schlicht ENERGIEMANGEL. Wenig Energiereserven und eine extrem verlängerte Erholungszeit. Wie ein defekter Akku, der drei Mal so lange zum Laden braucht.
    BITTE schieben Sie die Betroffenen nicht in die Psychoschiene sondern bezeichnen Sie die Krankheit richtig.
    Für weitere Infos empfehle ich die Arbeiten von H. Prusty zum Zerfall de Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zellen) bei CFS

    1. Auch wenns fachlich nicht psychisch ist: „Psychoschiene“ klingt als sei des harmloser als was körperliches. Krankheit ist immer scheiße und Körper und Geist gehören zusammen.

      1. Dennoch sollte man diese Erkrankung richtig einordnen. Auch bei MS, Krebs und Co (andere schwere Erkrankungen!) leidet meist auch die Psyche mit.

  30. eigentlich VERRÜCKT. Langzeitschäden lassen sich doch tatsächlich nur nachweisen, wenn man Ergebnisse relativ direkt vor der COVID-19-Infektion hatte. Alles andere ist doch reine Spekulation.

    1. Den Ist-Zustand vor der Infektion festzustellen, ist doch heutzutage bei Profisportlern und Freizeitsportlern mit Fitness trackern überhaupt kein Problem

  31. Danke für diesen sauber recherchierten und gut geschriebenen Artikel!
    Es bedarf dringen ein Umdenken in der Statistikerhebung, damit es endlich gesicherte Zahlen zu Langzeitfolgen geben kann – und es bedarf genauso dringend Anerkennung dieser Krankheit sowie adäquater Anlaufstellen.

    Inzwischen gibt es eine Petition, die sich diesen Forderungen widmet: https://www.change.org/p/bundesministerium-f%C3%BCr-gesundheit-bmg-dringender-aufruf-hilfe-bei-langzeit-covid?recruiter=1163092235&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition

    Ich bin seit April 2020 erkrankt und wurde mehr als einmal von Fachärzten belächelt.

    1. Ohne vergleichbare Daten aus ähnlichen Krankheiten wie der Grippe und eine vollständige Einordung der Fälle zu Verläufen und Vorgeschichte ist und bleibt es Kaffessatzleserei und eine eigene Meinung

    2. Mir es genauso. Covid gibts aber schon seit Jahren oder es wurde nur an uns getestet. Ich hatte erst Monate lang einen Husten, konnte kaum noch einatmen, innere Blutungen und Zahnfleischbluten, Nasenbluten, Bluten aus den Ohren und Venen, Herzprobleme, extreme Kreislaufprobleme und auf einmal allergisch auf fast alle Lebensmittel, extrem müde, Gedächtnisstörungen, Schwindel, Übelkeit, erhöhte D-Dimere, Bluthusten, Lähmungen, Krämpfe, durch die Blutungen kaum noch Eisen, Blutungen aus den Venen mit blauen Flecken und Petechien auf der Haut, Blutungen an der Leber, verminderte Nierenfunktion, Probleme mit der Bauchspreicheldrüse, einatmen konnte ich gar nicht mehr tief und nur unter Schmerzen.Dazu zittern, Gangstörung, Gelenkschmerzen und Schwellungen, Magen extrem entzündet. Mein ganzer Körper ist entzündet seit dem. Das geht jetzt seit 2012. Beim Aufstehen immer sofort wieder umgefallen. Im Röntgenbild: deutlich geblähte Lunge. Und was sagen die Ärzte zu mir: Stellen Sie sich nicht so an. Bekomme jetzt EM Rente. Zur gleichen Zeit hatten es auch meine Kinder und mehrere Leute im Haus, wovon einer starb. Alle husteten über Monate und es klang wie extremer Keuchhusten. Wie gesagt das war 2012. Es gibt Corona. Aber die Art und Weise wie es kam, war nicht zufällig.

  32. Ja, die Folgen sind extrem schlimm. Meiner Oma ging es lange Zeit nach der Corona-Infektion extrem schlecht. Durch Bekannte sind wir auf die Klinik von Dr. Vorobjev gestoßen https://drvorobjev.com/de/
    Das Personal hat sich extrem gut um sie gekümmert und es ging ihr schon bald viel besser. Nur zu empfehlen!

  33. „Grob gehen Experten von zehn bis 20 Prozent aus“

    Auf welche Größe bezieht sich diese Angabe? Auf Infizierte inkl. Dunkelziffer? Auf positiv getestete? Auf positive getestete mit Symptomen, also Erkrankte? Auf jene, die im Krankenhaus behandelt werden mussten?

    Ich finde solche unpräzisen Angaben sehr wenig hilfreich.

    1. Im Weiteren heißt es in dem von dir zitierten Satz: „allerdings kommt dies vor allem auf den Untersuchungszeitraum an.“ Genaue Angaben sind bei dieser noch neuen Krankheit noch schwer möglich, gerade was Langzeitfolgen angeht. Wie man sieht, hängt es auch vom Untersuchungszeitraum ab. Wenn du genauere Angaben möchtest, haben dir speziell für diesen Zweck alle von uns benutzten Quellen am Ende des Artikels angegeben.

  34. Ein CFS und Long-Covid-Syndrom sind so ähnlich dass sie nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Es ist möglich, dass Covid-19 als schwere Viruserkrankung das Immunsystem so sehr schwächt, dass schon vorhandene aber bisher inaktive Krankheitserreger aktiv werden. Solche Virusinfekte sind auch für viele CFS Kranke die „Eintrittskarte“ in eine chronische Erkrankung. Ursächlich in Frage kommt z.B. EBV, aber auch Toxoplasma gondii – die Durchseuchung mit diesen Parasiten beträgt in Deutschland etwa 50%. Wenn diese infolge einer Schwächung des Immunsystems aktiv werden verursachen sie vielfältige Symptome wie ständige Müdigkeit und Erschöpfung, Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen, Kurzatmigkeit und vieles mehr. Diese Erkrankung ist behandelbar, lässt sich aber aufgrund der hervorragenden Tarnung der Toxoplasmen nicht sicher mittels Antikörpertests und auch nicht mittels PCR diagnostizieren – und vor allem nicht sicher ausschließen. Leider beschäftigen sich nur wenige Ärzte damit, denn an den Universitäten wird nach wie vor vermittelt Toxoplasmen würden fast nie chronische Erkrankungen verursachen, und sie seien nur für Schwangere und immunschwache Menschen gefährlich.
    Es bleibt zu hoffen, dass die Forschung bezüglich der Long – Covid Ursachen auch solche möglichen Reaktivierungen in Betracht zieht und nicht langfristig wie bei manchen anderen Erkrankungen bei „psychosomatisch“ landet.

  35. Mich enttäuscht, dass ich in fast jedem Artikel, in dem Fall, dass ich ein Detail selber beurteilen kann, Unsinn lesen muss. So auch hier: Sie schreiben „Weiterhin berichten Ärzte von jungen Patienten, häufig Kinder, die plötzlich die Zuckererkrankung Diabetes mellitus entwickeln, ganz ohne Vorerkrankung oder genetische Veranlagung.“
    Da ich selber Diabetiker bin und mich mit dieser Krankheit seit langer Zeit eingehend beschäftige, kann ich sagen, dass Infektionskrankheiten generell eine sehr häufige Ursache für den Ausbruch der Krankheit sind. Deshalb ist es nicht im Geringsten überraschend, dass auch eine Corona-Infektion der Auslöser sein kann. Damit erwecken bei mir den Verdacht, dass Sie Sensationslust bedienen wollen und entwerten den ganzen Artikel. Denn dadurch vertraue ich Ihnen nicht und befürchte, dass die Aspekte, die ich nicht beurteilen kann, auch falsch sind.

    1. Am besten bis zum Schluss lesen:
      „Die Gefahren dürfen allerdings auch nicht dramatisiert werden, denn breite Symptome und Langzeitfolgen sind auch bei anderen Virusinfektionen bekannt. Ob dies bei Covid-19 häufiger auftritt oder derzeit häufiger beobachtet wird, das können Experten und Expertinnen noch nicht abschließend beurteilen“

      Beste Grüße

  36. Vielleicht sollte der Bericht darauf hinweisen, dass Long-Covid-Kranke in Deutschland keine Diagnose für CFS erwarten können, da weite Teile der Ärzteschaft nicht an die Existenz der Krankheit glaubt und die Fachgesellschaften keine wissenschaftliche Leitlinie geschrieben hat (obwohl die Prävelenz in der EU auf 2.000.000 geschätzt wird (offizielle Zahlen der EU-Kommission)).
    Leider werden auch die Symptome im Text extrem verharmlost. ME/CFS-Kranke leiden nicht an einer „Niedergeschlagenheit“ (!). Hauptsymptom (Centers for Disease Control and Prevention, Kanadische Kriterien, International Consensus Criteria) ist eine extreme Zustandsverschlechterung nach Belastung. Verbunden mit starken neurologischen und immunologischen Symptomen. Etwa 25% sind bettlägerig und pflegebedürftig (bekommen aber in Deutschland selten medizinische Versorgung oder Pflege). Schwerstkranke können nicht sprechen und müssen künstlich ernährt werden. Sowas kann man doch nicht ernsthaft als „Niedergeschlagenheit“ bezeichnen. Es wäre wichtig, wenn Quarks diesen Teil überarbeitet.
    Auch wäre es wichtig, wenn Quarks der Frage hinterher geht, warum in Deutschland die Fachgesellschaften keine wissenschaftliche Leitlinie schreiben (im Gegensatz zu den Centers for Disease Control and Prevention, Kanadischen Gesundheitsbehörden) und eine Viertelmillionen Menschen ohne Versorgung da stehen.

  37. Endlich beschäftigt sich die Forschung mal ausgiebig mit Sptfolgen von Viruserkrankungen. Ich hatte sehr ähnliche Symptome über 15 Jahre nach einer Eppstein-Barr-Infektion, Pfeiffersches Drüsenfieber. Von dem längst bekannt ist, dass es CFS auslösen kann. Ich hatte jahrelang Angst, da komplett reinzusutschen, habe mit immer wiederkehrenden Erkältungssymptomen, geschwollenen Lymphknoten, Depression, Müdigkeit, eingeschränkter Belastbarkeit zu tun gehabt.Auch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte ich im Anschluss als Folge eines Magen-Darm-Infekts. Da hilft dir kein Arzt. Erst durch intensive Beschäftigung mit Ernährung, Mikronährstoffen und Vitaminen bin ich da rausgekommen und inzwischen, nach 17 Jahren, fast wieder fit. Kann Sport machen, ohne am nächsten Tag krank zu sein. Biohacking und Supplementierung von etlichen Aminosäuren, Schwefel, Lactoferrin und Vitamin D3/K2 kann ich nur empfehlen!

  38. Wahrscheinlich erhöht eine Erkrankung an Corona auch noch das Risiko für eine sehr schlimme Erkrankung namens Chronic Fatique Syndrome – ME/CFS, einer äußerst tückischen körperlichen Erkrankung bei der viele Betroffene häufig keine paar Schritte gehen können, ohne anschließend FÜR WOCHEN an schweren Erschöpfungszuständen zu leiden, sich währenddessen ausruhen zu müssen, nur um anschließend das Gleiche wieder zu erleben.

    Viele Betroffene leiden zusätzlich an Depressionen, Gedächtnisproblemen, SEHR STARKEN Schmerzen, sozialer Isolation, sind arbeitsunfähig und AUF PFLEGE ANGEWIESEN!

    Die Krankheit ist kaum erforscht, es fehlen Gelder und Forscher auf diesem Gebiet, Ärzte müssen zusehen wie es ihren Patienten immer schlechter geht und Betroffene müssen FAST IMMER IHR LEBEN LANG daran leiden.Die

    Nach jahrelangem Betteln unterstützte die Bundesregierung vor kurzem den Ausbau eines ME/CFS-Registers und einer Biodatenbank mit schlappen 900000€, und zwar auf 3 Jahre (!) verteilt – das ist viel zu wenig für eine so dermaßen qualvolle, unerforschte und weiträumig unbekannte Erkrankung – wir können viel mehr!

    Liebes QUARKS-Team, ich würde mich riesig freuen, wenn Sie diese Erkrankung weiterhin aufgreifen und publik machen würden. Wie Sie wissen ist sie wirklich schrecklich.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/chronisches-fatigue-syndrom-cfs-eine-krankheit-die-kaum-erforscht-ist-12148/

    https://www1.wdr.de/nachrichten/Chronisches-Erschoepfungssyndrom-ME-CFS-100.html

    https://www.apotheken-umschau.de/Immunsystem/Leben-mit-MECFS-Was-das-bedeutet-558059.html

  39. Ich finde es nicht gerade informativ und verantrwortungsvoll, die normale Grippe mit Corona vergleichen zu wollen. Die Sterblichkeit bei normalen Grippen wird mit 0,1% angegeben.
    Da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Es gibt Resistenzen gegen die normal bekannten Grippeviren und es gibt Schutzimpfungen. Wenn wir also ein Jahr haben, in dem kein neuer Grippetyp auftaucht, mag die Sterblichkeit bei 0,1% liegen. in 2018 gab es aber eine Grippewelle, in der die Todeszahlen im Frühjahr deutlich höher lagen als bei Corona.
    Auch erfahrene Virologen schätzen die Sterberaten bei neu auftauchenden Grippeviren, die nicht durch Resistenzen bzw. Impfstoffe gehindert werden bei 0,5 – 1,5%, In diesem Bereich liegt auch das Corona Virus. Es ist allerdings hochansteckend. Es gibt keinen Schutz.
    Deshalb muss man davon ausgehen, dass – ohne Schutzmaßnahmen, Lockdown etc. – sich innerhalb kurzer Zeit in Deutschland 80 Millionen infizieren. Bei einer Sterberate von 1,5% würde dies bedeuten: Wir hätten statt einer knappen Million Toter pro Jahr plötzlich über 2 Millionen Tote (Andere Todesursachen wie Krebs, Herztod, Altersschwäche etc. würden weniger werden, weil viele dieser Kandidaten durch Corona dahingerafft würden.
    Aber eine Verdoppelung der Todesfälle in einem Jahr ist schon eine Hausnummer! Es ist aber noch keine Katastrophe, wie sie immer heraufbeschworen wird.
    Ansonsten schwebt mir immer vor Augen, was ein führender Virologe im Fernsehen gesagt hat:
    Von 100 Menschen haben 95 keine Symptome oder Symptome, die einen Krankenhausaufenthalt nicht erforderlich machen. 5 Menschen müssen in Krankenhäusern behandett werden und davon sterben zwei, also 40 %! Und es gibt Langzeitwirkungen! Die gibt es bei der Influenza auch.
    Die Sterblichkeit betrifft allerdings vor allem Alte und Kranke. Der Tod dieser Menschen ist für den Einzelnen schmerzlich. Er ist allerdings im Bauplan der Natur vorgesehen! Genau wie bei der Grippe sollten wir den Tod durch diese Krankheit als eine Möglichkeit von vielen ansehen, zu Tode zu kommen. Dies würde uns wesentlich mehr Gelassenheit geben.
    Manches Mal habe ich den Eindruck, dass die statistische Lebenserwartung und ihr wahrscheinliches Absinken durch Corona der Hauptgrund ist, warum so stark die Ausbreitung vermieden werden soll????
    Viele klammern sich an die Hoffnung Impfstoff. Und viele halten diese Hoffnung aufrecht. Aber es gibt Beispiele genug, bei denen es auch nach Jahrzehnten keinen Impfstoff gibt.
    Es gibt auch noch das Damolklesschwert der Genveränderung des CoVid19. Dann nützt auch ein Impfstoff nichts.
    Es ist die Wucht von Corona und Schnelligkeit ihres Auftretens, die uns beeindruckt und teilweise panisch macht. Aber wir müssen da durch!
    Wir haben die Wahl, diese Krise schnellstmöglich zu bewältigen mit einer Verdoppelung der Totenzahl im Jahresdurchschnitt oder diesen Prozess über Jahre zu ziehen mit unübersehbaren Folgen für unsere Wirtschaft und Kultur.
    Und wir haben Politiker schon seit über 30 Jahren, die Probleme lieber aussitzen als Entscheidungen zu treffen, die auch unpopulär sein können.
    Also werden wir mit einem Schrecken ohne Ende leben müssen, statt einem Ende mit Schrecken und schneller Normalität.

  40. Wissenschaftliches Arbeit bedeutet, Daten zu sammeln und auszuwerten. Nicht nur bei COVID-19 gehört dazu u.a. eine umfassende Anamnese, d.h. Zahnstatus (NICOS, Amalgam, Implantate, wurzeltote Zähne, RANTES, Parodontose, etc.), Impfungen, toxische Belastungen (Schadstoffe, u.a. Schimmel, Schwermetalle, Pestizide, etc.), frühere Krebserkrankungen, Operationen, Medikamente (u.a. Narkosemittel, Antibiotika, Schmerzmittel, Anti-Phlogistika, Psychopharmaka, etc.), Drogenkonsum (Nikotin, Alkohol, Shisha, sonstige Drogen), Tatoos, Piercings, Allergien, Nahrungsmittelintoleranzen, Ernährungsgewohnheiten (Bio/Konventionell, Industrienahrung, Energy Drinks, Kaffee, etc.), etc. Die von Ihnen und anderen Medizinern erwähnten Risikogruppen erhalten allesamt Medikamente. Auch die im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten erhalten Medikamente, u.a. Antibiotika, Sedierung, Immunsupressiva, Blutverdünner, Statine sowie eine Nierenschutzprophylaxe. Es ist mittlerweile bekannt, daß die intensiv-medizinisch/intubierten Erkrankten „falsch“ behandelt wurden und deshalb fast jeder 2. verstarb. Eventuelle Nierenerkrankungen werden wahrscheinlich durch die Vielzahl der leber- und nierenschädigenden Medikamente verursacht. Lungenprobleme entstehen u.a. durch die Schädigung des Mikrobioms, einer Schädigung der Niere und der Leber und damit auch des Herzens. Ich gehe davon aus, daß QUARKS selbst recherchiert, (mit-)denkt und nicht nur Informationen und Studien, die sie von WHO, RKI oder Charite bezogen hat, wiedergibt. Die hier aufgeführten Informationen sind bei näherer Betrachtung oberflächlich und nichtssagend. Es ist unglaubwürdig, daß nach einem dreiviertel Jahr, wir weder das Virus isoliert haben, eine valide Testmethode für die komplette Virussequenz besteht, der Zusammenhang zwischen Krankheit und Vorerkrankung(en) entdeckt wurde, noch eine Datenbank haben, die auch die o.g. Daten umfasst.

      1. Seit Anfang Februar existieren Laborprotokolle, um das SARS-VoV-2 mit Hilfe von Zellkulturen zu vermehren. Diese werden weltweit eingesetzt, z.B. um die Infektiösität der Coronaviren in Proben zu testen oder um ausreichende Mengen Virusmaterial für Sequenzierungen zu gewinnen.
        Aktuell finden sich über 140.000 unabhängig erfasste Sequenzen des Virus in der GISAID-Datenbank, entsprechend häufig wurde es also auch isoliert.

    1. Hoffentlich tut sich bald was, die Mitmenschen, zb auf der Straße, im öffentlichen Dienst oder sonstwo, werden immer unfreundlicher, aggressiver und motieren zu Befehlston-querulanten; ob das an der Coronasituation liegt.. keine Ahnung. Solangsam glaub ich , die drehen alle durch ?!

  41. Hallo,

    ich habe mich hier schon an verschiedenen Stellen zu der Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 geäußert. Dazu ein paar Links und Kurz-Infos.

    Hier zu der Sterblichkeitsrate (IFR), diese dürfte in D, bzw. Mittel-Europa so um die 1% liegen, (Prof. Drosten sagt 0,9%) d.h. dass im Schnitt bei der jeweiligen Altersstruktur der Gesellschaft
    (D hat mit die älteste, bei jüngeren, wie zB. Afrika, ist daher IFR deutlich geringer, da Junge Menschen seltener an CoVid-19 sterben)
    wie wir sie haben, von 100 Infizierten 1 Mensch stirbt, dass ist PI mal Daumen ca. 10X höher als
    bei Influenza/Grippe (Fallsterblichkeit, also die der offiziell positiv Getesteten in D liegt bei ca. 4%)

    *** Studien zur Übersterblichkeit und zu Todes-/Fall-Zahlen von CoVid-19***
    https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/wie-viele-menschen-sterben-an-corona/#comment-10013

    Hier, in verschiedenen Beiträgen habe ich u.a. den Verlauf der Erkrankung geschildert, aus Ärzte und Patientensicht (noch nicht freigeschaltet), und zu „LongCovid“, d.h. den Langzeitfolgen (Spätfolgen die zu Arbeitslosigkeit, oder Demenz, Schafanfällen führen), und zu CFS (Chronisches Erschöpfungssyndrom) lt. Einer Studie haben 60% der Infizierten CFS, nach 3 Monaten sind 1/3 noch arbeitsunfähig, diese Zahl bezieht sich auf alle Erkrankten, nicht nur auf die schweren Fälle, und auch auf Junge

    https://www.quarks.de/gesundheit/so-lange-braucht-die-entwicklung-eines-coronavirus-impfstoffs/#comment-10069

    https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-enden-pandemien/#comment-10078

    Also, kurz gesagt, sich nur an den Todeszahlen zu orientieren, kann zu falschen Schlüssen führen, die Infektion als solche sollte schon möglichst eingegrenzt werden
    Auch wenns noch dauert, aber es sind schon viele aussichtsreiche Impfstoffe vorhanden, und Schnelltests, die die Lage ab Anfang 2021 schrittweise entspannen könnten, was uns droht, epidemiologisch, wenn wir nichts tun, und R weiter steigt, habe ich zb. Hier geschrieben.

    https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/was-fuer-eine-zweite-welle-spricht-und-was-dagegen/#comment-8869

    Ich weiß nicht mehr, wo ich auch das geschrieben habe, aber das SARS-Cov-2 Virus befällt im Körper nach Simulationen am 2.schnellsten Rechner der Erde, der das Programm 1 Woche hat laufen lassen (!) zuerst das Herz, die Gefäße, verändert dann die Zellstruktur in der Lunge, geht auch in Nieren, Darm, Hirn, kann sich im Gehirn vermehren (lt. anderer Studie), daher Gefahr von Demenz, in Jahren, oder Jahrzehnten erhöht, verändert die Blutgerinnung, daher Embolien, Herz- & Schlaganfälle … etc. Steht ja zT auch bei Quarks
    CoVid-19 ist daher keine Lungenkrankheit, sondern systemisch, und daher medizinisch schwer zu bekämpfen.
    Auch reagiert der Körper bei schweren Verläufen mit einer Überreaktion von Abwehrmaßnahmen, die dann selbst zum Tod führen können.
    Es gibt zwar klar Anzeichen und Stimmen in der Medizin, demnach man dies mittlerweile besser behandeln könnte, aber das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs, und zu Sterben bleibt, oder eben von Langzeitfolgen, …bei SARS 1 (2002/3) hat man Jahre später bei den Erkrankten vermehrte Schlaganfälle registriert .. SARS-CoV-2 kennen wir noch nicht so lange, da kann man dies zT nur vermuten, bzw. muss es auch befürchten.

    i.ü. Masken schützen, den Träger und sein Gegenüber, dazu gibts auch zahlreiche Studie, die das belegen!
    Auch Vit. D soll helfen, jedenfalls haben wohl Leute mit entsprechendem Mangel häufiger einen schweren Verlauf, evtl. Spielt auch Zink eine Rolle, wohl auch die Blutgruppe ..

    MfG
    Ludwig

    1. Ich hätte gerne den Link zu wenigsten 2 oder 3 der Studien auf die du dich beziehst, die die Wirksamkeit der üblichen nicht-medizinischen Masken bestätigen. Konnte keine finden. Vielen Dank im Voraus.
      MfG
      Sylvia

  42. Wie gefährlich ist das Coronavirus?
    Wenn ich mir die Zahlen zur Sterblichkeit anschaue, die vom Statistischen Bundesamt – z.Zt. glaubte ich wöchentlich- gemeldet werden, kann dem Coronavirus keine Gefährlichkeit bescheinigt werden, denn es gibt bei dieser angeblichen Pandemie weniger Tote als im letzten Jahr, merkwürdig oder?
    Kann mir diese Tatsache jemand erklären?
    Viele Grüße
    Heinz

    1. Eine Erklärung der Experten (u.a. vom RKI) dafür ist: Durch die Maßnahmen (die viele Menschen auch Ende Februar-Anfang März aus Angst selbst schon vor dem „Lockdown“ ergriffen haben), wurde es auch der Grippe und anderen Infektionskrankheiten, an denen sonst mehr Menschen sterben, sehr schwer gemacht. Es ist wie immer bei der Prävention: Man sieht leider im Nachhinein nicht genau, wie viel Leid man durch die Präventionsmaßnahmen verhindert hat…

      1. Hallo Quarks,
        danke für die schnelle Antwort, die man aber auch gegensätzlich auslegen könnte, nämlich so, dass man im Nachhinein genau sieht wieviel Leid durch die Maßnahmen geschaffen wurde. So langsam würde es Zeit, dass Politik und Medien sich die gemachten Fehler eingestehen und zugeben, dass man sich geirrt hat, dann müssten die Zwangsmaßnahmen sofort eingestellt werden. Arbeitslosigkeit, Existenzängste, Grundgesetzverletzungen und eine maßlose Überschuldung müssen wir in Kauf nehmen, nur weil einem zweifelhaften Test große Aufmerksamkeit geschenkt wird, der keine Krankheit aufzeigt und noch nicht einmal eine Zulassung hat. Dem RKI und der WHO kann nicht mehr geglaubt werden, diese Institutionen lagen doch schon bei Vogel- und Schweinegrippe völlig falsch und haben die Bevölkerung unnötig in Angst und Schrecken versetzt. Warum die Politik solche Berater nicht austauscht muss andere Gründe haben, Frau Merkel und ihr Gefolge, auch die öffentlichen Medien scheinen von großzügigen Sponsoren beeinflusst zu werden. Leider gehören Sie, das Quarks- Team, auch dazu, können nicht frei und unabhängig berichten, schade und sehr traurig.

        1. Hallo (voll-)Heinz,
          scheinbar hast du keine Familie oder Menschen um dich, die du liebst… das ist traurig. -Und auch keinen lieben Menschen verloren durch/mit den Coronavirus, denn sonst könntest du so einen gequirlten Müll nicht in unsere Welt hinaus schreiben! Demnach gehörst du auch zu den unvernüftigen Leuten, die an Demonstrationen (ohne Abstand und Mundschutz) teilnehmen und damit alle gefährden und eine zweite Welle unnötig provozieren. Genauso wenig wie die Leute, die beim einkaufen z.B. wenn ich an der Käsetheke stehe, von hinten, auf 20cm an dir vorbei greifen müssen, weil sie die 15 Sekunden nicht abwarten können, bis ich mich für meinen Käse entschieden habe. Häää??? Nur weil „ihr“ jetzt keinen Bock mehr auf Corona habt, ist dass Virus doch nicht weg!!! Was soll das? Ich persönlich verstehe das nicht! Lieber tot als keinen Kontakt zu irgendwem? -Vielleicht will keiner einen Kontakt zu euch, weil ihr so unvernünftig seid.
          Natürlich kann ich deine Existenzängste sehr gut nachvollziehen, denn das betrifft uns doch alle… -und dennoch habe ich für meine Familie (Ehemann Krebskrank), große Angst, wenn alles wieder „normal“ laufen soll. Ich arbeite in einer Grundschule und so wie es aussieht, soll nach den Sommerferien (Bayern) kein Abstand mehr eingehalten weden, damit die Eltern, wieder „arbeiten ohne Kindergenerve“ können… Viele arbeiten allerdings nicht.

          1. Hallo Anonym?,
            schade dass Ihnen meine geschriebenen Zeilen nicht gefallen.
            Sie passen wunderbar in die jetzt, durch die Corona- Maßnahmen ausgehebelte, neue Demokratie, indem Sie Kritikern über den Mund fahren, beleidigen und diffamieren weil Ihnen keine Argumente einfallen.
            Unvernünftig kann nur jemand sein, der den öffentlichen Medien und Politikern blind vertraut und sich nicht einmal die Mühe macht, unvoreingenommen darüber nachzudenken was in unserem Land gerade passiert. Uns werden die Grundrechte genommen, Kinder in Schulen mit Masken vergewaltigt, Demonstrationen verboten usw.
            Es geht doch nicht um ein Virus, es geht um Macht und Geschäft, denn sonst wäre der Hype längst vorbei. Eine Pandemie ohne Kranke, ohne Tote nur ein Test der, wenn er positiv ausfällt, jemanden zum Erkrankten machen kann für diesen Wahnsinn nicht verantwortlich gemacht werden. Der uns zugefügte Schaden ist noch nicht abschätzbar, wird aber wohl in die Billionen gehen und Sie finden das richtig???
            Das ist meine Meinung und mein Recht für Frieden, Freiheit und Wahrheit.

          2. Da komme ich dank der Maßnahmen leider nicht mehr hin, um mich selbst davon zu überzeugen, in wie weit die Berichterstattung zutrifft. Wenn man für Deutschland keine Erklärungen mehr findet, muss das Ausland herhalten, etwas unseriös oder?
            Wir wissen, dass in den USA eine „Coronabehandlung“ im Krankenhaus dreimal so hoch vergütet wird als ein anderer Infekt, da kann man sich vorstellen warum es dort möglicherweise mehr Tote in Folge von Falsch- oder Überbehandlungen gibt.
            Spanien möchte EU- Gelder genau wie Italien, da kommt eine Krise gerade recht, wir haben es gesehen, es hat funktioniert und sie bekommen das Geld.
            Meins Erachtens ist alles logisch zu begründen und braucht dazu kein Killervirus.

          3. Vergewaltigung der Kinder durch Masken? Komisch, ich habe drei Kinder und davon sieht keins die Maske als Problem an, weil wir ihnen erklärt haben worum es geht. Sie schützen gerne ihre Grosseltern die während/ nach dem Krieg schon genug Leid erfahren haben. Da wird es doch nicht zuviel verlangt sein mal ein Jahr zurück zu stecken….
            Keine Toten? Die Menschen die auf der Intensivstation auf der ich arbeite gestorben sind werden mir im Gedächtnis bleiben.
            Die Bekannten die an Covid erkrankt sind und noch Wochen später keinen Sport machen können bereuen diese unaufmerksame Handlung in der Sie sich infiziert haben immer noch…
            Wenn sich ALLE an die AHA Pflicht halten würden hätten wir schon lange kein Problem mehr. Menschen wie Sie sind doch an der zweiten Welle mit Schuld.

  43. Eine weiterhin ungeklärte Frage ist, ob bestimmte Medikamente möglicherweise das Risiko erhöhen, anCoViD-19 zu erkranken. Denn das Einfallstor für die Coronaviren ist ein ACE-2 genanntes Protein auf der Membran unserer Körperzellen. Das Vorhandensein bzw. die Menge der ACE-2 Moleküle hängt stark mit einem anderen, sehr wichtigen und eng verwandten Protein namens ACE (ohne „-2“) zusammen.

    Viele Medikamente, die vor allem alten Menschen verschrieben werden (z.B. Blutdrucksenker aus der Gruppe der Angiotensine und ACE-Hemmer, manche Schmerzmittel und entzündungshemmende Substanzen) haben eine direkte oder indirekte Auswirkung auf das ACE/ACE-2 System.

    Im Tierexperiment hat sich gezeigt, dass die Verabreichung von ACE-Hemmern und Angiotensinen die Anzahl der ACE-2 Moleküle auf der Zellmembran um den Faktor 3-5 erhöhen kann. Bei Krankenhauspatienten konnte allerdings nicht bestätigt werden, dass diese Medikamente den Verlauf der Krankheit negativ beeinflussen. Es besteht also Forschungsbedarf.

    Auffällig ist ja, dass CoViD-19 derzeit vor allem ein Problem der Industrienationen ist. Wenn man von Südafrika einmal absieht, verzeichnen Mediziner aus Afrika weit geringere Mortalitäten (case fatality rates) als ihre Kollegen in Europa oder Nordamerika.

    Auch beim nahe verwandte MERS-Virus gibt es ein geographisches Phänomen. Das Virus ist in ganz Afrika vorhanden, da es von Kamelen (Dromedaren) verbreitet wird. Dennoch sind MERS-Erkrankungen in Afrika praktisch unbekannt. MERS-Fälle sind bisher fast nur in Saudi Arabien, den Emiraten, Jordanien und dem Iran aufgetreten und von dort durch Reisende in der Welt verteilt worden.

    Vielleicht hängt dieses Muster ja damit zusammen, dass bestimmte moderne pharmazeutische Präparate nicht überall verfügbar sind?

    Quellen:
    https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lanres/PIIS2213-2600(20)30116-8.pdf
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7184165/
    https://journals.physiology.org/doi/abs/10.1152/ajpheart.00217.2020
    https://www.ajtmh.org/content/journals/10.4269/ajtmh.20-0474
    https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/25/9/19-0143_article

    1. Danke für deine interessanten Ergänzungen und Fragen! Dazu können wir ad hoc aber nicht viel sagen, außer: es bleibt abzuwarten, was künftige Studien zu der ACE(-2)-Thematik aussagen werden…

      1. Interessant in diesem Zusammenhang:
        Laut einer aktuellen wissenschaftlichen Studie (mit rund 7000 repräsentativen Teilnehmern) haben 57% Bewohner der Slums von Mumbai Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet. Die Zahl der Coronatoten war dort aber anscheinend „sehr gering“, obwohl man unter den gegebenen hygienischen Verhältnissen und bei minimaler medizinischer Versorgung eigentlich das schlimmste befürchten musste.
        https://bit.ly/39SxrOz

    2. Mit jedem Gedanken mehr über Afrika entdecke ich mehr Ahnungslosigkeit an mir und empfinde Vergleiche zunehmend absurd.
      Afrika, Südamerika und Australien liegen auf der Südhalbkugel – dort erwacht gerade der Frühling.

      In Afrika Viren an Toten nachzuweisen wird sicher seltener praktiziert – wie zählt man bspw. eine Koexistenz von HIV und Covid-19

      Neigt ein Immunsystem noch zu lebensbedrohlicher Überreaktion, wenn dem Terror von schlechtem Wasser und Malaria ausgesetzt ist?

      Die schreckliche Vorstellung von Typhus und Legionellen im Wasser unserer Senioreneinrichtungen, umherschwirrenden Malaria-Mosquitos in der Luft, Schimmelgiften und sorglos eingesetzte Pestizide im Essen… ja, reduziert gedanklich drastisch die Anzahl an Corona-Toten – und zwingt mich, den angsterfüllten Gedanken zu verwerfen und beschämtes Mitgefühl den uns so fremden Verhältnissen in Afrika zu empfinden.

  44. Unser beste Abwehr ist unser Immunsystem. Das Virus ist da und man muss damit leben, so normal wie möglich!
    Im Winter 2017/2018 starben laut RKI 25000 Menschen und im Winter 2012/2013 20000 Menschen trotz Impfung (Quelle RKI) an der Grippe. Ich denke, dass man mit dem Virus so normal wie möglich leben muss. Deshalb redet man manchmal von einer Grippe-Welle. Jedes Jahr sterben tausende Menschen an der Grippe, mal mehr mal weniger (Quelle RKI, PDF Tabelle, Auflistung der jährlichen Sterblichkeit an der Grippe).

  45. „Gleichzeitig versucht unser Körper, die Viren zu bekämpfen, in dem er eine Entzündungsreaktion startet.“

    Das ist falsch. Eine Entzündung ist immer die Folge der Abwehrreaktion, nicht umgekehrt.

    „In schweren Fällen leiden die Patienten an Atemnot und können an einer Lungenfibrose sterben.“

    Eigentlich sterben die Leute an den Folgen der Fibrosen, mit deinen Asthmatiker und COPD-Patienten ebenfalls zu tun haben. Das wichtigste habt ihr übrigens vergessen: Fibrosen alleine führen schon zu Herzschäden und Krebs.

    https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/lungenfibrose/auswirkungen-folgeerkrankungen/

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Mathias Tertilt: Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Digital und Film. Geht Ursachen, Zusammenhängen und Lösungen nach, insbesondere wenn es um Biotechnologie, Umwelt oder Infektionskrankheiten geht.