Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen? Bild: imago images/Panthermedia

Influenza

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Im Herbst beginnt die Grippe-Saison. Nun ist auch der neue Influenza-Impfstoff auf dem Markt. Der wirkt nicht immer und bei allen gleich gut - dennoch kann eine Impfung sinnvoll sein.

4. September 2020 | 17 Kommentare

Wie gefährlich ist die Grippe?

Zu den typischen Symptomen einer Grippeinfektion gehören hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Husten und Schlappheit. Die Grippe ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die auch schwere Verläufe haben kann. Besonders gefährlich ist die Grippe für ältere Menschen, wenn eine weitere Lungeninfektion die durch Influenzaviren bereits vorgeschädigte Lunge befällt. Auch Herzinfarkte gehören zu den möglichen Komplikationen einer Grippeinfektion. In schlimmen Grippe-Wintern sterben bis zu 25.000 Menschen in Deutschland an einer Grippeinfektion.

Ist eine Grippeimpfung sinnvoll?

Der Impfstoff gegen die saisonale Influenza wird jedes Jahr neu zusammengestellt. Die Wirksamkeit ist nicht immer gleich und  hängt von mehreren Faktoren ab. Das liegt unter anderem daran, dass die Mehrfach-Impfungen gegen mehrere Virenstämme schützen sollen. Es kann aber beispielsweise sein, dass ein Virenstamm, der in der Impfung enthalten ist, gar nicht so stark auftritt. Oder dass ein anderer Virenstamm häufig zirkuliert, der im Impfstoff gar nicht enthalten ist. In den vergangenen Jahren habe es teilweise eine schlechte Übereinstimmung zwischen Impfstoff und zirkulierenden Viren gegeben, gibt das RKI zu.

Die Wirksamkeit variiert

Die Wirksamkeit der Impfstoffe ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Laut Influenza Saisonbericht lag sie im Jahr 2018/2019 bei 21 Prozent, im Jahr 2017/2018 bei 15 Prozent.

Doch diese Durchschnittszahlen sagen noch nicht viel aus. Bei einer sehr guten Übereinstimmung zwischen zirkulierenden Viren und Impfstoff, schreibt das RKI, werde bei jungen Erwachsenen eine Schutzwirkung von bis zu 80 Prozent beobachtet. Bei älteren Menschen ist die Immunantwort oft geringer, und damit auch der Infektionsschutz. Aber: Auch wenn kein absoluter Schutz vorhanden ist, gehen Experten und Expertinnen davon aus, dass geimpfte Menschen seltener schlimme Krankheitsverläufe erleben.

Besonders in der Corona-Pandemie betonen Gesundheitsexperten, wie wichtig es ist, dass die Impfquote für die Influenza-Impfung erhöht wird. Die Befürchtung: Sollte es eine Grippe-Saison mit vielen Erkrankten und vielen schweren Verläufen geben, könnte das eine Belastungsprobe für die Krankenhäuser werden. Das Gesundheitssystem könnte mit vielen Grippe-Erkrankten und vielen Corona-Infizierten überlastet werden.

Für wen wird die Grippeimpfung empfohlen?

Impfen lassen sollten sich vor allem Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören. Das sind zum Beispiel:
  • Seniorinnen und Senioren (älter als 60 Jahre)
  • Menschen, die an einer chronischen Krankheit leiden wie Diabetes, Bluthochdruck
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssystem wie Ärztinnen und Ärzte, Pflegende
  • Schwangere
  • Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher

Für diese Gruppen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Influenza-Impfung. Die STIKO betont, dass besonders “Personengruppen vollständig gegen Influenza geimpft werden sollten, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe einer Influenza (oder von Covid 19) mit einem hohen Risiko einer Hospitalisierung haben oder beruflich besonders exponiert und epidemiologisch bedeutsam sind”. Auch Schwangere haben laut RKI ein erhöhtes Risiko, dass es zu einem schweren Krankheitsverlauf kommt. Die Impfung des medizinischen Personals ist wichtig, weil sie das Grippe-Virus auf ihre Patientinnen übertragen können. Und sie sind dann selbst geschützt, wenn sie etwa schwerkranke Influenzapatienten und -patientinnen behandeln.

Mediziner und Medizinerinnen befürchten, dass ein Zusammenkommen von vielen schweren Grippe-Erkrankungen und mehr Covid 19-Fällen im Herbst und Winter das Gesundheitssystem überlasten könnte. Neben dem individuellen Schutz gehe es in Zeiten der Corona-Epidemie daher auch um die Entlastung des Gesundheitssystems. Daher ist es Ziel der STIKO, die Impfquoten zu erhöhen. Allerdings können sich auch Personen, für die die Impfung laut STIKO nicht explizit empfohlen wird, gegen Influenza impfen lassen.

Die Impfungen beginnen in der Regel im Herbst. Der Höhepunkt der eigentlichen Grippe-Saison ist in der Regel in den Monaten Januar und Februar.

Sollten Kinder gegen Grippe geimpft werden?

In der Regel haben Kinder keinen schlimmen Verlauf, wenn sie an der saisonalen Grippe erkranken. Dennoch fordern einige Kinderärzte, dass auch Kinder gegen Influenza geimpft werden sollten. Der Kinderarzt und Infektiologe Prof. Johannes Hübner von der Kinderklinik der Uni München betont, dass es durchaus Länder gebe, in denen die Influenza-Impfung auch für Kinder empfohlen werde. Hübner hält das aus zwei Gründen für sehr sinnvoll: “Kinder leiden sehr häufig an Atemwegsinfekten. Es gibt rund 43.000 Influenza-Fälle bei Kindern jedes Jahr – es wäre gut, das zu reduzieren”, betont Hübner. Mit Blick auf das Pandemie-Geschehen sorgt er sich unter anderem um die Kapazitäten in den Arztpraxen.

Zweiter wichtiger Punkt: Kinder spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Influenza-Viren. “Anders als beim SARS-CoV-2-Virus ist das bei Influenza sehr gut erforscht”, so Hübner. Daher gebe es einen deutlichen Herdeneffekt, wenn viele Kinder geimpft sind: Die Grippeviren verbreiten sich dann deutlich weniger.

Auch andere Kinderärzte fordern deshalb nun, dass auch Kinder gegen Influenza geimpft werden sollten. Darüber hatte auch die STIKO beraten, ihre Impfempfehlung aber doch nicht auf alle Kinder ausgeweitet. Schon jetzt gilt eine Impfempfehlung, wenn sie zu einer Risikogruppe gehören: Etwa an Asthma leiden, an Diabetes oder an einer Immunschwäche. Gegen eine generelle Impfempfehlung für Kinder spreche laut STIKO, dass es in einem solchen Fall tatsächlich zu einer Unterversorgung der Risikogruppen kommen könnte. Daher gibt es diese generelle Empfehlung nicht, allerdings KÖNNE man auch schon jetzt Kinder ab sechs Monaten impfen lassen – “auf Basis individueller Erwägungen”, wie es bei der STIKO heißt.

Beim Corona-Virus gibt es bisher keine eindeutige Evidenz dazu, welche Rolle Kinder für den Verlauf der Pandemie und das Infektionsgeschehen spielen.

Gibt es ausreichend Impfstoff?

In dieser Saison sollen nach Angaben der Ständigen Impfkommission (STIKO), des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Paul-Ehrlich-Instituts rund 25 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Das sind deutlich mehr als in den letzten Jahren. In der vergangenen Grippesaison waren es laut Paul-Ehrlich-Institut 21,2 Millionen Dosen.

Eine Antwort auf die Frage, ob der Impfstoff dieses Jahr reicht, ist nicht ganz einfach.  Grundsätzlich empfiehlt die STIKO eine Influenza-Impfung vor allem für Risikogruppen (s.o.). Würden sich alle Menschen, die zu diesen Gruppen gehören, impfen lassen, bräuchten wir laut STIKO 40 Millionen Impfdosen. Das bedeutet aber nicht, dass der Impfstoff knapp wird.

Wie viele Menschen lassen sich impfen?

Genaue Zahlen, wie viele Menschen sich in Deutschland gegen Influenza impfen lassen, werden nicht erhoben. Es gibt Schätzungen, nach denen sich im Winter 2018/2019 rund 14,6 Millionen Deutsche gegen Grippe haben impfen lassen. Es stand aber mehr Impfstoff zur Verfügung, etwas mehr als 15 Millionen. Im vergangenen Jahr standen laut Paul-Ehrlich-Institut gut 21 Millionen Dosen zur Verfügung. Nicht bekannt ist auch, wie viele Impfdosen jedes Jahr vernichtet werden müssen, weil sich weniger Menschen impfen lassen als von den Impfstoffherstellern angenommen wurde.

Allerdings liegen der STIKO und dem Robert Koch-Institut Impfquoten bestimmter Bevölkerungsgruppen vor. Diese Quoten werden aus repräsentativen Befragungen hochgerechnet. Das RKI geht davon aus, dass sich in der Gruppe der Menschen über 60 Jahre in der Saison 2018/19 nur rund 35 Prozent haben impfen lassen. Bei Menschen mit einer chronischen Erkrankung waren es zwischen 20 und 50 Prozent. Daher ist das oberste Ziel, die Impfquote vor allem in den Risikogruppen zu erhöhen. Wegen der Corona-Pandemie gehen Experten davon aus, dass die Nachfrage für die Grippeimpfung steigen wird.

Schützt der Grippeimpfstoff gegen alle Grippeviren?

Nein! Grippeviren sind extrem variabel. Die Impfstoffe gegen die saisonale Grippe werden in jedem Jahr neu zusammengesetzt. Dazu gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr Empfehlungen ab. Nationale Zentren sammeln Daten darüber, welche Virenstämme in den unterschiedlichen Regionen zirkulieren. Diese Daten bilden die Grundlage für die Abschätzung und Prognose der Expertinnen, welche Virenstämme in der kommenden Influenza-Saison vermutlich besonders virulent sein werden. Diese Empfehlungen bilden dann die Grundlage für die Herstellung der saisonalen Impfstoffe. Bis ausreichend Impfdosen hergestellt sind, dauert es mehrere Monate. In dieser Zeit können die hoch variablen Grippeviren sich weiter verändern.

Es kann also sein, dass die Prognosen der Expertinnen nicht ganz richtig sind und die Antigene aus der Impfung nicht zu den aktuellen Viren passen. Das ist einer der Gründe, warum ein vollständiger Schutz gegen Influenza trotz Impfung nicht gegeben ist. Um ein möglichst breites Viren-Spektrum abzudecken, handelt es sich in der Regel um Mehrfach-Impfstoffe. In der Saison 2020/21 sind vier Virentypen im Impfstoff enthalten.

Autorin: Annika Franck

17 Kommentare;

  1. Hilft die Grippeschutzimpfung auch gegen das Coronavirus? Es sieht danach aus:

    „In conclusion, a quadrivalent inactivated influenza vaccine can induce trained immunity responses against SARS-CoV-2, which may result in relative protection against COVID-19. These data, coupled with similar recent independent reports, argue for a beneficial effect of vaccination against influenza as well as COVID-19, and suggests its effective deployment in the 2020-2021 influenza season to protect against both infections.“

    Quelle:
    The effect of influenza vaccination on trained immunity: impact on COVID-19 (Preprint)
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.14.20212498v1

      1. Habe ich ja angemerkt: Preprint.
        Bis ein Paper peer-reviewed und gedruckt ist, vergehen oft Monate. Dann ist die Grippesaison bei uns vermutlich schon in vollem Gang.

  2. Eine gerade veröffentlichte Studie (noch nicht peer-reviewed) von Forschern u.a. des Max Planck Institute für Infektionsbiologie in Berlin und des Institute Pasteur in Paris kommt zum Schluss, dass das Grippevirus im Frühjahr 2020 vermutlich einen wesentlichen Einfluss auf Corona-Infektionsgeschehen in Europa hatte. Sie meinen deshalb, dass eine Grippeschutzimpfung auch die CoViD-19-Mortalitäten verringern kann.

    „In conclusion, our results suggest that influenza virus infection increases the transmission of SARS-CoV- 2and facilitated its spread during the early 2020 epidemic of COVID-19in Europe. Hence, an increase in the uptake of influenza vaccines may be called for, not only to reduce hospitalizations due to influenza infections [32, 45], but also to reduce their downstream impact on SARS-CoV-2 transmission and on COVID- 19 mortality.“
    Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.09.07.20189779v1

    1. Ergänzung: Eine weitere Studie bestätigt den Verdacht, dass Influenza-Viren die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2-Infektionen wesentlich erhöhen:

      „Cocirculation of these viruses could have a significant impact on morbidity, mortality and health service demand. Testing for influenza alongside SARS-CoV-2 and maximising influenza vaccine uptake should be prioritised to mitigate these risks.“

      Quelle:
      Interactions between SARS-CoV-2 and Influenza and the impact of coinfection on disease severity: A test negative design
      https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.09.18.20189647v1

    2. Jetzt gibt es auch noch eine Metastudie zum Thema. Diese zeigt, dass viele Patienten-Datensätze aus Brasilien und den USA einen deutlichen Zusammenhang zwischen Grippeschutzimpfung und leichteren Krankheitsverläufen bei CoViD-19-Patienten zeigen. Bei Datensätzen aus Deutschland, Italien, Spanien, Mexico und Ecuador konnte dieser Zusammenhang allerdings nicht nachgewiesen werden.

      Quelle:
      The association between influenza vaccination and the risk of SARS-CoV-2 infection, severe illness, and death: a systematic review of the literature.
      https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.09.25.20201350v1

      1. Diese Metastudie ist an der Stelle nur als Preprint veröffentlicht. Das bedeutet, dass das Review-Verfahren, in dem anderen Wissenschaftler die Ergebnisse bewerten, noch aussteht.

    3. Eine Studie (Preprint-Stadium) hat nachträglich zu erfassen versucht, wie viele ältere Menschen in Italien vor der Grippesaison 2019/2020 gegen Influenza geimpft worden waren. Es sieht so aus, als ob das nicht in ausreichendem Maß geschehen ist. Insbesondere galt das für Bewohner von Altersheimen.

      „Our findings highlight a worrisome low vaccination coverage in subjects aged between 60-64 years and 65-69 years (26.7% and 44.7%, respectively). The low vaccination coverage in this group could be partially explained by a self-perception of wellbeing and low risk perception [24]. Nevertheless, these age groups are at high risk of COVID-19 complications and mortality, as observed in the Italian COVID-19 patients […]
      The finding that nursing home residents aged 65 years or older have a 61% higher odds of not being vaccinated compared to the rest of the population was unexpected and definitively worrisome. These subjects have high rates of underlying medical conditions and, therefore, are at higher risk of infectious disease outbreaks. As we have learned during the recent pandemic, about half of deaths due to COVID-19 were among nursing homes residents, underlying a critical health disparity that need to be addressed urgently.“

      Quelle:
      Missed opportunities of flu vaccination in Italian target categories: insights from the online EPICOVID 19 survey
      http://medrxiv.org/cgi/content/short/2020.09.30.20204560

  3. Die Entscheidung der ständigen Impfkommission finde ich stark zweifelhaft.
    Diese empfiehlt, nur über-60-jährige und Risikopatienten zu impfen. Aufgrund dessen zahlt meine Krankenkasse (und viele andere) die Impfung für mich nicht.

  4. Es sollte deutlich unterschieden werden zwischen Grippetoten, mit Nachweis des Grippevirus ( ca. 1700 im extremen Grippejahr) und der Übersterblichkeit ( ca. 25.000 im extremen Grippejahr). Die erste Zahl ist mit den über 9.000 Toten durch Covid 19 vergleichbar. Die zweite Zahl nicht! Diese zweite Angaben gibt, unerläutert Anlass zur Verharmlosung von Covid19 oder sogar Argumente für Vetschwörungstheoretiker!

    1. @Petra Nitschke-Kowsky!
      völlig Richtig! …auch meine Rede!
      Wie man hier sieht ist die Fixierung auf die Übersterblichkeit, und des wg. des Lockdowns, der Masken etc. weitgehende Ausbleiben erhöhter Zahlen in D (internationale anderslautende Zahlen werden dabei ignoriert)., ständiger Anlass die Gefährlichkeit von Covid-19 zu leugnen!
      mE hat dazu Quarks auch unnötiges Futter geliefert, s. die Seite darüber wie viele Menschen an Corona sterben + meine Kommentare.

    2. Sie schreiben: „Es sollte deutlich unterschieden werden zwischen Grippetoten, mit Nachweis des Grippevirus ( ca. 1700 im extremen Grippejahr) und der Übersterblichkeit ( ca. 25.000 im extremen Grippejahr). Die erste Zahl ist mit den über 9.000 Toten durch Covid 19 vergleichbar. Die zweite Zahl nicht!“

      Theoretisch stimmt das, aber in der Praxis gibt es da ein Problem: In der Grippesaison wird nämlich gar nicht auf das Influenzavirus getestet. Todesfälle mit *Nachweis* des Influenzavirus sind deshalb eher selten. Die Todesursache ist fast immer eine Sekundärinfektion (bakterielle Lungenentzündung).

      „Während einer Influenza – Epidemie wird die Diagnose in der Regel aufgrund der klinischen Symptome gestellt. Eine Labordiagnostik ist dann nicht nötig. Zu Zeiten, in denen Influenza sporadisch auftritt oder wenn eine schwere akute respiratorische Erkrankung vorliegt, die mit Fieber einhergeht, sollte eine schnelle Labordiagnostik durchgeführt werden.“
      Quelle: https://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/krankheitserreger_krankheiten/influenza/die-influenza-erkrankung-19370.html

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